Everything We Want

von Lelema
GeschichteDrama, Familie / P12
Erin Lindsay Henry "Hank" Voight Jay Halstead OC (Own Character)
18.11.2018
05.12.2018
19
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Everything we want

Zusammenfassung

Ein Fall mit schrecklichem Ende, die das Leben der Intelligence, insbesondere von Jay Halstead, verändern wird. Er kämpft mit den Folgen – seine Familie droht auseinander zu fallen.

Notiz:

Diese Geschichte ist frei erfunden und verweilt bereits komplett fertig geschrieben in der Schublade. Per Zufall bin ich auf diese Geschichte heute gestoßen und möchte es euch nicht vorenthalten. Die Geschichte wird einige Bezüge zu einigen Folgen haben.

Prolog

-5 Jahre früher-

„Hank! Du musst uns das Geld besorgen! Egal wie!“ schrie Erin ihn wütend an.

„So viel Geld treibt man nicht von heut auf morgen auf, Erin.“ Sagte er ruhig.

„Es geht hier um Zachs Leben!“ schrie Erin verzweifelt.

„Wir werden Zach finden.“ Meinte Voight.

„Er ist fast 4 Jahre alt! 4!“ schrie Erin.

„Erin. Du sollst dich nicht aufregen.“ Sagte Jay.

„Wie bitte? Unser Kind wurde entführt und ich soll mich nicht aufregen?“ regte sie sich auf.

„Jegliche Aufregung kann zu einer Frühgeburt führen.“ Wies Jay seine hochschwangere Frau hin.

„Dann bring gefälligst unseren Sohn nachhause!“ zischte sie.

„Das werde ich.“ Sagte Jay.

Ihr 4 jähriger Sohn verschwand am gestrigen Tag plötzlich. Erin war mit ihm auf dem Spielplatz und irgendwann verlor sie ihn aus dem Auge. Keine 2 Stunden später erfolgte eine Lösegeldforderung von über 2 Millionen Dollar. Jay und Erin waren völlig außer sich und mit den Nerven fasst am Ende. Sie wollen doch nur ihren Jungen zurück.

Und nun bereitete sich die Intelligence auf die Geldübergabe vor, welches in wenigen Stunden stattfindet.

„Halstead, sind sie bereit?“ fragte Voight und Jay nickte.

„Ich komme mit.“ Sagte Erin festentschlossen.

„Nein.“ Sagten Voight und Jay gleichzeitig.

„Es geht hier um meinen Sohn.“ Sagte Erin.

„Um unseren Sohn.“ Sagte Jay, „Erin. Ich werde Zach nachhause bringen. Versprochen.“

„Pass gut auf dich auf.“ Sagte Erin und sie küssten sich zum Abschied.

„Das werde ich.“

CPDCPDCPD

Die Übergabe fand in einem Park statt. Unter einer Parkbank klingelte ein Handy, worüber Jay weitere Forderungen erhielt. Glücklicherweise konnten seine Kollegen über die versteckte Kamera an seinem Hemdknopf alles mitverfolgen.

Er sollte das Geld in dem Mülleimer links von der Parkbank werfen. Das angezeigte GPS Signal auf dem Handy soll ihn anschließend zu seinem Kind führen. Das Signal endete vor einem Parkhaus, in dem sehr viele Autos standen. Antonio, Ruzek, Kim, Roman und Atwater eilten zur Hilfe um den Jungen zu suchen. Auch Erin konnte nicht ruhig sitzen und warten, sondern suchte an der Seite ihres Ehemannes nach dem Sohn. Es zählte jede Minute. Wer weiß, wie lange der Junge schon im Kofferraum lag. Schließlich wird er seit 24 Stunden vermisst.

Derweil verfolgten Voight und Olinsky dem Täter, der das Geld bereits holte. An der nächsten Straßenecke überwältigten sie ihn. Zornig drückte Voight seine Waffe an seine Stirn.

„Wo ist das Kind?“ fragte er wütend und verpasste mit einem Schlag dem Mann eine blutige Nase. Der Mann grinste nur schmierig und lachte den Sergeant aus. Doch er legt sich mit dem Falschen Mann an. Voight ist ganz bestimmt nicht in guter Laune.

„Wir machen einen Ausflug.“ Zischte Voight und fuhr mit dem Kerl zu den Silos.

CPDCPDCPD

In der Zwischenzeit suchten  sie unter Hochdruck nach Zach. Einige Autos, die verdächtigt vorkamen brachen sie auf. Antonio und Kevin sahen im Heizungsraum vom Parkhaus nach – Fehlanzeige. Mouse hingegen, sah sich die Überwachungskamera an um zusehen welches Fahrzeug schon länger stand oder ob der verdächtige zusehen war.

„Okay. Leute. Sucht einen dunkelblauen Opel Astra G.“ meldete Mouse über den Funk. Er hat den festgenommenen Verdächtigen beim Parkscheinlösen an der Schranke entdeckt.

„Der Wagen parkt im 3.Stock.“ meldete Mouse.

„Jay!“ rief Adam und deutete auf das Fahrzeug. Sofort eilte Jay dorthin. Dicht gefolgt von Erin.

Sie brachen den Kofferraum mit Gewalt auf. Der Atem der jungen Eltern pausierte einen Moment.

Ihr Sohn lag bewusstlos im Kofferraum. Arme und Beine waren jeweils mit einem Strick zusammengebunden. Sein Mund mit Klebeband zugeklebt.

Vorsichtig nahm Jay seinen 4 jährigen Sohn in die Arme. Er tastete nachdem Puls, aber er fühlte keinen mehr. Sofort begann er mit der Wiederbelebung seines Kindes. Erin stand angewurzelt daneben. Sie weinte.

„Zach. Komm schon großer! Zach du schaffst das!“ rief er verzweifelt, während er die Druckmassage fortsetzte.

Antonio forderte sofort ein Rettungswagen an, welcher nur wenige Minuten später kam. Gabby erklärte den kleinen Jungen letztlich für Tod. Es war ein Tod durch Ersticken.

„Nein! Zach! Steh auf! Zach!“ schrie Erin verzweifelt und brach heulend zum Boden zusammen. Sie beugte sich über den toten Körper ihres Kindes und nahm ihn fest in ihre Arme.

Es tut mir so leid, Zachary. Mommy liebt dich.“ Flüsterte Erin und presste einen Kuss auf die Stirn des kalten Kindes. Jay kniete stumm neben ihr und legte seinen Arm um sie. Dieser Mistkerl wird dafür bezahlen… Er zerstörte ihre Zukunft und ihre Träume von einer kleinen Familie. Nichts war mehr in Ordnung. Irgendwie erscheint es so, als sei die Welt auf dem Kopf gestellt. Der Sinn des Lebens ist verlorengegangen. Ihr größtes Glück wurde ihnen von einer Minute auf die andere genommen…

-End of the Flashback-

Erin schreckte hoch. Es war alles nur ein Traum oder etwa nicht? Sie sah neben sich ihren Ehemann schnarchen. Ihr blick fiel auf das Bild auf dem Nachtisch. Es zeigte einen kleinen 4 jährigen Jungen, der lächelnd in ihre Arme lag. Erschöpft ließ sie sich in ihr Kissen sinken…

Tap, tap, tap hörte man wenig später die kleinen Füßchen schon vom Weiten über den Boden tapsen, und nur wenige Augenblicke später huschte das Mädchen in die Bettmitte.

„Hey Zoey. Süße. Alles gut?“ flüsterte Erin sanft und drückte ihre Tochter nah an sich.

Sie nickte müde und schon kurzdarauf hörte Erin die tiefen Atemzüge ihres eingeschlafenen Kindes. Sie beobachtete ihre friedliche Tochter eine Weile, wie sie minütlich mit ihren Armen oder Beinen ihren Vater trat.

Jay stöhnte kurz auf und öffnete seine Augen einen winzigen Spalt.

„Sieht so aus, als hätte sich unsere Kleine verlaufen.“ Murmelte er und deutete auf das kleine schlafende Mädchen in ihrer Mitte. Erin strich ihr sanft über die Haare und nickte stumm.

„Erin? Alles in Ordnung?“ fragte Jay besorgt nach.

„I-ich habe wieder an Zachs Entführung gedacht.“ Antwortete sie.

„Er. Das ist 5 Jahre her. Uns geht es gut.“ Murmelte Jay müde und legte seinen Arm um Zoey, sodass auch Erin in seinem Arm lag.

„Ja.“

CPDCPDCPD

„Guten Morgen.“ Flüsterte Jay und küsste seine Partnerin. Sie lagen Arm in Arm nah beieinander und kuschelten.

„Morgen.“, lächelte sie, „Unsere Tochter ist perfekt, findest du nicht auch?“

„Was soll ich sagen? Sie hat meine Gene.“ Grinste Jay und kassierte einen leichten Schlag von Erin.

„Au.“ Grinste er.

„Pass ja auf was du sagst.“ Lachte Erin.

„Na gut. Unsere Gene.“ Verbesserte sich Jay. Im selben Augenblick huschte ein weiterer kleiner Körper zu ihnen ins Bett.

„Na mein Großer. Hast du gut geschlafen?“ fragte Erin besorgt und zog ihren kleinen Mann in eine Bärenumarmung.

„Super gut.“ Antwortete er und Erin gab ihn ein Kuss auf die Wange.

„Bäh. Mum ich bin kein Kleinkind mehr.“ Beschwerte er sich.

„Oh doch. Du wirst ewig mein kleiner Junge bleiben.“ Sagte sie besorgt und drückte ihn fester an sich.

„Unser kleiner Junge.“ Verbesserte Jay sie.

„Alles gut mit dir, Mum?“ fragte er

„Ja. Um. Ich hatte nur einen schlechten Traum, schätze ich mal.“ Antwortete Erin ehrlich.

„Warum?“

„Egal. Ich bin einfach nur sehr froh darüber, dass es dir gut geht.“

„Weißt du, Mommy träumt manchmal schlecht, dass wir dich nicht rechtzeitig gefunden hätten.“ Erklärte Jay.

„Aber das habt ihr. Daddy hat mich nachhause gebracht, Mummy.“

„Und ich bin Daddy deshalb verdammt Dankbar.“ Sagte Erin und lehnte sich für einen Kuss zu Jay.

-Flashback 5 Jahre zuvor-

Sie brachen den Kofferraum mit Gewalt auf. Der Atem der Detektives pausierte einen Moment. Zach lag im Kofferraum. Arme und Beine waren jeweils mit einem Strick zusammengebunden. Sein Mund mit Klebeband zugeklebt.

Vorsichtig nahm Jay seinen fast  4 jährigen Sohn in die Arme. „Hey Zach. Du bist jetzt in Sicherheit. Ich entferne das Klebeband, okay?“ sagte Jay und Zach nickte leicht. Er weinte und immer mehr Tränen kullerten seine Wange hinab. Antonio durchtrennte den Strick, sodass der Kleine sich bewegen konnte.

„Daddy!“ heulte er und festige sein Griff um sein Dad.

„Daddy ist hier, mein Großer. Es ist vorbei. Alles wird gut.“ Flüsterte Jay.

Von Roman und Burgess wurden sie nachhause gefahren, wo Erin schon sehnsüchtig wartete.

„MOMMY!“ kreischte Zach und umarmte stürmisch seine Mutter. Erin kniete auf dem Boden und streckte die Arme für ihren kleinen Jungen aus. „Zach. Ich hatte sehr große Angst um dich. Ich lasse dich nie nie nie wieder gehen.“ Flüsterte Erin.

Jay hockte sich zu seiner Familie und nahm sowohl Erin als auch seinen Jungen in seine Arme.

„Du warst sehr Tapfer, mein Sohn.“ Sagte Jay und strich Zach über den Rücken.

„Mommy und Daddy haben dich sehr lieb.“ Sagte Erin und drückte ihm ein Kuss auf die Stirn.

„Ich hab euch auch lieb.“ Flüsterte er.

-End of the Flashback-

„Ih. Müsst ihr sowas machen, wenn ich zwischen euch liege?“ fragte Zach und riss Erin aus ihren Gedanken.

„Entschuldigung, dass wir uns lieben.“ Grinste Jay.

„Man muss ja nicht übertreiben.“ Sagte Zach und die beiden lachten.

Langsam reckte und streckte sich der kleine schlafende Körper.

„Mommy.“ Gähnte sie, „Ich habe Hunger.“

„Eins ist zumindest klar. Diesen ständigen Drang nach Essen haben sie von dir.“ lachte Erin.

„Nur nicht die Geschmacksnerven.“ Murmelte Jay. Manche Essenskombinationen waren sehr abartig.

„Okay. Mäuschen. Daddy backt Pancakes und wir ziehen uns schon mal an.“ sagte Erin.

Wenig später saßen sie gemeinsam am Frühstückstisch. Sie plauderten und scherzten. So wie jeden Morgen.

„Wie wäre es, wenn wir heute shoppen gehen?“ fragte Erin.

„Oh nein.“ Maulte Zach

„Zoey braucht neue Klamotten. Die alten sind ihr zu klein geworden.“ Meinte Erin.

„Dann geh doch mit Zoey.“ Sagte Zach.

„Na gut. Dann bekommst du kein Eis nachher.“

„Das ist Erpressung.“

„Komm Zach. Es wird bestimmt schön.“ Sagte Jay, der selbst kein großer Fan von shoppen war. Allerdings konnte er so Zeit mit seiner Familie verbringen und das war alles was für ihn zählt.

Wenig später gingen sie gemeinsam die Straße entlang. Zoey und Zach hüpften spielerisch über die Bodenplatten des Gehweges. Bei dem Anblick lachten Jay und Erin. Sie hatten wirklich 2 bezaubernde Kinder.

„Zach! Zoey! Nicht soweit vorlaufen!“ ermahnte Jay, da die Kinder schon fast außer Reichweite waren. Seit Zachs Entführung sind die Eltern sehr wachsam geworden. Gerade in den ersten Monaten ließen sie Zach oder später Baby Zoey nahezu nie aus den Augen. Mittlerweile sind sie zwar lockerer geworden, aber dennoch sind sie überfürsorgliche Eltern im Vergleich zu anderen.

„Dann geht schneller!“ rief Zach, der mit Zoey schon fast an der Hauptstraße war.

„Zoey!“ rief nun Erin. Mit schnellen Schritten beeilte sie sich und griff nach der Hand ihrer 4 jährigen Tochter, die sonst auf die Straße gerannt wäre.

„Honey. Du kannst nicht einfach so über eine Straße laufen. Schau, die Fußgängerampel leuchtet rot. Das heißt wir müssen warten, bis sie grün wird.“ Erklärte Erin.

„Ist es jetzt grün?“ fragte Zoey ungeduldig.

„Gleich wird es grün.“ Sagte Erin, „Siehst du jetzt können wir gehen.“

Kaum Sprach Erin den Satz aus wollte Zoey wieder vor rennen, allerdings griff Jay rechtzeitig nach ihrer anderen Hand.

„Du bleibst jetzt mal zwischen Mommy und mir.“ Sagte Jay.

„Aber warum denn?“ fragte sie.

„Weil Chicago eine ganz große Stadt ist und man sich ganz schnell verlieren kann.“ Sagte Jay.

„Aber eben durften wir auch vorlaufen.“

„Wir waren ja an keine stark befahrene Straße. Aber jetzt müssen wir gut aufpassen auf die Autos. Nicht alle halten an, wenn man über die Straße geht.“ Sagte Jay.

„Okay.“ Sagte Zoey und griff auch nach der Hand ihrer Mutter.

„Könnt ihr mich hochziehen?“ fragte sie.

„Natürlich.“ Grinste Erin. Sie zählte bis 3 und dann zogen sie ihre kichernde Tochter in die Höhe.

CPDCPDCPD

Im Einkaufszentrum trennte sich die Familie nach einer Zeit, weil Vater und Sohn irgendwann keine Lust mehr hatten hinter Erin und Zoey zu laufen.

„Wie findest du diesen Pullover?“ fragte Erin und hielt ein rosafarbiges mit einem Pferd hoch.

„Nee.“ Antwortete Zoey.

„Und diesen Pullover?“ fragte Erin und hielt ein dunkel rotes mit grauen Sternen hoch.

„Nee.“ Antwortete Zoey erneut.

Erin atmete tief ein. Das kann ja was werden. Sie suchten Kleiderstand für Kleiderstand ab. Nichts gefiel Zoey. Erin dachte immer, dass Zach anstrengend bei Thema Klamotten sei, aber Zoey war schlimmer. Immerhin konnte man Zach alles einfach so mitbringen, denn er trägt alles was grün, blau, schwarz oder grau ist.

„Das hier. Mommy ich will das hier.“ Sagte Zoey begeistert und hielt ein dunkelblaues rosafarbiges Paw Patrol Sweatshirt hoch.

Erin hob leicht ihre Augenbraue an. Auf dem Shirt war ein Hundekopf mit Fliegerbrille abgebildet.

„Ernsthaft?“ fragte sie.

„Jaa, weil das ist Skye.“ Erklärte Zoey.

„Meinetwegen.“ Murmelte Erin. Letztlich war es ihr egal, immerhin waren sie seit einer gefühlten Ewigkeit auf der Suche nach passenden Sweatshirts.

Derweil vergnügten sich Jay und Zach in der Spielzeugabteilung. Wie kleine Kinder probierten sie alles aus.

„Bekomm ich das?“ fragte Zach mit einem Hundeblick und zeigte auf ein Lego Minecraft Set.

„Schreib es auf deinem Wunschzettel.“ Sagte Jay.

„Weihnachten ist erst in 7 Wochen. Außerdem kauft Mum Zoey neue Klamotten. Dann kannst du mir ja mal neues Spielzeug kaufen.“

„Ja, weil deine Schwester sonst bald nichts mehr hat.“

„Bitte Daddy. Bitte Bitte Bitte.“ Bettelte Zach mit einem Schmollmund.

„Hast du mal auf den Preis gesehen?“

„Aber, aber, aber Daddy“ bettelte Zach „Ich bin auch immer artig.“

„Der Trick hat funktioniert als du klein warst.“

„Ihr habt erst heut Morgen gesagt, dass ich euer kleiner Junge bin.“

„Ja, weil man es so sagt.“

„Bitte. Daddy. Zoeys Klamotten kosten bestimmt genauso viel wie das Lego Set.“

„Na gut. Aber dann hör mit dem Hundeblick auf.“

„Okay.“ Grinste Zach.

Anschließend trafen sie sich mit den beiden Frauen im Eiscafé. Die Kids bestellten einen Schokoladenbecher, während Jay und Erin lediglich ein Kaffee bevorzugten.

CPDCPDCPD

Am späten Nachmittag überredete Zoey ihren Bruder, dass er mit ihr Paw Patrol spielen sollte. Zach spielte den Anführer und Zoey ihren Lieblingshund Skye. Ihr Hochbett mit der Rutsche stellte das Hauptquartier dar. Die Missionen hingegen waren im ganzen Haus verteilt. Die beiden tobten gerade im Wohnzimmer – sie mussten das Nintendo DS retten, welches ihnen Tage zuvor abgenommen wurde, weil sie zu oft daran saßen.

„Was wird das?“ fragte Jay, der das Zimmer betrat.

„Um…“ überlegten beide.

„Das Nintendo DS könnt ihr mir gleich wieder geben.“ Sagte Jay und streckte die Hand aus.

Beide Kinder schauten sich an und tauschten sich per Mimik und Gestik miteinander aus.

Zach und Zoey schnappten sich die Sofakissen, um sich gegen ihren Dad zu bewaffnen.

„Achso. Ihr wollt kämpfen?“ fragte Erin, die nun auch kam.

Die beiden nickten begeistert und schmissen ein Kissen nach ihren Eltern, welche schmunzelten. Kurzdarauf herrschte das Chaos. Eltern gegen Kinder. Erin und Zach bekämpften sich mit Kissen. Jay hingegen hob das kleine Mädchen hoch und startete eine Kitzel Attacke. Zoey lachte und flehte ihren Dad an aufzuhören. Erin konnte nicht anders und eilte ihr kleines Mädchen zur Hilfe. Sie schmiss ihren Mann mit einem Kissen ab und befreite Zoey. Zach bemerkte die Wandlung und half nun seinen Dad. Vater und Sohn gegen Mutter und Tochter. Jay suchte mit seinem Sohn Schutz hinterm Sofa, da Zach eine Schaumstoffpistole holte und Erin daraufhin die andere holte. Erin und Zoey suchten hinter dem gegenüberliegenden Sofa Schutz. Nun schossen sie sich mit Schaumstoffkugeln ab.

Nach knapp 2 Stunden toben lagen sie zu viert erschöpft auf dem Sofa – Jay, Zach und Erin. Zoey lag quer über die dreien.

„Oh Gott. Ich bin k.o.“ murmelte Erin.

„Nicht nur du.“ Sagte Jay.

„Warum müssen unsere Kinder so voller Energie sein?“ fragte Erin und strich der schlafenden Zoey über den Rücken.

„Können wir noch die Revanche machen?“ fragte Zach und Erin stöhnte auf. Sie liebt es Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, aber gerade hatte sie echt keine Power mehr.

„Können wir die Revanche auf einen anderen Tag verschieben?“ fragte Jay, dem es ähnlich wie Erin ging.

„Okay. Können wir einen Film gucken? Und kann mir wer bitte essen und trinken bringen?“

„Sonst noch wünsche?“ fragte Jay.

„Ja also ein Hund wäre schön.“

„Um. Ich bringe uns was zu essen.“ Meinte Jay und kehrte wenig später mit ausreichend trinken und Mini-Pizzen für alle zurück.

„So was wollen wir schauen?“ fragte Erin und zapfte durch Amazon.

„Gregs Tagebuch.“ Sagte Zach.

„Paw Patrol.“ Murmelte Zoey verschlafend und richtete sich von der liegenden Position auf. Sie saß auf Erins Schoß und legte ihren Kopf an ihrer Schulter ab.

„Nein. Nicht schon wieder.“ Beschwerte sich Zach.

„Wie wäre es mit Minions?“ fragte Erin.

„Ja alles außer Paw Patrol.“ Sagte Zach.

„Nein. Mommy ich möchte Paw Patrol schauen.“ Schniefte Zoey.

„Honey. Du kennst die Serie doch schon in und auswendig.“ Meinte Erin

„Paw Patrol.“ weinte Zoey.

„Heute Abend entscheidet Zach und morgen darfst du dir ein Film aussuchen, okay?“ sagte Jay.

„Nein.“ Bockte sie.

„Zoey. Entweder du schaust mit uns den Film oder du kannst gleich ins Bett gehen.“ Sagte Erin streng. In letzter Zeit versuchte Zoey stets ihren Willen zu bekommen. Anfangs gaben sie zu oft nach, aber mittlerweile zählte die Niedlichkeit des Kindes nicht mehr. Sie sahen jede Folge gefühlte einhundert Mal.

„Aber nur wenn du mitkommst.“ Sagte sie und wischte ihre leichten Tränen weg.

„Honey. Ich möchte gerne hier bei Daddy und Zach bleiben. Der Film soll ganz lustig sein, huh?“

„Okay, aber nur wenn ich bei euch schlafen darf.“

„Okay, aber nur heute Nacht.“ Sagte Erin und gab ihr ein Kuss auf die Stirn.











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