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Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls - Er muss ja auch mit jedem Arsch zurecht kommen.

GeschichteDrama, Humor / P18 / Gen
OC (Own Character) Tendou Satori Tsukishima Kei Ushijima Wakatoshi Yamaguchi Tadashi
18.11.2018
30.12.2020
61
166.303
56
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Dieses Kapitel
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26.02.2019 3.715
 
Morgen würde der Tag kommen, an dem wir zusammen Weihnachten feiern würden. Als ich im Bett lag, dachte ich nochmal darüber nach, was heute Abend abgelaufen war. Das war bis jetzt unser größter Streit aber ich musste mir wenigstens zugutehalten, dass ich nicht wieder mit ihm Schluss gemacht hatte. Das wollte ich auch gar nicht. So oft wie wir uns auch noch streiten würden, würde ich niemals mit ihm Schluss machen. Vielleicht kam irgendwann der Tag, an dem er mit mir Schluss machen würde, aber das hoffte ich nicht. Ich lag seit drei Stunden wach im Bett, konnte einfach nicht schlafen. Weil sich meine Gedanken nur noch um Tsuki drehten und ich über den morgigen Tag nachdachte. Morgen würde es passieren. Morgen würden wir miteinander schlafen. Ich war aufgeregt und nervös und fragte mich, was ich alles noch machen musste, um mich vorzubereiten. Aber umso mehr ich darüber nachdachte, umso unruhiger wurde ich. An schlaf war wirklich nicht mehr zu denken.

Ich hatte bis um sechs geschlafen. Vielleicht gerade mal drei oder vier Stunden. Ich sprang sofort in die Dusche, um mich zu rasieren. Ich wollte nicht, dass er merkte, wie haarig ich eigentlich war, deshalb erforderte alles einer gründlichen Rasur. Nach dem rasieren überlegte ich mir, was ich für Unterwäsche anziehen sollte. Es musste schon zusammenpassen. Ob es ihm gefallen würde? Welche Farbe sollte ich nur anziehen? Das machte mich echt irre. So viele Fragen tauchten in meinem Gehirn auf aber ich hatte gar keine Zeit, um darüber nachzudenken, da er mich um 8 abholen würde und wir in die Eishalle fahren würden. Ich schnappte mir einfach das gute alte Schwarze und zog mich an. Meine Haare trug ich offen. Ich wusste, dass er es mochte.

Nervös wackelte ich am Esstisch mit den Beinen. Meine Eltern sahen mich schon amüsiert an. Ich hoffte inständig, dass sie nicht wussten, was heute passieren würde.
„Freust du dich so sehr bei ihm zu schlafen?“, fragte meine Mutter schmunzelnd.
Ich nickte als ich von meinem Toast abbiss. Ich war müde. So unendlich müde. Ich wollte nur schlafen.
„Hast du überhaupt geschlafen?“, fragend sah ich Toshi an. Wieso war der überhaupt schon wach? Ach ja, er joggte ja morgens immer.
„Nein, nicht wirklich.“, meinte ich träge, gähnte darauf.
Toshi sah mich skeptisch an. Er konnte sich sicher denken, wieso ich so fertig war. Vielleicht dachte er aber auch, nur es kam vom Heulen.
„Ich habe euch was zu essen gemacht, damit ihr euch später nichts kaufen müsst.“, meine Mum, so überfürsorglich, wie eh und je.
„Danke.“, nuschelte ich als ich wieder einen biss von meinem Toast nahm.
Es klingelte. Das musste Tsuki sein. Mum ging und bedeutete mir an, sitzen zu bleiben. Einige Sekunden später kam Tsuki auch schon in die Küche.
„Morgen“, lächelte ich müde.
„Morgen.“, er wirkte auch ziemlich müde. Er setzte sich neben mich und nahm unter dem Tisch meine Hand. Wenn wir uns mal nicht stritten, war er wirklich süß. Mit sanften Bewegungen streichelte er meine. Ich beobachtete ihn dabei. Bis auf die Augenringe wirkte er wie sonst. Obwohl? Hatte er eine neue Brille? Trug er da etwa eine Sportbrille?
„Ist ja nicht auszuhalten.“, Toshi stand auf und verließ die Küche. Verwundert sahen wir alle ihm hinterher. Naja, wenigstens hatte er aufgegessen.
Ich wusste, das Tsuki ihn störte aber musste er es so offensichtlich machen? Was genau störte ihn eigentlich? Das ich ihn verliebt ansah und ich mein Grinsen nicht unterdrücken konnte? Oder lag es ganz allein an Tsuki? Oder war es immer noch die Sache mit Tendou?
Genervt seufzte ich.
„Mach dir nichts draus. Er ist gerade mitten in der Pubertät.“, mein Vater schlug eine neue Seite seiner Zeitung, auf, die er las. Das war bei meinen Eltern, die Erklärung für alles. Oh, sie hat die Vase kaputt gemacht, muss ich Pubertät sein. Oh, er redet nicht mit uns, muss die Pubertät sein. Sollten sie sich das ruhig einreden aber so war es nicht. Es gab immer ein Grund sich scheiße zu Verhalten.
„Tsukishima-kun, hattest du schon Frühstück?“, meine Mutter deutete auf das Toast, dass auf dem Esstisch lag.
„Ja, aber trotzdem danke.“, entschuldigte er sich.

„Uh, ist das kalt hier.“, ich versuchte mit meinem Atem meine Hände zu wärmen. Durch die Kälte der Eishalle gefror der Atem. Tsuki nahm sich meine Hände. Überrascht sah ich auf. Er führte sie zu seinem Mund und gab mir wie gestern einen Kuss auf diese, ehe er versuchte sie mit seiner zu wärmen. Ich biss mir auf die Lippe. Es war schon um 12. Wir hatten uns heute nicht einmal geküsst. Dabei wollte ich es so gerne. Sollte ich den ersten Schritt machen? Aber es sollte nicht ausarten. Seine Augen waren so schön, wie Karamell. Ich versank in ihnen.
Plötzlich wurde ich nach vorne gedrängt in Tsukis Arme. Er fing mich auf. Überrascht sah ich zu Tsuki auf, der irgendwie genervt wirkte. Etwas wegen mir? Oder war irgendwas hinter mir? Verwirrt sah ich hinter mich.
„Yahoo, Saya-chan!“ Ich verzog mein Gesicht. Oikawa. Was machte er bitte hier?
„Musst du mich schubsen, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen?“, genervt ließ ich von Tsuki ab.
„Ach, habe ich das?“, nein, du tust nur so Idiot! „Wie ich sehe, bist du jetzt mit der Brillenschlange zusammen“, er musterte Tsuki von oben nach unten. „Wie findet das Uchijima, das du einen von der Karasuno bevor ziehst?“
„Sehr gut, wieso fragst du?“, meinte ich gehässig. Der hatte mir heute noch gefehlt. Ich wollte doch nur einen ruhigen Tag mit Tsuki verbringen, ihn dann ausziehen, ihn von Kopf bis Fuß ablecken- Moment! Denk an was anderes, das war nicht der richtige Zeitpunkt!
„Häh, Gehört das Mädchen zu dir, das so verloren um sich schaut?“, Tsuki deutete nach links. Ich sah in die Richtung. Da stand wirklich ein zierliches Mädchen auf wackligen Beinen. Naja, nicht jeder konnte Schlittschuh laufen. Sie hatte Schulter langes, braunes Haar eigentlich war sie wirklich süß.
„Häh“, ahmte ich Tsuki nach. „Ist das etwa dein Date?“, grinste ich ihn verspottend an. „Solltest du dich nicht um sie kümmern?“
„Gott, zusammen seid ihr wirklich ätzend.“, seine Fassade war verschwunden. Genervt fuhr er zurück zu ihr und unterstützte sie beim aufrechtstehen.
Schmunzelnd beobachtete ich sie dabei. Bis ich merkte, das Tuski mich anstarrte. Ich drehte mich zu ihm. Sein Blick war undurchdringlich, man konnte nicht erahnen, was er gerade dachte.
„Wieso finde ich das so unendlich sexy, wenn du mit mir jemanden nervst?“, immer noch dieser undeutbare Blick.
Grinsend gab ich ihm einen Kuss, denn ich wollte bevor Oikawa aufgetaucht war. Er nahm mein Gesicht in seine Hände und intensivierte den Kuss. Hm, ich liebte ihn zu küssen.
Atemlos lösten wir uns voneinander. Wieder konnte ich seinen Blick auf mir spüren, deshalb drehte ich mich nochmal zu Oikawa, der in unsere Richtung sah. Er wirkte nicht besonders begeistert. Wendete sich aber schnell wieder gespielt lächelnd seiner Begleitung, die das gar nicht zu realisieren schien.

Wir machten gerade eine Pause vom Schlittschuh laufen. Tsuki war auf die Toilette gegangen, während ich am Rand stand und einen Tee schlürfte. Es dauerte auch nicht lange bis Oikawa mich entdeckt hatte und auf mich zu fuhr.
„Was willst du?“, fragte ich ihn deshalb desinteressiert.
„Mit ihm bist du also ausgegangen?“
„Wo hast du Iwaizumi gelassen?“, Gegenfragen waren immer gut.
„Wo hast du deine Brillenschlange gelassen.“
„Auf Toilette.“, ich nahm noch einen Schluck vom warmen Tee. Zum Glück war er nicht mehr so kochend heiß. Ich hasste es mir die Zunge an etwas zu verbrennen.
Sein Gesicht zeigte keine Mimik. Er sah mich einfach nur an, so wie Tsuki vorhin. „Du wirst es bereuen, nicht mit mir ausgegangen zu sein.“
„Ist das eine Drohung?“, schmunzelte ich.
„Nein, ein Versprechen. Schlangen sind hinterlistig. Lass dich nicht ausnutzen“, wieder dieses Thema. Ich ließ mich nicht ausnutzen. Ich glaubte nicht, das Tsuki so ein Typ war, der das tun würde.
„Häh“, herablassend sah ich ihn an. „Du meinst so wie du?“
Seine Augenbraue zuckte kurz.
„Und hast du Toshi schon nach einem Date gefragt? Ich finde ihr wärt ein süßes Paar.“
„Ich bin nicht schwul.“, das bezweifelte ich dann aber doch.
„Nicht mal ein bisschen bi? Du musst zu geben, deine Besessenheit gegen über ihm ist schon ein wenig obsessiv.“
„Ich bin nicht schwul.“, wiederholte er sich ernst. „Willst du, dass ich dir das beweise?“
Sein Gesicht kam meinem unangenehm nah. Hatte er noch nie was von Nähe und Distanz gehört?
„Nein, danke. Wende dich lieber wieder deinem Date zu.“
„Ach, Saya-chan. Irgendwann wirst du auch meinem Charme verfallen.“, genau! Ehe das passierte, musste er der letzte Mensch auf Erden sein.
Ich lächelte ihn falsch an und scheuchte ihn mit einer Handbewegung weg. Er schien die Geste zu verstehen und schlitterte auf sie zu. Irgendwie tat sie mir leid. Oikawa ging sicher nur mit ihr aus, um ein wenig Spaß zu haben und sie schien ziemlich verliebt in ihn zu sein. Jedes Mal, wenn er sie berührte, wurde sie rot und er merkte es auch und nutze das aus. Er warnte mich zwar, dass ich mich nicht ausnutzen lassen sollte aber wenn ich mit ihm gehen würde, würde genau das passieren. Ich glaubte nicht daran, dass er es jemals ernst mit irgendwem gemeint hatte. Dafür war er einfach, naja… falsch. Und unser Spiel oder eher sein Spiel, um mich irgendwie dazu zu bewegen ihn zu daten, war einfach nur ein spaß von ihm oder eine Laune. Ich würde mich niemals auf ihn einlassen und er würde es auch niemals zu lassen, dafür hatte er dann doch zu viel Respekt vor Toshi.
Arme legten sich von hinten um mich. Ich lehnte mich gegen die starke Brust.
„Habe ich was verpasst?“, er legte sein Kinn auf meine Schulter.
„Nein, nur einen Idioten, der es nicht kapieren will.“, schmunzelte ich.
Ich hauchte ihm einen Kuss auf die Wange, nahm seine Hand und schmiss beim vorbei gehen den Pappbecher weg, bevor wir wieder aufs Eis gingen.

„Ich bin so fertig“, gestand ich und streckte mich. Wir waren gerade auf dem Weg zu Tsuki. Ich hatte einen kleinen Rucksack auf meinem Rücken, wo meine Sachen drin waren. Hunger hatte ich auch. Wir hatten die Bentos von Mum noch nicht angefasst.
Tsuki griff nach meiner Hand und sah einen Moment zu Boden. „Ich finde es schön, dass du den Ring trägst.“
Ich lächelte ihn liebevoll an „Er ist ja auch von dir.“
„Ich hätte trotzdem nicht gedacht, dass du den tragen würdest nach dem Streit.“
„Ich finde es nach wie vor nicht gut, dass du mich so versuchst zu bestechen aber er ist eben von dir.“, ich zog meinen Schal runter. „Die Kette trag ich ja auch.“ Das `T´ baumelte an meiner Brust.
Tsuki sah es sich kurz an und lächelte dann.  Mir wurde ganz warm ums Herz. Ich hatte das Gefühl bei diesem Lächeln dahin zu schmelzen.
Wir gingen eine Weile ruhig nebeneinander her bis wir zu seinem Haus ankamen. Tsuki suchte in seiner Jackentasche nach dem Schlüssel. Als er ihn fand, schloss er auf. Wir gingen ins Haus hinein.
„Was hält du davon, wenn wir erst was essen?“, ich zog mir gerade die Schuhe aus als er mich stürmisch gegen die Wand drückte. Ich taumelte überrascht und sah ihn an. War er gestolpert? Lange konnte ich jedoch nicht darüber nachdenken, da seine Lippen schon auf meinen lagen. Gierig fing er an mich zu küssen. Er schien nichts anbrennen zu lassen, zog mir spartanisch die Jacke aus.  Sie fiel mit meinem Rucksack zu Boden.
„Tsuki“, murmelte ich gegen seine Lippen.
„Nicht jetzt“, er küsste mich nochmal. „Ich habe schon den ganzen Tag darauf gewartet.“, gab er zwischen ein paar Küssen zu. Ich, ehrlich gesagt auch. Ich wusste jetzt, dass ich bereit dafür war. Unsicher war ich zwar trotzdem bei dem, was wir tun würden aber ich wollte ihn. So sehr.
Seine Hände glitten an meinen Po, hob mich dann mit einem Ruck hoch. Ich wusste gar nicht, dass er so stark war.
„Tsuki“, nuschelte ich in den innigen Kuss hinein. Unsere Körper pressten sich aneinander. Ich wollte ihn so gerne berühren. Mein Schuh hang noch schräg an meinem Fuß aber das störte uns gerade nicht. Ich legte meine Arme um seine Schulter und vergrub einer meiner Hände in sein Haar, zog liebevoll daran, so dass sein Kopf sich von  meinem löste. Ein kehliges Seufzen entfloh ihm.
„Saya.“, ich liebte es wie er meinen Namen sagte, wie seine Lippen ihn formten. Sein Hals wurde durch die Bewegung frei. Ich legte meine Lippen auf diesen. Küsste ihn, leckte und saugte. Ich merkte, wie er sich zu bewegen begann und in Richtung seines Zimmers ging. Es schien ihn sehr anzustrengen.
„Soll ich runter und wir gehen auf dein Zimmer?“, schmunzelnd betrachtete ich ihn.
„Besser wäre es.“, auch er grinste mich liebevoll an. Ich biss mir auf die Lippe. Ich freute mich schon so sehr darauf. Ich  merkte sogar, wie mein Unterleib vor Verlangen glühte.

Schnell zog er sich den Pullover aus, den er anhatte, landete dann auf den Boden. Ich tat es ihm gleich und zog mein Top aus. Er dirigierte mich zu seinem Bett, stütze sich über mich. Ich zog ihn mit mir nachunten. Unsere Lippen fanden wieder zueinander. Ich hatte ihn so sehr vermisst. Dies Zunge, die meine zum Tanzen brachte, sein Geschmack. Ich genoss es. Es war kein zärtlicher Kuss. Er war eher stürmisch, gierig, verlangend.
Seine Hände fuhren meine Seiten entlang. Durch die Berührung bekam ich eine Gänsehaut. Sie fuhren meine Hüfte entlang, über meinen Po bis sie bei meinem Oberschenkel stoppten und leicht zu drückten. Meine Sicht war schon ganz glasig vor Verlangen. Ich nahm nichts mehr war, außer ihn.
Ich leckte mir über die Lippen, um sie zu befeuchten. Er sah so gut aus, oberkörperfrei. Seine Bauchmuskeln tanzten bei jeder Bewegung. Ich wollte ihn so sehr. Ich spürte sogar schon, dass ich feucht unten rum war ohne, dass wir viel machen mussten. Auch Tsuki schien der Gedanke an Sex anzumachen, so dass ich spüren konnte, dass er auch schon hart war.
Es hatte zwar nichts Romantisches an sich. Aber das störte mich gar nicht. Wichtig war mir nur, dass wir zusammen waren. Uns liebten, wie Liebhaber es nun mal taten. Ich wollte es, wollte den letzten Schritt mit ihm gehen, um mich ihm komplett hinzugeben. Er sollte endlich merken, dass er der Einzige für mich war.
Ich hob meine Hände und legte sie vorsichtig an Tsukis Gesicht, zog ihn zu mir runter, um ihn wieder zu küssen. Es war ein unschuldiger Kuss, beinahe wie eine Bestätigung, dass er weiter machen konnte.
Seine Küsse wanderten zu meinem Hals, hinunter zu meiner Brust. Seine Hand an meinem Oberschenkel verschwand und legte sich an den Träger meines BHs. Er schob ihn zur Seite, um dort einen Kuss zu hinterlassen. Ich zögerte. Ich wollte nicht, dass er den BH auszog.
„Tsuki“, murmelte ich etwas heiser, räusperte mich kurz.
Sein Blick fiel auf meine Augen. Sah mir durchdringlich in sie. „Willst du ihn nicht ausziehen.“
Ich setzte mich kurz aufrecht hin, biss mir auf die Lippe, sah dabei weg. Ich wollte ihm gerade nicht in die Augen sehen. „Du findest sie doch nicht schön.“
„Das habe ich nie gesagt.“
Ich verstummte einige Sekunden, schluckte einmal. „Du hast gesagt das sie hängen. Ich dachte, dir gefallen sie nicht.“
Seine  Hand fuhr zu meiner rechten Brust und streichelte sie mit dem Daumen. „Das habe ich doch nur gesagt, weil ich wütend war.“
„Trotzdem.“, eingeschüchtert sah ich ihn an.
„Saya“, wieder dieses Kribbeln im Unterleib. „Sie sind eben groß und da ist es doch normal, dass sie nicht so stehen, wie kleine brüste.“
„Ich weiß.“, gab ich kleinlaut zu.
„Außerdem“, er pausierte kurz. „Bist du wunderschön, auch deine Brüste. Alles an dir ist wunderschön.“
Röte stieg mir ins Gesicht. Log er gerade? Ich beobachtete seine Gesichtszüge aber nichts schien darauf zu deuten, dass er lügen würde. Ich schluckte wieder.
„Okay“, gab ich ihm meine Erlaubnis.
Er setzte die Küsse fort, seine Hand an meiner Brust verschwand allerdings nicht. Sie drückte zu und massierte die Brust durch den BH. Mit der anderen Hand strich er den anderen Träger hinunter, küsste die Stelle. Ein leises Seufzen entfloh mir. Es fühlte sich so gut an von der Person berührt zu werden, die man liebte.
Beide seiner Hände fuhren zu meinem Rücken, um den BH zu öffnen. Ich machte ein Hohlkreuz, damit er besseren Zugang hatte. Es dauerte nicht lange bis der BH ebenfalls auf dem Boden landete.
Meine Hände glitten seine Seiten entlang, auch er bekam eine Gänsehaut, was mich zum Schmunzeln brachte. Er küsste mich innig. Meine Hände glitten weiter zu seinem Hintern und drückten ihn näher an seine Mitte heran. Sein steifer Penis drückte sich gegen meine untere Hälfte, was mich wieder zum Seufzen brachte. Er fing an seine Hüfte zu bewegen. Überrascht sah ich ihn an aber er grinste mich nur verführerisch an. Ich schmunzelte wieder. Meine Hände fuhren zu seiner Hose, um sie zu öffnen. Allerdings hatte ich da ein wenig Schwierigkeiten, den Knopf zu öffnen. Er schien es zu merken und zog sich von mir zurück, um den Knopf zu öffnen. Ich legte meine Hände an seine Hüfte, strich die Hose samt Unterhose hinunter. Ich schluckte hart. Sein Penis war steif, ich hatte das Gefühl er war größer als beim letzten Mal. Oh Gott, und das Ding sollte da unten reinpassen?
„Was ist? Hast du Angst?“, Er beugte sich wieder über mich und begann an meinen Brüsten zu spielen. Ein leises Stöhnen entfloh mir als er anfing an meinen Nippeln zu saugen.
„Nein“, gab ich nuschelnd von mir.
Er schmunzelte wieder. Dieses wundervolle Lächeln.
Ich zog ihn an den Haaren hoch zu mir und küsste ihn leidenschaftlich. Nach dem Kuss atmeten wir ziemlich stockend. Unser Atem vermischte sich dabei.
„Tut mir leid aber ich kann nicht mehr länger warten.“, murmelte er gegen meine Lippen. Er hauchte mir nochmal einen Kuss auf die Lippen, ehe er sich wieder mit küssen einen Weg nach unten bahnte. An meiner Hose angekommen, machte er sie auf und zog sie mir samt Tanga aus. Ich beobachtete ihn dabei, wie er meine Mitte küsste. Ich konnte seine Zunge spüren wie sie an meinem kitzler rieb. Seine Finger drangen in mich ein und bewegten sich rein und raus. Es war ein ganz anderes Gefühl als beim letzten Mal. Ich stöhnte wieder auf.  Meine Hände gruben sich in sein Haar. Er sollte nicht aufhören, es fühlte sich so gut an.
Einige Minuten später kam ich auch schon. Tsuki sah mich stolz an. Ich biss mir, aus dem Atem, auf die Lippe.
„Hast du heimlich geübt.“, fragte ich ihn lachend.
„Ja.“, gab er zu „An einer Pflaume.“
Kichernd zog ich ihn zu mir, unsere Stirn berührte sich dabei. Wir lachten darüber.
Auf einmal wurde er ernst. Ich beobachtete ihn dabei. „Bist du bereit?“, ich nickte ihm zu.
Tsuki stand auf und ging auf seine Kommode zu. Er holte eine Packung Kondome raus und legte sie auf den Boden neben dem Bett. Er behielt eins in der Hand und öffnete es.
„Lass mich das machen.“, ich war neugierig, wie man ein Kondom richtig benutzte.
Er reichte mir das Kondom. Ich setzte mich aufrecht und begann das Kondom über seinen Penis zu ziehen. Ein Stöhnen entfloh Tsuki dabei. Ob es sich gut anfühlen würde ein Kondom überzuziehen?
Plötzlich packte er mich an den Füssen und zog mich zu sich. Er positionierte sich zwischen meinen Beinen. Ich war nervös. Würde es weh tun? Ich spürte wie sein Penis an meinem Eingang reib. Ein Schauer überkam mich. Wir würden endlich einander spüren.
Sein Penis drang langsam in mich ein. Es tat gar nicht so weh, wie ich gedacht hatte. Aber es war ungewohnt, plötzlich etwas darin zu haben. Er fühlte mich komplett aus, es fühlte sich gut an.
Er stöhnte dabei. „Du bist so eng und heiß“, seine Augen waren genießerisch geschlossen. „Tut es weh?“, fragte er mich besorgt.
„Ein wenig.“, gestand ich. Aber ich wollte weiter machen. „Du kannst dich bewegen.“
Das ließ er sich nicht zwei Mal sagen. Er begann vorsichtig zu zustoßen. Durch die Reibung, die dadurch entstand, musste ich Stöhnen. Ich hätte nie gedacht, dass es sich so gut anfühlen würde.
Seine Lippen fanden wieder meine. Wir stöhnten uns gegenseitig in den Mund, sahen uns dabei direkt in die Augen. Meine Hände wanderten wieder zu seinen Seiten. Ich hob die Beine an. Ich stöhnte durch die Bewegung. Das fühlte sich gleich noch besser an. Ich bewegte meine Hüfte mit. Diesmal stöhnte Tsuki. Es schien ihm zu gefallen. Genießerisch legte er den Kopf in den Nacken. Er bewegte sich immer schneller, so dass ich merkte, wie sich das Verlangen in meinem Unterleib staute. Es glühte förmlich. Ich wollte erlöst werden. Doch so weit kam es nicht. Ich spürte wie Tsuki kam und sich in das Kondom ergoss. Erschöpft ließ er sich auf mir fallen. Ich begann sein Kopf zu streicheln und ging meinen Gedanken nach. Das war also das erste Mal? Es fühlte sich gut an aber gekommen war ich nicht.

Tsuki hatte sich nach dem ersten Mal beruhigt. Seine Atmung wurde wieder normal. Sein Kopf lag auf meiner Brust.
„Du bist nicht gekommen.“, stellte er fest. „War es nicht gut?“
„Doch!“, gab ich schnell zu, damit er keinen falschen Eindruck hatte. „Nur, ich weiß nicht. Vielleicht sollten wir es noch ein paar Mal machen, vielleicht klapp es dann.“
Schmunzelnd richtete er sich auf. „Das hör ich gern“, seine Lippen fanden wieder meine.
Insgesamt taten wir es sechs Mal an diesem Abend. Zwischen durch hatte ich das Gefühl ohnmächtig geworden zu sein aber ich schob es auf meine Erschöpfung vom vielen Sex. Von diesen 6-mal, kam ich zweimal. Am nächsten Morgen taten wir es wieder. Wir bekamen einfach nicht genug voneinander. Sogar einmal unter der Dusche. Wir hatten sogar verschiedene Stellungen ausprobiert. Vielleicht waren wir mittlerweile Sex besessen aber ich wollte es. Ihm nahe sein, ihn spüren. Ich liebte ihn einfach, diesen dummen Idioten.


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Hallo meine Lieben, in nächster zeit kommen wieder regelmäßig kapitel. Ich bin die ganze zeit am überlegen ob ich einen teil zwei schreiben soll. Was sagt ihr dazu? Würdet ihr den lesen wollen? ich hätte schon ideen dafür allerdings müsste ich es erstmal durchplanen. aber wie gesagt wirklich sicher bin ich mir einfach nicht. wäre schön wenn ihr mir dazu feedback geben könntet.

LG MissLittleSwagItOut
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