Mein großes Geheimnis.

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Farmer (männlich) Sebastian
25.11.2018
02.08.2020
21
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02.08.2020 2.744
 
Kapitel 20
Heiße Küsse.

Mein Verlobter hat auch heute wieder alle Hände voll zu tun. Ihn bei seiner Arbeit zu beobachten ist ein Spektakel. Von der Veranda aus studiere ich jede seiner Bewegungen. Wie Max mit Werkzeug umgeht hat etwas Animalisches. Es ist nicht nur aufregend, sondern auch erregend. Im Moment arbeitet Max mit einer Kettensäge. Seine Haare sind zu einem Zopf zusammen gebunden, sein Shirt ist durchgeschwitzt. Seine Augen sind von einer Schutzbrille bedeckt, seine starken Arme halten das gefährliche Werkzeug in Schach. Ohne große Mühe schneidet er einen dicken, aber leider beschädigten Ast von einem Baum. Beim nächsten Sturm könnte dieser Ast brechen und etwas kaputt machen, doch das interessiert mich im Moment am wenigsten. Mein Kopf beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Körper meines Verlobten.

Ich weiß nicht, ob es meine Hormone sind oder ob Max tatsächlich so verdammt attraktiv ist, aber ich schmelze bei seinem Anblick dahin. Mein gesamtes Gehirn ist nur auf eine Sache konzentriert: Ich bin verdammt scharf auf meinen Verlobten.

Bevor ich Testosteron bekommen habe, waren solche Gefühle nie ein Thema für mich. Nicht nur, weil Max da noch nicht in Pelican Town gewohnt hat, nein, es ist eher so, dass ich mich schon fast für asexuell gehalten habe. Mein Interesse an Sex war kaum bis gar nicht vorhanden, die Umstellung zu den männlichen Geschlechtshormonen hat auch mein Denken umgestellt. Es ist leider so: Männer denken mit ihren Geschlechtsorganen und wir können tatsächlich nichts dafür. Das entschuldigt aber nicht, dass man sich nicht benehmen kann. Ich für meinen Teil kann mich sehr gut zusammenreißen, auch wenn der Anblick es mir schwer macht.

„Wieso bist du nur so heiß?“, frage ich leidend, dabei stütze ich mich auf dem Geländer der überdachten Veranda ab.

Max stellt die Motorsäge aus. Er legt sie ab und beschließt anscheinend, eine kleine Pause zu machen. Seine Schutzbrille legt er ebenfalls zur Seite, ehe er eine Flasche Wasser anhebt und beginnt zu trinken.

Sogar wenn er trinkt, ist er heiß…
Verdammte Hormone…
Verdammter Max…

Mein Verlobter wischt sich den Schweiß von der Stirn und kommt in gemütlichem Tempo auf die Veranda zu. Wie kann man nur so gut aussehen obwohl man verschwitzt und schmutzig ist?

„Ich muss echt aufpassen, dass ich keinen Sonnenbrand bekomme. Die Sonne ist fieser als erwartet“, erzählt er munter, als ich in Hörweite bin. Er zieht sein Shirt aus und wedelt sich im Anschluss mit Hilfe seiner Hand etwas Luft zu.
„Ist heiß heute, was?“, frage ich, wobei ich mich nicht an seinem Oberkörper satt sehen kann. Dieser Mann ist ein Glücksgriff. In jeder Hinsicht.
Max sieht mich an. Erst grinst er, dann lacht er. „Du siehst mich gerade an, als würdest du jeden Moment anfangen zu sabbern.“
„Mir geht bald die Spucke aus, um ehrlich zu sein. Die Hormone drehen heute ganz schön ab.“
„Wenn es dir heute Abend noch nicht besser geht, dann kann ich mir deinen Hormonspiegel ja mal genauer ansehen“, antwortet Max mit einem frechen Grinsen.
„Äh… Aber wir… und…“

Max’ Lachen erklingt erneut. Ich mache mich total lächerlich. In Momenten wie diesem wird mir immer wieder vor Augen geführt, wieso Teenager so dämlich sind. Sie müssen sich mit diesem Hormonscheiß herumschlagen. Selbst beim zweiten Durchlauf ist die Pubertät kein Spaß. Man ist auf dieses Gefühlschaos nicht gefasst, selbst wenn man es bereits einmal erlebt und überlebt hat.

„Ich sollte das Reden für heute seinlassen“, gebe ich kleinlaut von mir. „Das wird eh nichts…“
„Ach Quatsch, bitte nicht. Ich nehme deine Blicke und deine Sprachlosigkeit als Kompliment. Ich würde dich ja umarmen und küssen, aber ich fürchte, dass ich dich dabei in Schweiß tränke.“
„Das ist lieb, danke für deine Rücksicht.“
Max küsst seine Finger und haucht mir diesen Kuss zu. „War das als Zwischenlösung okay?“
„Ja, ich fühle mich sehr geliebt“, antworte ich ihm lächelnd.
„Kannst du mir einen Gefallen tun?“, fragt Max, als er nach einem Handtuch greift, um sich damit das Gesicht abzuwischen.
„Welchen?“, frage ich nach.
„Bist du so lieb und holst mir einen Joja Energy aus dem Kühlschrank? Ich hab noch einiges vor mir und könnte einen kleinen Boost brauchen.“
„Geht klar.“

Ich bringe meinem Verlobten die Dose, die er gefordert hat und auch eine Flasche Wasser, da er die andere bereits ausgetrunken hat. Max wischt über seinen Brustkorb, auch seine Achseln trocknet er mit dem Handtuch, ehe er es zu Boden fallen lässt. Vermutlich macht er das, um zu verhindern, dass er sich damit nicht noch einmal das Gesicht abwischt. Wieso er es nicht gleich ins Badezimmer bringt, leuchtet mir jedoch nicht ganz ein.

„Kannst du mir noch ein frisches Handtuch bringen?“, bittet er mich.
„Sonst noch etwas?“
Max wirkt stutzig. „…du klingst ein wenig eingeschnappt. Ist was?“
„Nein“, beantworte ich seine Frage. Ich gehe in die Knie, um das Handtuch aufzuheben. Ich nehme es an der Ecke zwischen zwei Finger und betrete damit das Haus. „Beim nächsten Mal kannst du dein Stinkehandtuch aber gleich selbst wegräumen.“
„Nimm mein Shirt mit, du Sklave!“, ruft Max mir nach.

Hinter mir höre ich, dass das Shirt zu Boden fällt. Schmollend hebe ich es auf und gehe damit Richtung Badezimmer. Als ich im Wohnzimmer ankomme, höre ich sein lachen. Der Witz ist wohl nur lustig, wenn man nicht der Sklave ist. Arschloch.
Auch wenn ich ein wenig schmolle, bringe ich meinem Verlobten trotzdem ein frisches Handtuch, außerdem noch einen angefeuchteten Waschlappen und ein Deo, das er dringend nötig hat.

Kaum bemerkt Max, wie sehr ich mitdenke, tut ihm sein Spruch schon wieder leid. „Sorry. Dich Sklave zu nennen war gemein. Du bist echt zu gut zu mir und ich bin ein Trottel.“
„Ja, das bist du“, stimme ich ihm zu. „Wehe du machst das heute nicht wieder gut.“
Max ist bereits dabei, sich mit dem Waschlappen zu erfrischen. „Ich überlege mir etwas, mein Schatz. Vielleicht nehme ich meine letzte Kraft zusammen und massiere deinen kleinen, hübschen Körper.“
„Eine Massage wäre ein guter Anfang.“

Als Max wieder etwas erfrischter ist, bekomme ich einen zarten Kuss auf die Wange. Ich ergreife noch die Chance, ihn ein wenig zu betatschen, immerhin zeigt er mir schon den ganzen Morgen, was er zu bieten hat, ohne dass ich etwas davon habe.

„Behalt deine Finger bei dir, sonst hab ich nicht mehr genug Blut im Oberkörper, um den Ast zu zersägen“, flirtet Max mit mir, ehe er meine Lippen küsst.
„Tz, ich hab ganz unschuldig deine Muskeln befühlt. Gönn mir das.“
„Es sei dir gegönnt“, antwortet Max mit einem Zwinkern.

Als er sich wieder an die Arbeit macht, wackelt er beim Gehen mit seinem Hintern. Auch dieser Anblick gefällt mir. Nett, dass Max an mich denkt und mir genau das zeigt, was ich sehen möchte. Hoffentlich bekomme ich später noch mehr davon zu sehen.



Gegen Abend sind meine Hormone zum Glück wieder ruhiger und ich kann endlich wieder klare Gedanken fassen. In gleichmäßigem Rhythmus kraule meine Katze hinter den Ohren, während Max eine meiner Meinung nach viel zu lange Dusche nimmt. Dass er lange duscht, ist vermutlich trotzdem eine gute Idee, immerhin ist er durch die Arbeit an der frischen Luft ziemlich schmutzig geworden. Der Baum ist zwar erledigt, doch morgen muss schon der nächste Baum einige Äste lassen. Max schafft für die neue Scheune Platz.

Schnurrend genießt Muffin meine Streicheleinheiten, doch schon wenig später scheint sie bereits wieder genug von mir zu haben, denn sie streckt sich und steht anschließend auf. Ich spüre deutlich ihre Pfoten durch die dünne Decke, als sie über meine Beine klettert. Mit einem gezielten Sprung verlässt sie schon das Bett. Sie klettert auf ihren Kratzbaum und verkriecht sich in der Höhle an der Spitze.

Etwas enttäuscht sehe ich ihr nach, doch dann greife ich zum Fusselroller und entferne die Katzenhaare von meiner Decke. Kaum ist das erledigt, gehe ich noch in die Küche, um mir die Hände zu waschen. Das könnte ich zwar im Badezimmer ebenso machen, doch bei der Gelegenheit fülle ich noch ein großes Glas mit Wasser, falls ich heute Nacht durstig werde. Ich bin ziemlich sicher, dass ich durstig werde.

Das Glas stelle ich auf meinen Nachttisch und lege mich gleich wieder ins Bett. Max lässt mich glücklicherweise nicht länger warten. Mir fehlt die körperliche Nähe schon ein wenig. Ich sehe aus der Decke hervor, Max ist nur noch einen Schritt vom Bett entfernt.

„Awww, du bist ja schon eingekuschelt. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, ich musste das Harz von meinem Arm bekommen. Gut, dass ich das schon von meinem alten Job kenne“, erzählt mein Verlobter.
„Mhm…“
„Schon so müde?“, fragt Max nach.
„Irgendwie schon.“

Max steigt zu mir ins Bett. Er knipst das Licht an seiner Seite des Doppelbettes aus. Nun ist auch die letzte Lichtquelle im Zimmer erloschen. Ich kuschle mich sofort an seine Seite. Max legt seinen Arm um mich und gibt mir einen Kuss, den ich gleich erwidere. An seiner Haut rieche ich sein verführerisches Aftershave. Dass er sich frisch rasiert hat, bestätigt auch die glatte Haut in seinem Gesicht. Der Duft ist auf jeden Fall ansprechend.

Dass ich mich etwas hinreißen lasse, merke ich, als Max seine Hand an meine Hüfte schiebt, nur um mich dadurch von sich zu lösen.

„Können wir darüber reden, bevor wir im Dunkeln irgendwas veranstalten, wovon wir beide nicht wissen, wo es hinführt?“, fragt er mich.
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, gestehe ich unsicher.
„Was willst du denn? Also… Ich meine… Wonach fühlst du dich im Moment?“
„Schwer zu sagen“, antworte ich meinem Verlobten. Ich bin froh, dass es so dunkel ist, auf diese Weise muss ich ihm nicht ins Gesicht sehen. Das wäre bestimmt peinlich. „Ich will…“

Anstatt es mit Worten zu sagen, streiche ich über Max’ Brustkorb und nähere mich wieder seinem Körper. Jetzt wo wir uns nicht mehr spontan und ungezwungen annähern, bin ich gehemmter. Anstatt das zu tun, wonach ich mich fühle, denke ich wieder und denken ist nie gut, wenn es um meinen Körper und meine Gefühle geht.

„Komm her.“

Max zieht mich nah an sich, ehe er mich wieder in einen Kuss verwickelt. Ich versenke meine Hand in seinen Nacken. Meine Finger streichen durch seine feuchten Haare, während ich meinen Körper an seinen schmiege.

In meinem Kopf male ich mir aus, wie Max mich auszieht und wir uns körperlich näher kommen, als wir es jemals waren. Er legt seine Hand an meinen Hintern und drückt mich ein wenig fester gegen sich. Ich spüre, dass auch er erregt ist, doch dann trifft mich die Realität. Sobald ich mich ausziehe, wird das hier ein Desaster. Ich öffne meine Augen. Die Illusion ist wie eine Seifenblase geplatzt.

Enttäuscht löse ich meine Lippen von Max.

„Ist alles okay? War ich zu grob?“, fragt er, wobei er sofort locker lässt.
„Nein, es war schön, aber ich hab Angst, dass wir beide enttäuscht werden, wenn ich mich ausziehe.“
„Du könntest mich nicht enttäuschen. Ich weiß ja, woran ich bin. Du bist der wundervollste Mensch, den ich kenne. Ich will dich heiraten, Sebastian. Ich hätte dir nie einen Antrag gemacht, wenn du nicht bereits jetzt alles wärst, was ich mir im Leben wünsche.“ Max streicht über meinen Rücken. „Hab keine Angst. Ich werde dich nicht drängen, aber ich will auch, dass du weißt, dass alles in bester Ordnung ist. Du kannst dich entspannen.“
„Okay“, flüstere ich. „Ich versuche es.“
„Vertrau mir.“
„Mhm…“

Max küsst meine Stirn. Immer wieder streicht er über meinen Rücken. Verlangend nach einem weiteren Kuss drücke ich meine Lippen wieder auf die von Max. Die Hand, die eben noch meinen Rücken gestreichelt hat, ruht nun auf meinem Hintern. Wieder spüre ich Max’ Erregung, doch dieses Mal bin ich nicht mehr so eingeschüchtert. Ich traue mich sogar, mich ein wenig an Max zu reiben und es fühlt sich zu meinem Erstaunen viel besser an, als ich gedacht hätte.

Mein Verlobter drückt meine Pobacke ein wenig, ehe seine Hand sich ein anderes Ziel sucht. Sie gleitet meine Hüfte entlang und hält an meinem Unterleib. Max löst den Kuss und streichelt meinen Bauch ein wenig.

„Darf ich dich anfassen?“
„Mhm.“
Sanft spricht er weiter: „Wenn dir etwas unangenehm ist, sag es bitte sofort. Ich brauche noch ein wenig Praxiserfahrung, bis ich tatsächlich weiß, was ich tue. Ich bin zwar vorbereitet, aber ich hatte noch keine Gelegenheit zu üben, wenn du verstehst…“
„Okay. Ich sag dir, wenn sich etwas komisch anfühlt.“
„Ich bin ganz vorsichtig, versprochen.“

Max streicht über meine Boxershorts. Erst habe ich das Gefühl, mich unheimlich zu verkrampfen, da mich noch nie jemand an dieser Stelle berührt hat, doch als mein Verlobter mich mit Küssen ablenkt, werde ich immer lockerer. Er lässt sich viel Zeit, um mich zu streicheln. Max leitet mich sanft dazu an, ihm den Rücken zuzudrehen, wofür ich gleich mit Küssen auf den Hals und in den Nacken belohnt werde.
Wieder wird mein Bauch gestreichelt, ehe Max erneut über meine Boxershorts streicht. Ich schmiege meinen Kopf gegen seinen und öffne von selbst ein wenig die Beine, sodass Max mich anfassen kann. Seine Berührungen fühlen sich gut an, doch meine Angst überwiegt für den Moment. Ich denke nicht, dass ich bereit dafür bin.

„Ist das okay? Du kannst mich ruhig ein bisschen leiten, wenn ich mich verlaufe. Ich bin lernwillig“, spricht Max zwischen seinen Küssen, die er an meinem Hals platziert.
„Es ist total seltsam, das du so viel redest.“
„Findest du? Entschuldige, ich bin selbst ein bisschen nervös, das ist neu für mich. Sobald ich weiß, was du magst, kommt kein Wort mehr aus meinem Mund“, erklärt Max mir. „Entspann dich, mein Schatz.“

Ich atme tief durch und schließe meine Augen. Max’ Finger gleiten vorsichtig in meine Boxershorts. Er streicht über meine Haut. Es fühlt sich tatsächlich ein bisschen so an, als würde er sich erst mit mir und meinem Körper vertraut machen.

„So weich…“, bemerkt Max leise.

Ich schmunzle etwas. Max küsst mein Ohr, ehe er sich wieder meinem Hals widmet. Ich bekomme Gänsehaut vor Erregung. Zwei seiner Finger gleiten vorsichtig zwischen meine Beine. Max drückt mich etwas an sich und gibt mir einen weiteren Kuss auf den Hals. Ich bin überrascht, wie gut es sich anfühlt, als er damit beginnt, seine Finger in meinem Intimbereich zu bewegen. Mir entkommt ein wohliges Seufzen. Sofort folgen weitere seiner sanften Küsse. Max’ Atem kitzelt an meiner Haut. Es ist jedoch kein unangenehmes Kitzeln, das mich zum Wegzucken verleitet, im Gegenteil, es ist ein angenehmes, erregendes Kribbeln.

Als Max seine Finger wegbewegen möchte, lege ich schnell eine Hand an seine.

„Nicht aufhören“, bitte ich ihn.
„Ich höre nicht auf“, verspricht er. „Ich dachte, dass ich vielleicht etwas Gleitgel nehmen sollte. Das ist bestimmt noch angenehmer für dich.“
„Okay.“

Max drückt mir einen Kuss auf die Wange. Ich lasse seine Hand los, sodass er etwas Abstand nehmen kann, um zu seiner Schublade greifen zu können. Ich höre wie die Lade in der Dunkelheit geöffnet wird. Was um mich herum passiert, kann ich nur schemenhaft erkennen, doch Max scheint sich im Dunkeln ganz gut zurechtzufinden. Ich drehe ihm wieder den Rücken zu und versuche, mich zu entspannen.

„Es wäre einfacher, wenn du deine Unterwäsche ausziehst. Musst du aber nicht, wenn du nicht möchtest“, meint Max.

Ich höre ein Klicken. Klingt nach dem Öffnen einer Tube. Er hat das Gleitgel wohl schon gefunden. Ich erinnere mich sofort an das angenehme Gefühl, das Max in mir ausgelöst hat, also beschließe ich, auch diese Hürde zu überwinden. Das alles ist neu für uns beide. Wenn er bis jetzt nicht von meinem Körper erschrocken war, wird er es auch weiterhin nicht sein. Er hat anscheinend viel darüber nachgedacht und beschlossen, weniger auf seine Komfortzone versteift zu sein. Er ist bereit, etwas Neues kennenzulernen und ich bin es ebenfalls.

Ein wenig angespannt streife ich meine Boxershorts von meinem Hintern und lege sie neben mir ab. Max küsst meinen Nacken. Er legt seine Hand erneut zwischen meine Beine. Dieses Mal fühlt es sich etwas kalt und auch glitschig an, doch sobald mein Verlobter seine Finger wieder bewegt, kann ich an nichts anderes mehr denken, als an dieses ungeahnt wundervolle Gefühl.

Wenn sich diese simplen Berührungen schon so unglaublich anfühlen, wie gut fühlt es sich dann an, wenn wir tatsächlich das erste Mal miteinander schlafen? Ich schließe die Augen und genieße Max’ Berührungen und den Triumph, dass ich es bis hier hin geschafft habe, ohne Angst zu bekommen oder gar wegzulaufen.

Das alles ist neu und aufregend für mich. Mein erstes Mal liegt zwar noch in ferner Zukunft, dennoch bin ich jetzt schon neugierig darauf, heraufzufinden, wie es sich anfühlen wird…
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