Noch lange nicht unser Ende

von moere1112
GeschichteDrama, Romanze / P16
OC (Own Character) Philipp Burger
19.11.2018
10.01.2019
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Halli hallo....
jajajajaja schon wieder eine Story, sorry ich kann nichts dafür auch wenn viele noch nicht fertig sind aber ich muss Ideen halt gleich niederschreiben.
Wie immer gehören sich die Personen in der Story sich selbst. Daten, Alter und Geschehnisse können variieren und müssen nicht der Realität entsprechen. All das was ich schreibe ist zu 80 % meiner Fantasie entsprungen.
Ich wünsche euch viel Spaß bei lesen und hoffe ein paar Reviews damit ich weiß ob es euch gefällt.
Lieben Gruß moere

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10.11.2018 Rookies & Kings Tour Bad Salzungen:

Hannes, mein kurzhaariger Geschäftspartner und meine Wenigkeit waren gerade beruflich in Thüringen unterwegs. Wir zwei haben eine kleine Zimmerei, wir lernten uns bei unserer Gesellenwanderung kennen und machten anschließend unseren Meister gemeinsam. Seit dem sind wir unzertrennlich. Zuvor lernte ich in einer Firma in Südtirol, dort wo ich aufgewachsen war doch als meine „Große Liebe“ mir einen Korb gab, entschied ich mich für die Gesellenwanderung und drehte Südtirol bis heute den Rücken zu. Meine Eltern verstanden das und kamen stattdessen mich besuchen, zu mindestens seit dem ich einen festen Wohnsitz hatte. Lindau am Bodensee, dort Gründeten wir unsere Firma ´Schmidt & Schade´, die zu beginn nur aus uns bestand doch nun haben wir ein Team von 10 Köpfen, von denen ich keinen missen will.
Also zurück zum Thema beziehungsweise erst einmal zu mir. Also ich bin Paulina Schade, besitze eine Zimmerei mit meinem besten Freund Hannes Schmidt, ich bin 30 Jahre alt und eine wirklich aufgedrehte Person. Musikgeschmack?! Hm, ich wird sagen Deutschrock tendierend zu Hardrock.

Aber jetzt wirklich zurück zum hier und jetzt! Ich verliere nun mal gern den Faden! Wir waren gerade in Thüringen unterwegs und Hannes ist ein totaler Fan von Stunde null, natürlich weiß er wann und wo die Jungs auftreten und so teilte er mir freudig mit, das sie ca 30 km von hier ein Konzert geben würden. Wann? Heute! Es war Samstag und da wir hier noch nicht ganz fertig waren, schickten wir unser Team heim und wir blieben hier um am Montag den rest auf der Baustelle zu erledigen. Was also sollten wir tun in einem Ort den wir nicht kannten auf einen Samstag Abend?! Richtig wir gehen einfach mal auf ein Konzert. An Stunde null gefällt mir, das sie wie ich aus Südtirol kamen und auch die Musik war genau die Mischung die mir gefiel, etwas härter und trotzdem Rockig ohne ende.
„Was sagst du? Es gibt sogar Abendkasse!“ funkelte er mich an. Wie konnte ich ihm so einen Wunsch abschlagen? Gar nicht! „Oke,oke ich bin dabei aber du fährst!“ grinste ich ihn siegessicher an. „Abgemacht!“
Wir gingen also in unser schlichtes Hotelzimmer, Bett, Bad, TV, mehr gab es da nicht. Wir zogen uns um und machten uns fertig. Wir fuhren also die 30 km nach Bad Salzungen und glaubt mir hätte ich gewusst, wie der Abend endet, dann wäre ich definitiv nicht mitgefahren! -aber dazu später-
Als wir am KW70 ankamen war noch nicht viel los und so standen wir mit ein paar anderen wartenden vor der Tür , über der FETT EINGANG stand. Kalt? Ohja es war Kalt, schließlich hatten wir November.
„Möchtest du einen Schluck“ bat mir Tina, ein Fan welche wir gerade kennengelernt hatten, einen schluck aus ihrer Sauerkirsch Schnaps Flasche an. Ich nickte und griff nach ihr. Ich nahm einen Großen Schluck und schüttelte mich kurz, ich hatte wohl ganz vergessen das mir das Zeug nicht so schmeckt. Ich gab sie ihr dankend wieder und lauschte den Gesprächen. Ich wusste das ein Besuch dieses Labels ein gewisses Risiko mit sich brachte, einer Bestimmten Person über den Weg zu laufen, aber ich wusste durch Hannes, dass keiner der vier von Frei.Wild anwesend sein wird. Hannes kannte die Vorgeschichte, er wusste das Philipp – allein seinen Namen zu denken, war ein stich ins Herz- mein damaliger Chef war, in seiner Firma hatte ich damals gelernt. Er hatte mir damals mein Herz rausgerissen und daraufhin flüchtete ich in meine Gesellenwanderung. Ich denke zwar das ich darüber hinweg bin aber naja , …also er war halt mein erster in allem, die erste Große Liebe und mich störte es nicht, das er 7 Jahre älter war, den einzigen den es störte , war ihn selber und trotzdem lies er sich auf mich ein. Heimlich, denn schließlich war ich  nicht einmal 18 Jahre alt. Es war schwierig meine Jahre dort fertig zu machen, schließlich hatte ich ein Verhältnis mit dem Chef und trotzdem schloss ich die Ausbildung als Klassenbeste ab. Es war Segen, denn kurz bevor ich fertig war, beendete er alles und sagt, das aus uns nie was werden würde. Ich wäre zu Jung, zu unreif, er brächte jemanden der Bodenständig wäre und er die Firma eh bald schließt, da die Musik gut laufen würde – was auch stimmt, wie man sieht-
Also sah ich den heutigen Abend entspannt entgegen, das alles war schließlich fast 12 Jahre her und Martino Senzao existierte damals noch nicht, so kannte er mich auch nicht, so auch die anderen anwesenden. Es war 19 Uhr und somit Einlass, alles lief Problemlos, Hannes und ich machten uns gleich zur Bar und holten uns ein Bier und anschließen zum Merchstand zu laufen. Dor eroberte er gleich ein Shirt und ein Pulli und ich gönnte mir einen Pulli von Artefuckt. Als wir unsere Eroberung noch schnell zur Garderobe gebracht hatten, stellten wir uns in die erste Reihe links, wie gesagt es war wenig los. Tina und ihr Freund Leon kamen zu uns wir quatschten etwas, sie erzählten uns das sie von Hamburg kamen und die Jungs zu jedem Konzert begleitenden. Irre und durchgeknallt! Das wäre meine Bezeichnung aber ich verkniff mir den Kommentar und sagte schlicht nur „Wow“. Hannes hingegen hatte dafür mehr Begeisterung übrig, er vertiefte sich in ein Gespräch mit den zweien und ich stand nur dumm rum. Ich schaute mich etwas um, links von uns ging eine Tür zum Backstage, daneben befand sich der Merchstand, der nun gut gefüllt war. Die Tür zum Backstage öffnete sich und wenn ich es richtig erkannt habe, war es einer von Stunde null und so tippte ich Hannes an um ihn darauf aufmerksam zu machen. Er unterbrach natürlich sofort das gespräch mit den zweien und stiefelte auf den Typ zu, er zog mich am Ärmel hinterher. „Hi Aron, ich bin Hanney und das ist Paula, kann ich vielleicht ein Bild mit dir machen“ er quasselte einfach darauf los und lies dem Aron keine Möglichkeit zum Antworten , sodass er nur schlichtweg nickte und ich schon Hannes Handy in der Hand hatte um ein Bild zu schießen. Er bedankte sich und als wir gerade wieder zurück zu den anderen gehen wollten, öffnete sich die Tür erneut und die Person die ich dann sah , brachte mein Herz aus dem Takt und meinen Atem zum schweigen. Das konnte unmöglich wahr sein, was bitte wollte er hier, warum kam er ausgerechnet zu diesem Konzert und warum zum Teufel schaute er mich jetzt an. Hatte er mich wieder erkannt? Möglich aber ich wollte nicht das er mich erkannte ich wollte ihn nie wieder sehen und so drehte ich mich auf den Absatz panisch um und ging zurück zu den anderen. Hannes hatte ihn natürlich auch gesehen sowie die anderen zwei. „War das grad Philipp von Frei.Wild“ sagte Tina voller Aufregung. Ich zuckte mit den Schultern während Hannes versuchte meinen geschockten Gesichtsausdruck zu deuten. „Alles gut? Er hat dich bestimmt nicht erkannt, dazwischen liegen 12 Jahre Paulina!“ Ich schaute ihn an und bekam kein Wort raus. „Beruhige dich ok. Ich pass auf das, wenn er es versucht, nicht an dich ran kommt!“ Ich nickte immer noch abwesend und versuchte mich nach einer kurzen Zeit wieder zu fangen. Er durfte keine derartige Wirkung auf mcih haben, wie oft hatte ich mir vorgestellt, was ich zu ihm sagen wenn ihn noch mals sehen werden. Wie ich reagieren würde und trotzdem war all das vergessen und schnell von gestern. Ich war ihm all die Jahre gekonnt ausgewichen, hab mein eigenes Leben aufgebaut und nur noch das Handwerkssymbol auf der Innenseite meines rechten Oberarms erinnerte an ihn. Wir hatten uns das aus liebe zum Beruf gemeinsam stechen lassen.
Die erste Band holte mich wieder zurück, Grenzenlos hießen sie und haben den schönen Dialekt von Allgäu, einfach ein Traum ihnen zuzuhören. Hannes und ich holten uns natürlich immer wieder Bier und tanzten/rockten was das zeug hält. Sein Gesicht war zwar nicht vergessen aber es war so gut wie verdrängt. Zu mindestens bis alle Band gespielt hatten und Martino Senzao auf die Bühne kam und ihn ankündigte. Super und ich stand in der ersten Reihe, ich wollte gerade Flüchten, als sich unsere blicke trafen und ich erstarrte, wieder setzte mein Atem aus, mein Herz sprang aus der Reihe und ich merkte wie meine Knie weich wie Pudding wurden. WARUM ZUM TEUFEL!!! Schrie mein inneres doch nach außer trat kein Ton. Hannes zog mich am Arm aus der ersten Reihe an die seite zum Merchstand, der jetzt leer war. „Paula!!!“ stellte er sich in meinen Blickwinkel, so das der Blick zu Philipp versperrt war. Ich schaute ihn perplex an. „Schau ihn nicht so an, sonst erkennt er dich wirklich noch! Solche Augen vergisst man nicht einfach!“ was er damit meinte? Meine Augen waren wirklich auffallend Grün und ich kannte auch kaum jemanden der solch ein intensives Grün hatte wie ich. Hannes hatte recht, ich sollte ihn nicht so ansehen und ihn einfach Ignorieren, so wie er meine Gefühle damals ignoriert hat. Ich weiß schließlich das es besser für ihn war, schließlich hatte er jetzt eine Frau und zwei Töchter, meine Mum hatte mir diese Info vor 3 Jahren gesagt, auch wenn ich es eigentlich nicht wissen wollte. Ich sammelte mich also und versuchte mich abzulenken. Gespielt wurde hauptsächlich Lieder von Frei.wild und naja ich mein ganz unbekannt waren sie mir auch nicht Wie sollte man denn auch an Frei.Wild vorbeikommen wenn man Deutschrock hörte. Gar nicht!
Ich entschuldigte mich und ging zur Toilette, die direkt neben der Bar war und atmete dort das erste mal tief durch. Ich kam mir vor wie ein einem Schlechten Film, wie konnte es sein, das wir uns so weit weg von Südtirol treffen? Ja ok, es war sein Label aber er war doch bis jetzt bei keinem anderen der Konzerte dabei!? Warum heute? Warum bei diesem? Bei dem einzigen wo auch ich bin!?
Auf dem Weg zurück holte ich mir an der Bar noch ein Bier und traf auf dem Rückweg auf Hannes der mit der Band Stunde Null redete, also stellte ich mich dazu. „Ja wir warten noch auf die anderen zwei und dann feiern wir richtig“ hörte aus der Runde. Die anderen zwei? Martino und Philipp? Sie kamen auch runter? Ich checkte mein Handy, es war um 2 Uhr. Also eigentlich auch eine gute Zeit um zu gehen doch ich hatte den Plan wohl ohne Hannes gemacht und auch nicht mit bekommen, das die Musik jetzt aus einer Playliste kam und niemand mehr auf der Bühne stand. Ich nahm sein Gesicht schon von weitem wahr und konnte mich wirklich nicht von der Stelle bewegen. Selbst als mein Instinkt schrie das ich flüchten soll, so blieb ich unverändert stehen. Hannes sah auch das Philipp kam und konnte nicht reagieren, da sie bereits bei uns standen. „Philipp , Martin, das sind Hannes und Paulina, sind aus dem Allgäu und haben eine Zimmerei!“ erzählte Aron stolz und ich würde ihn dafür eigenhändig erwürgen. Gerade als ich mir vorstellte wie ich meine Gedanken in die Tat umsetzte hörte ich seine unverkennbare stimme. Der Lärm um uns herum schien zu verstummen und nicht zu existieren. „Paulina Schade?“ er kam einen Schritt auf mich zu und ich verlor fast du Fassung bis ich sie wieder fand, denn der ganze Hass und die Wut über ihn, all das was den ganzen Abend sich wie eine Maus versteckt hatte, kam wieder zurück. „Das geht dich einen feuchten Dreck an !“ zischte ich und Martin schaute mich erschrocken an. Hannes beobachtete alles und musste kichern , die anderen waren mit den Fans beschäftigt. „Du bist es wirklich!“ sagte er nun. „Und du zu meinem Pech auch!“ „Kann mich mal wer aufklären?!“ stand Martin hilflos dazwischen. „Paulina war meine erste und letzte Schülerin in meiner Firma, seit dem sie die Ausbildung bestanden hatte, habe ich sie nie wieder gesehen. Seit –„ Hannes war es der ihn jetzt unterbrach „12 Jahren“ er schien auch nicht sehr erfreut zu sein das er mich erkannt hatte. „Mensch Zufälle gibt es!“ strahlte Martin und ich funkelte ihn sauer an „Darauf hätte ich verzichten können“ nuschelte ich unverständlich für alle anderen. „Hannes!?“ ich wandte mich ihm zu „Können wir jetzt bitte zurück ins Hotel?“ sagte ich angepisst. Ich wusste meine Stimmung und der Alkohol würde ihn sonst in der Luft zerfetzen. Er nickte und fing an sich zu verabschieden, während ich passiv daneben stand. Eigentlich war ich nicht so ein Typ, ich behielt immer die Fassung doch bei Philipp sah ich nur Rot.
„Warum willst du denn gehen, wir haben uns doch grad erst wieder gesehen!“ kam unbeholfen von Philipp. „Ist das dein erst? Fragst du mich das grad echt?“ Sein Blick wirkte verwirrt und so zog ich ihn mir beiseite, normalerweise hatte er nicht eine Erklärung verdient aber irgendwie hab ich gedacht er würde es sonst nicht verstehen. Er stolperten nur hinter mir her und wir blieben vor den Toilette, da war es jetzt am ruhigsten, stehen.
„Wo soll ich anfangen? Vielleicht damals als du mich verarscht hast? Damals als du mir mein Herz rausgerissen hast oder vielleicht Damals als dir urplötzlich nach 2 Jahre einfiel das ich dir zu Jung bin?“Er schein zu verstehen. „Aber das ist doch so lange her!?“ „Das heisst aber nicht das ich es vergessen habe, ich mein es tut nicht mehr so weh aber trotzdem bist du für mich das letzte Arschloch was rum rennt und hätte ich gewusst das du heute hier bist, dann wäre ich mit Sicherheit nicht hier her gekommen.“ Damit lies ich ihn allein da stehen und zog anschließend Hannes hinter mir her, dieser hatte zum Schluss nur Wasser getrunken und konnte nun seine Pflichten als Fahrer nachgehen. Es blieb lange Zeit still im Auto und ich hatte selbst das Radio ausgemacht, denn auf Musik hatte ich einfach keine Lust. „Hätte ich gewusst dann-„ ich seufzte und schaute zu Hannes, „Ich weiß dann hättest du mich nicht gefragt ob wir hier her gehen. Alles gut, gibt dir nicht die Schuld daran, das konnte so ja keiner Ahnen. Ich hoffe einfach das ich ihn nie wieder sehen muss“ – und auch hier lag ich mal wieder falsch-
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