SAO:Soulfire

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
OC (Own Character)
14.11.2018
21.10.2019
36
85835
5
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(Phoenix's Sicht)
“Schnell! Sie brauchen Hilfe!“ ruft Mark uns zu, zusammen stürmen wir in den Raum, darauf bedacht nicht direkt in Medusas Gesicht zu blicken. Plötzlich spüre ich einen extrem starken Schmerz in meinem Bauch, mein Blick wandert an mir herunter, doch ich kann nichts entdecken. //Was ist das nur?// “*Urgh * Was-“ weiter komme ich nicht mehr, der Schmerz ist zu stark, ich krümme mich, er zwingt mich auf die Knie, die Geräusche der Umgebung wandeln sich in Rauschen. Eine Hand legt sich auf meine Schulter, ich erblicke Rosies besorgtes Gesicht an meiner Seite. Sie ruft mir irgendwas zu, doch ich kann nicht verstehen was. Ich höre nicht einmal meine eigenen schmerzerfüllten Schreie, es fühlt sich an, als würde mir jemand ätzende Säure über den Bauch giessen. Meine Sicht wird unscharf, schwarze Punkte stehlen sich in mein Sichtfeld. //Ich darf nicht- muss... bei Bewusstsein... bleiben...// Ich falle auf die Seite und krümme mich noch mehr, alles wird immer undeutlicher, ich kann schon fast nichts mehr sehen, ich strecke meine Hand nach Rosie aus, sofort nimmt sie sie in ihre. Obwohl ich nicht weiss was mit mir passiert fühle ich mich etwas sicherer. Nach ein paar Sekunden wird letztendlich alles schwarz...

Ich öffne die Augen //Argh! Dieses Licht! Es... ist so grell.// ich presse meine Augenlieder wieder aufeinander, Geräusche dringen an mein Ohr. Es wird immer lauter, ein nerviges Piepen sticht aus den Geräuschen hervor //Was...?// Ich höre wie eine Tür aufgeschlagen wird, laute Stimmen dringen an mein Ohr, es tut weh, es fühlt sich an als ob mein Trommelfell zerreissen würde. Ich versuche wieder meine Augen zu öffnen, das Licht ist immer noch grell, aber ich schaffe es jetzt mich umzublicken, ich habe keine Kontrolle über meinen Körper, ich kann gerade mal meine Augen umherschweifen lassen. Um mich herum sehe ich einige Geräte, eine grüne Linie auf einem Bildschirm, sie zeigt wohl meinen Herzschlag, aber das sieht nicht normal aus, sie bewegt sich wie wild auf und ab. //Ist das... Ein Krankenhaus? Dann bin ich wohl gestorben... Gleich wird mein Gehirn gegrillt... // Plötzlich zittert mein Blickfeld, jemand rüttelt an mir, meine Augen suchen den Verantwortlichen. Eine mir unbekannte Person redet auf mich ein, doch für mich ist es nur ohrenbetäubender Lärm, welcher meinen Ohren schmerzt. //Was will der von mir? Sowas müssen die doch schon erlebt haben oder nicht?//
Der Mann holt einen kleinen Stab aus seinem Kittel und leuchtet mir in die Augen, war wohl eine Taschenlampe das Licht ist so grell, dass ich meine Augen wieder zusammen kneife. Jetzt dreht er sich um und ruft aus der Tür heraus, einige Leute kommen herein und ziehen den Stecker an meinem Nerve-Gear, danach rollen sie mein Bett und mich aus dem Raum auf den Gang. //Was passiert hier?// Aus meinem Augenwinkel sehe ich ein mir bekanntes Gesicht an der Wand des Korridors stehen, Timo. //Was macht er hier? Hat er mich etwa besucht?// Er will mir folgen, wird aber zurück gehalten //Warum lassen sie ihn nicht mitkommen? Wenn ich schon gleich sterbe, soll wenigstens jemand dabei sein, den ich kenne...// Ich will protestieren, doch erst jetzt bemerke ich, dass mein Mund die ganze Zeit offen steht //Schreie ich etwa? Warum?// eine Schwester nimmt meinen Arm und klopft mir aus die Armbeuge. Sie holt eine Spritze hervor und sticht in meine Vene, ich warte, dass etwas passiert, doch nichts... Doch, mein Mund schliesst sich wieder. Ich bin verstummt... Ich merke wie meine Augenlieder schwer werden... Und wie die Schwärze mich wieder umhüllt.

Ich weiss nicht wie lange es gedauert hat, doch nach einiger Zeit öffne ich meine Augen wieder, kein weisses Krankenzimmer... Keine Geräte... Kein nerviges Piepen oder ohrenbetäubendes Rauschen...
Ein normales Zimmer... Altmodisch wirkende Möbel... Stille... Bis auf... Ein Schluchzen... Ein Schluchzen? Ich blicke umher und sehe Rosie an meinem Bett sitzen, sie hält meine Hand und weint, ihr Blick ist gesenkt.
“...Rosie...“ bringe ich hervor, sofort sieht sie auf, ihre Augen sind geweitet und rot, Tränen laufen ihr über die Wangen. Ein paar Sekunden sieht sich mich nur an, sie scheint erst realisieren zu müssen, was gerade passiert... und ich verstehe genauso wenig, warum bin ich wieder im Gasthaus? War was ich gesehen habe real? Wenn ja, was bedeutet das? Und wie lange war ich weg? Ich versuche mich aufzusetzen, erstaunlicherweise funktioniert es ganz normal, als wäre nichts passiert. //Ich verstehe gar nichts mehr...// Rosie sitzt noch immer da, anscheinend total unfähig sich zu bewegen, reflexartig nehme ich sie in den Arm, ich brauche sie gerade, sie gibt mir Sicherheit. Fest umklammere ich sie und nach einigen Sekunden erwidert sie die Umarmung, meine Schulter wird nass, nass von ihren Tränen. //Was ist passiert? Warum ist Rosie so aufgelöst? Und was habe ich da gesehen?//
“Ich...“ bringt Rosie zwischen ihrem Schluchzen hervor “Ich dachte- *Schulchz * du... Ich dachte du würdest nie wieder aufwachen!“ eine ihrer Hände wandert nach vorne an meine Brust, formt eine Faust und beginnt auf meinen Brustkorb zu klopfen “Warum musst du mir immer- *Schluchz * immer solche Angst machen?“ Ich streichle ihr über den Rücken, in der Hoffnung sie irgendwie zu beruhigen //Wenn ich nur wüsste, was das alles zu bedeuten hat... Bis ich das nicht weiss, sollte ich vermutlich nichts davon erzählen, ich will sie nicht noch mehr beunruhigen...//
Nach vielen endlosen Minuten beruhigt sich meine Freundin langsam wieder, sie drückt sich ein Stück von mir weg um mir ins Gesicht zu sehen und küsst mich unvermittelt.
“Rosie... Was ist passiert?“ frage ich sie schliesslich “Wie lange war ich weg?“
“Du... Du hast drei Tage geschlafen...“ //Ist das ihr Ernst? Drei Tage?// ich sehe sie verwundert an “Aber... Wie-? Was ist passiert Rosie?“
“Naja... Du weisst noch, dass wir diese Quest mit Perseus und Medusa hatten?“
“Ja... Wir sind zusammen in den Bossraum gerannt, weil Asuna stur war und die Leben ihrer Männer riskiert hat und dann...“ ich überlege was ich sagen soll “Ich weiss nicht mehr...“ lüge ich.
“Also...“

(Flashback, Rosies Sicht)
Wir kommen vor dem Bossraum an, die meissten Ritter des Blutschwurs sehen ziemlich erschöpft aus, kein Wunder, bei deren schweren Plattenrüstungen...
“Asuna, wir sollten eine Pause einlegen, bev-“ setzt Phoenix an
“Kommt nicht infrage! Wir haben schon genug Zeit verschwendet!“
“Sieh dir mal dein Männer an! Einige sind jetzt schon am Ende! Sie können in ihrem Zustand nicht kämpfen! Willst du für ihren Tod verantwortlich sein?“ erwidert er daraufhin //Sieht Asuna das nicht, oder ist es ihr egal?//
“Wir stürmen!“ erwidert die Vize-Kommandantin stur und geht voran, ein frustriertes Knurren ist von Phoenix ist zu hören, er will sie gerade noch aufhalten, da kommt dieser Kuradeel von der Seite, packt ihn grob an der Schulter und zwingt ihn, sich umzudrehen.
“Du hast die Vize-Kommandantin gehört! Du kannst ihr entweder gehorchen oder dich verziehen!“ erklärt er mit einem herausfordernden Gesichtsausdruck.
“Ich gehöre nicht zu den Rittern! Ich muss keine Befehle von ihr entgegen nehmen!“
“Pass auf, was du sagst du kleiner-“ Phoenix packt seine Hand und drückt sie von sich weg “Pass auf, mit wem du dich anlegst Kuradeel! Ich kann dir mit Leichtigkeit jeden Knochen brechen, ohne dass du mir auch nur einen Kratzer verpassen könntest! Also behalt dein Geschwafel für dich!“ //Das ist ja noch schlimmer, als bei Kibaou, aber... irgendwie kann ich ihn verstehen, mir kommt dieser Kuradeel auch... seltsam verdächtig vor, als wäre es besser dauernd über die Schulter zu gucken, um nicht von hintern angegriffen zu werden, wenn er dabei ist...//
Mit einem “Hmpf!“ folgen er, sowie die restlichen Ritter ihrer Anführerin.
“Ist alles Okay mit dir?“ fragt ich ihn “Du siehst ziemlich... sauer aus.“ //Die Untertreibung des Jahres!//
“... Ja, alles gut...“ Ich bin nicht ganz überzeugt, aber gehe nicht weiter darauf ein.
Asuka kommt dazu “Und was machen wir jetzt?“ fragt sie an Phoenix gerichtet, welcher sie irritiert ansieht.
“Wieso fragst du mich das? Ich bin nicht unser Anführer.“ daraufhin sehen wir ihn alle skeptisch an und Mark legt einen Arm um seine Schulter “Sieht so aus, als würden die anderen das anders sehen! Und nur so zum Spass stimme ich ihnen zu.“ //Sorry, aber da bin ich auf ihrer Seite.//
“War ja klar, dass du mir in den Rücken fällst.“
“Mach ich doch gerne!“ erwidert er mit einem schelmischen Grinsen.
“*Seufz * na gut, wir folgen ihnen...“
Als wir durch das jetzt geöffnete Tor blicken, ist der Kampf bereits voll im Gange, vor unseren Augen wird ein in Stein verwandelter Spieler in Stücke geschlagen. Erschrocken ziehe ich Luft ein
“Schnell! Sie brauchen Hilfe!“ ruft Mark uns zu und stürmt voran, wir direkt hinter ihm. Meinen Handspiegel halte ich mit ausgestrecktem Arm vor mir, um über ihn Medusa ansehen zu können, dadurch sehe ich auch wie Phoenix plötzlich stehen bleibt, sein Gesicht schmerzverzerrt, seine Waffe rutscht ihm aus der Hand und er fängt an sich zu krümmen, er sinkt auf dir Knie. Als ich das sehe, drehe ich mich sofort um und renne zu ihm. Ich lege eine Hand auf seine Schulter und frage ihn was ist, doch er scheint mich nicht verstehen zu können und schreit nur vor Schmerzen “Phoenix? Was ist-“ ich werde von seinen schmerzerfüllten Schreien unterbrochen, er kippt auf die Seite und streckt seine Hand nach mir aus, ich nehme sie in meine und drücke sie an mich. Nach ein paar Sekunden wird sein Arm schlaff und er schliesst seine Augen.
“Mark! MARK!“ der gerufene dreht sich sofort in meine Richtung, seine Augen weiten sich, als er sieht, wie sein kleiner Bruder bewusstlos auf dem Boden liegt. Er rennt auf mich zu.
“Was ist los?“
Tränen bilden sich in meinen Augen “Ich habe keine Ahnung, er ist einfach zusammengebrochen.“
“Wir müssen ihn hier wegbringen!“ meint er nur und wuchtet seinen Bruder über seine Schulter “*Huff * schwer.“ bringt er mit zusammengepressten Zähnen hervor und trägt Phoenix in Richtung
Ausgang. Ich hebe sein Katana auf und gehe hinterher, still bete ich, dass ihm nichts passiert ist. Kurz bevor wir den Raum verlassen, erscheint der 'Congratulations!!!' Schriftzug in der Mitte des Raumes, darunter steht Perseus mit dem Kopf der Medusa in der Hand...


(Flashback Ende, Phoenix's Sicht)
“Wir haben dich dann irgendwie hergetragen und hier ins Bett gelegt.“
“Das muss dir ziemlich Angst gemacht haben... Tut mir Leid.“
“... Es ist ja zum Glück nichts passiert...“ Ich habe das Gefühl, dass sie merkt, dass mich etwas beschäftigt, doch sie spricht es nicht an. Dafür sollte ich ihr wohl dankbar sein, ich will sie nicht beunruhigen, naja, nicht noch mehr.
“Wir sollten den anderen Bescheid sagen.“ meint Rosie nach ein paar Augenblicken. Wenige Minuten später steht die ganze Truppe in unserem Zimmer und wir beginnen zu reden, alle scheinen erleichtert, dass es mir gut geht. Und Mark meint, dass Rosie während der gesamten Zeit nicht eine Sekunde von meiner Seite gewichen wäre. Nach einiger Zeit fällt mir etwas auf, hinter ihrem fröhlichen Ausdruck versteckt Asuka etwas. Sie lächelt zwar, doch ihr Blick wirkt traurig. Das ist schon seit einigen Tagen so... Zumindest an denen, die ich nicht verpasst habe. Ich habe keine Ahnung warum... Aber das würde ich gerne herausfinden. Eventuell kann ich ihr ja helfen.

Am nächsten Tag, wollen wir alle mal die Seele baumeln lassen oder uns irgendwie selbstständig beschäftigen. Rosie und Philia bleiben mit Mark im Gasthaus und chillen den ganzen Tag, doch ich konnte Asuka dazu bewegen, mit mir raus zu gehen //Ich muss einfach herausfinden, was mit ihr ist.// unser Weg führt uns in einen Wald auf Ebene 23 ich habe sie unter dem Vorwand hergelockt, ich habe eine Quest gefunden, die man nur zu zweit machen kann und da keiner der anderen mit wollte, musste sie mitkommen... Dass sie das nicht durchschaut hat wundert mich schon ein bisschen.
Plötzlich bleibt sie stehen “Sag schon, worüber willst du mit mir reden?“ fragt sie mich //sieht so aus, als wäre ich genau so durchschaubar wie sie// “... Wie fange ich das am besten an...? Ich... hab gesehen, dass du in letzter so... traurig wirkst... Was hast du? Willst du darüber reden?“
Sie senkt ihren Blick und setzt sich auf einen umgekippten Baum in der Nähe, dann Schweigen.
Ein Seufzer entkommt mir und ich entscheide mich, mich zu ihr zu setzen “Geht es um jemanden, den du aus dem RealLife kennst?“ Nicken
“Ein Junge? Steht er dir nahe?“
“Ein Freund... Mein bester Freund sozusagen...“
“Nicht mehr?“
“NEIN!“ ruf sie plötzlich laut “... oder?“ fügt sie mit einem Flüstern hinzu und hält ihre Wangen
“Du bist dir nicht sicher?“ meine Lippen formen ein Lächeln und ich schaue sie mitleidig an //Das muss ziemlich beschissen sein, vor allem wenn man dann auch noch für wer weiss wie lange getrennt wird und keine Chance hat zu erfahren, wie es dem anderen geht...// Ich rücke näher an sie ran und lege einen Arm um sie, Asuka legt ihrem Kopf an meine Brust und schlingt ihre Arme um meine Taille. //Das ist alles, was ich tun kann um dir zu helfen... Schwesterchen...//
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