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Full Moon

von WolfFan96
GeschichteDrama, Romanze / P12 Slash
26.11.2018
15.04.2019
18
58900
5
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Mit voller Kraft trat Bella auf die Bremse und ihr Auto kam quietschend zum Stillstand. Mit einem Ruck riss es mich nach vorne und der Sicherheitsgurt schnitt schmerzhaft in die Haut meines Schlüsselbeins. Erschrocken schaute ich in die Richtung, aus der das laute Geräusch gekommen war und erblickte einen Haufen Autos, welche ineinander gefahren waren. Wir waren dem Aufprall knapp entkommen, doch vier Wagen bildeten völlig zerbeult einen rauchenden Berg.
Instinktiv schnallte ich mich ab. Ich stand so unter Adrenalin, dass es nicht sofort klappte, doch dann konnte ich mich befreien und öffnete hektisch die Beifahrertür.
Draußen sah ich mich um und alles war wie in Zeitlupe. Ich hörte dumpf ein paar Menschen Wörter wie „Polizei“ und „Hilfe“ rufen. Und diese war auch bitter nötig.
Zwei der Wagen waren frontal ineinander gefahren und zwei andere hatten es nicht geschafft, rechtzeitig zu bremsen und waren in den Unfall hineingeraten.
Durch den Rauch war die Luft schwer und es roch verbrannt, obwohl kein Feuer zu sehen war. Von einigen Autos waren die Fahrerkabinen eingedrückt, von anderen wiederrum nur der Kofferraum. Ich hörte, wie Bella ebenfalls aus dem Auto stieg.
„Jamie, sieh nicht hin. Die Polizei wurde schon gerufen, wir sollten zurück ins Auto und warten“, sagte sie und versuchte, mich an dem Arm zurück ins Auto zu ziehen. Doch ich konnte meinen Blick nicht abwenden. Irgendetwas an dieser Situation kam mir komisch vor, ein kleines Detail ließ das Blut in meinen Adern gefrieren.
In meinem Mund sammelte sich Speichel und ein herber Geschmack breitete sich aus. Es roch und schmeckte nach verbanntem Gummi.
Zunächst erkannte ich nicht recht, welche Autos sich in dort befanden – ich dachte an einen der Jungs oder an Schulkameraden. Bei einer solchen kleinen Stadt war es durchaus möglich, dass jemand bekanntes darin verwickelt war.
Mein Blick folgte einer sehr ausgeprägten, etwa zehn Meter langen Bremsspur - dann entdeckte ich an einem der Autos das Kennzeichen meiner Mutter.
Ein erschrockenes Keuchen entfloh meiner Kehle und mir blieb der Mund offen stehen, während ich einen Schritt nach vorne tat.
Die Fahrerseite ihres Autos war komplett demoliert, platt gedrückt wie eine zusammengeraufte Zieharmonika. Es sah schrecklich aus. Von allen verunglückten Autos, sah ihres am schlimmsten aus.
„Was? Was ist?“, fragte Bella aufgrund meiner Reaktion und versperrte mir die Sicht.
Doch ich brachte natürlich kein Wort heraus. Ich wusste generell in den ersten Sekunden nicht, wie ich mich fühlte. Am liebsten wäre ich zu dem Auto gelaufen, hätte nachgesehen, ob es wirklich sie war, ob sie okay war – doch im Umkehrschluss war es besser, nicht nachzusehen. Denn so, wie der Wagen aussah, wollte ich wahrscheinlich gar nicht wissen, wie es innen aus sah.
Doch als dies waren nur rationale Gedanken, keine emotionalen und ich fragte mich, warum ich so ruhig blieb. Das war nicht normal.
Mein Blick schweifte über die Kreuzung und mit jeder Sekunde, wurde mein Atem ruhiger. Es fühlte sich an, als wäre ich verrückt. Ich war unfähig, mich vom Fleck zu rühren und trotz der Tatsache, das meine Mom wahrscheinlich schwer verletzt war, blieb ich ruhig.
Und auf der anderen Straßenseite rechts von mir, etwa fünfundzwanzig Meter entfernt, entdeckte ich den Grund dafür.
Dort stand Jasper und starrte mich regelrecht an. Mit jedem Blinzeln meinerseits fühlte ich, wie mein Puls sank.
Ich verfluchte ihn für sein Talent, Hormone anzuregen, die einen beruhigen konnten. Ich hasste ihn dafür, dass er mich dazu brachte, an Ort und Stelle zu verharren.
Zumindest versuchte ich, ihn dafür zu hassen. Doch auch dies gelang mit nicht.
„Das ist Moms Auto“, sagte ich und wand mich an Bella.
„Und Jasper weiß das“, fügte ich trocken hinzu.
Verwirrt blickte Bella umher, bis sie ihren Schwager in Spe entdeckte.
Na gut, dachte ich. Jasper konnte mir zwar die Angst nehmen und die Verzweiflung, aber meine Ideen konnte er mir nicht austreiben. Und so atmete ich einmal tief durch, ehe ich los lief. Bella versuchte noch, mich festzuhalten, doch ich entglitt ihr. Ein paar Leute riefen etwas, doch ich erstand es nicht.
Es waren ungefähr sechzig Meter bis zur Unfallstelle, doch es kam mir vor, als würde ich die halbe Welt umlaufen, ehe ich ankam. Ich lief direkt in den mittlerweile aufgestiegenen Rauch und musste ein paar Mal husten und es war schmerzhaft, die Augen aufzuhalten, doch das war es mir Wert. Im Hintergrund hörte ich ein Martinshorn. Anders als in Filmen, war der Rettungsdienst nicht sofort vor Ort gewesen, sondern es hatte elende sieben Minuten gedauert, ehe dieser eintrudelte. Sieben Minuten, in denen sich keiner getraut hatte, zu den kollidierten Wagen zu laufen und zu helfen.
Angekommen musste ich feststellen, dass ich nicht an die Fahrerkabine kam, da eines der gerammten Autos seitlich neben dem meiner Mutter zum Stillstand gekommen war. Lediglich ein kleiner Spalt war übrig, doch es war unmöglich, dort hindurch zu kommen.
Also entschied ich mich, zunächst nach dem Fahrer des anderen Autos zu sehen, doch ehe ich dies tun konnte, wurde ich mit einem Ruck von der Unfallstelle weggezogen.
Ein Feuerwehrmann hatte seinen Arme um meinen Rumpf geklammert und bewegte sich rückwärts, bis er einige Meter entfernt stehen blieb und mich absetzte. Ich ließ mich auf die Knie fallen und beobachtete erneut einfach nur das Geschehen. Ich sah, wie zwei Sanitäter auf mich zu liefen, während fünf andere sich den Autos näherten. Ebenso stürzte sich die Feuerwehr mit Bolzenschneider ins Getümmel.
„Miss?“, rief eine junge Sanitäterin und berührte leicht meine Schulter.
„Miss, waren Sie an dem Unfall beteiligt?“, hakte Sie nach und Ihre Kollegin breitete eine dieser goldenen Unfalldecken aus, um sie mir über die Schultern zu legen.
Ich schüttelte den Kopf als antwort.
„Meine … Mom. Ihr gehört der Fiat. Ich wollte nur sehen, ob sie okay ist“, murmelte ich.
Die beiden Sanitäterinnen wechselten einen hilflosen Blick, ehe sie mir halfen, aufzustehen. Während sie mich zu einem ihrer Rettungswagen begleiteten, blickte ich über die Schulter zurück. Ich sah, wie Personen auf Tragen weg geschoben wurden, sah eine Person auf dem Boden liegen, ein Sanitäter über ihm, dessen Atem klar zu sehen war, während er versuchte, seinen Patienten wiederzubeleben.
Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken, doch ich konnte meinen Blick nicht abwenden.
Nach dem sie mich abgesetzt hatten, lief eine der Frauen zurück zu ihren Kollegen und wechselte ein paar schnelle Worte mit ihnen, ehe sie wieder zurück kam.
Sie schüttelte den Kopf, während sie lief.
„Miss, in dem Fiat war keine Person. Unter den Opfern befanden sich zwei ältere Herren und eine junge Frau. Sind Sie sicher, dass es das Auto Ihrer Mutter ist?“
Ich runzelte die Stirn. Wie war das möglich? Vier Autos, aber nur drei Opfer? Das konnte nicht sein. Das war ganz sicher ihr Auto, ohne Zweifel.
„Können Sie Ihre Mutter beschreiben, bitte?“, wurde ich gefragt.
„Ähm,  braunes Haar, so lang wie meins. Fünfundvierzig, etwa einen Meter siebzig. Ich kann leider ihre Kleidung nicht beschreiben...“, antwortete ich, nachdem ich mich räusperte.
Die Frau bedankte sich, ehe sie wieder ging. Irgendetwas hier stimmte ganz gewaltig nicht. Hinausgeschleudert konnte meine Mom auch nicht geworden sein, es war ein  frontaler Aufprall gewesen.
Ich suchte in der Umgebung nach einem bekannten Gesicht, konnte aber weder Bella, noch Jasper entdecken.
Es fühlte sich komisch an, so hilflos hier zu sitzen und zu warten, dass sich irgendetwas tat. Vielleicht hatten sie Mom übersehen, vielleicht war der Wagen zu demoliert, um darin eine Person wahrzunehmen, vielleicht war Mom irgendwie ausgestiegen und lag irgendwo, wo wir sie nicht sehen konnten. Ich wusste nicht, wohin mit meinen Gedanken.
Dann sah ich zwischen Rauch und orangenen Menschen eine kleine, zierliche Gestalt.
Alice.
Verwirrt runzelte ich die Stirn. Keiner außer mir schien sie zu bemerken, so schnell bewegte sie sich. Ein paar Sekunden später stand sie direkt vor mir.
„Jamie, sie ist nicht da. Aber ich habe das hier gefunden“, sagte sie, so schnell, dass ich sie kaum verstand.
Sie hielt mir einen ordentlich zusammengefalteten Zettel hin. Im Hintergrund versperrten Polizisten Passanten den Weg, indem sie den Verkehr sicherten und Absperrband rund um das Gebiet spannten. Um den Unfallort hatte sich ein Pulk an Menschen gebildet, die mit entsetztem Gesicht auf die Autos starrten.
„Jamie! Sieh es dir an!“, hakte Alice nach und wedelte mit dem Papier.
Langsam nickend nahm ich es in die Hand und faltete es auseinander. Auf dem Papier wurden mit rot ein paar Wörter geschrieben.
„Alice, was hat das zu bedeuten?“, fragte ich ungläubig. Ich wusste, was dort stand, was die Worte hießen, doch ich war nicht fähig sie zu verarbeiten, wirklich wahrzunehmen, was sie aussagten.
Alice nickte einfach nur, dann nahm sie meine Hand und bedeutete mir, aufzustehen.

Bei den Cullens angekommen, sah ich Jacob vor dem Anwesen nervös auf und ab gehen bis er uns erblickte. Jasper konnte den Wagen gar nicht schnell genug parken, da riss Jake schon die hintere Tür auf, um mich wortlos zu umarmen. Am liebsten wäre ich ewig in dieser Position gewesen, hätte Ewigkeiten seinen Duft einatmen können, mich für immer so sicher fühlen können, doch es war nicht die Zeit dafür.
Hinter uns hörte ich Bellas Chevy klappern, bis sie ihn hinter Jaspers Volvo abstellte. Eine Autotür wurde zugeschlagen und Jake ließ von mir ab. Jasper und Alice verschwanden ins Haus, vermutlich, um den anderen über die jüngsten Ereignisse zu unterrichten.
Auch Bella umarmte Jake. Wir waren wohlauf, das war wichtig. Aber wichtiger war es, dass wir nun alle zusammenarbeiteten.  Also lief auch ich ins Haus, so schnell ich nur konnte, Edward stand an der Eingangstür und hielt mir diese mit ernster Miene auf und wartete auf seine Verlobte.
Mehrere Stufen nehmend begab ich mich in den ersten Stock und dann ins Wohnzimmer – wo wir schon einmal eine solche Kriesensitzung abhielten. Kurz fragte ich mich, ob das denn nie aufhören würde.
Auf dem Weg hier her hatte ich ein paar Tränen vergossen, den Freiraum hatte Jasper mir gelassen. Und auch jetzt überließ er mir meine Gefühle. Innerlich dankte ich ihm sehr dafür, auch wenn ich mich schrecklich fühlte. Noch immer konnte ich nicht so recht glaube, dass das hier wirklich passierte.
Wie ich es erwartete, stand Familie Cullen bereits wartend auf mich im Raum verteilt. Jasper hielt Alice im Arm, welche seit fast einer halben Stunde kein Wort mehr gesagt hatte – so auch ich. Es schien niemand so recht zu wissen, was er sagen sollte. Kein Wunder, nicht jedem seine Mutter wurde mutmaßlich entführt.
Glaubst du wirklich, ich beobachte dich nicht?
Die Worte schwirrten durch meinen Kopf und raubten mir erneut den Atem, während ich den Raum betrat.
Vielleicht wird es ein Morgen geben, vielleicht auch nicht.
Die Frage, für wen es womöglich keinen Moren geben könnte, wurde damit beantwortet, dass sich in dem Auto meiner Mutter ganz klar keine Person befand, welche als Mom zu identifizieren war, geschweige denn überhaupt irgendjemand. Nachdem ich zehntausend Mal bestätigte, dass dies wirklich das Auto meiner Mutter war, akzeptierte dies die Polizei und ließ uns gehen. Natürlich hatte dort Japser seine Finger im Spiel gehabt, doch immerhin durften wir den Unfallort verlassen, ohne weitere Fragen zu beantworten. Auch wenn dieses leere Auto noch eine längere Zeit Fragen aufwerfen würde und noch ich noch lange nicht aus dem Schneider war – das musste erstmal reichen.
Rache ist süß.
Die letzten Worte des mit Blut geschriebenen Briefes. Ein Hinweis darauf, dass es Sabrina war, die wir wütend gemacht hatten. Aber auch ein Hinweis darauf, dass sie präsent war, dass sie greifbar war.
Ich schüttelte einmal den Kopf, ehe ich Blickkontakt mit Edward suchte, der hinter mir durch die Tür kam.
Mitleidig traf mich auch Bellas Blick. Doch ich wollte das nicht. Ja, es war scheiße und niemand wusste, was nun passieren sollte, doch es half Mom nicht, wenn ich nur weinte, anstatt etwas zu unternehmen. Ich musste stark sein, um ihretwillen.
Nervös ging ich ein paar Schritte auf und ab und kaute an meinem Daumennagel. In meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken, es war schwer, einen klaren zu fassen und zu behalten. Zum Glück übernahm Alice dies für mich, in dem sie etwas unerwartetes offenbarte.
„Ich habe sie gesehen. Ich meine, in einer Vision. Ich habe gesehen, was sie vor hat, darum waren Jasper und ich da. Wenn auch zu spät“, fügte sie hinzu und ihr Blick wurde traurig. Dann schloss sie kurz die Augen und atmete tief durch. Auch, wenn Vampire nicht fähig waren, Tränen zu weinen, so vermutete ich, dass wenn sie es könnte, hätte Alice es getan.
„Ich weiss, wie sie aussieht. Ich hab zunächst nur deine Mom gesehen, wie sie mit einem Mädchen sprach, einer jungen Frau, dann den Aufprall.“
Jene neu gewonnene Information erweckte Hoffnung in mir. Mit einem Bild vor Augen war die Chance, Sabrina zu finden, so hoch wie noch nie.
Edward neben mir fasste sich angespannt ans Nasenbein.
„Ich habe sie schon einmal gesehen“, fuhr Alice fort. „Bei dem Angriff der Neugeborenen. Sie war dort, nur kurz, ich habe mir um sie wenig Gedanken gemacht, habe sie nur flüchtig wahrgenommen. Doch nun, wo ich weiß, wie sie aussieht, bin ich mir sehr sicher, dass sie auch da war.“
„Also steckte sie doch mit der rothaarigen unter einer Decke?“, warf Jake ein, der hinter mir erschienen war. Instinktiv griff ich nach seiner Hand und er drückte sie.
„Das denke ich nicht. Victorias Gedanken waren eindeutig. Sie muss sich aus Neugier dort aufgehalten haben. Wir haben ihr mit der Beseitigung von Victoria einen großen Gefallen getan haben“, erwiderte Edward und schnaubte. Dann ging er zu einem Schränkchen unter dem Fernseher und holte einen Bleistift und Papier heraus. Stumm bedeutete er Alice, ein Portrait von Sabrina anzufertigen.
Ich schluckte ein paar Mal. Mein Herz pochte, da ich gespannt war, wie meine Feindin aussehen würde. Meine entfernte Verwandte. Ob wir Ähnlichkeit besaßen?
Es war totenstill, nur das leichte Kratzen des Stiftes auf dem dünnen Papier war zu hören. In Windeseile hatte Alice ihre Zeichnung fertig und ließ sie rumgehen. Jeder schüttelte den Kopf und mit jedem Kopfschütteln schwand mein Hochmut etwas mehr. Selbst Edward atmete einmal schwer aus, ehe er das Bild mit einer langsamen Kopfbewegung zu mir reichte.
Doch auch mir kam das Gesicht unbekannt vor. Die langen, glatten Haare, die kleine Nase und das spitze Kinn. Ich konnte sie nicht identifizieren und gab niedergeschlagen den Zettel an Jake weiter. Keiner von uns konnte damit etwas anfangen, doch wir entschieden, dass jeder von uns ein Foto davon machen sollte, damit wir im Fall der Fälle immer die Möglichkeiten hatten, uns ihr Aussehen ins Gedächtnis zu rufen.
Tatsächlich sah Sabrina sehr jung aus, etwa so jung wie ich, fast ein wenig kindlicher. Sie sah nicht aus wie jemand, der anderen Leid zufügen konnte. Aber so sah Victoria auch nicht aus. Und Riley auch nicht. So sehr konnte man sich vo Äußeren blenden lassen.
„Wir werden sie finden“, sagte Bella und tätschelte meinen Arm. Ich wusste nicht, auf wen sie es bezog, doch das war egal. Mir war nur meine Mutter wichtig. Doch ich hatte keinen Schimmer, wie wir sie finden sollten.
„Wie konnte das Auto nach dem Aufprall leer sein?“, fragte Jake und schaute erwartungsvoll in die Runde.
Das war eine gute Frage. Ohne weiteres wäre sie nicht aus der zerbeulten Fahrerkabine gekommen.
„Wir vermuten, dass Sabrina das Auto gefahren ist. Sie scheint Drama zu bevorzugen und so konnte sie unsere volle Aufmerksamkeit bekommen. Sie scheint nur nicht ganz so den Durchblick zu haben, wie sie es zu denken vermag. Sie hatte Alice nicht auf dem Schirm. Hätte sie um ihre Fähigkeit gewusst, hätte sie niemals so auffällig gehandelt“, beantwortete Esme seine Frage.
Das schien logisch. Doch irgendwie wollte es nicht ganz in meinen Kopf, dass Sabrina so unvorsichtig war, es passte nicht zum Gesamtbild.
„Ein interessanter Gedanke, wie meinst du das?“, fragte Edward und drehte sich in meine Richtung. Mit einem Mal spürte ich alle Blicke auf mir.
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