Reich mir die Hand und ich lass sie nie mehr los

GeschichteDrama, Fantasy / P18 Slash
Hashirama Senju Madara Uchiha
15.11.2018
15.12.2019
66
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Blut… Überall im Raum war Blut….. Die Wände waren voller frischer blutiger Handabdrücke, welche genau zeigten, was für eine schreckliche Tat noch vor wenigen Augenblicken hier geschehen ist….. Mitten in all dem Tod kniet ein kleiner nicht einmal sechs Jahre alter Junge mit kurzen schwarzen Haaren. Er starrt auf die völlig zerstückelten Überreste seiner Eltern und rührt sich nicht. Wie als würde er nicht verstehen, was gerade passiert ist. Als könne er nicht begreifen, dass alles um ihn herum tot ist….  Dabei musste er doch gerade zusehen, wie die Monster seine Familie zerstört haben. Seine Eltern getötet und seinen kleinen Bruder entführt haben. Sein Hals und seine Kleidung waren voll mit Blut, welches unaufhaltsam aus einer Wunde an seinem Hals läuft. Die Wunde, in welche das Monster seine Fänge gegraben hat und genussvoll sein Leid betrachtet hatte. Es ist ein Wunder, dass der Junge bei dem Blutverlust überhaupt noch aufrecht sitzt. Es scheint fast so, als würde er den Schmerz nicht wahrnehmen. Als würde er nicht spüren, wie nah er dem Tod doch tatsächlich war. Nichts rührt sich in diesem Haus bis auf die Brust des Jungen und es war bis auf die schweren angestrengten Atemzüge um welche er kämpft still. Die Tür hinter ihm öffnet sich und gibt ein markerschütterndes quietschen von sich, doch das Kind rührt sich immer noch nicht. Eine dunkle Gestalt mit mächtigen schwarzen Schwingen betritt den Raum. In der Hand hält sie ein langes Schwert, von dem der rote Lebenssaft derer heruntertropft, die er gerade gerichtet hat. Er tritt auf den Jungen zu und streckt eine blasse Hand nach ihm aus.







London 1890



Ein Mann, vermutlich Anfang zwanzig eilt lautlos in schwarzen Stiefeln und langem Mantel durch die verregneten Gassen Londons. Sein Gesicht ist unter einer tiefen Kapuze verborgen, sodass dies nicht zu erkennen ist. Es ist lange her, dass er in London war. Diese Stadt weckt so viele Erinnerungen in ihm. Gute freundliche Erinnerungen als auch schlechte verfolgt von Finsternis und tot. Der Regen prasst erbarmungslos auf ihn und die verfluchte Stadt hernieder. Allerdings scheint er diesen nicht zu bemerken. Die Stadt wirkt zu dieser Stunde wie ausgestorben. Nicht mal eine Katze oder ein streunender Hund ist auf der Straße zu sehen. Der Mann blickt sich kurz suchend um, sucht er doch einen ganz bestimmten Ort. Ein Ort an dem er einen alten Freund treffen und einen Auftrag erfüllen muss. Wenige Sekunden später entdeckt er das Gebäude in welches er muss und steht einen Wimpernschlag später vor dem Eingang. Er öffnet die Tür zu einer kleinen Schenke und betritt diese fast lautlos wie ein Schatten. Es werden ihm viele skeptische Blicke zugeworfen, als er sich schweigend in eine dunkle Ecke zurückzieht. Seine Ziele sind noch nicht in Sicht und auch sein alter Freund ist nicht hier. Er behält seine Umgebung in jeder Sekunde aufmerksam im Auge und gibt dem Wirt ein Zeichen ihm ein Bier zu bringen. Er will diesen Auftrag eigentlich so schnell wie möglich hinter sich bringen, damit er diese Stadt so schnell es geht wieder verlassen kann. Er hat keine wirklichen Ambitionen hier länger als nötig zu verweilen. Frägt sich, was der Rat von ihm will, nach all den Jahren in denen es ihn nicht wirklich gekümmert hat, was er macht. Solange er für sie bestimmte Individuen beseitigte, Attentate ausführte und Informationen beschaffte sobald dieser es wollte. All die Jahre, in denen er sein Netzwerk erweitert hatte um sein Ziel zu erreichen und trotzdem schien es ihm so fern……




Der Herr des Hauses kommt persönlich zu dem jungen Mann an den Tisch, um das georderte Getränk zu bringen, damit er sich den Fremden genauer ansehen und einschätzen kann. Denn seit dem Augenblick, wie dieser das Lokal betreten hat ist dem Wirth klar, dass dieser Mann gefährlich ist und auch Ärger bedeuten kann. Er erinnerte ihn an eine bestimmte Person, die in der Unterwelt mehr als nur bekannt ist unter dem Namen Black Death, doch er ist sich nicht sicher. Er hat Gerüchte gehört, dass der kaltblütige Informant auf dem Weg nach London ist, da der Rat ihn sprechen will. Der Black Death ein Mann, von dem gesagt wird er sei Stumm allerdings glaubten wenige daran, denn wie sollte er sonst an seine Informationen kommen. „Scheußliches Wetter nicht wahr? Man könnte glatt meinen London ertrinkt.“ Versucht er dem Fremden in ein Gespräch zu verwickeln, doch der Vermummte nickt nur und nimmt den Krug ohne eine weitere Reaktion entgegen. Er sieht keinen Sinn dahinter sich mit dem Werwolf mehr als nötig abzugeben. Immerhin brachte dieser ihm seinem Ziel nicht näher diesen Ort schnell zu verlassen. Er hasste es hier zu sein und will nur wieder von hier verschwinden. „Hören Sie, ich will hier keinen Ärger in meinem Laden. Haben wir uns verstanden?“ Wieder antwortet der Mann nur mit einem Nicken und der Wirth gibt es auf, hofft nur, dass der Mann verstanden hat, was er ihm sagen wollte.




Eine weitere Gestalt mit feuchten blonden Haaren betritt fröhlich die Schenke und sieht sich suchend um. Der vermummte Mann hebt kurz die Hand und der Blonde kommt gleich mit einem strahlend breiten Lächeln auf ihn zu, umarmt ihn und setzt sich zu ihm an den Tisch. Er war also tatsächlich gekommen um ihn hier zu treffen, was den Blonden wirklich freut. Er hat zwar gesagt, dass er das Treffen wahrnehmen würde allerdings wusste man nicht, ob er es über sich bringen würde tatsächlich wieder hier her zurück zu kommen. Er hätte genauso eine Nachricht schicken können und das Treffen an einen Ort seiner Wahl verlagern können. Nicht in der Stadt in welche er aus so vielen Gründen nicht mehr zurückkehren wollte. „Lange nicht gesehen Bruder. Ich dachte schon, du hättest den Löffel abgegeben, nachdem man einen Monat überhaupt nichts mehr von dir gehört hat un. Als der Rat mir erzählt hat, dass ich dich hier treffen soll konnte ich es fast nicht glauben un. Du wolltest doch nicht mehr zurück in diese Stadt hast oder hat dich doch das Heimweh gepackt wieder hier her zu kommen? Doch dann wärst du vermutlich nicht hier sondern an einem ganz anderen Ort. Du hast die Stadt Jahre lang gemieden und nur für die Prüfung eine Ausnahme gemacht. Akatsuki hat einen neuen Auftrag erhalten und das schließt dich mit ein. Für dich ist es was ich mitbekommen habe sogar ein persönlicher Auftrag, den du nicht ablehnen kannst.“ „Ist das so?“ Erhebt der Mann mit den schwarzen Haaren zum ersten Mal seit dem er das Wirtshaus betreten hat das Wort und lässt einen Blick auf sein Gesicht zu. Die anderen Gäste beobachten die Szene aus den Augenwinkel und sind erleichtert, dass es sich nicht um den schwarzen Tod handelt. Einige kennen das Gesicht noch von früher und ein erleichtertes Lächeln legt sich auf deren Lippen, denken sie doch, dass sie von diesem Mann nichts zu befürchten haben, wie sehr sie sich doch irrten.
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