Der Morgen danach

von Ravenbird
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Det. Tommy McConnel OC (Own Character)
22.11.2018
22.11.2018
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Hello Folks,

ich bins wieder und ich hab was neues im Gepäck :D
Ich kann nicht von den beiden lassen :)
Ich verlink euch den ersten Shot hier mal : https://www.fanfiktion.de/s/5bd5ba1d00016b162484deb5/1/Rueckkehr

Noch das übliche: Ich mache hiermit kein Geld und alle Charaktere, außer dem OC gehören mir.

Nun aber viel Spaß!



Als Riley am nächsten Morgen erwachte, hatte Tommy sie fest an seine Brust gezogen.
Der großgewachsene Ire lag hinter ihr und hatte den Arm besitzergreifend um ihre Taille geschlungen.
Die junge Soldatin lächelte, als sie an den vergangenen Abend dachte, der so ganz anders ausgegangen war, als sie erwartet hatte.
Nie hätte sie erwartet, dass Tommy so zärtlich und so leidenschaftlich zugleich sein konnte, seine Leidenschaft hatte sie buchstäblich umgehauen.
Es war gut gewesen, so verdammt gut!
Ein leises brummeln riss sie aus ihren Gedanken und sie wurde noch näher an den Körper hinter sich gezogen.
Mit einem dreckigen Grinsen nahm sie zur Kenntnis, dass Tommy´s Schwanz sich ziemlich eindeutig gegen ihren Hintern drückte, obwohl dieser noch tief und fest schlief.
Sie bewegte ihre Hüfte und rieb sich so an seiner Mitte, was zu einem leisen stöhnen seitens des Iren führte, „Du kriegst wohl nicht genug was?“, seine Stimme war rau, aber sie konnte das Lächeln hören, dass auf seinen Lippen lag, „Nicht von Dir!“, gab sie frech zurück und stöhnte im nächsten Moment auf, als Tommy ihr erst in den Hals biss und sich dann festsaugte, um sie so für alle sichtbar zu markieren.
„Du gehörst mir!“, knurrte er erregt und rieb sich nun seinerseits an ihr, sie legte ihre Hand auf seinen Hintern, „Immer!“, sagte sie nicht minder erregt und packte zu.
Tommy stöhnte, als sie so die Reibung erhöhte und ließ kurz von ihr ab, um sich die Shorts von den Hüften zu schieben und sie von ihrem Shirt zu befreien, er hielt sich nicht lange auf, packte sie an der Hüfte und drang in sie ein.
Riley drängte sich ihm mit einem Stöhnen entgegen und er begann sich langsam zu bewegen, er wollte sie solange wie möglich spüren, wieder dieses Gefühl der Verbundenheit fühlen, dass er auch schon in der letzten Nacht gefühlt hatte.
Sie drehte den Kopf nach hinten und küsste ihn.
Dieses mal liebten sie sich ruhig und ohne Eile, genossen es sich auf diese Art nah zu sein und sprangen schließlich gemeinsam über die Klippe.
Schwer atmend und noch immer miteinander verbunden, kuschelten sie sich aneinander und genossen die Nähe des anderen.
Dann zog sich Tommy aus ihr zurück, was Riley mit einem Murren kommentierte und legte sich neben sie.
Die junge Soldatin legte ihren Kopf auf seine Schulter und kuschelte sich wieder fest an ihn.
Er legte den Arm um sie und gab ihr einen Kuss auf die Schläfe, „Guten Morgen“, sagte er und sie lachte leise, „Morgen. Ich könnte mich daran gewöhnen, so aufzuwachen“, sagte sie und er kniff sie in die Seite, „Das könnte Dir so passen, was?“, belustigt sah er sie an und als sie grinsend nickte, verwickelte er sie in einen Kuss.
„Ich liebe Dich“, sagte er, als sie sich wieder voneinander lösten und in Riley´s Augen erschien ein funkeln, das er schon lange nicht mehr gesehen hatte, „Ich liebe Dich auch“, sagte sie und Tommy glaubte vor Glück platzen zu müssen.
Er küsste sie nochmal sanft und zog sie wieder an sich.
Sie vergrub ihren Kopf in seiner Halsbeuge und entlockte ihm ein seufzen, als sie sich nun ihrerseits dort festsaugte und ihm einen Knutschfleck verpasste, „Damit jeder sieht, zu wem Du gehörst“, sagte sie und grinste frech.
Tommy lachte leise und begrub sie mit einer schnellen Bewegung unter sich, „McKinley Du bist unmöglich!“, schmunzelte er und Riley lachte, „Als ob Du besser wärst McConnell!“, er stimmte in das Lachen mit ein, es war schön sie so unbeschwert und glücklich zu sehen.
Dann wurde ihm mit einem mal bewusst, dass er schon zweimal mit ihr geschlafen hatte ohne, dass sie ein Kondom benutzt hatten.
„Tommy?“, er sah sie an und sah die unausgesprochene Frage auf ihrem Gesicht, als er so plötzlich ernst wurde, „Riley, ich.........ich meine wir.......wir haben nicht“, er bekam keinen graden Satz heraus und schloss Augen.
Was hatte er nur getan!?
Warum war er so unvorsichtig gewesen!?
Er hätte aufpassen müssen, stattdessen hatte er nichts besseres zu tun, als über sie herzufallen!

Eine Hand die sich an seine Wange legte, ließ ihn die Augen wieder öffnen und er traute sich nicht ihr in die Augen zu sehen, „Tommy, sieh mich an!“, bat sie und er kam der Bitte zögerlich nach.
Tommy erwartete in ihren Augen Wut oder Enttäuschung zu sehen, stattdessen lag ein liebevolles Lächeln auf ihren Lippen, „Hey, es ist okay“, sagte sie und er sah sie ungläubig an.

War das ihr Ernst?!
Wie konnte sie so ruhig bleiben?!
Er liebte sie, aber das war dann doch zuviel!

Er löste sich von ihr und stand auf.
Nachdem er sich seine Shorts übergezogen hatte, tigerte er im Zimmer hin und her, „Riley, ich........ich kann dass nicht! Nicht jetzt! Nicht so!“, der Waffenexperte raufte sich die Haare, „Es ist nicht, dass ich es nicht will, aber ich....“, er stockte, als sie plötzlich vor ihm stand und er sah, dass sie Tränen in den Augen hatte, „Riley?“, fragend sah er sie an und wartete auf eine Antwort.
Die junge Irin atmete tief durch und schloss kurz die Augen.
Dann öffnete sie sie wieder und sah ihm fest in die Augen, „Tommy ich.......ich kann nicht......ich meine.......nicht mehr.......nicht seit......“, ihr Stimme brach und nun liefen ihr die Tränen über die Wangen.
Er zog sie an sich und sie vergrub sich in seinen Armen.
Tommy hob sie hoch, legte sich mit ihr zurück ins Bett und küsste sie auf die Stirn.
„Was ist passiert?“, wollte er nach einer Weile leise wissen, als sie sich wieder ein wenig beruhigt hatte.
Wie am Abend zuvor schien sie in ihn hineinkriechen zu wollen und er hielt sie fester, „Ich......“, sie unterbrach sich erneut und atmete zitternd tief ein und aus, „An dem Abend bevor ich das Camp verließ um zur Army zu gehen, da kam er zu mir“, wieder musste sie eine Pause machen und Tommy war klar, dass sie von Colin sprach.
Er hatte so viele Fragen, aber die mussten warten, „Er hatte getrunken und mich geschlagen. Ich wollte nach Dir rufen, aber bevor ich das tun konnte hat er mir dermaßen eine verpasst, dass mir die Lichter ausgegangen sind“, Tommy knurrte wütend, tat aber sonst nichts, „Als ich wieder zu mir kam, da hatte er mich ausgezogen und ans Bett gefesselt“, ihre Stimme zitterte und er konnte ihre Angst fast greifen.
Er strich ihr über den Rücken und versuchte ihr so das Gefühl zu geben, dass sie sicher war und ihr nichts mehr passieren konnte, „Er hat sich an mir vergriffen, mehrfach! Erst als ich nicht mehr zu mir kam, hat er wohl von mir abgelassen und mich losgebunden, denn als ich aufgewacht bin, war es schon hell und er verschwunden“, sie weinte wieder und Tommy kochte innerlich vor Wut.
Es dauerte eine Weile bis sie sich beruhigt hatte und in der Lage war weiterzusprechen, „Ich war schon eine Weile bei der Army, als ich bemerkte, dass ich schwanger war! Ich wollte das Kind nicht! Dann wurde unsere Patrouille angegriffen und ich schwer verletzt“, sie nickte mit dem Kopf in Richtung der Narben auf ihrem Bauch.
„Ich verlor das Kind und die Ärzte sagten mir, dass ich nie wieder Kinder würde haben können!“, den letzten Satz hatte sie leise gesprochen, doch Tommy hatte sie ganz genau verstanden, „Ich wusste, dass irgendwas passiert sein musste, als Du nicht mehr da warst, als ich mich verabschieden wollte“, sagte er leise und küsste sie sanft auf die Schläfe.
„Ich wollte es Dir sagen, aber ich hab mich geschämt“, er schüttelte vehement den Kopf, „Dazu hast Du keinen Grund hörst Du?! Es war nicht deine Schuld!“, sagte er ernst und sie nickte zögerlich.

Sie schwiegen eine Weile, hingen ihren Gedanken nach, „Deswegen warst Du vorhin so ruhig“, brach er die Stille und fühlte sie an seiner Brust nicken, „Ich bring ihn um!“, brach es mit einem mal aus ihm heraus und sie zuckte zusammen, „Er ist Dein Bruder!“, Tommy knurrte, „Einen Scheiß ist er!“, sie richtete sich auf, um ihm in die Augen zu sehen, „Hey, er wird dafür bezahlen, so oder so!“, sagte sie und sah ihn eindringlich an.
Tommy grollte, aber er wusste, dass sie recht hatte.
Riley schüttelte belustigt den Kopf und zog den grummeligen Iren in einen Kuss, der diesen sofort erwiderte und vertiefte.
Als sie sich wieder voneinander lösten, sah Tommy schon nicht mehr ganz so grimmig drein, „Wirst Du bleiben oder musst Du zurück in den Dienst?“, wollte er nach einem weiteren sanften Kuss wissen, „Ich bin nicht mehr im Aktiven Dienst seit dem Angriff. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder auf den Beinen war“, sagte sie und lächelte, „Das heißt Du bleibst?“, sie nickte, „Ja, das heißt es“, sein lächeln wurde breiter und ehe sie sich dagegen wehren konnte hatte er sie wieder unter sich begraben und sich an sie gekuschelt, „Gut, denn ich will nie wieder ohne Dich sein“, sagte er leise und sie wusste, dass er jedes Wort verdammt ernst meinte.
Sie gab ihm seinen Kuss auf die Schläfe, „Ich lass Dich nicht mehr allein, dass verspreche ich Dir“, sagte sie und fühlte, wie er zitternd ausatmete.
Sie hielt ihn fester und strich ihm immer wieder durch die Haare, wusste, dass er sich nur selten gestattete schwach zu sein und sie würde ihn dann immer beschützen, dass schwor sie sich, „Tha mi an seo“, flüsterte sie und ein Lächeln schob sich auf Tommys Lippen, als er die Worte vernahm, lange hatte er niemanden mehr gälisch sprechen hören, „Tha fios agam“, antwortete er und hob den Kopf um sie anzusehen.
In ihren Augen lag soviel Liebe, dass er nicht anders konnte, als sie zärtlich zu küssen und all das was er gerade empfand in den Kuss zu legen, weil ihm in diesem Moment die Worte fehlten.
Als sie sich wieder voneinander lösten und sich glücklich in die Augen sahen, wussten sie beide, dass das hier erst der Anfang ihres gemeinsamen Lebens war und dass sie von nun an nie wieder allein sein würden.


Tha mi an seo: Ich bin hier
Tha fios agam: Ich weiß