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This is the way of Life

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
König Zenoheld OC (Own Character) Prinz Hydron Shun Kazami Spectra Phantom / Keith Clay
23.11.2018
01.05.2019
16
28.630
3
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Dieses Kapitel
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05.12.2018 2.034
 
Hannah's Sicht:

Nachdem wir eine Weile schweigend auf der Bank saßen, bis die Leute weggingen, stand ich auf, was Dan mir nach machte und sagte: „Es war nett mit dir und Drago, aber jetzt muss ich wieder los, tschüss.“ Beim weggehen rief mir Dan noch zu: „Das Gespräch bleibt aber unter uns.“ Kurz blickte ich nochmal zurück und bejahte es mit einem Lächeln. Als ich fast aus dem Park war, stellte sich mit jemand in den Weg....es war Ace. Er hatte die Arme verschränkt und sah nicht so aus, als ob er mich passieren lassen würde. „Was willst du?“ fragte ich daher, in einem noch recht gelassenen Ton. „Was wohl? Du bist eine Vexos, also ist es wohl klar, was ich von dir will.“ Er sah ärgerlich aus, doch ich erwiderte nur: „ Tut mir leid, ich kann dir nicht helfen, jetzt entschuldige mich bitte.“ Damit wollte ich an ihm vorbei, doch er ließ mich nicht durch. Ich sah ihm direkt in die Augen, doch da er nicht weichen wollte, trat ich ein paar Schritte zurück und sprang dann einfach über ihn hinweg. Er war wohl zu verblüfft um zu regieren, denn ich konnte ein paar Schritte gehen, dann aber packte er mich am Arm und rief: „Stellst du dich etwa dumm? Ich will Informationen von dir, über die Königsfamilie und den Mutterpalast!“ Zuerst schaute ich auf seine Hand, dann auf ihn und meinte: „Ein Mädchen bedrohen, dass sich mal entspannen will? Du bist mir ja einer.“ Als er etwas erwidern wollte, schlug ich mit der linken Hand blitzschnell auf einen Nervenpunkt an seinem Hals und Arm, sodass er mich losließ und kurz gelähmt war. Zumindest dachte ich es, denn kaum war ich los gerannt, durchfuhr mich ein Stromschlag, welcher nun mich lähmte und auf die Knie zwang. Ich blickte hinter mich und sah, wie Ace einen Schockstab, wie ihn die Vestalwachen benutzten, geworfen hatte, ich wollte nach dem selbigen greifen, doch er kam mir zuvor und schlug mich damit K.O.

Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich in einem kleinen Raum, welcher nur von einer Glühbirne erleuchtet war und keine Fenster besaß. Auch war ich gefesselt und ich konnte erkennen, dass sich diese nicht so einfach öffnen ließen. „Hannah!“ rief meine Partnerin, welche aus meiner Hosentasche herauskam und vor mir schwebte. „Dass wir mal in so eine Situation kommen würden Lumia.“ sagte ich, mit einem gezwungen Lächeln. Mein Bakugan sah mich besorgt an. „Warum musstest du auch unbedingt auf die Erde wollen...“ Wir hörten Schritte, die Tür öffnete sich und Lumia verschwand wieder in meiner Tasche. Wie erwartet, was es Ace, er sah noch wütender aus als zuvor. „Du hast wirklich einiges auf dem Kasten, aber aus dieser Lage, kommst du nicht raus.“ meinte er, wobei er anfing zu grinsen. „Schön, du bist wach, dann kann ich dich ja mal verhören.“ „Spinnst du?? Wieso bist du so besessen, etwas von mir zu erfahren?“ „Na, weil du eben zu den Vexos gehörst und dich daher gut mit den Sicherheiten und Wacheinteilungen des Mutterpalastes auskennen solltest. Solche Infos brauchen wir nämlich, um eine gute Infiltration durchzuführen, durch welche wir dann die Königsfamilie und euch Vexos endgültig besiegen.“ „ Dass ihr bisher alleine nicht in der Lage wart, zeigt dass ihr nicht die besten seid.“ „Provoziere es nicht...Hannah, ich warne dich!“ Damit ging er wieder, sagte jedoch noch: „Ich lass dich bis morgen mal hier drinnen, vielleicht kommst du dann auf bessere Gedanken.“ Als die Tür wieder ins Schloss gefallen war, kam Lumia erneut hevor und sah mich besorgt an. „...ein bisschen muss ich ihm recht geben, wozu hast du ihn jetzt geärgert?“ „Mir geht seine Art auf die Nerven und auch wenn Dan ein wenig nett zu seinen scheint, werde ich nicht gleich einem anderen Schicksalsspieler irgendwelche Infos über den Mutterpalast sagen, schon gar nicht, wenn er mich bedroht.“ Wir schwiegen kurz, als Luimia wieder das Wort ergriff: „Du bist zur Erde gekommen, weil du „Ablenkung“ brauchtest, dass habe ich inzwischen verstanden. Aber du bist zu unvorsichtig geworden...deswegen sitzen wir jetzt in diesem Schlamassel.“ Ihr belehrender Ton war irgendwie lustig, was mich schmunzeln ließ. „Ja, ja, ich gebe es ja zu. Seit ich Shun und Dan dass erste mal gesehen habe, hatte ich ein zuvor noch nie dagewesenes Gefühl, vor allem bei Shun. Eine Art....Vertrautheit, würde ich sagen.“ „Und bei Dan?“ hackte mein Bakugan nach, wobei ich meinte bei ihr eine Anspielung auf „Liebe“ zu hören. „Bei dem mhm....schwer zu sagen. Er ist nett, auf seine Weise.“

Damit war dieses Thema vorerst beendet und so überlegten wir uns, wie wir hier herauskommen könnten. Zuerst sah ich mich um, ob es eine Kamera gab. Doch ich konnte keine entdecken, was es mir zwar ermöglichte, Fluchtversuche auszuprobieren andererseits konnte ich niemanden auf meine Situation aufmerksam machen. Als nächstes versuchte ich, die Fesseln aufzubekommen, woran ich allerdings nach mehreren Versuchen scheiterte. Resigniert seufzte ich. „Von alleine kommen wir scheinbar hier nicht wieder raus.“ „Und was ist mit deinem Teleportiergerät von Clay?“ Stimmt, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht, doch als mit den Händen ein wenig danach suchte, soweit hatte ich die Fesseln immerhin schon gelockert, konnte ich es nirgends spüren. „Ace muss es mir weggenommen haben.“ sagte ich daher, was Lumia ein wenig ihren Kopf hängen ließ. „Warten wir erst einmal ab, vielleicht kann ich mit Ace ja noch „vernünftig“ reden.“ schlug ich vor, was Lumia in Ermangelns anderer Vorschläge annahm.

Ca. 10 Minuten später hörte ich erneut Schritte, die Tür ging auf und Ace, Dan und Spectra betraten den Raum. Dan sah empört aus. „Wie konntest du dass nur tun, Ace?“ Der Angesprochene zuckte nur mit den Schultern. „Wenn du sie nicht frei lässt, bis Shun wieder da ist, wird dieser nicht erfreut sein.“ kam es von Keith, welcher mich nachdenklich betrachtete. „Shun würde es interessieren, wie es mir geht?“ fragte ich mich. „Ihr seid doch nur neidisch, dass ich eine Vexos gefangen genommen habe und ihr nicht.“ entgegnete Ace nun, woraufhin Keith sagte: „Ace, Hannah ist nicht die Sorte von Vexos, mit der ihr bisher zu tun hattet, dass solltest du doch langsam begriffen haben.“ Ich fühlte mich im ersten Moment durch diese Worte herabgewürdigt, hielt aber dann doch meinen Mund. Es war eine Spannung zwischen Keith und Ace im Raum, welche aber entschärft wurde als der Pyrus Spieler meinte: „Dan, lass uns gehen, wir haben gesehen wo Hannah ist und wie es ihr geht.“ „Nein, geht ihr schon mal ich komme gleich.“ Ace zog eine Augenbraue hoch, doch Keith nickte nur, sodass Beide den Raum verließen, ohne noch etwas zu sagen. „Hey, ich verspreche dir, ich bringe dich in ein besseres Zimmer.“ Zuerst war ich positiv überrascht aber dann sagte ich: „In ein anderes Zimmer? Also willst auch du, dass ich eure Gefangene bleibe?“ „Nein, aber Ace wird dich nicht einfach so gehen lassen und bis wir ihn überzeugt haben, solltest du wenigstens unter besseren Bedingungen „gefangen“ sein.“ Er sah mich aufmunternd an, was mich ein wenig optimistischer machte, dann löste er noch meine Fesseln, sodass ich es mir auf dem Stuhl bequemer machen konnte. „Bis morgen.“ sagte er nur, dann schloss er die Tür.

Am nächsten Morgen wachte ich zwar halbwegs ausgeschlafen aber dafür hungrig auf. Ich sah auf meine Schulter, auf welcher Lumia noch schlief. So friedlich und ruhig wie sie dalag, war ein ungewöhnliches Bild, normalerweise war sie immer voller Energie und sie lechzte danach, gegen starke Gegner zu kämpfen. Wobei sie schon seit wir einander zugeteilt waren, immer ruhiger wurde, lag vermutlich an meiner Ausstrahlung. Nach 5 Minuten kam dann auch sie zu sich. „Morgen Schlafmütze“ neckte ich sie, worauf sie auch sofort reagierte. „Morgen Hannah...ach ja wir sitzen ja immer noch wegen einer gewissen Person hier fest.“ Dabei betonte sie die letzten Worte und schaute mich direkt an. Ich lachte, verstummte jedoch wieder, als ich Schritte hörte. Keith betrat den Raum, lehnte die Tür allerdings nur hinter sich an, statt sie zu schließen. Er ging vor mir in die Hocke und sagte: „Hannah, ich habe ein paar Fragen an dich.“ „Was für Fragen?“ „Bist du der festen Überzeugung, dass du ein Vestal bist?“ Eine so direkt Frage irritiert mich zuerst, dann antwortete ich knapp: „Nein, hatte nie einen Grund darüber nachzudenken.“ „Und jetzt?“ „Was jetzt?“ „Seit du Shun getroffen hast, was denkst du nun?“ Ich schwieg, dann meinte ich leiser: „Ich bin mir nicht mehr sicher.“ „Verstehe. Wenn dass so ist, solltest du dir vielleicht überlegen, ob du nicht einen anderen Weg einschlagen willst...so wie ich.“ „Warum sollten wir, du hast dich den Spielern doch nur angeschlossen, weil du wegen einer Niederlage glaubst, ihr „Teamwork“ sei so viel besser!“ rief nun Lumia, woraufhin Helios angeflogen kam und dagegen hielt: „AHA, du bist also diejenige, die behauptet meine „Nachfolgerin“ zu sein. Du magst Drago einmal besiegt haben, aber dass heißt noch gar nichts. Und ich und Spectra haben uns nicht wegen einer Niederlage den Spielern angeschlossen, sondern weil wir durch viele, sehr viele Niederlagen erkannt haben, dass ihre Strategien besser sind.“ Daraufhin verstummte Lumia, was ich nutzte um auf Keith's Vorschlag zu antworten: „Nur weil mir Shun und Dan sympathisch vorkommen, heißt dass ja noch lange nicht, dass ich mich ihnen anschließen muss.“ „Und ich habe nie behauptetet, dass du von jetzt auf sofort es tun würdest. So etwas braucht Zeit. Außerdem...“ Er betrachtete mich von oben bis unten. „...sollte dir doch auf aufgefallen sein, dass du anders aussiehst als der typische Vestal.“ Damit hatte er schon rechte: Meine Harren waren zwar teilweise gefärbt, aber meine natürliche Farbe wollte ich behalten, auch sind bei den meisten anderen Vestal's ihre Haarfarben von Geburt an bunter, als es meine ist.

„Überlege es dir einfach mal.“ sagte Keith, dann erhob er sich wieder und Dan kam herin, mit einem kleinen Tablett und Essen. „Hier, etwas zu essen und trinken, du musst bestimmt hungrig sein.“ So eine Fürsorge hatte ich schon lange nicht mehr erlebt. „Iss schnell, bevor Ace merkt, dass wir dir Essen gebracht haben.“ Dass ließ ich mir nicht zweimal sagen, ich schlang es nur so in mich hinein. „Dan hatte übrigens die Idee, dir dass Essen zu bringen.“ bemerkte Keith, was den genannten etwas unruhig machte. Ich sah kurz zu dem Braunhaarigen auf, dann aß ich weiter. „Hey, Dan, Keith, was macht ihr da?!“ erklang es nun von draußen. Einen Augenblick später, stand Ace in der Tür und sah verärgert auf mich, Dan und Keith. „Wieso gebt ihr ihr Essen?“ „Ace, es reicht auch mal wieder, deine Behandlung von ihr ist wirklich zu hart.“ „Ach was, regt euch ab, ich hätte ich ja schon was zu Essen gegeben, aber noch nicht so schnell, zuerst soll sie uns ein paar Infos geben...“ „Genug, es ist genug Ace.“ rief Dan und trat vor mich. „Wir werden sie vorerst weiter gefangen halten, aber ich will, dass sie eine bessere Unterkunft bekommt.“ „Wozu? Dann fühlt sie sich viel zu wohl.“ „Wir sind nicht die Vexos, wir behandeln unsere Gefangenen mit Respekt!“

Die Beiden standen kurz davor aufeinander loszugehen, als Keith sagte: „Shun ist auf dem Weg hierher, ich habe ihn über den momentanen Stand informiert, wir sollten die Situation nicht unnötig verschlimmern, lassen wir Hannah also vorerst hier und besprechen dass Thema erst wieder, wenn Shu da ist.“ Wir alle sahen Keith daraufhin überrascht an, dann ging Ace, mit den Worten: „Ok, dann warten wir eben noch.“ Keith sah zu Dan, welcher signalisierte, dass er noch hier bleiben wollte, dann waren nur noch er und ich in dem Raum. „Tut mir leid, dass hier so ein Wirbel ist und wir zu keiner Entscheidung kommen.“ „Ach was, meine Lage hat sich innerhalb eines halben Tages schon ziemlich verbessert finde ich, danke dafür übrigens.“ Ich lächelte ihn an, was mein Gegenüber verlegen machte. „Soll ich dir nicht was für die Abdrücke an deinen Armen von den Fesseln holen?“ fragte er, was ich verneinte. „Ehrlich gesagt, hab ich dir mir sogar teilweise selber zugefügt, als ich alleine versuchte, sie zu lösen.“ „Aha, interessant. Nun, ich muss dann, ich muss die anderen ja noch über Shun's Ankunft informieren.“ Damit verließ er den Raum und ich dachte an dass bevorstehende Treffen mit Shun.
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