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Vampire Academy - Der Weg zurück

von Maxi95
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
24.11.2018
05.04.2021
103
65.068
10
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28.03.2021 962
 
„Rose, wie ist das möglich?“ ich widmete mich nun verlegen, dem Verbandskasten zu und machte einige Mullkompressen nass, damit ich ihm das Blut aus dem Gesicht wischen konnte. Als ich mich ihm, mit den Kompressen, wieder zuwandte trafen sich unsere Blicke. „Ich weiß nicht genau wie das funktioniert.“ Sagte ich leise und er ließ sich das Gesicht von mir reinigen. „Werde ich mich nun auch Verwandeln?“ fragte er und nun sah ich ihn wieder an. „Nein, das wirst du nicht.“ Ich atmete tief durch. „Es tut mir wirklich leid, es war keine Absicht.“ Er nickte und es war so, als könne er das gerade erlebte, nur schwer verarbeiten. Ich ließ ihn an die Wand gelehnt sitzen und stand auf. „Ich räume das Chaos hier mal auf.“ Ich drehte mich um und war froh, kurz eine Ausrede zu haben. So konnte ich mir überlegen, wie es weitergehen sollte. Ich hatte ihn verletzt und erst jetzt spürte ich das volle Ausmaß. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht wieder in Tränen auszubrechen. Verdammt! Warum konnte es nicht einfach sein. Nein alles musste so kompliziert sein. Ich seufzte schwer und als ich das letzte Gerät an seinen Platz gestellt hatte, ging ich wieder zu Dimitri. Er sagte nichts, aber er starrte mich geradezu an. „Es tut mir leid.“ Sagte ich erneut, da ich nicht wusste, was ich sonst sagen sollte.

Dimitri schüttelte den Kopf: „Das ist doch nicht möglich.“ Er wirkte geschockt und er ließ sich von mir hochhelfen. Er war wie benommen. Zusammen gingen wir zurück und holten unsere Sachen aus dem Spind. Eigentlich hatte ich nicht vor, in der Sporthalle zu Duschen. Aber nachdem sowohl Dimitri als auch ich voller Blut waren, blieb uns beiden nichts anderes übrig. Ich war froh, dass es mittlerweile Duschkabinen gab. Dimitri sagte kein Wort und verschwand in einer der Kabinen. Ich nahm das Shampoo aus der Tasche und ging in die Kabine daneben. Ich ließ mich vom heißen Wasser berieseln und wusch mir das Haar. Ich hörte, dass Dimitri vor mir fertig war und beeilte mich nun. Als ich fertig war, fiel mir auf, dass ich kein Handtuch mitgenommen hatte. Verdammt. Ich öffnete die Tür einen Spaltbreit und spähte hinaus. Ich sah Dimitri, nur mit einem Handtuch um die Hüften, vor einem Spiegel, er drückte an seiner Nase rum. Durch den Spiegel fing er meinen Blick auf und drehte sich um. Ich verkleinerte den Spalt und war peinlich berührt. Was dachte er nun über mich?
„Ist alles in Ordnung?“ fragte er und ging einen Schritt auf mich zu. Ich verzog ungläubig das Gesicht. „Wieso bist du noch so nett zu mir? Verdammt! Ich habe dir gerade dein halbes Gesicht gebrochen…“ sagte ich traurig. „Ich weiß es nicht… aber ich kann dich nicht nochmal verlieren, Roza.“ Er senkte den Blick „Ich glaube wir müssen über vieles reden.“ Ich nickte und er kam weiter auf mich zu und ich schloss nun die Kabine wieder. „Was ist los?“ fragte er. Ich weiß nicht warum, aber ich musste kichern. Es war so absurd, er machte sich sorgen, weil ich die Tür zwischen uns schloss. Ich war einfach nur nackt, was mir total peinlich war und er machte sich sofort sorgen. Es war süß, aber auch absolut lächerlich. „Ich habe kein Handtuch.“ Sagte ich kleinlaut.

Nach wenigen Sekunden hielt er mir eins über die Tür und hastig schlang ich es um meinen Körper. Mit offenen und nassen Haaren trat ich aus der Kabine. Dimitri hatte bereits seine Hose an und zog sich gerade sein T-Shirt über. Er musterte mich genau und in seinem Blick, sah ich die Begierde. Mit klopfendem Herz stellte ich mich neben ihn und nahm meine frische Kleidung aus dem Spind. Ich sah, dass es Dimitri schwerfiel, sich umzudrehen, damit ich mich umziehen konnte. Ich drehte ihm ebenfalls den Rücken zu und zog schnell meine Unterwäsche an und ließ das Handtuch auf den Boden fallen. Als ich mich umdrehe, sah ich, dass Dimitri mich beobachtete. Unsere Blicke trafen sich und er kam einen Schritt auf mich zu. Ich war in diesem Moment nicht unsicher oder ängstlich. Ich ging ebenfalls auf ihn zu. Sein Blick wanderte meinen Körper entlang und ich streckte meine Hand nach ihm aus. Unsere Lippen trafen sich und wir verstanden uns sofort. Es war sofort fordernd zwischen uns und meine Zunge erkundete seinen Mund, sanft zog er an meinen Lippen und er ließ seinen Kuss wieder nach unten wandern. Er wusste, dass ich das liebte. Und ich keuchte bei seinen Berührungen auf. Er war darauf bedacht, mich nicht an meinem Bauch zu berühren, er hatte es sich gemerkt. „Dimitri…“ keuchte ich und krallte mich fest an ihn. Er drückte mich gegen eines der Waschbecken und schnell packte er meine Oberschenkel, um mich darauf zu heben.
„Aaahh…“ entfuhr es mir und ich stockte kurz. Auch Dimitri ließ von mir ab, mein kurzer schmerzvoller Aufschrei hatte ihn erschreckt. Neben meinem Bauch, hatte ich auch an den Oberschenkeln Probleme. Ich versuchte es zu ignorieren. „Nein… alles ist gut.“ Ich zog ihn wieder an mich, doch Dimitri war zuerst vorsichtiger. Ich schlang die Beine um ihn und meine Hände fuhren ihm durch das nasse Haar. Ich stöhnte zufrieden und er ließ seine Hand über meine Brüste wandern. „Roza“ flüsterte er meinen Namen in mein Ohr und ich küsste seinen Hals.
Doch in diesem Moment hörte ich es. Mehrere Leute betraten die Sporthallte. Sie unterhielten sich. „Dimitri…“ Er küsste mich erneut auf den Mund. „Da kommt jemand.“ Zuerst verstand er nicht, doch dann löste er sich zögernd von mir. Ich räusperte und Dimitri grinste mich schelmisch an. Hastig zog ich mir die schöne Jeans und die Bluse an.
Zusammen verließen wir die Sporthalle, um in das Café zu gehen und ich konnte mir ein dummes Grinsen nicht verkneifen.
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