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This is the way of Life

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
König Zenoheld OC (Own Character) Prinz Hydron Shun Kazami Spectra Phantom / Keith Clay
23.11.2018
01.05.2019
16
28.630
3
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.12.2018 1.634
 
Hannah's Sicht:

Als ich allerdings vor der Tür stand, blieb ich stehen. „Was ist los?“ fragte mich Lumia. Mein Herz schlug schneller und mir wurde etwas schwindlig. Ich hörte Dan's Stimme....seinen Schrei immer noch in meinem Kopf. Ich stützte mich mit einem Arm an der Wand ab und antwortete: „Dan's Schrei....ich...ich höre ihn immer noch.“ „Dann sollten wir vielleicht..“ „Nein, wir können jetzt nicht abhauen.“ Somit betrat ich den Raum und ging auf Hydron zu, welcher mich mit freudiger Erwartung fragte: „Ah, Hannah, hast du den Dragonoid?“ „Ja, Hoheit.“ konnte ich nur herausbringen, neben dem Schwindelgefühl, verschleierte sich nun auch meine Sicht. Mechanisch übergab ich Drago dem Prinzen, welcher ihn hoch erfreut an sich nahm und lobend sagte: „Gut gemacht, damit hast du dich wieder als würdig erwiesen, Teil der Vexos zu sein. Du kannst gehen.“ Ich verneigte mich und ging schnurstracks in mein Quartier. Ich warf mich auf das Bett und versuchte mich zu beruhigen. „Du hast dass richtige getan, du musstest es tun, schließlich hast du dem Prinzen viel zu verdanken.“ redete ich mir ein, doch es half kaum etwas. Immer noch hörte ich Dan's Schrei, seine Stimme. Es machte mich wahnsinnig ich raufte mir die Haare, sprang auf und schlug gegen die Wand, bis ich zu müde war. „Es musste sein, es musste sein, es musste sein...“ „Hannah!“ rief Lumia und setzte sich vor mich. „Hörst du seine Stimme etwa immer noch?“ „Ja! Verflucht, warum nur, warum...“ „Wenn du sie noch hörst, kann dass nur bedeuten, dass du etwas falsches, sehr falsches getan hast.“ „Aber wir, ich...ich dachte es müsste so sein..“

Die Tür ging auf und Shadow rief: „Huhu Hannah, der König will uns alle sehen, scheinbar will er wissen, wer ihm Drago gebracht hat, du solltest sofort kommen, einen König lässt man nicht warten hihihaha.“ Er knallte die Tür wieder zu und ich erhob mich, immer noch schwach aber es reichte damit ich in den Thronsaal kam.
Es war mein erstes mal dort, mich erschlug die Größe und Imposanz förmlich. Am unteren Ende eines kleinen „Turms“ knieten wir, Hydron stand ein paar Stufen höher und ganz oben saß Zenoheld, der König der Vestals. Sein Gesichtsausdruck war wie maskiert und er blickte streng zu uns herab, was mir einen kleinen Schauer über den Rücken liefen ließ. „Also, du, Hannah, die neue, hast du mir den Dragonoid gebracht?“ fragte er mit tiefer Stimme. „Ja, eure Majestät.“ „Hydron hat mir erzählt, dass dir zuvor ein Ausrutscher passiert ist, aber mit dieser Tat, hast du ihn definitiv bereinigt. Professor Clay wird dieses Bakugan nutzen, um Farbros und all unsere Bakugan stärker zu machen, die Spieler werden dann keine Chance mehr gegen uns haben.“ Im selben Moment hörte ich Schritte und Clay erschien.

Hydron übergab ihm Drago und der Oranghaarige nahm ihn begierig entgegen, er hatte ein Funkeln in den Augen, was für mich ein bisschen aussah wie...Wahnsinn? „Hoheit, ich werde umgehend mit der Analyse beginnen und auf Basis der gewonnen Daten dann Farbros verbessern.“ „Sehr gut Professor, fangen sie gleich damit an.“ Clay entfernte sich und Zenoheld wandte sich wieder mir zu. „Nun, Hannah. Hydron hat dich im Rahmen des Vexos Verstärkung Programms „entdeckt.“ Du scheinst eine von Natur aus begabte Kämpferin zu sein, dass du uns nicht schon früher aufgefallen bist, ist geradezu ein Versäumnis. Wer wahren deine Eltern?“ Bei dieser Frage, durchzuckte es mich. „Meine Mutter kenne ich nicht, mein Vater hieß Hanjo, er war Forscher. Leider verstarb er bei einem Gleiterunfall, als ich noch ein Kind war.“ Zenoheld's Augen schienen sich einen winzigen Moment lang zu weiten, dann sagte er: „Oh, dass ist wirklich bedauerlich, ich bin mir sicher, er wäre stolz auf dich wenn er wüsste, was du für Vestal erreicht hast.“ Damit entließ er uns und ich kehrte in mein Quartier zurück, wo ich mich hinlegte, denn die Erschöpfung setzte ein.

Wechsel zu Volt's Sicht
Ich hatte Hannah beobachtet, als sie vom Treffen mit dem König wieder in ihr Quartier ging. Irgendetwas sagte mir, dass da was faul war, mit dem Gleiterunfall ihres Vaters. Vermutlich hatte jeder Zenoheld's Reaktion gemerkt, doch er würde niemals sagen, an was er gedachte hatte. Daher beschloss ich, eigene Untersuchungen anzustellen. Dazu begab ich mich nach Vestal und dort ins Gebäude des ehemaligen Geheimdienstes. Nachdem wir von Vestal geflohen waren, waren alle Königstreuen Institutionen von einer neuen Regierung aufgelöst worden, doch hatten sie ihre Gebäude noch nicht vollständig entleert...zu meinem Glück. Sie hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Mitarbeiter auszutauschen und da diese immer noch größtenteils loyal zu uns und Zenoheld standen, ließen sie mich ihre Aufzeichnungen ansehen. Ich befasste mich von Anfang an mit der Akte „Unauffällige Beseitigung störender Personen“ und stieß unter „H“ auch auf Hannah's Vater. Als ich das Gebäude wieder verließ, hatte ich alle Infos, die ich brauchte. Ich hatte mir noch eine Kopie der Akte gemacht, um Hannah von der Echtheit meiner Nachforschung zu überzeugen. Zwar war ich in meinem Verdacht bestätigt....aber ich wünschte, es wäre nicht so gewesen.

Hannah's Sicht
Nachdem ich ein paar Stunden geschlafen hatte, ging ich in die Kantine, um etwas zu essen. Zum einen hatte ich Hunger, zum anderen wollte ich auf andere Gedanken kommen. Nachdem ich mich an einen freien Tisch gesetzt hatte, betrat Lync die Kantine. Als er mich sah, setzte er sich direkt zu mir und fragte: „Na, hast du dich etwas ausgeruht?“ Dabei sah er mich grinsend an, was mir eigentlich gefiel, doch ich hatte in seiner Beschreibung gelesen, dass er ein ziemlich ausgefuchstes Bürschchen war, daher war ich eher vorsichtig und antwortete gelassen: „Ein bisschen, war doch alles etwas viel für mich.“ „Da wirst du dich schon noch dran gewöhnen und außerdem wirst du in Zukunft die Mission auch wieder zu zweit machen, alleine würde mich dass auch richtig fertigmachen.“ Er lachte und ich stimmte mit ein, auch um „normal“ zu wirken. Als ich fertig war, fragte er ob wir zusammen auf die nächste Mission gehen könnten, was ich bejahte und verabschiedete mich. Als ich in meinem Quartier war fragte ich mich, was ich überhaupt für Freizeitmöglichkeiten hatte, als es klopfte. „Herein.“ Verwundert erblickte ich Volt, welcher auf mich keinen guten Eindruck machte. „Was ist denn los Volt?“ Wortlos schloss er die Tür und setzte sich neben mich. „Ich habe schlechte, sehr schlechte Nachrichten für dich Hannah.“ „Was denn für welche?“ „Du warst nicht die einzige, die Zenoheld's gesteigerte Aufmerksamkeit bemerkt hatte. Daher habe ich Nachforschungen angestellt...und bin auf etwas gestoßen.“

Mein Herz begann wieder schneller zu schlagen, als er die nächsten Worte sagte: „Dir wurde doch gesagt, dass dein Vater bei einem Gleiterunfall ums Leben kam, richtig?“ „Ja.“ „Leider muss ich dir sagen, dass es kein „normaler“ Unfall war...sondern ein geplanter, ein vom Geheimdienst geplanter Mord.“ Bei diesen Worten fingen meine Hände, mein ganzer Körper an zu zittern und ich fragte mich brüchiger  Stimmte: „Hast du dafür Beweise?“ Er nickte und reichte mir eine Akte. Langsam blätterte ich sie durch, sah Fotos meines Vaters und Befehle. „Hatte Verhältnis mit einer Menschen Frau.....zieht alleine gemeinsame Tochter groß....ist sehr liberal und könnte Bevölkerung für zu moderate Regeln begeistern....Sabotage seines Gleiters....“ Ich schlug die Akte zu und warf sie weg. Eine Träne lief meine Wange hinunter, dann zwei. „Die Königsfamilie wusste davon?“ fragte ich leise. „Ja, sie sind auch die, die für Morde ihre Erlaubnis geben müssen.“ „Also waren sie ganz tief in die Sache verwickelt.“ ging es mir durch den Kopf.

Der Haos Spieler legte seinen Arm um meine Schulter. „Vielleicht war es dumm dass ich es dir gesagt habe aber...“ „Nein, es war gut so, ich bin dir dankbar Volt, aber geh jetzt bitte.“ erwiderte ich, mühsam beherrscht meine Wut zu unterdrücken. Er tat wie geheißen und als er weg war rief Lumia, ebenfalls zornig: „Die Königsfamilie ist Dreck, wir müssen uns an ihnen räche...“ Ich hielt ihr den Mund zu. „Ja, ja das müssen wir. Aber zuerst, müssen wir unsere Taten, zumindest versuchen zu bereinigen.“ Zuerst sah mich meine Partnerin verwirrt an, dann verstand sie, was ich meinte: Drago zu retten. Ich ging mit ihr zuerst zum Teleporter, in welchen ich die Koordinaten zu Maruchos Haus eingab und speicherte, anschließend ging ich  Richtung Professor Clay's Labor, glücklicherweise war er selbst gerade nicht da. Ich musste nicht lange suchen, bis ich Drago fand, er war in einer speziellen Kapsel, welchen ihn sowohl betäubte, als auch analysierte. Wie erwartet, war diese nur durch einen Augenscan, entweder von Clay, Zenoheld oder Hydron zu öffnen und da keiner von denen da war, musste ich es auf die einfache Art machen.

Ich nahm einen herumliegenden Energiestab, zerschlug die Kapsel, schnappte mir Drago und rannte zum Telporter. Auf halbem Weg, begegnete mir Mylene, welche sich mir in den Weg stellte und rief: „Du miese Verräterin, dafür wirst du...“ Ich schlug sie mit dem Stab zur Seite und rannte weiter, nach zwei weiteren Abbiegungen war ich beim Telporter.  Drago war inzwischen wieder zu sich gekommen und fragte, wenn auch immer noch benommen: „Hannah, was...tust..du?“ „Versuchen meinen Fehler wieder gut zu machen.“ meinte ich leicht lächelnd, Lumia betätigte den Telportationsknopf, sodass sich der Transportstrahl bildete und ich warf Drago in den selbigen. Gerade noch rechtzeitig, denn nur eine Sekunde später, war der Teleporter gesperrt und ich hörte herannahende Wachen. Hydron führte sie an und meinte während er seine Locken drehte tadelnd: „Ach Hannah....und ich hatte schon geglaubt, du könntest eine potentielle Frau werden.“ Ich lachte. „Eher sterbe ich, DU und Zenoheld werden aber zuvor noch meine Rache zu spüren bekommen.“ „Das bezweifle ich sehr, aber sterben wirst du auf jeden Fall.“ Anschließend brachten mich die Wachen weg, ich wusste das Gegenwehr nichts nützen würde.
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