Eine Liebe Jenseits Der Zeit

GeschichteDrama, Romanze / P16
Legolas OC (Own Character) Thranduil
19.11.2018
13.07.2019
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"Ihr erinnert mich an jemanden, den ich vor langer Zeit kannte. Jemanden von strahlender Schönheit wie die Sterne, goldenes Haar wie die Sonne, dem lieblichsten Lachen, das ich je gehört habe und den sinnlichsten Augen, in die ich je blicken durfte. So grün wie eine Sommerwiese in all ihrer Pracht. Doch dieser jemand weilt nicht mehr hier in diesen Landen. . . schon lange nicht mehr.", schwelgte er in Erinnerung und dieser schmerzerfüllte Ausdruck auf seinem wunderschönen Antlitz brach ihr fast das Herz.



Eine Liebe Jenseits Der Zeit


Prolog
Schrei

Stille.
Stille auf dem Schlachtfeld.
Zerrissen von einem schmerzerfüllten Schrei.
Die Sindar und die Tawarwaith suchten mit großer Eile und höchster Vorsicht nach Überlebenden, die unter den Toten begraben waren. Sie mussten schnell sein, sich neu formieren und dann zurückziehen.
Zunächst hatten sie die Oberhand gehabt, als sie in Gundabad einfielen und gegen die Orks kämpften, jeden einzelnen von ihnen tötend. Als sie sicher gehen wollten, dass die Festung leer war, kam ein neuer Schwall dieser Untiere herangestürmt und sie wurden geradezu überrannt.
Ihre Formation war durchbrochen, Orks kamen von allen Seiten und es gab kein Überblick mehr über das Schlachtfeld- besonders auf unbekanntem Terrain.
Zwar war es den Edhil gelungen, erneut alle niederzustrecken, doch die Verluste waren hoch- abermals überständen sie solch einen Angriff wohl kaum.
Sie mussten fliehen, das wussten sie.
Sie mussten hinaus ins Tageslicht, die Kreaturen der Dunkelheit würde es schwer fallen ihnen zu folgen.
Sie mussten ihre Pferde erreichen und so schnell wie möglich fort, um sich in Sicherheit zu bringen und den Verletzten zu helfen.
Während alle nach den Überlebenden suchten, kniete der König auf dem verstaubten und mit Blut getränkten Steinboden.
Er konnte sich nicht bewegen, er war wie eingefroren. Er hatte Angst, ihr wehzutun, wenn er auch nur einen Muskel bewegte. Er hielt seine geliebte Frau in seinen Armen und sein mit Tränen gefüllter, eisblauer Blick starrte auf ihr schneeweißes Gesicht.
Er hatte Angst, dass sie diesen Schmerz spürte- der Speer, der ihr in den Unterleib gerammt und dann brachial wieder herausgerissen worden war.
"Tue es für mich, Melethron.", hallte ihr Flüstern in seinen Ohren nach, "Bitte. . ."
Diese schmerzerfüllten Worte seiner Geliebten kämpften gegen ein durchdringendes, nervtötendes Dröhnen an, welches Thranduil aus einiger Entfernung hörte und das immer lauter wurde.
Seine Tränen tropften auf das Gesicht seiner Frau und mischten sich mit dem Blut, welches ihr wunderschönes Gesicht sprenkelte. Das Grün ihrer Augen war mittlerweile ergraut, denn sie weilte nicht mehr unter den Lebenden. Ihre Fea war eingekehrt in den Hallen Mandos'.  
Das durchdringende, quälende, entsetzliche Dröhnen war jetzt ganz nah bei ihm und kaum mehr auszuhalten. Es glich dem Brüllen eines gefolterten Wesens und hatte kaum etwas reelles an sich. Und es erstarb erst, als Thranduil seinen Mund wieder schloss, da Feren ihn zur Flucht zwang.
Eine weitere Welle Orks auf sie zustürmend. . .

Edhil ( = ) Elben
Melethron ( = ) Geliebter
Fea ( = ) Seele


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Hallo meine lieben Einhornbabys!

Da bin ich am Schreiben meiner neuen, längeren Thran×OC Geschichte und dann kommt mir eine Idee und jetzt das- verflucht seien meine Gedanken!
Ich wage es außerdem, eine Geschichte hochzuladen, die ich noch nicht fertiggestellt habe :O
Das habe ich mir als Ansporn eingebrockt!
Ich denke, Eure tollen Reviews können da nur weiterhelfen ;)

Ganz liebe Grüße und bis demnächst
Eure ILoveKingT
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