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Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls - Er muss ja auch mit jedem Arsch zurecht kommen.

GeschichteDrama, Humor / P18 / Gen
OC (Own Character) Tendou Satori Tsukishima Kei Ushijima Wakatoshi Yamaguchi Tadashi
18.11.2018
30.12.2020
61
166.303
56
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Dieses Kapitel
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06.05.2020 3.245
 
Die Woche verging schnell und ich hatte Tendou nicht noch einmal gesehen. Ich vermisste ihn -irgendwie- mit seiner Art. Meine Wangen fühlten sich einsam, eigentlich fühlte ich mich einsam. Und da ich allein war, hatte ich einfach viel mehr Zeit, um nachzudenken. Ich dachte kaum noch an Tsuki. Aber wenn ich an ihn dachte, schmerzte es zu wissen, dass er mich ersetzt hatte. Nicht das ich ihn vermisste. Das hatte sich erledigt, nachdem er mir gestanden hatte, mich betrogen zu haben. Aber ich vermisste die Zeit mit ihm. Es war nicht alles schlecht gewesen. Wir hatten auch schöne Momente, wenn wir uns mal nicht stritten.

Dad fuhr mich nach Tokio. Er hatte sich extra Urlaub genommen, um mich zu fahren. Wir sagten nicht viele Worte und wenn wir sprachen, dann über belangloses. Zum Beispiel, wann wir in Tokio ankommen würden und wie das Training allgemein lief.
„Also, du und Tendou“
„Ja“, grinste ich.
„Wie läuft es zwischen euch?“
„Gut denke ich.“, ich wurde nachdenklich, hatte ich mich nun in ihn verliebt oder nicht? Meine Vermutung lag immer noch bei nein. Dafür war das Kribbeln einfach nicht stark genug. Es war nicht so, dass ich keine Schmetterlinge hatte, wenn ich bei ihm war, aber es gab einfach kein Feuerwerk.
„Du denkst? Was läuft denn nicht so gut?“, mein Vater sah kurz zu mir und wandte sie dann wieder der Straße zu.
„Naja“, begann ich.  Und stützte meinen Kopf am Fensterrahmen ab. „Ich weiß einfach nicht, ob das eine Zukunft hat“
„Hast du denn keine Gefühle für ihn?“
„Doch, dass schon nur Liebe ich ihn nicht.“, gestand ich.
„Liebe muss sich doch erst entwickeln und du hast dich erst vor kurzem von Tsukishima getrennt. Ich habe mich sowieso schon gewundert, warum du so schnell einen neuen Freund hast. Aber bei Satori bin ich mir sicher, dass er dich gut behandeln wird. Es wäre schön, wenn du seine Gefühle erwidern würdest aber mach dir keinen Stress deswegen. Wenn es nicht so ist, dann ist das ebenso. Gefühle kann man nicht beeinflussen.“
„Hm“, meinte ich nachdenklich und sah aus dem Fenster. Wenn man Gefühle nicht beeinflussen konnte, wie hatte es Tendou dann von einem Freund zu meinem Freund geschafft? Er hatte sich irgendwie in mein Herz geschlichen.
„Übrigens Saya. Ich und deine Mutter fliegen bald nach Paris. Wir feiern unser 10-jähriges. Wenn du willst kannst du Tendou einladen oder bei ihm bleiben. Wir sind eh nicht zuhause und Wakatoshi wird wahrscheinlich viel unterwegs sein wegen der Wohnungssuche.“
„Ja, ich überleg es mir. Ich müsste es mit Tendou absprechen. Wir können ja nicht ewig aufeinander sitzen. Nicht das wir dann anfangen zu streiten. Er möchte übrigens, dass ich nach dem Abschluss zu ihm ziehe“
„Die Idee finde ich gut“, stimmte mein Vater zu. „So musst du keine Wohnung suchen und dich auf Studium konzentrieren.“
„Das schon aber was ist, wenn wir dann nicht mehr zusammen sind.“
„Mach dir doch nicht über solche Sachen Gedanken. Das liegt in der Zukunft vielleicht werdet ihr ja für immer zusammenbleiben“
Mein Vater schien wirklich viel Sympathie für Tendou übrig zu haben. „Wieso mochtest du Tsuki nicht?“
„Es ist nicht so, dass ich ihn nicht mochte. Ich fand nur das ihr nicht zusammen passt.“, beschrieb er.
„Hm“, brummte ich. „Da hattest du wahrscheinlich recht.“
„Wieso habt ihr eigentlich Schluss gemacht?“
Wollte ich darüber reden? Vielleicht würde es helfen es zu verarbeiten. „Er hatte eine andere. Naja, er hat sich in eine andere verliebt.“
„Hattet ihr Sex?“, neugierig sah mein Vater mich wieder an.
„Ich…“, stammelte ich verlegen. „Ich finde nicht, dass dich das was angeht“
„Dein alter Herr möchte natürlich wissen, wie weit du schon mit jungen Männern gegangen bist. Und mit Tendou?“
„Dad“, jammerte ich.
Er lachte. „Schon gut. Ich merk schon, dass es dir unangenehm ist.“
„Hm“, brummte ich wieder. „Ich frag doch auch nicht wie der Sex mit Mum ist“
„Er ist gut“, antwortete er. „Wir überlegen noch ein Kind zu bekommen.“
Mir blieb die Spucke weg. Hatte ich mich gerade verhört? Sie wollten ein Baby? Jetzt? Das Kind wäre 17 Jahre jünger als ich.
„Ernsthaft“, fragte ich, deshalb noch einmal genauer nach.
„Ernsthaft“, bestätigte er. Oh Man, die Information musste ich erst einmal verdauen. „Was hälst du denn von einem Geschwisterchen?“
„Ich… keine Ahnung. Es wäre komisch, weil der Altersunterschied viel zu groß ist.“, wollte ich ein Geschwisterchen? Klar, als Kind hatte ich mir das immer gewünscht, aber es war einfach merkwürdig, dass sie jetzt damit anfangen würden.
„Tja, dann musst du jetzt damit leben, denn deine Mutter ist schwanger“
Mir klappte der Mund auf. War das sein fucking ernst? Ich konnte mich keine zwei Sekunden umdrehen und die trieben es so weit, dass sie Kinder bekommen würden.
„Außerdem ist Kaja bald in der Stadt. Sie möchte das du auf deinen kleinen Bruder aufpasst“
Meine richtige Mum würde herkommen? Wieso sagte sie mir das nicht. Es war nicht so, dass wir gut miteinander auskommen würden, aber sie war eben auch meine Mum, auch wenn sie Dad betrogen hatte.
„Ob ich das kann?“, fragte ich mich selbst.

„Danke, das du mich gefahren hast, Dad“, bedankte ich mich bei ihm.
„Kein Problem, Schatz.“, er gab mir einen Kuss auf die Stirn und stieg wieder ins Auto, fuhr weg.
„Oh, Saya-chan. Du bist auch schon da?“
Überrascht drehte ich mich um. Ein Mädchen mit kurzen brauen Haaren und einem Septum stand vor mir und lächelte mich an. Es dauerte eine Weile bis ich sie erkannte.
„Ah“, stieß ich überrascht aus. „Chika“
„Ja, du hast ganz schön lange gebraucht. Ich weiß mit kurzen Haaren sehe ich anders aus.“, sie fuhr sich durch die Haare.
„Ja“, stimmte ich ihr zu. „Wieso bist du so früh schon hier?“
„Du weißt ja, ich komme aus einem Dorf. Es gibt nur einen Bus, der einmal am Tag nach Tokio fährt.“, erklärte sie.
„Achso“, nickte ich verstehend.
„Und bei dir? Wieso bist du schon so früh da?“, fragte sie.
„Naja, mein Dad hat mich gefahren und von uns aus dauert es drei Stunden bis her und er muss ja noch zurückfahren“, ich nahm mir meine Reisetasche und ging dann  mit ihr in Richtung Hotel.
„Wie läuft es mit dir und deinem Freund?“, ach ja, sie war noch auf dem alten Stand. Sie zog aus ihrer Tasche einen Lolli, bot mir dann einen an. Dankend nahm ich einen entgegen.
„Naja“, begann ich und öffnete nebenbei den Lutscher. „Er hat Schluss gemacht.“
„Was? Wieso?“, verwundert nahm sie den Lutscher wieder aus dem Mund und zeigte auf mich damit „Du bist doch total liebenswert, wieso hat er mit dir Schluss gemacht?“
„Er hat sich in eine andere verliebt.“, gestand ich. Komischerweise war ich deswegen gar nicht mehr gekränkt. Ich gönnte ihm das. Irgendwie zu mindestens. Sollte er doch glücklich mit dieser Tussi werden. Ich würde auch ohne ihn zurechtkommen und mit Tendou glücklich sein. Wenn ich das nicht schon war. Ich seufzte. Da waren wir wieder bei der Frage. Hatte ich mich in ihn verliebt? Wieso war ich mir so unsicher? War es eine Schutzfunktion? Wollte ich es mir wegen Tsuki und seinem Betrug nicht eingestehen. Ich meinte, wenn ich es zu geben würde, wäre ich schutzlos. Ich würde mich komplett auf ihn einlassen. Es war ja nicht so, dass ich ihm nicht vertraute, aber ich hatte einfach Angst, dass dasselbe passieren würde und ich wieder in ein Loch fallen würde.
„Oh“, stieß sie bedauernd aus. „Du findest was Besseres.“, versuchte sie mich aufzumuntern.
„Ich glaube, das habe ich schon“, lächelte ich sie an. „Ich bin jetzt mit meinem besten Freund zusammen. Es ist ganz anders mit ihm. Er liebt mich wirklich, das merk ich allein schon, wie er mach ansieht.“
„Wow“, schmunzelte sie belustigend. „Du schwärmst aber ganz schön für ihn“ Tat ich das?
Verlegen nahm ich den Lolli in den Mund, den ich die ganze Zeit in der Hand hielt. „Kann schon sein“

In meinem Zimmer angekommen, packte ich die nötigsten Sachen aus. Es würde heute beginnen, das Training für die Nationalen. Seufzend warf ich mich auf das Bett. Das Zimmer war klein. Es gab nur das Schlafzimmer und ein Bad. Aber ich war froh, dass ich nicht wie bei uns im Trainingscamp mit allem in einem Zimmer schlafen musste. Es war deutlich angenehmer Privatsphäre und Ruhe zu haben. Ich hatte noch drei Stunden Zeit bis das Training beginnen würde. Ich nahm mir mein Handy und suchte die Kontaktliste nach Tendou ab. Ich hatte mittlerweile nach seinem Namen ein Herz hinzugefügt.  Ein Herz, huh?
Wieder seufzte ich. Ich musste mir wirklich über meine Gefühle im Klaren werden. Was empfand ich nur für ihn? Ohne darüber nachzudenken, hatte ich auf Anrufen gedrückt. Ich hielt mir das Handy an das Ohr. Es dauerte eine Weile bis er ranging.
„Hey Baby“, begrüßte er mich. Er hörte sich erschöpft an und atmete ziemlich laut.
„Hey, wie geht’s dir? Kommst du voran?“, ich legte mich auf den Rücken und sah die Zimmerdecke an. Meine Hand platzierte ich auf meinem Bauch.
„Naja, ich bin gerade am Streichen. Mir ist echt heiß. Ich denke, ich werde auch danach duschen gehen“
„Helfen dir deine Eltern?“, fragte ich ihn interessiert.
„Ja, aber sie fahren morgen wieder zurück, weil sie arbeiten müssen. Bist du schon in Tokio?“
„Ja, seit einer Stunde“, bestätigte ich ihn.
„Wann hast du denn den freien Tag“ Im Hintergrund konnte ich Musik hören und irgendwas was verschoben wurde. „Man, die Farbe ist echt schwer.“
„Am Donnerstag. Mein Dad hat vorgeschlagen, dass ich eine Woche bei dir bleiben kann. Sie wollen nach Paris fahren. Kann ich?“
„Saya, du musst doch nicht fragen. Ich wünschte du wärst jeden Tag hier“, gestand er mit einer angenehmen liebenswerten Stimme.
Lächelnd machte ich ein Kussgeräusch. Er sollte sich geküsst fühlen. „Welche Farbe hast du denn jetzt ausgesucht?“
„Rot, aber nur das Schlafzimmer. Die Farbe deckt auch nicht richtig, so dass ich öfter rübergehen muss.“
„Du bist also noch nicht fertig?“, ich drehte mich zur Seite und zupfte an der Bettdecke rum.
„Nein, Mum und Dad tapezieren das Wohnzimmer und die Küche. Der Fliesenleger kommt morgen, sodass ich keine Zeit habe, um weiter zu streichen. Eigentlich bin ich ganz froh darüber. Ich habe derbe Rückenschmerzen vom ganzen Bücken.“
„Ohh“, stieß ich aus und schmollte dabei. „Soll ich dir den Rücken massieren, wenn ich da bin?“
Er lachte auf. „Du kannst mir was ganz anders massieren“
Ich kicherte ebenfalls über seine dummen Gedanken.  Es wurde still in der Leitung. Ich fühlte mich gerade wirklich einsam. „Ich vermisse dich, Satori“, murmelte ich ins Telefon.
„Ich dich auch, Saya.“ Wieder wurde es still zwischen uns. Es war nicht unangenehm oder so. Es war aber auch nicht wirklich schön. Ich wollte ihm so vieles sagen aber naja, irgendwie kam es mir nicht über die Lippen.
„Soll ich dich am Donnerstag abholen? Und am Samstag?“, flüsterte er.
Mir lief ein Schauer bei seiner rauen Stimme über den Rücken. Ich vermisste ihn wirklich. „Ja, das wäre schön“
„Okay. Ich ruf dich Abend noch einmal an, um dir gute Nacht zu sagen.“
Ich lächelte in mich hinein. „Okay, bye bye“
„Bye, bye“, flüsterte er noch einmal, ehe wir beide auflegten.

„Willkommen bei dem Training der U 19“, begrüßte uns unser Trainer Jozu-san „Schön, dass ihr alle hergefunden habt. Heute werden wir gegen die Mannschaft der T-Uni spielen. Ich erwarte von euch großen Einsatz. Es bleibt die übliche Aufstellung. Alle anderen machen Ausdauertraining“ Was er eigentlich meinte: dass die andere Hälfte joggen gehen sollte oder in den Krafttrainingsraum gehen sollen, um die Laufbänder zu benutzen. Ich war ein wenig genervt, weil ich leider nicht dazugehörte ich war Stammspielerin. Wir standen vom Boden auf und stellten uns auf, da die Studenten der T- Uni schon da waren.
„Aufstellen“, reif Sensei Jozu-san. „Begrüßen“, wir taten es. „Verbeugen“. Ich verbeugte mich sowie die anderen. Der Schiedsrichter, der das Spiel überwachte, setzte sich auf seinen Platz. Zwei weitere Leute der T-Uni waren für den Punktestand verantwortlich.
Wir positionierten uns. Ich stand rechts vom Netz. Die Studenten der T-Uni waren ausgewachsene Frauen, die um einiges größer waren als ich.
Mit dem Pfiff begann das Spiel.

Schnaufend setzte ich mich neben Chica und trank einen Schluck meines Energydrinks. Wir hatten jetzt zum vierten Mal gegen sie gespielt und gewannen dreimal. Beim letzten Spiel hatte ich das Gefühl, das wir alle viel zu erschöpft waren. Immerhin hatten wir ganze 11 Sets gespielt. Unser Trainer erwartete einfach zu viel von uns. Wir waren keine Ausdauer Monster. Meine Beine zitterten sogar. Auch meine Oberschenkel waren vom ganzen Stehen und Springen verspannt. Ich seufzte. Das würde sicher wieder ein starker Muskelkater werden, darauf hatte ich überhaupt keine Lust.
„Versammeln“, rief unser Trainer, der neben dem der T-Uni stand. „Verabschieden“. Wir verbeugten uns und bedankten uns für das Trainingsspiel. Die T-Uni nahm ihre Sachen und verschwand wieder.
„Gut gemacht, Mädchen“, lobte Jozu-san uns. „Morgen machen wir weiter mit Krafttraining. Wir treffen uns Punkt um 8 vor dem Fitnessraum. Damit seid ihr entlassen.“
Innerlich jubelnd, dass es endlich vorbei war, stand ich auf und ging wieder in Richtung Hotel. Ich wollte einfach nur noch heiß duschen oder baden und dann schlafen. Ich war so fertig.

So vergingen die Tage und es war Mittwoch. Ich freute mich schon auf morgen. Immerhin würde ich Tendou wiedersehen. Ich vermisste seine Nähe und die Zärtlichkeiten, die wir austauschten. Ich war mir immer noch nicht im Klaren, was ich für ihn empfand, aber vielleicht würde ich es rausfinden, wenn ich ihn sehen würde. Nach dem täglichen Duschen wollte ich gerade ins Bett gehen und Tendou anrufen als es  klopfte. Genervt ging ich zur Tür und öffnete sie. Verwundert weiteten sich meine Augen.
„Satori, was machst du denn hier?“
Schmunzelnd betrachtete er mich von oben nach unten. „Hm“,summte er „Gefällt mir was du da anhast“
Ich zog ein wenig an dem Trikot von Toshi, um einen Slip zu verdecken.
„Was machst du hier?“, fragte ich ihn wieder.
„Willst du mich nicht erst reinlassen? Bevor mich jemand sieht? Ich denke nicht das Männerbesuch bei euch erwünscht ist.“
Ich öffnete die Tür weiter und ließ ihn eintreten, ich schloss sie hinter ihm.
„Also?“, neugierig sah ich ihn an.
„Ich hatte Sehnsucht“, gestand er. „Außerdem ist heute der White day und ich denke nicht, das man da seine Freundin allein lassen sollte.“ Achja, das hatte ich ganz vergessen. Heute war der 14. März.
Verlegen spielte ich mit meinen Fingern. Irgendwie wusste ich nicht, was ich tun sollte. Wir hatten uns eine Weile nicht gesehen und es machte mich nervös, das er jetzt hier war.
Er ging auf mich zu und gab mir einen Kuss. „Hm“, summte er wieder. „Danach habe ich mich gesehnt“
Ich lächelte. „Ich mich auch“ Es war wahr. Ich hatte Tendou noch nie solange nicht gesehen. Wir hatten uns fast täglich in der Schule gesehen und am Wochenende, wenn er bei uns war und das war er so gut wie immer. Aber das wir uns jetzt fast 2 Wochen nicht gesehen hatten, war bis jetzt die längste Zeit ohne ihn. Ich würde ihn auch in der Schule vermissen. Es stimmte mich traurig, dass er und Toshi nicht mehr da sein würden.
Er begann seine Jacke und Schuhe auszuziehen, um sich dann aufs Bett zu setzen. „Ich hatte schon ganz vergessen, wie sich ein Bett anfühlt“, lachte er.
„Wann bekommst du denn Möbel?“, ich setzte mich zu ihm. Er nahm sich meine Hand, küsste die Fingerknöchel und platzierte sie dann auf seinem Schoss.
„Am Samstag, deshalb kann ich dich doch nicht abholen… Ich hoffe, das du nicht böse bist.“, sanft sah er mich an.
„Schon okay, dann helfe ich dir beim Aufbauen.“
„Das wäre mir eine große Hilfe.“, gab er zu.
„Und“, vorfreudig grinste ich.
„Und was?“, belustigend musterte er mich.
„Bekomm ich nichts zum White day“, schmollte ich.
„Hm“, gespielt überlegte er. „Na gut aber nur wenn ich noch einen Kuss bekomme“
Ich lächelte in den Kuss hinein. Er hob seinen Rucksack auf den er vor das Bett gelegt hatte und zog ein Geschenk nach dem anderen heraus.
Überrascht blinzelte ich ein paar Mal bis ich realisiert, das das viel zu viel war. „Satori, das wäre doch nicht nötig gewesen“, geschmeichelt sah ich die Geschenke an. „Darf ich sie aufmachen?“
„Ja“, schmunzelte er amüsiert. „Aber das hier“, er nahm eine kleine weiße Schachtel und hielt sie mir entgegen. „Die zum Schluss“
„Okay“, nickte ich. Ich nahm mir die erste Packung, die herzförmig war auch in Weiß. Eigentlich waren alle Geschenke in Weiß. Ich öffnete die Schleife und hob den Deckel an. „Hm“, summte ich und leckte mir über die Lippen. „Schokolade.“
„Deine Lieblingsschokolade“, kommentierte er.
„Ja“, ich küsste ihn wieder. „ Dankeschön“
„Bedank dich noch nicht. Es kommt noch mehr.“
Ich nickte wieder und öffnete die nächste Schachtel in ihr waren rote Ohrringe und eine passende Kette dazu.
„Ich dachte sie würden dir gutstehen.“
Ich nahm sie in die Hand und steckte sie mir in die Ohren.
„Es ist zwar nur Modeschmuck, weil ich mir echten nicht leisten kann, aber ich hoffe es gefällt dir trotzdem.“
Ich streckte meine Hand aus und streichelte seine raue vom Bartwuchs stopplige Wange.
„Und jetzt das letzte.“, er überreichte mir das kleinste Geschenk von ihnen. Neugierig schüttelte ich es, aber es war nichts zu hören. Was da wohl drin war? Ich hob den Deckel an und zum Vorschein kam ein Schlüssel. Verwirrt sah ich ihn an. „Ist das dein Schlüssel für die Wohnung?“
„Ja, ich will das du kommen kannst, wann immer du willst“
Vor Rührung wurden meine Augen ganz glasig.
„Oh Gott, wieso weinst du denn jetzt.“, panisch nahm er mich in den Arm. „Habe ich irgendetwas falsch gemacht?“
„Nein“, schniefte ich. „Ich...“, peinlich berührt versteckte ich mein Gesicht in seinem Pullover. „Ich bin einfach nur gerührt.“
Erleichtert seufzte er auf. „Deswegen musst du doch nicht weinen.“ Sanft wischte er mir die Tränen aus dem Gesicht. „Wein doch nicht“, flüsterte er mir gegen die Lippen. Ich stürzte mich auf ihn, sodass wir nachhinten auf dem Bett landeten, küsste ihn.
Er seufzte in den Kuss hinein. „Du hast mir so gefehlt“, murmelte er zwischen den Küssen. Ich platzierte mich auf seinen Schoss. Ich zog dann mein T-Shirt aus, unter ihm hatte ich nichts an. Tendou wusste, worauf das Hinauslaufen würde und zog sich ebenfalls den Pullover und das T-Shirt aus.



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Hallo liebe Leute, ja ihr habt euch nicht versehen XD es gibt ein neues kapitel. Die Ideen von euch habe ich zur kenntnis genommen. Ein toshi kapitel wird es geben wird aber etwas dauern bis ich es fertig geschrieben habe und auch die Idee mit dem Foto und Socialmedia wird ebenfalls eingeführt. Leider dauert es momentan sehr lange bei mir ein kapitel zu schreiben und zu korrigieren da die Uni täglich ruft auch wenn es nur online vorlesungen momentan sind, dennoch sind die leider ziemlcih anstrengend. Ich versuche dennoch so oft wie möglich etwas hochzuladen. Auch die kommentare von euch versuche ich zu einem späterem zeitpunkt noch zu beantworten. seit also nicht traurig oder böse das sie noch nicht beantwortet worden sind. ich versuche es diese woche noch zu schaffen.


LG
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