Russisch Roulette

von Halona
GeschichteFamilie, Tragödie / P16
Hank Anderson RK800-51-59 Connor
14.11.2018
14.11.2018
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11.Oktober 2035...Es war ein Tag wie jeder andere auch, nur nicht für Hank Anderson, dieser Tag hatte sein ganzes Leben zerstört. An diesem Tag hatt er seinen Sohn verloren. Doch ein paar Jahre später hatte er einen neuen dazu gewonnen. Nun waren vier Jahre seit dem Unfall vergangen und Hank kam immer mehr ins Leben zurück, aber immer wenn Cole's Todestag kam, fiel er wieder in tiefe Trauer. Doch heute war er nicht allein. "Biite Hank. Es macht mich traurig dich so zu sehen", sagte Connor zu dem betrunkenen Lieutenant, der am Küchentisch saß. Dieser sah nur zu dem Androiden, desses LED schon seit ein paar Minuten rot leuchtete. Ohne ein Wort widmete Hank sich wieder dem Alkohol. Bevor er ansetzen konnte, lag auf seiner Hand, die Hand von Connor und drückte damit die Flasche runter. "Bitte...hör auf", flehte er regelrecht. Auch Sumo ließ das Szenario nicht kalt und der legte seinen Kopf auf Hank's Oberschenkel. "Ihr Beide wisst doch garnicht, wie ich mich fühle....", antwortete Hank dann doch. "Ich weiß, aber glaub mir ich will es auch nicht wissen, ich will dich nicht verlieren", erwiderte Connor. "Bitte...lasst mich allein..", flehte Hank. Sumo hörte und legte sich auf seinen Lieblingsplatz. Aber nicht ohne Connor einen traurigen Blick zu zuwerfen. So als würde Sumo sagen: "Bitte. Hilf ihm." Kurz widmete sich Connor Sumo und versuchte ihn aufzumuntern. "Ich schaff das", antwortete der Android, mit dem Rücken zu Hank, ohne zu sehen was er vorhatte.

Als er sich umdrehte sah er, dass Hank zu dem Revolver griff. "HANK!?!", kam es von Connor, "was hast du vor???!!" "Siehst du doch...." Hank prüfte die Trommel und entfernte 5 der sechs Kugeln. Eigentlich diente der Revolver als Ersatzwaffe, nur nicht, wenn Hank mal wieder Russisch Roulette spielen wollte. Connor sah auf den Revolver und als Hank die Trommel einrastete, merkte Connor sich die Position der Kugel. Als Hank die Trommel drehte, ließ Connor den Revolver nicht aus den Augen und berechnete wo sich die Kugel als nächstes Befand. Da sie nicht zur Gefahr wurde, nutzte Connor die Zeit um auf Hank einzureden. Er versuchte so sanft wie möglich zu sein, da er wusste wie unberechenbar Betrunkene waren. "Bitte. Du solltest damit aufhören. Was wenn du dich....", Connor blieb das letzte Wort im Hals stecken. "Das ist der Sinn der Sache", antwortete Hank, als er sich den Revolver an den Kopf hielt und abdrückte. Als nichts passierte, drehte er nochmal. Erneut war die Kugel im sicheren Bereich. Dieses mal legte Connor auch seine Hand auf den Revolver. "NIMM DEINE GRIFFEL DA WEG!", schrie Hank diesesmal aggressiv und zog den Revolver weg. "Wenn du ihn nochmal anfasst, kann du was erleben!" Connor konnte seine Tränen nicht länger zurück halten und fing an zu weinen. "Heulsuse", lallte Hank. Er drehte erneut, doch dieses Mal sollte der Schuss fallen. "DAS LASS ICH NICHT ZU!", schrie Connor und Warf sich auf den Revolver um ihn aus Hank's Händen zu reißen. "LASS IHN LOS"; erwiderte Hank. "NEIN! ICH LASS NICHT ZU, DASS DU DICH UMBRINGST!" Eine richtige Rangelei entstand, in dem sie den Tisch umwarfen und alle Flaschen zerbrachen.

Auf einmal löste sich der Schuss und Hank stolperte zurück. Den Revolver hatt er in der Hand, da Connor ihn losließ. Hank sah auf den Revolver und sagte: "Der Schuss....Hast du es etwa gewus..." Hank brach erprubt ab, als er zu Connor sah. Dieser sah auf seine Hände und diese waren total blau. Als Beide auf Connors Bauch blickten, sah Hank, dass dort ein blauer Fleck war, der immer größer wurde. Hank sah Connor in die Augen und dieser brach nach einem Augenblick zusammen. Doch Hank fing ihn auf. "CONNOR!", schrie er verzweifelt, "nein bitte nicht...." Hank flossen Tränen übers Gesicht, als er die Wunde wieder betrachtete. "H...Hank...", nuschelte Connor geschwächt. "Bitte du darfst nicht  sterben." "Ich....ich habe es...berechnet...Ich wusste..dass der Schuss...fallen...würde..." "Wieso hast du dich dann darauf geworfen..." "Weil..ich dich nicht verlieren wollte." "Und ich will dich nicht verlieren", antwortete Hank und schnappte sich sein Handy. Er wählte die Androiden-Ambulance und verlangete einen Krankenwagen. Auf die Frage, ob eine Biokompnente beschädigt sei, fragte Hank Connor und dieser nickte. "8456w", antwortete er. Somit traf der Schuss seine Thiriumpumpe, sein Herz. Als das Gespräch beendet war, schmiss Hank sein Handy weg, zog seinen Pulli aus und drückte ihn auf die Wunde. "Es tut mir so leid....", flehte Hank ", "bitte stirb nicht." Connor legte seine zitternde Hand, auf die von Hank. "Versprich...mir was...Spiel es...nie wieder...." "Ich verspreche es...Wenn du mir versprichst nicht zu sterben..." Connor löste den Blickkontakt uns sagte: "Das...kann...ich nicht...." Mit einem Mal flossen die Tränen, sowohl von Connor als auch von Hank. Aufeinmal  schloss Connor die Augen, die Hand rutschte auf den Boden und seine LED erlosch. "CONNOR! NEIN!" Hank bettete seinen Kopf auf Connor's Oberkörper und ließ den Tränen freien Lauf.

Nun klingelte es an der Tür. Hank stand auf und die Ambulance war da. "Es ist zu spät...", schluchzte Hank. Zwei widmeten sich Connor, während sich der Dritte um Hank kümmerte. "Wie ist es passiert?", fragte der Sanitäter. "Ich habe ihn erschossen...." "Aber es war ein Unfall", sagte der Sani, welcher ein Android war. Hank nickte. Er sah zu den Anderen, welche Connor's Pumpe wechselten. Als die Pumpe einrastete, fing sie an zu arbeiten. "Sven, wärst du mal so gut", sagte der Notarzt und der Sani kniete zu Connor. Sven legte zwei Finger auf Connor's Handgelenk, so wie man bei einem Menschen den Puls prüfen würde. Sven sah zu seinen Kollegen und nickte. Als die Anderen lächelten, fragte Hank warum. Doch die Antwort kam schnell: Connor's LED fing wieder an zu leuchten. Erst bewgten sich seine Finger und dann öffnete er die Augen. "Was ist passiert?", fragte er schläfig. Doch er fing sich schnell und sah sich nach Hank um. Als er ihn sah, sprang er sofort auf und Beide fielen sich in die Arme. "Es tut mir so Leid.", schluchzte Hank, "ich dachte ich hätte dich für immer verloren. "Es ist nicht deine Schuld", tröstete Connor ihn. "Ich will die rührende Szene nicht stören, aber er muss mitkommen und untersucht werden, ob es noch andere Verletztungen gibt. Aber zuerst", sagte der Notarzt und wühlte in seiner Tasche. Er schmiss Connor eine Flasche Thirium entgegen, welche Connor auch leer trank.

Hank durfte Connor ins Androiden-Krankenhaus begleiten, wo er auch untersucht wurde. Hank erzählte dem Chefarzt die gesamte Geschichte. Dieser hörte gespannt zu, während er Connor auf die kleinste Verletztung untersuchte. "Es war ein Unfall", warf Connor ein. "Welcher dich fast getötet hätte." "Nicht nur fast, er war ein paar Minuten wirklich tot", erklärte der Arzt, "das haben mir die Sanis erzählt." Die Untersuchung ergab, dass es keine weiteren Verletztungen gab und Connor gehen durfte.

Als die Beiden wieder zu Hause waren, ging Hank zielsträbig in die Küche. Connor sah ihn nur verwundert an. Hank griff nach dem Revolver und schmiss ihn in den Müll. "Danke...Dad", sagte Connor und umarmte Hank.
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