Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls - Er muss ja auch mit jedem Arsch zurecht kommen.

GeschichteDrama, Humor / P18
OC (Own Character) Tendou Satori Tsukishima Kei Ushijima Wakatoshi Yamaguchi Tadashi
18.11.2018
16.05.2019
32
80131
17
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Es war das Entscheidungsspiel der Karasuno Volleyballjungsmannschaft gegen die von Seijoh. Überall waren die Geräusche von aufprallenden Bällen und rutschenden Schuhen zuhören. Wenn die Halle leer war, war sie gewöhnlich kalt aber heute schien hier drin eine Hitze zu sein, dass der Geruch von Schweiß übertrumpfte. Neben dem Geruch von Moschus und verschiedenen Aftershaves, konnte man durch die ganze Halle Geschrei und Gekreische hören ins besondere die Instrumente, die die Schülerschaft spielten um ihre Mannschaft anfeuern zu können. Und das Gekreische der schreienden Weiber, nervte mich.

„Oikawa! Oikawa du schaffst es!“

Bouhr! Kommt schon!

Seufzend legte ich meinen angewinkelten Arm auf das Geländer ab und stützte dabei meinen Kopf. Apropo nerven, wo wir schon von nervenden Weibern sprachen. Meine Freundin neben mir, war leider Eine von denen, die die Klappe nicht halten konnten.
„Karasuno ihr schaffst es!“, rief Naomi freudestrahlend über die Halle. Nicht, dass sie jemand bemerkt hätte bei dem lauten Gejubel oder eher Gejammer der Seijoh.

„Ohhoho, Seijoh!“

Ohhoho, ihr nervt mich!

Wieso war ich nochmal mitgekommen? Ach ja, weil mein Bruder wollte, dass ich die gegen Mannschaft ausspionierte. Keine Ahnung, wie er sich das vorgestellt hatte aber ihm konnte ich nichts abschlagen.
Seufzend drehte ich mich kurz zu Naomi und sah sie kritisch an.
Eigentlich war doch klar, wer gewinnen würde. Die Seijoh hatte schon die Tradition gegen die Shiratorizawa zu spielen.
Naomi riss die Arme in die Höhe als ein weiterer Punkt an das Karasunoteam ging. Gelangweilt wendete ich mich dem Spielfeld wieder zu. Konnte mich jedoch nicht konzentrieren, da drei Weiber rechts von mir viel zu laut redeten.
„Ist Oikawa Toru nicht der beste Spieler aller Zeiten?“- Äh, nein war er nicht?  Innerlich schüttelte ich den Kopf.
„Ich habe gehört er nimmt sogar Geschenke von Fans an.“
„Was obwohl er eine Freundin hat?“

Tja, nicht mehr lange, würde ich schätzen.

Ich verstand es nicht. Wie konnte man auf das offensichtliche Perfekte stehen? Ich mochte es nicht, wenn jemand keine Kanten und Ecken hatte. Na gut, Oikawa hatte schon Kanten und Ecken aber er war mir dennoch zu geleckt.
Es gab nicht viele Jungs, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen - Eigentlich keinen einzigen.
Meine Freunde meinten, ich sei zu anspruchsvoll, doch ich sah das anders. Es musste nicht Prinz Charming sein, kein Adonis, kein Atlas nur jemand, der mein Interesse erweckte. Doch die Jungs, die ich kannte waren alles andere als Charmings. Es waren pöbelnde Arsch leckende Nieten, die nichts anderes konnten als auf Titten zu sabbern und bis drei zu zählen. Merkte man meine Männer verachtenden Ansichten? Wahrscheinlich.
Ich war niemand, der sich leicht auf Menschen einließ aber noch weniger war ich jemand, der diese Arsch leckenden Nieten an sich ranlassen wollte. Anders war es bei Ausnahmen. Ausnahmen gab es natürlich immer. Besonders solche die irgendwie auf ihre Art süß waren. Aber davon gab es nicht viele. Nein! Nicht mal ansatzweise welche.
Als ich die Mädchen ausblenden konnte, konzentrierte ich mich aufs Spiel. Der Trainer der Karasuno wechselte die Nummer 10 gegen die Nummer 12 ein.
Ernst blickte die Nummer 12 ins Spielgeschehen. Er hatte gerade den Aufschlag. Mit einem lauten Schlag landete der Ball auf der anderen Seite des Netzes.

„Nicht dein Ernst!“
Überrascht drehte ich mich zu Naomi. Ihre Augenbraue zog sich in die Höhe als sie mich wissend ansah.
„W…Was?“
„Den Blick, kenn ich ja gar nicht von dir!“, schmunzelnd, sah sie mich an.
„Welcher Blick denn bitte?“
„Einer der sagt, ´komm zieh mich aus´“
„W…Was?“, stammelte ich ungläubig. Aber wenn ich darüber nachdachte, dann hatte sie recht.

Oh Gott.

Interessiere ich mich gerade für einen Jungen?  Ja, er war irgendwie süß. Selbst von der Tribüne aus konnte man die Sommersprossen sehen, die seine gerade Nase verspielt konturierten. Auch die verwuschelten Haare sprachen mich direkt an. Er schien auch etwas größer als ich zu sein.

Oh Gott.

Verlegen verdeckte ich mit meinen Händen mein Gesicht.  Ich wollte nur einen der meine Aufmerksamkeit auf sich lenkte und da war er nach langem Suchen- nicht das ich wirklich gesucht hatte- stand er da auf dem Feld und spielte Volleyball.
„Wir sollten gehen, gleich ist unser Spiel, deine Ohren sind rot.“
„Was?“, verteidigend lege ich die Hände an die Ohren und sah Naomi an. Lachend wendete sie sich ab und ging voraus.

***************************************************************************************************************

Ich hoffe, euch hat der Prolog gefallen. Ich hab schon lange nicht mehr geschrieben, deshalb war ich mir unsicher die FF hochzuladen. Ehrlich gesagt, musste mich erst meine Cousine ermutigen sie hochzuladen, weil sie ihr gefiel.

Wenn ihr Rechtschreibfehler entdeckt, sagt mir Bescheid, die werde ich dann korrigieren . Es wäre nett wenn ihr Kommentare dazu schreibt damit ich weiß, ob sie euch gefällt :)

Liebe Grüße Misslittleswagitout <3
Review schreiben