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Der Weg zurück

von Maxi95
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
24.11.2018
22.01.2021
83
48.278
6
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24.11.2018 487
 
"Mein Name ist Rose. Rose Hathaway. Ich bin... 23 Jahre. Ich habe überlebt. Mir kann nichts mehr passieren…" ich habe die Augen geschlossen. Immer wieder muss ich mir selbst gut zureden. Zuviel ist passiert.
Ich sitze zusammengekauert in dem Wandschrank. Zitternd, allein. Ich wiege mich selbst vor und zurück, das beruhigt mich.

- Einige Jahre zuvor -

Ich blinzelte der Sonne entgegen. Es war ein wunderschöner Morgen, Dimitri und ich hatten uns gemeinsam übers Wochenende frei genommen. Wir hatten im Alltag oft zu wenig Zeit für uns. Obwohl wir beide fast jeden Tag zusammenarbeiteten, war es doch Arbeit und keine Freizeit, welche wir miteinander verbrachten. Dimitri war nach wie vor der Wächter von Christian und da ich natürlich die Wächterin meiner besten Freundin Lissa geworden bin, sahen wir uns jeden Tag. Meistens hatten wir die gleichen Schichtzeiten, damit wir so viel wie möglich Zeit zusammen hatten.

"Guten Morgen, Roza." Ich liebte seinen russischen Akzent. Er strich mir sanft eine Strähne aus dem Haar. Als Antwort kuschelte ich mich mit einem breiten Grinsen an ihn. Wir hatten uns eine kleine eigene Skihütte gemietet, um so ungestört wie möglich zu sein. Es war bereits Sonntag und somit der letzte Tag des wunderbaren Wochenendes. Wir hatten geplant heute Vormittag nochmal Ski zu fahren. Als wir endlich aus dem Haus kamen, war Immer noch strahlender Sonnenschein, ich streckte mich in meiner Winterkleidung der Sonne entgegen. Mein Atem formte kleine Wolken, so kalt war es. Dimitri brachte die Reisetaschen ins Auto, damit wir dies später nicht mehr tun mussten.  Alles war bei Dimitri genau durchdacht, selbst solche Kleinigkeiten. Deswegen liebte ich ihn. Er war der kühle Kopf, wenn ich bereits brodelte.

"Am besten lassen wir das Auto stehen und laufen rüber oder?' Fragte ich ihn. Der Ski Verleih war nicht weiter als 15 Minuten zu Fuß entfernt. "Ja, ich denke, dass sollten wir schaffen" antwortete er leicht ironisch mit einem leichten Lächeln, welches wie schon so oft, mein Herz kurz aussetzten ließ.  Wir gingen nebeneinander mit verschränkten Armen durch den Schnee. Ich musste sofort daran denken, wie wir damals, als ich noch seine Schülerin war, einen ungeplanten Stopp gemacht hatten um 2 Schneeengel zu machen. Ich musste bei dieser Erinnerung leicht lächeln.
"Wir sollten einen Schneeengel machen" ich sah ihn an und war schon losgesprungen um den perfekten Platz dafür zu finden.
"Oh Rose" sagte Dimitri nur und schüttelte leicht den Kopf, folgte mir aber sofort. Als wir die geeignete Stelle gefunden hatten, nahmen wir uns mit genügend Abstand an den Händen und  ließen uns nach hinten fallen, um unsere Schneeengel zu machen. Beim Betrachten war m einer im Vergleich sehr viel kleiner. Woraufhin Dimitri mich leidenschaftlich küsste.

Der Rest des Tages verlief sehr entspannt, wir sind noch etwas Ski gefahren. Es gab das ein oder andere Wettrennen und danach haben wir uns auf dem Heimweg gemacht.
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