Daeva in Eldarya

GeschichteAllgemein / P12
??? Miiko OC (Own Character)
18.11.2018
20.06.2019
4
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Willkommen zurück, viel Spaß beim nächsten Kapitel.  Am besten hört man dabei noch so ne depri Musik, dann passt das Feeling.

Die junge Daeva setzte sich auf die Fensterbank aus Stein, welches ein großes Glasfenster enthielt. Sie drehte sich von Dice weg, um nicht in seine wunderschönen Augen zu gucken und konzentrierte sich auf das, was geschehen war. Sie fing mit einer leichten und sanften Stimme an zu erzählen: ,,Ich komme aus einem fernen Land. Es nennt sich Aiona und dort lebten viele, die so sind wie ich. Ich werde es dir in Form einer Geschichte erzählen. Es war einmal ein Daeva namens Irolas, welcher als er noch klein war, viel mit den anderen Daevakindern spielte. Er war ein herzensguter junger Mann und teilte alles war er hatte mit den anderen, die es am nötigsten hatten. Eines Tages lernte er einen Mann kennen, welcher ihm große Macht versprach. Mit dieser Macht wollte Irolas Aiona zu einem perfekten Ort machen, wo keiner mehr wert als der andere war. Der Mann machte ihm jedoch ein falsches Versprechen und betrog Irolas von Tag zu Tag mehr. Nachdem Irolas älter wurde, riss sich der Mann immer mehr von Aiona unter seine eigenen Finger und behandelte Irolas wie den letzten Abschaum. Irolas wusste tief in seinem Inneren, dass er über Jahre hinweg betrogen wurde und zerriss sich an seinem Kummer in zwei Persönlichkeiten. Er sperrte die gute, liebevolle Seite in das Innere seines nun schwarzen Herzens und warf den Schlüssel dazu auf alle Ewigkeit weg. Voller Hass und Wut versuchte er den Mann zu töten, welcher ihn all die Jahre betrogen hatte. Es gelang ihm jedoch nicht und der Mann zu töten und daraufhin geschah es, dass sich eine Gruppe mutiger Daeva auf machten, Irolas und den Mann für alle Ewigkeiten weg zu sperren, da sie durch ihren Herscherwillen gar nicht mitbekommen hatten, wie sehr die Daeva darunter litten, zwischen den Fronten zu leben. Viele Daevakinder verhungerten oder starben bei der Auflese für die Elite, welche sich der Mann zusammenstellen wollte. Diese Elite bestand aus den besten Daevas, mit den besten kämpferischen Fähigkeiten und dem besten Lebensstandard. Erschüttert von dem Willen der Daeva ergab sich Irolas und wurde gefangen genommen. Dem Mann jedoch gelang die Flucht und er nahm sich zur Aufgabe, das wundervolle Volk der Daevas zu vernichten. Seit Jahren kämpfen wir nun gegen diesen Mann und es gelang ihm immer mehr von uns zu töten. Eines Tages jedoch kam eine junge Daeva auf die Welt, welche alles verändern sollte. Sie war als die neue Prinzessin geboren, doch wurde dann zur Priesterin der Daevas. Ein ehrenvoller Titel, den sie als kleines Kind noch nicht verstand, aber sie wusste, sie war anders als die anderen. Man schaffte es, sie fern ab von dem Krieg aufwachsen zu lassen, ihre Hoffnung, ihre Priesterin 20 Jahre zu stärken und sie auf den Krieg vorzubereiten. Als Kind entdeckte die Prinzessin, dass viele vor ihr in Tränen ausbrachen, da sie die letzte Hoffnung sei, Aiona wieder zu vereinen, den Mann zu stürzen und den Frieden wiederherzustellen. Sie entdeckte schon früh, dass sie weit aus mächtigeren Schwingen hatte, als die anderen und auch ihr Fähigkeiten unterschieden sich von denen, die andere Kinder in ihrem Alter hatten. Wenn sie sang, erblühten die Blumen und alles um sie herum wurde geheilt und zu neuem Leben erwacht. Sie begriff aber schnell, dass sie nie jemanden töten konnte. Es lag einfach nicht in ihrem Wesen, ein Lebewesen zu verletzten, geschweige denn zu töten. Sie war so eine herzensgute Daeva, wie es auch Irolas war. Die Prinzessin stelle auch früh fest, dass sie mit Tieren reden konnte, und es kein Tier oder Tierwesen gab, welches sie nicht lieben konnte. Sie spielte mit den Blackdogs und flog mit den Draflayel und Sowige soweit, wie ihr Flügel sie tragen konnten. Als das Zwanzigste Jahr verstrich, war es en der Zeit, den Mann zu töten, der ihrem Volk, das angetan hatte. Sie stürmten seine Festung, setzten seine Wachen außer Gefecht und waren bis zu seinen Gemächern vorgedrungen, doch dieser erwartete sie nur und lachte gehässig auf sie herab. Sie waren in einen Hinterhalt geraten und viele der jungen Soldaten wurden getötet. Zwei tapfere Daevas versuchten die anderen Verletzten zu beschützen, dich sie starben durch die Hand des Mannes, welcher das Land entzweite. Genau so entzweite er die beiden tapferen Männer, welche doch so voller mühe die anderen beschützen wollten. Die Prinzessin wollte gerade eines ihrer Lieder singen um ihnen noch zu helfen, wurde aber dabei selbst schwer verletzt. Sie warfen die leblosen Körper der Daevas voller Freude über ihren Sieg über Bord, womit sie aber nicht gerechnet hatten war, dass sich die Prinzessin aufraffte, ihr Blick voller Trauer und schmerzen über die Verluste. Sie war so voller Zorn, dass sich manche ihrer Federn schwarz färbten und ihr doch so blauen Augen einen blutroten Farbton bekamen. Sie nahm all ihre Kraft zusammen und überwältigte die Soldaten des Mannes, doch als sie vor ihm stand, dem Mann der an all dem schuld war, der das Land entzweite und ihr treuen Freunde und Kameraden tötete vor sich sah, konnte sie ihre Kraft nicht weite aufrecht erhalten und brach vor dem Mann zusammen. Sie, die allen große Hoffnung war, lag zu Füßen dieses Unmenschen und kämpfte mit ihren Wunden. Der Mann stieß nur ein lautes und verachtendes lachen aus, bevor er sich zu ihr runter beugte, und einen Strang Federn aus ihren Flügeln herausriss. Er machte sich über die Daevas lustig und beschimpfte die Prinzessin, die doch alles für ihr Volk geben wollte. Er verpasste ihr einen Tritt und stieß die bis an den Abgrund. Er wusste, sie war so geschwächt, dass sie den Aufprall nicht überleben würde. Er ging zu der nach Luft suchenden Prinzessin und flüsterte ihr etwas ins Ohr: Das ist sie? Die große Hoffnung der Daevas? Du bist so erbärmlich und kommst nicht mal mit deinen eigenen Verletzungen klar, wie willst du dann ein Volk retten. Ihr seid alle so erbärmlich. Nun liegst du zu meinen Füßen und kannst dich ein letztes Mal von deinen Kameraden verabschieden.         Sie schaute zu den tapferen Männern und Frauen, welche an ihrer Seite gekämpft hatten und schloss die Augen. Der Mann legte einen Fuß an sie und stieß sie zusammen mit ihren Kameraden in die Tiefe. Im Fall sang sie ein letztes Lied für ihre gefallenen Kameraden    (https://www.youtube.com/watch?v=7PoIisbJ7HI).Ein paar Vögel wollten ihr zu Hilfe kommen, doch sie verneinte diese Hilfe. Sie wollte ihre kleinen Freunde nicht mit in den Tod reißen und schickte sie weg. Die Prinzessin stürzte viele Kilometer tief und wurde von hohen Bäumen aufgefangen, und schließlich gefunden. Sie wird nie den Namen des Mannes vergessen. Er hieß Gabriel.“


ich hoffe es hat euch gefallen :) am besten hört man dabei noch so ne depri musik, dann passt das feeling
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