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Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls - Er muss ja auch mit jedem Arsch zurecht kommen.

GeschichteDrama, Humor / P18 / Gen
OC (Own Character) Tendou Satori Tsukishima Kei Ushijima Wakatoshi Yamaguchi Tadashi
18.11.2018
30.12.2020
61
166.303
56
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19.12.2018 2.455
 
Seit vier Tagen war ich nun im Trainingscamp und ich hatte so gut wie keine Zeit. Immer ging es nur ums Training und um das Zusammenspiel der einzelnen Mitspieler. Ich hatte so gut wie keinen kennengelernt bis auf ein paar Spieler der Jungsmannschaft. Toshi sah ich genauso selten aber wenn ich ihn sah, redeten wir kaum miteinander. Seine Wut schien immer noch nicht verraucht zu sein. Langsam sollte er sich wieder einkriegen.
Heute würde das Training früher enden, sodass ich Tsuki endlich besuchen konnte, auch wenn mein Körper sich so anfühlte als hätte mich ein Auto überfahren. Der Muskelkater brachte mich fast um. Bei jedem Schritt spürte ich ihn. Kurz gesagt: Das Trainingscamp war die Hölle.

Als das Training vorbei war ging ich duschen, um mir den Schweißgeruch von der Seele zu waschen. Das prasseln des Wassers hatte etwas Beruhigendes an sich. Als ich fertig war, zog ich mich an. Eine ganz normale enganliegende Jogginghose, ein Tanktop und die Strickjacke der Shiratorizawa. Meine Haare hatte ich zu einem Dutt hochgesteckt. Nachdenklich sah ich mich im Spiegel an. Sollte ich mich etwas hübscher machen? Aber das würde ihm und den Anderen auffallen. Ich entschied mich dagegen und machte mich auf dem Weg zur Turnhalle in der Tsuki Training haben würde.

Als ich ankam war es schon halb 6. Suga meinte, Tsuki sei in einer anderen Trainingshalle, also suchte ich ihn. Als ich seinen Namen hörte ging ich auf die Turnhalle zu.
„Tsuki! Block eins, zwei, drei!“
Ich lehnte mich gegen die Tür der Halle und beobachtete sie eine Weile. Sie schienen außerhalb der Trainingsspiele zu üben. Etwas stolz war ich ja auf Tsuki, dass er besser werden wollte. Auf seiner Seite des Felds war ein Riese mit aschblonden Haaren und ein schwarzhaariger, etwa so großer Typ wie Tsuki. Auf der anderen Seite des Netztes war Hinata, ein Typ mit grauweißen hochgelegten Haaren und ein Typ mit verschlafenen Augen, der auf mich relativ normal wirkte und nichts Erwähnenswertes an sich hatte.
„Takeda!“, rief Hinata. Überrascht sahen alle zu mir.
„Hey.“ Tsuki ging auf mich zu und blieb vor mir stehen. Ich lächelte ihn etwas schüchtern an.
„Wer ist denn dieses bezaubernde Geschöpf?“, der schwarzhaarige legte seine Hände an die Hüfte. Der Typ mit den hochgegelten Haaren, sah mich an wie ein überfahrendes Reh. Hatte er noch nie ein Mädchen gesehen?
„Das ist Takeda Saya von der U19 in Japan!“, Hinata sah neidisch aus als er das sagte.
„U19? Wie Ushijima?“, hakte der Schwarzhaarige nach.
„Was ist denn die U19?“, fragte der Aschblonde mit den grünen Augen. War scheinbar auch ein Milchling so wie ich. Er wurde komplett ignoriert von allen, diese wandten sich Hinata zu, der nur nickte. Der Typ mit dem Schlafzimmer Haaren, sah mich von oben nach unten an. Irgendwie war mir das unangenehm.
„Oya, oya, oya, ist das deine Freundin, Tsuki?“, meinte der Typ mit schwarzen Haaren daraufhin belustigend.
Tsuki kam näher und legte einen Arm um meine Schulter.
„Neidisch, weil du keine hast?“, Tsukis höhnisches Grinsen war wieder zu sehen. Irgendwie fing ich an es zu mögen, auch wenn es mich gleichzeitig zur Weißglut brachte. Doch diesmal störte es mich noch weniger als sonst. Hatte Tsuki gerade gesagt, ich sei seine Freundin?
Ertappt hob der Schwarzhaarige beide Arme. Scheinbar hatte er dazu nichts zu sagen.
Hinata sah jetzt genauso wie der Vogeltyp aus, Unglauben spiegelte sich in seinem Gesicht.
„Kann ich dich entführen?“, fragte ich Tsuki sanft.
„Ich mach Pause!“ rief Tsuki ihnen zu. Er nahm meine Hand und zog mich raus.
„Ich wette auf einen Schokoriegel, dass die jetzt rumknutschen.“ Hörte ich noch eine Stimme, ehe wir um die Ecke verschwanden.

Wir kamen an einer ruhigen Stelle hinter einer der Turnhallen an. Ein kleiner Hügel aus Gras, führte den Weg hinunter. Tsuki setzte sich ins Gras und zog mich mit nach unten. Kurze Stille trat ein. Sie war aber nicht unangenehm. Ich war ein wenig hibbelig, weil ich ihn wiedersehen konnte und nervös, weil es schon viel zu lange her war, dass wir Kontakt hatten.
„Hast du Hummeln im Arsch oder wieso zappelst du so rum?“, meinte er belustigend.
Gespielt empört, schlug ich ihm leicht gegen die Schulter, legte dann aber meinen Kopf auf sie und verschränkte unsere Finger ineinander. Es war ein schöner Moment. Es war zwar dunkel aber man konnte den Gesang der Zikaden hören. Der Wind war etwas kühl aber das machte Tsukis Wärme wett.
Kurz lächelte ich in mich hinein, ehe ich fragte: „Ich bin also deine Freundin?“
„Ich hätte nichts dagegen, willst du denn?“, mit der anderen Hand spielte er mit dem Gras zwischen seinen Beinen. War er genauso nervös wie ich?
Meine Wangen glühten, das bekannte Gefühl setzte wieder in meinen Ohren ein, während ich nachdenklich auf meine Lippe biss.
„Wieso sagst du nichts?“, Tsuki wandte sich zu mir. Sah mich kurz nachdenklich an. Durch die Lichter der Straße, konnte man nur vage das Gesicht erkennen aber seine Augen schienen zu Glühen. Mich förmlich anzuziehen.
„Ich“; setzte ich an. „Ja, ich will deine Freundin sein.“, gab ich verlegen zu. Schloss meine Augen und kuschelte mich ein wenig mehr an seine Seite.
„Keine anderen Typen mehr, kein Oikawa verstanden?“, pflichtete er mir bei.
Ich nickte bestätigend und glücklich. Ich wollte momentan auch keinen Anderen, außer ihn. Ich war mir immer noch nicht sicher, ob ich verliebt war aber das würde ich noch raus finden, da war ich mir absolut sicher. Die Krankenschwester hatte Recht. Liebe muss sich entwickeln und ich sollte es solange genießen wie es wert.
„Die Freundin von Tsukishima Kei.“, murmelte ich vertieft in Gedanken. „Daran muss ich mich erstmal gewöhnen.“, gestand ich.
„Der Freund von Takeda Saya.“, nachdenklich sah er in den Himmel. Trotz des Lichtes konnte man Sterne erkennen.
Freudestrahlend zog ich mich von ihm zurück.
„Lass uns das mit einem Kuss besiegeln.“, bereit für den Kuss spitze ich die Lippen. Tsuki griff sich meine Wangen, wie damals beim Kino und drückte zu. Es tat ein wenig weh.
„Wer will denn jemanden küssen, der so ein Gesicht macht?“, spöttisch zog er eine Augenbraue hoch, lies dann aber los.
Ich streichelte meine Wangen, um den Schmerz ein wenig zu verringern. „Du bist so gemein“, schmollte ich.
„Außerdem-„ weiter kam ich nicht, da seine Lippen schon auf meinen lagen.
Ich legte mich ins Gras und zog ihn mit mir am T-Shirt nach unten. Ich lag auf dem Rücken, während er seitlich lag und seine Hand auf meinen Bauch legte. Der Kuss endete, darauf folgte der Zweite. Er öffnete seinen Mund leicht. Ich tat es ihm gleich.
Ich hatte es so nötig. Ich hatte das Gefühl auf Tsuki-Entzug zu sein und würde mir jetzt alles nehmen, was er mir anbot.
Seine Hand wanderte unter mein T-Shirt. Ich erschauerte. Seine Hand war kalt, trotz dessen war es angenehm und das Kribbeln im Bauch begann wieder. Ich war dem Typen komplett verfallen. Er machte mich süchtig nach mehr.
Er stütze sich über mir ab, so dass wir aufeinander lagen. Ich spreizte meine Beine, damit er besseren Zugang hatte. Der Kuss wollte nicht enden. Der Jenige, der dafür gewettet hatte, dass wir knutschen würden, hatte sich seinen Schokoriegel verdient.
Vorsichtig wanderten meine Hände seine Seiten entlang, fanden das Ende seinen Trikot. Meine Finger wanderten darunter.
Meine Hände müssten so kalt wie seine sein, er schien sich aber nichts anmerken zu lassen.  
Er unterbrach den Kuss, sah mir in die Augen. Sie waren so wunderschön.
„Hast du Knoblauch zum Abendbrot gegessen?“, großartig, Tsuki! Stimmung verkackt!
Peinlich berührt, entzog ich meine Hände Tsuki und legte sie auf mein glühendes Gesicht. Musste er das erwähnen?
Zwischen meinen Fingern konnte ich erkennen, wie er schmunzelte. „Ist das schlimm?“, fragte ich verlegen.
„Nein.“, gab er zu.
„Wieso hast du dann unterbrochen, wenn es dich nicht stört?“ hackte ich nach. Wollte er mich nicht küssen?
„Deshalb“, er nahm meine Hand und führte sie zu seinem Schritt. Ich konnte die Beule in seiner Hose spüren, die halb hart war.
„Wenn wir weiter machen, kann ich mich nicht beherrschen.“ Etwas verschreckt, zog ich die Hand weg und legte sie über meine Augen, lachte peinlich berührt.
Ich nahm meine Hand wieder aus meinem Gesicht als ich mich etwas beruhigt hatte, er starrte mich förmlich an. Sein Blick wirkte forschend. Sah mir von einem Auge ins andere. Er hauchte mir einen kurzen Kuss auf die Stirn, ehe er aufstand und seine Hose sauber machte.
„Daran musst du dich gewöhnen“, ein herablassender Blick folgte. Irgendwie nervte mich das wieder.
„Pff“, stieß ich aus. „Ich muss gar nichts!“
Er reichte mir eine Hand, um mir zu helfen aufzustehen. Dankend nahm ich sie an.
„Ich bring dich noch zum Eingang.“

Als wir wieder an der Turnhalle vorbei kamen wo Tsuki vorhin trainiert hatte, sahen wir wie alle fünf die Köpfe aus der Turnhalle gestreckt hatten und auf der Suche nach uns zu sein schienen. Waren die bescheuert? Wie lange machten die das schon?
Als sie uns entdeckten, fing der Schwarzhaarige wieder an zu sprechen.
„Na, Tsuki, wieso sind deine Lippen denn so geschwollen?“, belustigend musterte er uns. So geschwollen waren Tsukis Lippen gar nicht aber wahrscheinlich genug, um es zu merken.
Tsuki ignorierte sie, versuchte es zu mindestens.
„Bokuto, du schuldest mir einen Schokoriegel“, meinte der Schwarzhaarige.
„Das weißt du doch gar nicht! Er kann auch auf die Fresse gefallen sein!“, nickte dieser unterstützend.
Der Typ mit dem Schlafzimmer Blick meinte daraufhin nur „Das hast du dir doch gerade ausgedacht.“
„Akaashi! Warum bist du nie auf meiner Seite!“
Schmunzelnd gingen wir an der Turnhalle vorbei.

Beim Tor kamen wir zum Stehen. Der Himmel war klar. Eine schöne Nacht.
„Also“, meinte Tsuki.
„Also“, wiederholte ich.
„Wir sehen uns dann.“, er winkte einmal kurz und ging dann. War das sein fucking ernst?
„Man, du Arsch! Verabschiede dich ordentlich!“, rief ich ihm zu.
„Arsch?“, hackte er nach. Oh,oh, hatte ich da einen Nerv getroffen?
Schnellen Schrittes kam er auf mich zu. „Wiederhol das!“, zischte er.
„Eh,eh.“, schnell schüttelte ich den Kopf. Was war denn jetzt in ihn gefahren?
„Du-Scheiße!“,stieß er aus und küsste mich überschwänglich, packte mich an der Hüfte, presste mich näher an seinen Körper. Überrascht wusste ich nicht ganz, was ich tun sollte. Erwiderte den Kuss erst zögernd etwas später. Aufgebracht atmete er schneller als der Kuss zu Ende war, legte seine Stirn gegen meine.
„Du machst mich fertig“, gab er zu.
„Tu ich das?“, flüsterte ich.
„Willst du wieder in meinen Schritt greifen?“, grinste er dreckig.
„Vielleicht beim nächsten Mal.“
Erstaunt über meinen Satz, sah er mich forschend an. „Wann ist denn das nächste Mal?“
„Hast du es so nötig.“, lachte ich leicht.
Er sagte nichts dazu, sah mich einfach wieder aus diesem wunderschönen Haselnuss ähnlichen Augen an.
„Ich versuch die Woche nochmal zu kommen. Aber versprechen kann ich nichts. Die quälen mich da zu Tode.“, schmollend gab ich ihm noch einen Kuss, ehe ich mich aus seinen Händen wandte, ging langsam auf den Ausgang zu.
„Schreib mir, wenn du da bist“
„Ja“, rief ich ihm zu, winkte noch einmal, ehe ich in der Dunkelheit verschwand.

Leise schlich ich mich ins Hotel, wo wir alle ein Einzelzimmer hatten. Wenn es um die Spieler der japanischen Liga ging, schien sich der Staat keine kosten zu scheuen. Am Fahrstuhl angekommen, drückte ich den Knopf für den dritten Stock. Die Fahrstuhlmusik war wie immer nervig. Angekommen im dritten Stock, musste ich nur noch zu meinem Zimmer.
„Wo warst du?“
Erschrocken fuhr ich zusammen als Toshi vor mir stand. Er schien ziemlich aufgebracht zu sein.
„Was machst du hier?“, fragte ich etwas verwirrt.
„Das könnte ich dich auch fragen.“, zischte er mir zu. Man konnte er sich nicht den Stock aus dem Arsch ziehen?
„Ich war spazieren. Zufrieden?“, genervt hob ich eine Augenbraue und verschränkte die Arme.
„Alleine? Um diese Uhrzeit?“
„Ja.“ Ganz gelogen war das ja nicht. Ich war spazieren zu Tsuki und dann wieder zurück.
„Wohnt er hier in Tokio?“
„Wer?“, fragte ich weiterhin verwirrt. Was wollte er eigentlich?
„Dein Typ“, verachtend lachte er auf. „Ich sollte Mum und Dad erzählen, dass du dich nachts mit irgendwelchen Typen triffst.“
„Wieso?“, langsam reichte es mir mit ihm. Was war sein Problem? „Ich versteh es nicht. Wieso bist du jetzt so? Was ist dein Problem?“
„Ich habe kein Problem“, verteidigte er sich lasch.
„Ich versteh dich einfach nicht. Freu dich doch mal für mich!“, schrie ich ihn an. Der Kragen war mir geplatzt! So konnte das doch nicht weiter gehen.
„Wieso willst du nicht, dass ich mit Tsuki ausgehe?“
„Weil du mit Tendou ausgehen sollst!“, brüllte er zurück.
„W-A-S?!“, verständnislos sah ich ihn an. Was hatte Tendou denn jetzt damit zu tun?
„Tendou ist schon seit Jahren in dich verliebt. Er sagt nur nichts, weil er denkt, dass er keine Chance bei dir hat.“
Schweigend sah ich ihn an. Stimmte das? Empfand Tendou so für mich? Wenn es wirklich so war, tat es mir für ihn leid. Wenn er vielleicht früher etwas gesagt hätte, hätte ich vielleicht ja gesagt, um es einfach mal zu probieren.
„Geh mit Tendou aus.“, meinte er einfühlsam.
„Ich geh schon mit Tsuki aus. Ich kann nicht mit Tendou gehen.“, ein schlechtes Gewissen hatte ich ja schon. Ich wusste, wie es sich anfühlte abgelehnt zu werden aber meine Gefühle änderten sich neben nicht von heute auf morgen.
„Wieso muss es dieser Tsuki sein? Wieso nicht Tendo?“, fragend sah er mich an.
„Das kann ich dir selbst nicht beantworten.“, gab ich zu. Ja, wieso war es gerade Tsuki? Wenn Tendou mich nach Yamaguchi gefragt hätte, hätte ich dann auch zu ihm ja gesagt? Wären dann die ganzen Gefühle für Tsuki auf Tendou übergegangen?
„Tut mir leid, Toshi. Ich kann das nicht“, Kopf schüttelt sah ich auf den Boden. Was sollte ich jetzt machen? Tendou war nur ein Freund und Tsuki war meiner. Sollte ich das was Toshi sagte einfach ignorieren und normal mit Tendou umgehen?
„Weißt du was? Mach was du willst.“
„Toshi“, sagte ich. „Es tut mir wirklich leid“
„Schon gut. Ich kann nichts daran ändern, dass du nichts für Tendou empfindest. Aber du solltest vielleicht wirklich mal darüber nachdenken, wer von den Beiden besser für dich ist.“
„Warst du nur deswegen hier?“, hackte ich nach. „Ist wieder alles okay zwischen uns?“
Einen Moment zögerte er, „Dad liegt im Krankenhaus. Du solltest zurückfahren.“
„Was?!“

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Hallo liebe Leute, yay, ein neues Kapitel! Sie sind endlich zusammen aber wer weiß wie lange das wohl hält bei den Streithähnen. Naja, das Kapitel wird das letzte vor Weihnachten sein, vielleicht auch für dieses Jahr. Ich muss mal schauen, ob ich noch die Zeit finde ein Neues zu schreiben nach den Feiertagen. Auf jedenfall wünsche ich euch frohe Weihnachten und falls ihr dieses Jahr nichts mehr von mir hört: Ein frohes Neues!

Liebe Grüße
MissLittleSwagItOut <3
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