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Vampire Academy - Der Weg zurück

von Maxi95
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
24.11.2018
05.04.2021
103
65.068
10
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19.03.2021 578
 
Stillschweigend liefen wir nebeneinander her, es war eine unglaublich unangenehme Stille zwischen Dimitri und mir. Ich wusste, dass er unglaublich viele Fragen hatte, welche er mir sicherlich nicht stellte, um mich nicht weiter zu bedrängen. Vielleicht konnte ich ja nie über die letzten Jahre sprechen. Wer wusste das schon? So liefen wir in absoluter Ruhe zu meiner kleinen Wohnung. Als wir das Gebäude, indem sämtliche Büros und eben auch meine Therapiestunden stattfanden, war es bereits dunkel. Meine Augen gewöhnten sich sofort an die veränderten Lichtverhältnisse. Auch wenn in diesem Moment niemand erahnen würde, dass ich eigentlich wie ein Strigoi aussah, so hatte ich dennoch die geschärften Sinne.

Ich seufzte in die Nacht und merkte sofort den Blick von Dimitri auf mir ruhen. „Ist alles in Ordnung?“ er klang sanft. Ich rang mir ein leichtes Lächeln ab und sah ihn nun ebenfalls beim gehen seitlich an. „ich weiß gar nicht mehr, wann das letzte Mal alles in Ordnung war.“ Antwortete ich wahrheitsgemäß. Aber ich klang nicht traurig oder verbittert. Nein, es war eine einfache Feststellung. Nun tat Dimitri es mir nach und seufzte ebenfalls bevor er weitersprach. „Du weißt, dass ich immer für dich da sein werde Rose. Egal was du brauchst.“ Er öffnete die Tür des Wohngebäudes und ich trat hindurch „Danke“ hauchte ich und wir passierten so schnell wie möglich die Eingangshalle und liefen ohne Umwege zu meiner Wohnung.

Wieder herrschte diese unangenehme Stille zwischen uns, als wir vor meiner Tür standen. „Möchtest du mit reinkommen? Ich habe noch nicht gefrühstückt.“ Ich steckte den Schlüssel in das Schloss und sah ich fragend an, als ich die Tür öffnete. Sein Blick hellte sich auch und ich wusste genau, dass ihm diese eine Frage unglaublich viel bedeutete. Er nickte eifrig. „Sehr gerne!“ er lächelte mich an und ich musste ihn eine Sekunde lang anstarren, er sah einfach gut aus. Und dieses Lächeln stand ihm so sehr. Ich schüttelte den Kopf und trat ein. Ich streifte meine Schuhe ab und lief schnurstracks in die Küche, Dimitri folgte mir.

Ich machte den Wasserkocher an und füllte den Behälter der Kaffeemaschine mit Wasser. Ich wusste genau, dass Dimitri seinen Kaffee brauchte. „Setzt dich.“ Befahl ich ihm und deutete auf die Eckbank. „Ich kann dir auch helfen.“ Bot er an, doch ich schüttelte den Kopf. „Nein ist schon in Ordnung, setzt dich einfach.“ Ich holte zwei Tassen aus dem Schrank und stellte sie bereit. „Was möchtest du denn essen?“ fragte ich ihn während ich einen Teebeutel in die Tasse fallen ließ. Dimitri zuckte mit den Schultern „Mir egal, ich esse doch alles.“ Ich sah zu ihm hinüber und mein Grinsen wurde breiter und ich konnte die Verwirrung in seinem Blick sehen. „Das war die falsche Antwort, Dimitri.“ Lachte ich.

Lissa hatte ihre Sache gut gemacht, denn als ich gestern hier einzog, war bereits gut eingekauft worden. Ich hatte alles, was man für einen fünf-Personen Haushalt brauchen konnte. Für mich allein, war das natürlich viel zu viel. Aber sie meinte es nur gut. Also zauberte ich ein unfassbar gutes Frühstück, es gab Rührei, Bacon, geschnittenes Obst, aufgebackene Brötchen und ebenso machte ich Blinis, das waren russische Pfannkuchen. Ich hatte das Rezept von Olena gelernt. Dimitri staunte nicht schlecht und ich zuckte lediglich mit den Schultern. „Ich mag halt gutes Essen.“
„Ich weiß, aber ich wusste nicht, dass du es auch zubereiten kannst.“ Er verkniff sich ein lachen. „Hee, ich kann gut kochen!“ verteidigte ich mich und setzte mit meiner Teetasse ihm gegenüber.
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