Greater Good - Für das Größere Wohl

von magicsoul
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald Newt Scamander
25.11.2018
08.12.2019
11
15735
16
Alle Kapitel
21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hallo und herzlich willkommen zu meiner ersten "Fantastic Beasts" fanfiction.
In dieser Geschichte soll es um die Liebesgeschichte von Albus und Gellert gehen, wie sich kennenlernten, sich liebten,  und wie es zum berühmten Drei-Wege-Duell kam. Ich hoffe , euch gefällt es ein bisschen und nun wünsche ich viel Spaß!

Greater Good

Prolog, Hogwarts,  Schule für Hexerei und Zauberei,  1927  




Langsam berührten die Fingerspitzen die seinen, die Sehnsucht und das Verlangen kamen in ihm hoch , er lehnte den Kopf gegen sein Stirn und nun spürte Albus Dumbledore das kalte Glas des Spiegels.
Langsam schloss er die Augen und ließ sich für einen Moment in seiner Sehnsucht und in seiner Trauer treiben.
Seine Hand umschloss das Amulett und die andere ballte er zur Faust.
„Du hast deine Entscheidung getroffen Albus und du hast mich verraten!“, hatte Gellert zum ihm gesagt  und vielleicht hatte er Recht gehabt, er hatte ihn verraten – seinen besten Freund, seinen Geliebten, doch er hatte den Tod seiner Schwester zugelassen – er hatte einfach nur zugesehen .

„Professor? Professor, ich rede mit Ihnen!“ der junge Newt Scamander stand plötzlich hinter ihm und Albus wirbelte herum.
„Newt, was willst du hier?“, fragte Albus ruhig und verdeckte dem Spiegel mit einem großen Tuch.
„Man hat Grindelwald in Österreich gefunden. Professor, Sie müssen gegen ihn kämpfen!“,  Albus konnte das drängen in der Stimme des Zoologen für magische Geschöpfe hören, doch Albus wollte es ignorieren.
„Wie ich es dir schon sagte Newt, ich kann es nicht“,  sagte Dumbledore und streckte das Amulett im seine Tasche.
„Doch Professor, Sie können! Der Blutpakt ist aufgehoben! Sie können Dumbledore! Sie müssen!“ die Stimme von Newt drängte ihn immer mehr, doch Albus blieb standhaft und ignorierte das drängen in Newts Stimme weiter.

„Ich kann nicht Newt“, wiederholte Albus nachdrücklicher und ging an ihm vorbei zu der Tür.
Für eine Weile schweigen beide Männer, man hörte nichts, nur die Stille spürte man, doch Newt Durchschnitt die Stille.
,Warum können Sie nicht?“
Für einen Moment zögerte Albus, doch dann sagte er: „weil ich ihn liebe Newt, deshalb kann ich nicht gegen ihn kämpfen.“

Jetzt war es raus und Newt starrte seinen ehemaligen Professor entgeistert an und versuchte das gesagte zu verarbeiten.
„Sie haben was?“, brachte Newt atemlos hervor und ließ sich auf einer der Stühle fallen. Er konnte nicht glauben, was er da gerade gehört hatte – wie kann man nur so einem Mann wie Grindelwald lieben?
Albus sah Newt an und setzte sich langsam auf den anderen Stuhl und sah seinem ehemaligen Schüler lange an und er konnte Unglaube in seinen Blick sehen
Albus räusperte sich und sagte ruhig: „du musst wissen Newt, Gellert war nicht immer so – zumindest hatte ich das geglaubt, aber wir waren Freunde Newt, wir waren mehr als Freunde.“

Albus zog seinen Zauberstab und schwang ihn einmal und ein Bild kam herbei geflogen, das in Händen  von Newt landete.
Der junge Mann betrachtete das Bild eingehend und zusehen waren zwei junge und wie Newt zugeben musste hübsche Männer: beide waren groß und schlank, einer von ihnen hatte längeres rotbraunes Haar , und blaue Augen die Wissen und Güte ausstrahlen, das musste Albus sein, nicht älter als 17 oder 18 Jahre.
„Sie..Sie….ähm…“, begann Newt stotternd und sah Albus nicht an.

„Hübsch?“, fragte Albus lachend und  deutete auf den Jungen neben sich und sagte: „ich war nicht so hübsch im Vergleich zu ihm.“
Newt stockte der Atmen, als er einen jungen Gellert Grindelwald sah: er hatte wunderschöne goldblonde Haare , blaue Augen, die Wissen ausstrahlen, genau wie bei Albus, aber mit einer gewissen Kälte, auch ein hübsches Gesicht hatte Gellert und auch er konnte nicht älter als 17 oder 18 sein. Newt konnte nachvollziehen, warum Albus eine Schwäche für ihn hatte, aber nicht nur sein Aussehen spielte eine Rolle, das wusste Newt, da muss mehr gewesen sein.

„Sie lieben ihn, oder Professor?“, fragte Newt und Albus' Augen strahlten plötzlich Sehnsucht und Trauer aus. Newt biss sich auf die Lippe und wollte sich gerade für die Frage entschuldigen, als Albus sagte: „ja Newt, das habe ich und er hat mich auch geliebt.“
Albus stand auf , ging zum Spiegel und entfernte das Tuch und sah wieder hinein. Gellert lächelte ihn und Albus konnte nicht anders, er musste zurück lächeln , dieses lächeln, was er so sehr an ihn geliebt hatte und von dem er sich in Schmerz gestürzt hatte, doch er war blind gewesen. Blind und dumm.

„Was sehen Sie da?“, fragte Newt und riss Albus aus seinen Gedanken. Langsam schüttelte er den Kopf und sah zu Newt und sagte: „das ist Spiegel Nerhegeb , er zeigt uns was wir uns am meisten wünschen.“
Der ältere wusste auch, das es keinen Sinn mehr hatte Newt zu belügen , denn er wusste die halbe Wahrheit, dann würde er ihn jetzt auch die ganze Wahrheit erzählen.
„Nun Newt, ich sehe ihn, obwohl er mir den größten Schmerz zugefügt hat, sehe ich ihn“, sagte Albus und nun konnte man den Schmerz in seiner Stimme hören.
„Haben Sie sich in Hogwarts kennengelernt?“, fragte Newt und sah Albus nun neugierig an.
Wieder schwang Albus seinem Zauberstab und zwei Tassen mit Tee kamen herbei geflogen und landeten auf dem Tisch.
„Nein“, sagte Albus, als er sich wieder setzte: „ich lernte ihn nach meinem Abschluss kennen, als er zu seiner Großtante Bathilda Bagshot zog , die eine Nachbarin von uns war. Das war im Sommer 1899 , kurz bevor meine Mutter starb.“
Newt sah seinem ehemaligen Professor aus großen Augen, er wollte mehr erfahren und Albus schien seine Gedanken lesen zu können, als er sagte: „du wirst als erster und einziger hören, wie wir uns kennenlernten, uns liebten und und schließlich duellierten. Und du wirst erfahren, dass ich auch ich das Größere Wohl wollte, aber bitte Newt denke nicht schlecht von mir.“
Review schreiben