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Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls - Er muss ja auch mit jedem Arsch zurecht kommen.

GeschichteDrama, Humor / P18 / Gen
OC (Own Character) Tendou Satori Tsukishima Kei Ushijima Wakatoshi Yamaguchi Tadashi
18.11.2018
30.12.2020
61
166.303
56
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24.03.2020 2.993
 
Ich verschränkte die Arme vor der Brust. Es war kalt. Ich starrte ihn an. Ich konnte nicht fassen, dass er vor mir stand. Wollte er mich zurück? Würde ich dann zu stimmen? Und was war dann mit Tendou? Würde ich ihn dann einfach sitzen lassen? Die ganzen Fragen überforderten mich.
„Hey“, begrüßte er mich.
Ich presste meine Lippen zusammen. Es tat weh ihn zu sehen und zu wissen, dass er nicht mir gehörte. Das ich ihm nicht in die Arme springen konnte und ihn küssen. Gott ich fühlte mich so verdammt schlecht. Tendou lag in meinem Bett. Ich war jetzt mit Tendou zusammen! Ich schüttelte den Kopf um die Gedanken los zu werden und das schlechte Gefühl.
„Was willst du hier?“, mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich war nervös. Was würde ich tun, wenn genau das passieren würde, was ich befürchtete?
„Ich will noch einmal mit dir reden“, unbeholfen steckte er die Hände in seine Taschen. Wahrscheinlich wusste er einfach nicht wohin mit ihnen.
„Ich höre.“
„Es tut mir leid, wie das mit uns gelaufen ist.“, begann er zu reden. „Ich habe nochmal über alles nachgedacht. Und mir ist aufgefallen, dass ich mich nicht bei dir entschuldigt habe, wie ich dich die letzten Wochen unserer Beziehung behandelt habe.“
„Du bist hier, um dich zu entschuldigen?“, Enttäuschung machte sich in mir breit. Hatte ich gehofft, dass er mir sagen würde, dass er mich liebte und zurückwollte?
„Ja“, bestätigte er. „Als wir uns letztens getroffen haben, hast du ziemlich scheiße ausgesehen.“, gestand er. „Ich habe es ernst gemeint als ich dich gefragt habe, wie es dir geht. Es ist nicht so, dass du mir am Arsch vorbei gehst.“ Auffordernd sah er mich an. Ich biss die Zähne zusammen. Ich wollte ihm nicht antworten. Ich war so wütend auf ihn, auf mich, auf alles. Was machte ich hier? Wieso tat ich mir das an?
„Ich hatte gehofft, dass wir Freunde werden können“
Fassungslos weiteten sich meine Augen. „Ist das dein fucking ernst?!“
„Ja“, bestätigte er verständnislos.  
„Du hast mich die letzten Wochen wie Luft behandelt. Du hast mich zum Ficken ausgenutzt und mit meinen Gefühlen gespielt. Und mich zu guter Letzt durch eine Andere ersetzt! Denkst du wirklich, ich will mit dir befreundet sein nach alldem? Außerdem weiß ich ganz genau, wie du deine Freunde behandelst, da sterbe ich lieber als mit dir befreundet zu sein!“, schrie ich.
„Wieso wirst du gleich so wütend?“, genervt fasste er sich ans Haar. „Ich versuche hier normal mit dir zu reden und eine Lösung für uns zu finden“
„Wieso ich wütend werde?! Du tauchst hier auf, entschuldigst dich für die falschen Sachen und erwartest das ich einfach nicke und ja sage? Tickst du noch ganz richtig?!“
„Mir war klar, dass das eine schlechte Idee war. Mit dir kann man einfach nicht reden.“, genervt ließ er seine Hand fallen und steckte sie zurück in seine Jacke. „Es war die richtige Entscheidung mit dir Schluss zu machen. Am Anfang dachte ich noch, ich würde es bereuen aber nein. So wie du dich jetzt aufführst, denke ich habe ich das richtige getan“
„Du hast recht“, stimmte ich zu. Es tat so fucking weh dieses Gespräch mit ihm zu führen.  „Zum ficken war ich dir immer gut genug.“
„Ja“, meinte er gehässig. Ich schluckte hart. „Außerdem wo wir schon dabei sind. Der Sex mit dir war eh nicht besonders gut.“
„Und das willst du beurteilen, weil?“
„Denkst du, dass ich liebe dich war die erste Lüge, die ich dir aufgetischt habe?“ Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Was wollte er mir damit sagen? Das er mir alles erzählt hätte nur um mich rum zu bekommen?
„Ich frag dich jetzt nur einmal Tsuki. Hast du mich betrogen? Hast du mit deiner neuen Schneppe gepennt als du mit mir zusammen warst?!“
„Nein.“, er lächelte von oben herab.
Ich knirschte wütend mit den Zähnen. „Alles klar. Ich dachte du bist hier, weil du mich zurück willst aber nach dem ich weiß, dass du mich betrogen hast, will ich nie wieder was mit dir zu tun haben“
„Sie doch froh“, schrie er zurück. „Jetzt kannst du endlich mit deinem tollen Tendou zusammen sein. Ich war doch eh nur dein Yamaguchi Ersatz.“, er lachte höhnisch auf. „Jetzt kann er ja der Ersatz für mich sein.“
Ich ging auf ihn zu. „Sag das nochmal!“
„Du hast mich schon richtig verstanden“, dieses behinderte Grinsen. Ich wollte es ihm aus dem Gesicht wischen. Ich hob die Hand und verpasste ihm eine Ohrfeige. „Du bist das Letzte“, Tränen stiegen auf, meine Sicht wurde glasig. „Ich habe dich wirklich geliebt Tsuki. Und du hast mich einfach nur benutzt.“
„So ist das Leben. Komm damit klar.“, er rieb sich die gerötete Wange. „Ich habe dir nichts mehr zu sagen.“, er drehte sich um und wollte gehen, aber ich ließ es nicht zu. Ich packte ihn am Pullover und zog ihn zurück.
„Wir sind noch nicht fertig“
„Was willst du noch? Nen Abschiedskuss? Sorry, aber ich betrüge sie nicht.“
Ich biss mir auf die Lippe. Mich hatte er betrogen. Mich hatte er hintergangen. Wieso machte er es dann nicht auch mit ihr? War sie ihm so wichtig und ich ihm einfach egal? „Was“, stammelte ich. „Was habe ich falsch gemacht, dass du mich nicht liebst.“, mein Kinn begann zu zittern.
Er kratzte sich wieder im Nacken. Ich ließ ihn los, da er nicht verschwinden wollte. „Du“, er fing nochmal von vorne an. „Es hat einfach nicht funktioniert. So wie du es vorausgesehen hast. Also mach dich deswegen nicht fertig“
Wieso wurde er wieder nett? „Hasst du mich jetzt?“, sein Blick wurde einen Moment liebevoll? Wieso?
„Ich hasse dich nicht. Nein. Ich wünsche dir nur das Beste, damit du weißt, wie sich das anfühlt es zu verlieren.“
Er nickte bedauernd. „Ich hoffe du wirst glücklich, Saya. Egal mit wem.“ Er ging rückwärts, wollte wahrscheinlich los.
Trauernd sah ich ihm hinterher als er sich umdrehte und ging. Es dauerte eine Weile bis ich ebenfalls wieder ins Haus ging. Ich ließ mich an der Haustür hinabgleiten. Ich verdeckte mein Gesicht mit den Händen und weinte hemmungslos. Er hatte mich betrogen. Er hatte mich nur ausgenutzt und trotzdem liebte ich ihn. Es war so dumm und ich war so bescheuert. Ich hatte doch jetzt Tendou. Und trotzdem wollte ich zurück zu ihm. Das war nicht fair. Das war das letzte, nach dem ich ihm endlich zugestimmt hatte. Ich fühlte mich so elendig. Ich konnte Tendou jetzt nicht sehen, ihm in die Augen sehen. Es war doch okay mit ihm zusammen zu sein. Ich mochte ihn. Aber ich liebte ihn eben nicht. Ich wollte Tsuki. Das war so dumm. Ich war dumm. Und das letzte.

Ich verbrachte eine Stunde in der Küche, um Tendou und Toshi Frühstück zu machen. Grund dafür war mein schlechtes Gewissen gegenüber Tendou. Ich hatte alles auf ein Tablett für ihn gestellt und trug es hoch zu ihm. Im Zimmer angekommen, wurde es mal wieder schwer die Tür zu öffnen also versuchte ich es mit dem Ellenbogen, was funktionierte. Als ich reinkam, kam Tendou gerade aus dem Bad und kratzte sich am durchtrainierten Bauch. Er empfing mich mit einem Lächeln. Ich versuchte es zu erwidern, vergeblich. Tendou merkte gleich, das etwas nicht stimmte. Er musterte mich genaustens und sah wohl die geröteten Augen.
„Hey“, er kam besorgt auf mich zu. „Was ist los?“
Ich wollte ihn nicht anlügen. Ich wollte ihm gegenüber ehrlich sein. Es musste sein, wenn ich wollte, dass es funktionierte. „Ich“, ich sah weg. „Ich habe mich mit Tsuki getroffen.“, schuldig sah ich zur Seite.
Es blieb einige Sekunden still, ehe Tendou wieder das Wort ergriff. „Sag mir nicht ihr seid jetzt wieder zusammen.“
Das schlechte Gewissen erdrückte mich. Sollte ich ihm sagen, dass ich mir es gewünscht hätte? Das ich ihn eiskalt auflaufen hätte lassen? „Nein.“
„Was wollte er?“, er wirkte erleichtert.
„Er wollte sich entschuldigen. Aber…“, Tränen stiegen mir wieder auf. Ich wollte nicht weinen. Ich hatte genug Tränen für dieses Arschloch vergeudet.
Er stellte das Tablett weg und umarmte mich. Ich begann wieder zu weinen. Ich schämte mich so dafür mich in ihn verliebt zu haben und auch noch zu hoffen, dass alles wieder gut werden würde. Wann würde die Hoffnung vergehen? Wann würde ich akzeptieren, dass es kein wir mehr gab?
„Was ist passiert Saya?“, sanft begann er meinen Rücken zu streicheln. Es beruhigte mich ein wenig.
„Wir haben uns gestritten. Und…“ Ich verstummte ich konnte es kaum aussprechen. „Er hat gesagt das er mich betrogen hat.“
Tendou blieb stumm, streichelte mich einfach weiter. Es war schön, dass er für mich da war.
„Er ist ein Idiot Saya.“
„Ihr hattet alle recht mit ihm. Er hat mich nur ausgenutzt.“, wimmerte ich.
Er küsste meinen Kopf, vergrub sein Gesicht in meinem Haar. Er musste nichts sagen. Er sollte nur für mich da sein, das reichte mir.
„Wein dich ruhig aus Saya. Ich bin für dich da.“
„Danke Te- Satori“

„Lass uns auf das Date gehen.“, ich war zwar noch schlecht drauf, aber ich wollte es nicht an Tendou auslassen. Ich wollte nicht, dass unsere Beziehung unter meiner Besessenheit von Tsuki zerbrach oder litt.
„Willst du das wirklich?“, besorgt musterte er mich.
Ich nickte. „Wir haben deine Aufnahme an der Uni gar nicht gefeiert.“
Er grinste mich frech an. „Doch haben wir mit Alkohol und Sex.“
„Ich habe mir aber selbst versprochen, dass ich dich auf dein Lieblingseis einlade.“, gestand ich.
„Ist das so“, summte er.
Wieder nickte ich. „Also lass uns in ein Kaffee oder so gehen und Eis essen. Es wird vielleicht nicht das schönste Date aber“, ich dachte nach wie ich den Satz beenden könnte.
„Aber?“, wiederholte er meine Worte.
„Aber ich will ein Date mit dir und dich noch viel besser kennenlernen.“
„Du kennst mich doch schon ziemlich gut“, murmelte er. Er streckte seine Hand aus und begann wieder meine Wange zu streicheln. Er machte das andauernd. Mochte er es mich zu streicheln oder gar meine Wangen? Fakt war allerdings das ich es mochte, dass er mich so liebevoll behandelte. Tendou liebte mich wirklich. Ich wollte es erwidern.
„Nicht gut genug“, antwortete ich ihm zurück.
Er küsste meine Stirn. Es kribbelte leicht. „Lass uns erst noch ein bisschen schlafen, dann es ich das Frühstück was du extra für mich vorbereitet hast und wir gehen dann okay?“
„Okay“

Er hatte mich heute den ganzen Tag noch nicht geküsst und das deprimierte mich noch mehr. Tendou küsste gut. Es war schön von ihm geküsst zu werde. Für den Moment vergaß ich dann den ganzen Mist der momentan meinen Gefühlswert zur Weißglut brachte. Ich musste ihn vergessen. Ich wollte ihn vergessen, endgültig. Und ich würde es schaffen. Ich würde es schaffen mich in Tendou zu verlieben und glücklich mit ihm werden.
„Du bist so nachdenklich“, stellte ich fest.
Überrascht hob ich den Kopf. Ich hatte ganz vergessen, dass wir im Café saßen und Eis aßen. Als ich mein Eis betrachtete, stellte ich fest, dass es ein wenig an den Seiten geschmolzen war.
„Tut mir leid . Ich habe nur daran gedacht, dass wir uns heute noch gar nicht geküsst haben“
„Und das stört dich?“, amüsiert hob er eine Augenbraue.
„Ja“, gestand ich.
„Ich dachte, du wärst nachdem ganzen Drama nicht in Stimmung dafür einen anderen zu küssen.“
„Hm“, brummte ich. Jetzt hatte er mich wieder an den Vorfall erinnert. Ich hoffte, Tsukis Gesicht würde ewig einen Hand Abdruck haben. „Küss mich endlich.“, forderte ich ihn auf.
Er lächelte und beugte sich über den Tisch, ich tat es ihm gleich. Unsere Lippen fanden zu einander. Seine waren so schön weich. Ich konnte dieses kribbeln immer noch nicht einschätzen. Waren es Schmetterlinge? War es ein Magengeschwür? Es verwirrte mich und ich sollte mich damit auseinandersetzten, was ich eigentlich wollte. Aber eigentlich stand es schon fest. Ich wollte Tsuki vergessen und mich Tendou widmen mit Leib und Seele.
„Also“, begann ich eine Konversation zu beginnen als wir uns wieder voneinander getrennt hatten. „Wie viele Freundinnen hattest du denn nun?“, neugierig musterte ich ihn. „Und mit wie vielen von denen hast du geschlafen um so gut im Bett zu werden?“
Er lachte leise. „Eine einzige. Aber dafür viel Sex und Übung darin.“, gestand er. „Und du hattest zwei. Hattet ihr oft Sex?“, er nahm einen habs von seinem Schokoladeneneis.
„Naja, nicht so oft. Wenn dann mehrmals hintereinander aber nicht jedes Mal. Vielleicht vier, fünf Mal insgesamt.“, nachdenklich sah ich aus dem Fenster. „Aber seiner Meinung nach war es wohl nicht so gut“
„Hm“, er beugte sich wieder vor uns flüsterte dann. „Soll ich dir ein Geheimnis erzählen?“. Ernst blickte er mich an. Ich beugte mich ebenfalls vor und drehte mein Ohr zu ihm, damit er es mir einflüstern konnte. „Der Sex mit dir. Ist der beste denn ich jemals hatte.“
Ich errötete bei seinen Worten. War das sein Ernst?
Er setzte sich wieder gerade auf die Bank, aß sein Eis weiter.
„Ich“, verlegen sah ich wieder aus dem Fenster, verdeckte meinen Mund mit meiner Hand. „Das denke ich auch.“
Von der Seite aus konnte ich sehen, das er grinste. Es machte ihn wohl stolz, das zu hören. „Hast du Lust auf eine Runde?“
Meine Augen weiteten sich als ich mich wieder zu ihm drehte. „Was hier?“
Er lachte wieder. „Nein, bei dir zuhause.“
„Oh“, verlegen sah ich wieder weg. Wieso war ich so verlegen? So scheu?
„Süß“, kommentierte er mein Verhalten.
„Ach, halt die klappe.“
Wieder lachte er.
„Was studierst du jetzt eigentlich?“, neugierig betrachtete ich ihn. Er hatte sich heute Morgen rasiert, so dass man keine Stoppel mehr sehen konnte. Ob man sie fühlen konnte?
„Willst du nicht erstmal dein Eis essen. Sonst hast du nur noch einen Milchshake“
„Ah“, stieß ich aus. Dass hatte ich ganz vergessen. Ich nahm mir den Löffel und begann zu essen. Ich liebte Meloneneis. Ich hatte mir einen Melonen Becher mit Früchten bestellt.  Entzückt summte ich.
„Ich studiere Architektur“, antwortete er mir auf meine Frage. „Was willst du denn studieren? Willst du überhaupt studieren?“
„Ich weiß nicht“, ich nahm mir eine Melonenstück, das am Rand meines Eisbechers steckte. „Studieren schon, aber ich weiß nicht, was ich studieren soll. Ich interessiere mich für Kunstgeschichte. Vielleicht studiere ich das.“
„Kannst du denn überhaupt malen?“
„Nein“, gestand ich kleinlaut.
Tendou grinste amüsiert. „Was steht noch zur Auswahl?“
„Keine Ahnung? Ich will nichts mit Menschen machen. Menschen sind scheiße. Obwohl mich Psychologie schon interessiert“
„Hm“, summte er. „Dann solltest du das machen. An meiner Uni kann man das studieren.“
„Ist das ein Angebot oder eine Einladung?“, schmunzelnd biss ich von der Melone ab. Tendou öffnete den Mund. Er wollte wohl auch einen habs. Ich fütterte ihn.
„Beides. Ich will mir eine Dreiraumwohnung zulegen. Vielleicht willst du nach deinem Abschluss ja bei mir einziehen.“, verlegen massierte er seinen Nacken.
Mir wurde ganz warm ums Herz. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Das Tendou an so was dachte, überraschte mich ein wenig. Er wollte seine Zukunft mit mir verbringen. Er machte schon Pläne dafür. Wollte ich das? Ich war mir unsicher. Wir waren erst ein paar Tage zusammen, aber wir kannten uns eben schon lange.
„Ich habe noch nicht wirklich über meinen Abschluss nachgedacht.“, unsicher umgriff ich meinen Eisbecher und starrte ihn an. Was wollte ich eigentlich in der Zukunft machen?
„Willst du denn heiraten?“
„Ist das ein Antrag?“, panisch riss ich die Augen auf.
Wieder schmunzelte er über mich. „Nein. Es interessiert mich nur.“
„Ich weiß nicht. Vielleicht. Du?“
„Ja. Es ist doch ein schöner Gedanke seine Traumfrau bis ans Ende seiner Tage zu lieben und sich um sie zu kümmern.“, träumerisch sah er mich an. Es machte mich unruhig. Dachte er von mir, ich wäre seine Traum frau? Ich war ihm doch gar nicht gewachsen.
„Dafür muss man aber nicht heiraten. Ich denke eine Heirat ist da unnötig“
„Vielleicht, aber es ist trotzdem ein schöner Gedanke.“
„Willst du Kinder?“, neugierig musterte ich ihn. Er hatte seinen Eisbecher aufgegessen und sein Arm am Tisch abgestützt. In der anderen Hand hatte er seinen Löffel, den er im Mund hatte. Sein Haar waren runtergelegt, allerdings hatte er seinen Pony mit einem Zopf nach hinten geklemmt. Irgendwie fände ich den Zopf sexy.
„Ja, zwei. Ein Mädchen und einen Jungen. Und ein Haus mit Garten.“
„Wow, du hast ja schon alles geplant.“
„Hm“, summte er. „Am besten wäre meine Zukunft mit dir an meiner Seite“
Dieses verdammte Herz hörte einfach nicht auf laut zu schlagen. Wieso war er so verdammt süß?
„Eine Zukunft mit dir stell ich mir auch schön vor.“ Ich legte eine Hand auf den Tisch. Tendou tat das gleiche und begann meine Hand mit dem Daumen zu streicheln. In dem Moment sah er so verdammt verliebt aus, dass ich mich wieder schlecht fühlte. Wieso war ich nicht in ihn verliebt? Es würde so viel einfacher machen.
„Für mich sind meine Katzen meine Babys.“, schmunzelte ich.
„Hast du jetzt eigentlich Namen für sie?“
„Nein“, verneinte ich.
„Wie wäre es mit Knöpfchen. Ist doch süß, oder?“, schlug er vor.
Es war wirklich süß. Knöpfchen. Das gefiel mir. „und die anderen soll ich Nähkästchen und Nadeln nennen?“
„Haha“, meinte er trocken. „Witzig“
„Spar dir deinen Sarkasmus“, kicherte ich.
Er sah mich wieder so liebevoll an. Mein Herz stand mir mittlerweile bis zum Hals.
„Ich liebe dich, Saya“, sein Blick wurde ernst. Erwartete er jetzt wirklich eine Antwort von mir? Ich konnte es nicht erwidern. Noch nicht jetzt. Vor allem nachdem das letzte Mal gescheitert war als ich das gesagt hatte.
„Ich“, stammelte ich unsicher.
„Du musst nichts sagen. Ich wollte nur, dass du es weißt“, er streichelte noch einmal meine Hand und nahm dann seine weg.

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Ich werde eine zweiwöchige auszeit nehmen da ich jetzt viel selbst ausarbeiten muss für mein studium -.- was wirklich nervt weil ich nicht mal weiß ob ich die richtigen inhalte ausarbeite. Kann sein dass ich mich dennoch melden werden zwischen durch wenn mir alles zu viel wird und ich ne pause brauche.

Bleibt bis dahin gesund!
Wir sehen uns spätestens in zwei wochen :D

LG
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