Outlast: Alternatives Ende

von Estarva
GeschichteAllgemein / P18
17.11.2018
09.12.2018
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Waylons Sicht

Es sind bereits mehrere Wochen vergangen, seit wir beide hier sind. Meine Fixierung am Bein wurde entfernt, ich konnte aufstehen wann immer ich die Kraft oder Lust dazu hatte. Miles wirkte, seit er mir die Sache mit dem Traum erzählte, viel gelassener und ruhiger. Ich bin froh, dass ich ihm helfen konnte. Seine Verletzungen sind ebenfalls gut verheilt.
Die Bäume vor dem Krankenhaus waren kahl geworden. Leadville war in einen Rotton gehüllt, die Sonne ging nach einem langen Herbsttag wieder unter.
Wir waren froh darüber, dass die letzten Tage so friedlich verliefen...
"Way?"
Er sprach mich in letzter Zeit oft mit einem "Spitznamen" an.
"Ja Miles?"
"Glaubst du, dass Murkoff uns je verfolgen wird?"
"Ich weiß es nicht. Ich bin mir aber sicher, dass sie uns nicht einfach so entkommen lassen."
Miles drehte sich wieder Richtung Fenster und schaute nach draußen. Machte ihn die Stimmung draußen etwa sentimental?
"Ich wüsste zu gerne ob diese Murkoff Typen nochmal bei uns vorbei schauen." brach ich die Stimmung.
"Höchstwahrscheinlich wenn wir entlassen werden."

Ich bin froh, Miles Vertrauen zu haben. Er erzählte mir nach dem "Vorfall" viel von sich selbst. Er hatte natürlich nichts darüber erzählt was dieser Mensch mit ihm angestellt hatte. Aber er erzählte mir von seinem Beruf als Enthüllungsjournalist, wie sein "Alleinleben" so war und weitere oberflächliche Dinge.
Meine Frau ist auch von Zeit zu Zeit vorbei gekommen und hat sich auch schon oft mit Miles unterhalten. Sie hielt ihn für einen "netten Kerl".

"Was wollen diese Leute wohl von uns?" Fragte ich ihn.
"Vermutlich den Walrider. Wir sind die, die vermutlich am meisten darüber wissen."
Ich nickte. Er hatte Recht.
"Ich hatte damals eine Person am Eingang gesehen. Sie war komplett in schwarzen Nebel gehüllt..."
Miles lachte leise auf.
"Kann sein, dass ich das war oder besser gesagt, er."
"Du meinst der Walrider..."
"Nachdem die mich erschossen hatten, meinte der alte Wernicke :"Gott im Himmel. Sie sind nun der Wirt." oder so ähnlich. Ich kann mich noch 'nen bisschen daran erinnern sie getötet zu haben..."
Miles lachte kurz. Ich war sichtlich verwirrt, aber ich dachte nicht, dass er mich anlügen würde, im Gegenteil. Ich konnte das, was er gesagt hatte, sehr gut nachvollziehen und sie stimmten mit den Infos die ich hatte überein.
Eine Nähe zum Tod, eine Versuchsperson die genug Schlimmes erlebt hatte... und noch etwas das ich vergessen hatte.
"Hm. Na dann weiß ich ja was sie von dir wollen. Ich hoffe die stellen keine nicht vorhandene "psychische Krankheit" fest. So war's nämlich bei mir."
Ich grinste breit. Dass ich ihm das so locker erzählen kann...
"Es beunruhigt mich ein wenig, dass das was du gerade gesagt hast, tatsächlich passieren könnte."
Ich war verwirrt. Er hatte Recht mit dem was er da sagte und das beunruhigte mich ebenfalls. Er schaute wieder aus dem Fenster und ich tat es ihm gleich. Ich wünschte mir, dass Murkoff uns nie wieder belästigen würde.
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