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Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls - Er muss ja auch mit jedem Arsch zurecht kommen.

GeschichteDrama, Humor / P18 / Gen
OC (Own Character) Tendou Satori Tsukishima Kei Ushijima Wakatoshi Yamaguchi Tadashi
18.11.2018
30.12.2020
61
166.303
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22.11.2018 2.452
 
Seufzend dachte ich in meinem Bett darüber nach, wie ich die Sache genauer angehen sollte. Wie kam ich Yamaguchi näher und wie konnte ich ihm zeigen, dass ich ihn mochte? Sollte ich ihm eine Liebeserklärung machen? Aber genau das war das Problem, wieso sollte er sie annehmen? Wir kannten uns kaum.
Aufseufzend gab ich erst mal auf darüber nachzugehen. Ich würde wahrscheinlich eher spontan handeln.
Die Uhr zeigte mir an, dass ich gleich zur Karasuno musste.
Niedergeschlagen quälte ich mich aus dem Bett und zog mir Alltagsklamotten an, anders als beim ersten Mal als ich meine Schuluniform anhatte, wollte ich etwas unauffälligeres tragen.

Langsam machte ich mich auf den Weg zum Zug. Während ich Musik hörte, kam mir wieder der Gedanke an Yamaguchi. Ich mochte seine Sommersprossen wirklich gerne. Am liebsten würde ich sie zählen, obwohl das sicher nichts brachte.
Mittlerweile waren schon einige Wochen vergangen als ich da das erste Mal aufgetaucht war. Naja, zwei Wochen um es genau zu sagen. Ich und Yamaguchi haben außer ´hallo` und ´tschüss´ nicht viel miteinander gesprochen. Im Gegensatz zu Tsuki an dem Yamaguchi förmlich hing, keiften wir uns nur an. Jedes Mal brachte er mich zur Weißglut. Insgeheim genoss ich aber die kleinen Auseinandersetzungen. Es war erfrischend und irgendwie anders. Trotzdem hasste ich ihn.

Lauschend hörte ich dem Gequitsche der Turnschuhe auf dem Parkett der Turnhalle zu. Es war ein atemberaubendes Gefühl. Jedes Mal, wenn ich in einer Sporthalle war genoss ich den Geruch und die Geräusche.
„Ah, du schon wieder.“, Tsuki betrat die Sporthalle und bleib vor mir stehen, hinter ihm Yamaguchi.
„Kann ich nur zurückgeben, wo sind Hinata und Kageyama?“, überrascht über die Abwesenheit der Beiden, blickte ich mich um. Hatte ich sie übersehen?
„Hallo Takeda.“
„Hallo, Yamaguchi.“, verlegen sah er zu Boden und lächelte leicht. Gott, das war so süß.
„Wieso fragst du? Vermisst du deinen Lover?“
Das ich auf Hinata stehen sollte, hat sich schnell rumgesprochen. Aber seien wir ehrlich. Hinata war ja ganz süß aber kein Date-Material und er war zudem auch noch kleiner als ich. Schon gar nicht mein Typ.
Ich ignorierte Tsuki. Wieso sollte ich auch auf das Gespräch eingehen? Wenn er wüsste, dass ich auf seinen besten Freund stand, hätte er wohl nicht so eine große Klappe.
„Sag mal Yamaguchi, wie machst du deine Aufschläge. Solche habe ich noch nie gesehen. Die sind mir sofort aufgefallen als ich euch beim Spiel gegen die Seijoh zugesehen habe.“, hatte ich zu viel gesagt? Ihn verwirrt? Aus der Fassung gebracht?
„Also…Ich- „
„Yamaguchi, du brauchst ihr nicht zu antworten.“, wieder dieser herablassende Blick von ihm. Wie mich das auf die Palme brachte.
„Respektlos wie eh und je.“ Spöttisch blickte ich zu ihm hoch.
„Häh, das sagt die, die keinen Respekt vor Älteren hat.“
„Ganz sicher nicht vor dir.“
„Dieser Blick-“, er pausierte kurz und leckte sich über die Unterlippe. „du weißt gar nicht wie sehr mich das antörnt“
Mir entglitten alle Gesichtszüge. Ich wusste gar nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Ich meine, hatte er das wirklich gesagt? Und es war nicht das erste Mal, dass er mir solche zweideutigen Angebote machte. Keine Ahnung, wie ich damit umgehen sollte. Ich wusste es einfach nicht.
„Aw, hast du deine Zunge verschluckt?“, Tsuki wendete sich zu Yamaguchi, der das Schauspiel in Ruhe betrachtet hatte. Mit einem kurzen Nicken in Richtung der anderen, gab er Yamaguchi zu verstehen, dass sie wohl am Training teilnehmen sollten.
Ich setzte mich wieder auf die Tribüne, da ich unbewusst aufgestanden war als Tsuki kam.
Tsuki ging mir wirklich auf die Nerven. Erst machte er sich über mich lustig und dann funkte er mir immer dazwischen, wenn ich mit Yamaguchi reden wollte und im nächsten Moment machte er mich irgendwie dumm von der Seite an. Was stimmte nicht mit ihm?
Genervt verschränkte ich meine Arme vor der Brust. Er war unlogisch und dämlich und ganz sicher der Sohn Satans.
Ahnte er das mit Yamaguchi? Machte er das mit Absicht? Nur um sich über mich lustig zu machen? War er so jemand, der das machte? Ich wusste es nicht. Ich verstand ihn einfach nicht. Tsuki war für mich ein riesiges Fragezeichen.
Innerlich beruhigte ich mich langsam von dem Stress, der sich in mir aufgebaut hatte und wendete mich dem Training zu, allerdings gelang es mir nicht mich darauf zu konzentrieren. Meine Gedanken drifteten zu Yamaguchi, fixierten ihn.

Als das Training beendet war, war ich erleichtert und zu gleich bedrückt. Zum einen erleichtert, weil ich Tsuki nun nicht mehr am Arsch kleben hatte und zum anderen, weil wieder ein Tag vergangen war an dem ich kaum mit Yamaguchi gesprochen hatte. Es war wirklich nicht einfach, wenn sich Tsuki immer einmischte. Gedanken verloren, ordnete ich meine Sachen zusammen bis mich eine männliche Stimme dabei unterbrachte.
„Takeda?“
Erschrocken blickte ich mit einem „Huh“ auf und stellte fest das Yamaguchi vor mir stand. Etwas verlegen kämmte ich mir mit den Fingern durchs Haar um sie ein bisschen zu ordnen.
„Ähm, Tsuki muss heute einkaufen gehen.“, er pausierte kurz, „Ich dachte, da wir den gleichen Weg zum Zug haben, können wir gemeinsam gehen.“, verlegen kratze er sich am Hinterkopf. „Also nur wenn dir das nichts ausmacht?“
„Nein, macht es nicht.“, lächelte ich ihm entgegen.

OH MEIN GOTT! Du musst mich erhört haben!

Vor Aufregung bekam ich kaum ein Wort heraus. Mittlerweile gingen wir schon seit 5 Minuten nebeneinander her aber keiner sagte etwas. Es war eine unangenehme Stille. Da es mittlerweile kälter wurde, kuschelte ich mich in meine Jacke, dunkel war es auch. Ich war froh nicht allein den Weg zum Zug zu gehen. Besonders solche dunklen Abende machten mir Angst. Trotz das Yamaguchi neben mir ging, verflog das Gefühl der Unsicherheit nicht. Ich war mir nämlich nicht sicher, ob er mich beschützen würde.  Die Kälte brachte seinen Tribut, meine Hände froren und meine Nase lief. Schniefend versuchte ich mir die Hände in meinen Taschen zu wärmen.
Ohne ein Wort zu sagen, bot Yamaguchi mir ein Taschentuch an.
„Danke“, lächelte ich ihn verlegen an. Er war vielleicht nicht Herkules, der mich beschützen konnte aber er war nett und freundlich und scheinbar einfühlsam und mitfühlend.
Nervös schien er sich an der Wange zu kratzen.
„Sag mal, Takeda, kann ich dich was fragen?“
Nickend bestätigte ich.
Er sah mich nicht an. Es schien ihm nach wie vor unangenehm zu sein. Was er wohl fragen wollte?
„Fährst du wirklich wegen Hinata jeden Tag hierher?“
„Was?“ überrascht zog ich eine Augenbraue hoch. Gott, wieder dieses Thema Hinata. Innerlich Augen verdrehend, widmete ich mich ihm.
„Nein.“
Dass er auf Hinata einging, verlieh mir einen Stich. Dachte er ich würde wirklich auf ihn stehen? Ich meine, wäre es nicht Scheiße, wenn die Person, die man mag, dachte man würde auf jemanden anders stehen? Oder war er vielleicht einfach nur neugierig oder gar naja, eifersüchtig. Bei dem Gedanken fing mein Herz an schneller zu schlagen.
„Es ist nicht wegen ihm. Aber ich muss zugeben, dass es schon wegen einem Jungen ist.“, nun war ich noch verlegener. Leicht lachte ich etwas unbeholfen über meinen Satz.
„Hinata ist zwar süß aber er ist mir zu kindisch. Als Nishinoya mich gefragt hatte, auf wen ich stehe. Hatte er wohl den Verdacht es sei Hinata gewesen und so sind die Gerüchte entstanden, denke ich.“
Wieder wurde es still zwischen uns. Er sagte nichts dazu. Sah einfach nur auf den Boden und ging gemächlich mit mir den Weg entlang. Aber wieso sagte er nichts? Interessierte es ihn nicht? Aber wieso hatte er dann gefragt? Ich verstand es nicht.
„Du und Tsuki ihr versteht euch gut oder? Ist er auch so ein Ekel zu dir?“, versuchte ich erneut ein Gespräch aufzubauen, auch wenn mich das Thema Tsuki nervte.
„Nein, wir kennen uns seit der Grundschule.“
„Ah“, wieso sagte er nicht mehr als die paar Worte? Argh, das war ja zum Verzweifeln. Wieder wurde es still nur die herumfahrenden Autos erhellten immer kurzzeitig die Umgebung.
„Also, Yamaguchi“, über was könnte man reden? Was könnte ich ihn fragen? „Äh, hast du vielleicht Geschwister?“
„Nein.“
Einige Augenblicke vergingen. Das war ja zum Haare raufen, wieso fragte er, ob wir zusammen gingen, wenn er überhaupt nicht reden wollte.
„Du?“
„Äh, ja“, ich vergrub etwas mein Gesicht in meinem Schal. „Einen älteren Bruder. Er spielt auch Volleyball und geht auf die Shiratorizawa.“
„Ist er gut darin?“, neugierig betrachtete er mich. Endlich! Seit Beginn des Wegs, hatte er mich kein einziges Mal angesehen.
„Ja, sehr sogar. Er spielt als Stammspieler. Toshi ist sehr ehrgeizig musst du wissen.“ Belehrend zog ich meine Hand aus der Tasche und hob einen Finger. „Aber er ist nur mein Stiefbruder, wir sind nicht wirklich verwandt aber ich liebe ihn wie einen echten. Wir kennen uns seitdem ich sechs bin. Am Anfang mochte ich es gar nicht, dass er mir meinen Vater wegnahm und ich eine neue Mutter hatte aber mit der Zeit legte es sich und wir wurden eine echte Familie. Nur ist er selten Zuhause und wenn redete er nur von Volleyball, das ist echt anstrengend. Aber er ist ein guter Bruder. Wenn er mal da ist, dann nimmt er sich immer Zeit für mich.“ Lächelnd sah ich Yamaguchi an, der mir aufmerksam zugehört hatte.
„Ich hätte auch gerne ein Geschwisterchen. Ich denke, das wäre wirklich schön.“
Am liebsten hätte ich ihn gerne gefragt, ob er denn Kinder haben möchte aber das verkniff ich mir.
„Gibt es noch andere Sachen außer Volleyball, was dir Spaß macht?“, fragte ich interessiert.
„Naja, manchmal spielen ich und Tsuki Playstation oder Xbox bei ihm.“
„Cool“, was sollte man auch dazu sagen, wenn man davon keine Ahnung hatte. Außer Otome Spiele hatte ich noch nie welche gespielt.
„Na dann, ich muss jetzt links lang.“, wollte Yamaguchi sich verabschieden, ehe ich ihn am Arm packte. Etwas verwundert starrte er mich an. Gott! Ohne es zu bemerken hatte ich ihn einfach am Arm gepackt. Was sollte ich jetzt machen. Scheiße!
„Ähm, Kino!“ stammelte ich. „Ich meine was hält du davon, wenn wir mal zusammen ins Kino gehen würden?“
„Wieso?“
Ja, darauf hatte ich jetzt auch keine Antwort.
„Äh, sorry war blöd von mir, wir kennen uns ja eigentlich gar nicht.“ Enttäuscht sah ich auf den Boden. Die Kälte lies meinen Atem gefrieren.
Ich kam einfach keinen Schritt weiter mit ihm. Wieso machte er es mir auch so schwer?
„Also-“, setzte Yamaguchi an, „Am Freitag hätte ich Zeit, da können wir gerne gehen.“
Überrascht sah ich vom Boden auf. Lächelnd nickte ich und verabschiedete mich von ihm.

Zuhause angekommen, ließ ich mich auf mein Bett fallen. Morgen war mein eigenes Training dran. Ich sollte wegen Yamaguchi nicht zurückfallen. Meine Freunde hatte ich in den letzten Wochen auch ziemlich wenig Zeit gewidmet. Gerade als ich Naomi anrufen wollte, klopfte es an meiner Zimmertür.
„Ja?“ rief ich der Person entgegen.
Die Tür öffnete sich und Toshi kam herein. „Essen ist im Kühlschrank.“, seine monotone Stimme störte mich mittlerweile nicht mehr. Früher sah das anders aus, da ging er mir auch auf die Nerven wie Tsuki.
„Danke“, nickte ich ihm entgegen und wandte mich wieder meinen Hausaufgaben zu, die ich vor 5 Minuten rausgeholt aber noch nicht angefangen hatte. Der Anruf mit Naomi musste warten. Vor Toshi wollte ich ganz gewiss nicht über Yamaguchi reden. Nach einigen Minuten verließ er immer noch nicht mein Zimmer und lehnte an dem Türrahmen und beobachtete mich.
„Wie läuft das Training? Ich habe gehört nächste Woche spielt ihr gegen die Karasuno, weil sie uns nicht haben können.“
„Nichts was dich beschäftigen muss.“, erwiderte ich abweisend.
„Du bist sauer auf mich!“
Spöttisch zog ich eine Augenbraue hoch „Wie kommst du denn darauf?“, höhnisch sah ich ihn an.
„Ein Team wie die Karasuno ist kein Trainingsspiel wert. Du weißt, dass wir gegen Unimannschaften spielen.“
„Kannst du bitte aus meinem Zimmer gehen? Ich muss Hausaufgaben machen.“
„Als ich meinte du sollst dich ein wenig über die Karasuno erkunden, meinte ich nicht, dass du Freundschaft mit ihnen schließen und schon gar nicht deine Hilfe anbieten sollst, um uns zu schlagen.“
Genervt warf ich ein Kissen nach ihm. „Geh jetzt endlich!“
Ohne eine Gesichtsregung stellte er sich wieder gerade hin und verließ den Raum.
Genervt lies ich mein Gesicht auf die Matratze fallen. Es war ein anstrengender Tag. Tsuki der Lackaffe, der mit Scheiße um sich warf. Yamaguchi, der so gesprächig wie ein Stein war und mein Bruder, so gefühlslos wie eine Wand.

Nachdenklich wählte ich Naomis Nummer. Nach einigem Getute ging sie schließlich ran.
„Hey“
„Oh, wer ist denn dran? Kennen wir uns?“
„Ja, schon klar, ich habe mich eine Weile nicht gemeldet und bei dir blicken lassen. Tut mir leid.“, sprach ich einfühlsam auf sie ein.
„Dir sei verziehen. Und was gibt’s Neues? Hast du was über Sommersprosse raus gefunden?“
Leicht lächelnd erzählte ich ihr, dass er Yamaguchi hieß und von den letzten Wochen. Dabei kam ich aber nicht umher ihr von Tsuki zu erzählen. Und sobald nur sein Name fiel, spürte ich die innerlichen Aggressionen.
„Er mischt sich jedes Mal ein, wenn ich Yamaguchi was Fragen oder nur mal `Hallo´ sagen will. Der lässt Yamaguchi nie allein.“  
Meine Hand ergriff eine Chips Packung und öffnete sie. „Er ist so dreist. Sein loses Mundwerk würde ich ihm gerne in den Arsch schieben.“
Ein Lachen ertönte aus dem Handy. „Er scheint interessant zu sein. Es gibt nicht viele, die dich so aus der Fassung bringen.“
„Ja, es ist ein Wunder. Ein Mensch, der mich auf die Palme bringt. Sich über mich lustig macht und mich als dumm darstellt. Ist doch klar, dass ich dann ziemlich angepisst bin. Keiner lässt sich sowas gefallen.“ Genervt stopfte ich mir Chips in den Mund.
„Gott, was isst du denn da? Das hört sich an als wäre die Leistung bald Tod.“
„Chips“, antwortete ich kurz und knapp.
Stille folgte.
„Ich habe Yamaguchi nach einem Treffen gefragt und er hat zu gestimmt.“, nachdenklich sah ich gegen die Decke meines Zimmers.
„Das ist doch gut!“, meinte sie fröhlich. Mir war klar, dass sie sich für mich freute aber irgendwie konnte ich mich nicht für mich. Er wollte sicher erst nein sagen.
„Ja…“, erwiderte ich nachdenklich.
„Aber“,  fragte Naomi nach.
„Kennst du das, wenn du gerade jemanden kennengelernt hast und ihr allein seid und nicht wisst über was ihr reden sollt?“
„Ja, das kenn ich.“, erwiderte sie leicht nachdenklich.
„Das war so unangenehm und jedes Mal, wenn ich etwas gefragt hatte, kam nur ein ´ja´ oder ´nein´ nichts weiteres“
„Vielleicht hättest du Fragen stellen sollen, die man nicht damit beantworten kann.“
Ich warf mich seufzend auf den Rücken. „Ja, vielleicht.“
„Aber sehe es doch positiv! Du hast ein Date mit ihm! Und dieser Tsuki wird dich sicher nicht dabei stören.“
„Ja, du hast recht!“, euphorisch setzte ich mich wieder auf. „Ich sollte es positiv sehen und ihn von mir überzeugen!“
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