Behind Golden Eyes *PAUSIERT*

GeschichteRomanze, Übernatürlich / P16 Slash
Carlisle Cullen Esme Cullen OC (Own Character)
26.11.2018
09.12.2018
6
8536
3
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Dieses Kapitel
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Hey
Dies ist meine aller erste Twilight Geschichte hier in dieser Kategorie und es kommen ausschließlich nur Carlisle und Esme von der Saga vor.
Ich möchte euch vorwarnen, da in diesem Kapitel Gewalt  und eine kleine Rape Szene vorkommen, jedoch ist diese die einzigste in der Geschichte. Am Anfang eines Kapitels, falls dort Gewalt  vorhanden sein sollte, werde ich euch vorwarnen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen des ersten Kapitels und freue mich auf eine Rückmeldung von euch. :)

Beste Grüße
Alphawolf7









-Kapitel 1-

„Dürfte ich um diesen Tanz bitten?“
Sie schaute auf und blickte in ein wunderschönes paar goldene Augen, die sie geheimnisvoll in einen Bann zogen. Ihre Gedanken überschlugen sich bei diesem Anblick, ohne nachzudenken, nickte sie und stand von ihrem Platz auf. Nervös und etwas zittrig vor Aufregung verließ sie das Bankett und schritt auf die Tanzfläche zu, wo die maskierte Person auf sie wartete. Ihr dunkel blaues Ballkleid raschelte leise, als sie sich zu ihm bewegte und jeder Schritt von ihr hallte in dem großen Ballsaal nach.
Der Maskierte verneigte sich vor ihr und gab ihr einen Handkuss, wie es sich für einen Gentleman gehörte. Ihre Wangen verfärbten sich leicht rosa und ein schüchternes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Dann sah er auf und wie von ganz allein fanden ihre Hände zueinander. Der geheimnisvolle Mann zog sie näher zu sich und mit dem ersten Schritt fing die Musik an zu spielen. Die Tanzschritte fanden sich ganz von alleine und sie starrten einander nur noch in die Augen. Die Musik war in den Hintergrund gerückt, so wie die anderen Gäste und sie fokussierten nur noch einander. Ihre Gesichter waren sich nun ganz nah und bewegten sich zueinander.
„Hab keine Angst, ich bin bei dir“, flüsterte er mit dunkler samtener Stimme und seine Worte jagten ihr einen Schauer über den Rücken. Sie lächelte ihn an und als er ihr ebenfalls ein Lächeln schenkte, machte ihr Herz einen Sprung. Und es schien, als würden ihre dunklen Augen zu funkeln. Ihre Lippen kamen sich immer näher, es waren nur noch Millimeter bis sie sich endlich berühren würden...


„ESME!!“, erschrocken fuhr Esme aus ihrem Schlaf hoch.
Mit weit aufgerissenen Augen, starrte sie auf die geschlossene Schlafzimmer, welche unter dem Hämmern von ihrem Verlobten Charles vibrierte.
„Mach gefälligste die verfluchte Tür auf!!“, schrie er wütend.
Esme schluckte, ihr Herz klopfte wie wild in ihrer Brust, mit zitternden Händen schlug sie die Decke zurück. Langsam stieg sie aus dem Bett und ging zur Tür. Mit zitterndem Atem stand sie vor ihr, die Tür, die sie vor Charles beschützte.
„ESME!!“, sie zuckte augenblicklich zusammen, als sie erneut die brüllende Stimme ihres Verlobten hörte.
Esme schluckte, legte ihre Hand um den kalten Türgriff, sowie um den Schlüssel, welcher im Türschloss steckte. Sie drehte ihn um und öffnete die Tür. Bevor Esme noch etwas tun konnte, kam Charles in ihr Zimmer gestürmt und schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Sofort verfärbte sich ihre Wange rot. Tränen sammelten sich in ihren Augen, die sie versuchte mit aller Kraft zurückzuhalten.
„Wieso hast du deine Schlafzimmertür abgeschlossen!?“, grob packte Charles ihr Kinn und drückte es zusammen. Esme versuchte seine Hand von ihrem Gesicht zu bekommen, doch sein Griff war zu stark. „Antworte mir!“
„I-Ich…“, fing Esme mit leiser und zittriger Stimme an.
„Ja? Weiter!“
„I-Ich dachte, dass ich in der Nacht… etwas im Haus gehört hätte und habe deswegen die Tür abgeschlossen“, erklärte sie ihm, doch in Wahrheit hatte sie es wegen ihm getan, weil er erneut betrunken gewesen war.
„Ts, du sagst mir, dass du etwas gehört hast?“, fragte Charles, Esme nickte nur, Tränen rannen an ihren Wangen herunter.

„Es stimmt, dass ist die Wahrheit, bitte Charles, glaub mir.“
„Du nichtsnutziges Stück belügst mich!“, schrie er wütend und schubste Esme gegen die Wand, wo sie zu Boden fiel. Sie wollte gerade wieder aufstehen, als sie einen heftigen Tritt gegen ihre Rippen bekam. Ihr blieb die Luft weg, der Schmerz raubte ihr die Sinne und ein Nächster Tritt folgte zugleich. Esme versuchte Luft zu holen, doch der Schmerz ließ dies nicht zu. Charles schlug ihr mit geballter Faust ins Gesicht, wodurch Esme nur noch verschwommen sehen konnte. Schwarze Punkte tanzten vor ihren Augen. Keuchend holte sie Luft und wurde von ihrem Verlobten hochgezogen, um an die Wand gedrückt zu werden.
Im nächsten Moment spürte sie, wie zwei Lippen sich auf ihre pressten und sie den Geschmack von Alkohol, sowie Zigaretten im Mund hatte. Seine Zunge schob sich grob in ihren Mund und Charles zog ihr Nachthemd hoch, um ihr die Unterhose runterzuziehen. Esme wollte sich wehren, dagegen ankämpfen, doch Charles war zu stark. Sie hörte, wie er seinen Gürtel öffnete und wenige Sekunden später rabiat in sie eindrang. Tränen rannen nun wie ein Wasserfall über ihre Wangen, doch das kümmerte Charles kein bisschen. Er liebte es, wenn er sie so nehmen konnte. Rücksichtslos drang  er in sie ein, knetete wütend und aggressiv ihre Brüste. Als der Höhepunkt ihres Verlobten abgeklungen war, gab Charles ihr noch einen Kuss und verließ ohne ein weiteres Wort zu sagen das Zimmer.
Esme rutschte weinend an der Wand herunter, zog ihre Beine zu sich und kauerte sich auf den Boden. Stumm flossen ihr die Tränen an den Wangen herunter, während sie gedankenverloren auf einen unsichtbaren Punkt in ihrem Zimmer starrte.
„Ich geh arbeiten! Wenn du nicht das Haus sauber gemacht und essen gekocht hast, bis ich zurück bin, wirst du was erleben!“, hörte sie die Stimme von Charles von unten, bevor darauf die Tür laut in Schloss fiel.

Esme wusste nicht, wie lange sie dort noch gelegen hatte, als sie sich langsam aufrappelte und in das Badezimmer ging. Sie zog ihr Nachthemd aus, ließ es achtlos zu Boden fallen und stieg in die Dusche ein. Das warme Wasser prasselte auf ihren gepeinigten Körper und wusch den Dreck herunter. Viele blaue Flecken, kleine Schwellungen und eine kleine Narbe war an ihrer Taille zu sehen. Diese hatte ihr Charles mit einem kleinem Messer einst zugefügt, als sie ihm das heiße Wasser seines Fußbads aus versehen über die Beine geschüttet hatte. Esme schloss ihre Augen, spürte, wie die Wärme des Wasser ihren Körper in Besitz nahm und sie verlor sich in ihren Gedanken. Sie dachte an ihren Traum zurück, den sie nun seit geraumer Zeit hatte. Es war immer derselbe. Ein maskierter Mann bat sie um einen Tanz und bevor sie sich küssen konnten, wurde der Traum unterbrochen. Auch wenn es nur ein Traum war, Fantasy, und es diesen Mann nicht wirklich gab, so fühlte sie sich sicher und geborgen bei ihm. Als würde er sie vor allem beschützen, sogar vor Charles…

Nachdem Esme sich geduscht und etwas angezogen hatte. Sie trug eine dunkelblaue Jeans, ein rotes Hemd, ging Esme nach unten ins Wohnzimmer, um den ganzen Müll, den Charles hinterlassen hatte aufzuräumen. Leere Bierdosen und Flaschen lagen verstreut auf dem Boden herum, sowie leere oder geöffnete Pizzaschachteln, wo noch Pizzastücke drinnen waren. Danach fing Esme an das Haus zu putzen, doch als sie in der Diele angekommen war und die Schlüssel ihres Autos sah, hielt sie Inne. Warum war sie noch hier? Warum war sie nicht schon lange von diesem Ort geflohen? Vor ihrem Verlobten geflohen? Jeden Tag ging er zur Arbeit und kam erst spät am Abend zurück, also was hielt sie noch hier? Esme’s Herz klopfte so laut, dass sie es in ihren Ohren hören konnte. So als wollte es ihr etwas mitteilen, ihr sagen, dass sie verschwinden sollte. Doch dann dachte Esme wieder an Charles und die Konsequenzen, wenn er herausfinden würde, wo sie wohnen würde. Angst machte sich in ihr breit. Aber dennoch… Ohne es wirklich zu realisieren griff Esme nach dem Telefon, das auf der Kommode stand und wählte die Nummer ihrer besten Freundin, Svenja.
„Hallo Esme, wie geht es dir?“, fragte sie fröhlich, als sie wenige Augenblicke später.
„Hallo Svenja“, antwortete Esme, „I-Ich wollte dich fragen, ob ich…“
Sie stockte und überlegte, ob sie es wirklich tun sollte. Svenja war ihre beste Freundin, sie kannten sich schon seit ihrer Schulzeit und sie waren durch dick und dünn gegangen.
„Esme, was ist los? Ich höre doch, dass mit dir etwas nicht stimmt“, bemerkte Svenja sofort.
Esme biss sich auf die Lippe, sie hatte niemandem, nicht einmal ihrer besten Freundin gesagt, dass sie von ihrem Verlobten missbraucht und vergewaltigt wurde. Sie schloss für einen kurzen Moment die Augen, um einmal tief durch zu atmen.
„Ich weiß, es ist viel verlangt, aber ich wollte dich fragen, ob ich bei dir, in Forks, für eine Zeit lang wohnen kann. Nur bis ich einen neuen Job gefunden habe.“
Esme wartete gespannt die Antwort ihrer Freundin ab.
„Natürlich kannst du bei mir wohnen, Esme“, antwortete Svenja, „Du weißt, dass du immer willkommen bei mir bist.“
Erleichterung breitete sich in Esme’s Körper aus.
„Ich danke dir, Svenja, ich werde sofort packen und morgenfrüh, etwa um 8 Uhr morgens bei dir vor der Haustür stehen“, antwortete sie, „Dann werde ich dir alles erklären.“
„Ist gut, fahr vorsichtig, wir sehen uns morgen.“
Mit diesen Worten legte Svenja auf und Esme stellte das Telefon zurück auf die Ladestation. Sie ließ alles stehen und liegen und begann ihre Koffer zu packen. Esme schmiss ihre Kleidung wahllos in ihre Koffer, um so schnell wie möglich aus dem Haus zu verschwinden, bevor Charles wiederkommen würde. Nach 10 Minuten war alles fertig gepackt. Esme lud den letzten Koffer in ihr Auto ein und setzte sich dann ins Auto. Ohne sich noch einmal umzudrehen fuhr sie los, um ihr schreckliches Leben hinter sich zu lassen und in ein neues zu starten…
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