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Invincible

GeschichteThriller, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Alexander Mahone Fernando Sucre Lincoln Borrows Michael Scofield OC (Own Character) Paul Kellermann
10.11.2018
24.11.2019
19
44.434
5
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Dieses Kapitel
1 Review
 
 
24.11.2019 2.755
 
Hallo miteinander und willkommen zum letzten Kapitel meiner FF. Ich weiß, es kommt etwas überraschend. Vielleicht wird es dem einen oder dem anderen nicht gefallen oder nicht zufriedenstellen, aber so habe ich mir das Ende meiner Geschichte vorgestellt und ich hoffe, ihr akzeptiert es auch so.

Vielen Dank für all die lieben Kommentare, die vielen Favoriteneinträge und auch die Empfehlungen. Das alles hat mich unheimlich gefreut, auch, wenn ich (wie schon mal erwähnt) nicht auf alle Kommis geantwortet habe.

Schön, dass ihr alle mit dabei gewesen seid und viel Spaß beim Lesen!

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Weinend betrat die ehemalige Polizistin das Appartement. Michael und Lincoln stürmten sogleich auf sie zu. „Ava?“ „Ist alles in Ordnung?“ „Was ist passiert?“ „Wo ist Sara?“ sprachen die zwei durcheinander. Es dauerte einen Moment, bis sie sprechen konnte.

„Sie ist … wir waren auf dem Friedhof … ich …“ „Ava, ganz ruhig.“ Lincoln nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Atme tief durch und erzähle uns alles in Ruhe.“ sie nickte und holte tief Luft. „Wir waren auf dem Friedhof. Ich habe sie alleine gelassen und dann ging alles so schnell. Die Polizei war da und sie wurde verhaftet. Ich, es tut mir leid, ich hätte besser aufpassen sollen.“ Lincoln nahm sie in den Arm, strich ihr über den Rücken. „Schon gut, alles okay.“

„Verdammt.“ fluchte Michael und fasste sich an den Kopf. „Das darf doch wohl nicht wahr sein.“ sie sah seine Verzweiflung und seinen Schmerz, was ihr umso mehr wehtat. Wenn sie doch besser aufgepasst hätte. „Wir müssen etwas tun, wir müssen sie daraus holen.“ fügte er noch hinzu.

„Keine Panik.“ sagte Lincoln, der die junge Frau losließ. „Michael, wir werden ihr helfen, aber nicht jetzt.“ „Was?“ fauchte sein kleiner Bruder. So wütend hatte Ava ihn noch nicht erlebt. „Wir müssen sofort los, sie braucht uns!“ „Nein.“ Lincoln schüttelte den Kopf. „Wir müssen uns an den Plan halten. Wir werden mit der Präsidentin sprechen und dann wird sich auch gleichzeitig die Sache erledigen.“

Ava fiel ein, dass auch Paul sich darum kümmern wollte. Aber … durfte sie den beiden überhaupt davon erzählen? Würden sie es verstehen? Vielleicht sollte sie nun einfach mal den Mund halten, um die Situation nicht weiter zu verschlimmern.

Ein paar Stunden später wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Michael verließ das Zimmer als erster. Lincoln trank noch seinen Kaffee zu Ende, eher er seine Jacke anzog.

„Viel Glück.“ hauchte die ehemalige Polizistin. Er ging auf sie zu und küsste sie sanft auf den Mund. „Wir werden es schaffen. Alles wird gut werden.“ sie nickte und sah ihm dabei zu, wie er das Zimmer verließ. Langsam begann sie die Sachen zu packen und hoffte, bettete, dass sich das alles klären würde.

Plötzlich wurde die Tür eingetreten und eher Ava nach ihrer Waffe greifen konnte, hatte Mahone sie schon im Visier. „Das würde ich an deiner Stelle lieber nicht tun.“ drohte er und sie hob wütend die Hände hoch. Das hatte ihnen gerade noch gefehlt.

„Wo sind Scofield und Burrows?“ wollte er wissen. „Nicht hier.“ „Das sehe ich auch, danke.“ er deutete mit seiner Waffe Richtung Couch und sie setzte sich hin. Dabei entriss er ihr ihre Waffe aus der Hand.

„Wo sind sie hin?“ er stellte sich ans Fenster und schaute hinaus. „Keine Ahnung.“ sie sagte es mit so einer Selbstverständlichkeit, dass sie es sich selbst glaubte. „Aha und wenn wir es mal mit der Wahrheit versuchen?“ „Dann würde ich sagen, dass du ein Arschloch bist und hier nichts zu suchen hast. Das nennt man Einbruch.“ er warf ihr einen verachtenden Blick zu, den sie mit einem Grinsen erwiderte.

„An deiner Stelle wäre ich nicht so frech. Ich bin derjenige, der die Waffe in der Hand hält.“ das war ihr sehr wohl bewusst, doch nachdem sie in Michaels Plan Vertrauen hatte, war es ihr egal. So oder so wären die beiden frei. Um sich machte sie sich keine Sorgen. Natürlich wäre Lincoln am Boden zerstört, wenn ihr etwas passierte, doch Hauptsache ihm ging es gut. Außerdem sollte Mahone nicht denken, dass er sie einschüchtern konnte.

„Was habt ihr vor?“ er schaute hinaus, wobei Ava bereits die vielen Jubelrufe an die Präsidentin hören konnte. „Na ja, zuerst etwas Fernsehen, dann eine Runde schlafen. Sich ausruhen eben.“ der Agent schloss schnaubend die Augen. Sie ging ihm wohl auf die Nerven. Gut.

„Du weißt ganz genau, was ich meine.“ die junge Frau lehnte sich mit verschränkten Armen nach hinten. „Ich will euren Plan wissen.“ „Glaubst du ernsthaft, dass ich dir auch nur ein einziges Wort verraten werde? Da sterbe ich lieber.“

„Das lässt sich einrichten.“ er entsicherte seine Waffe und machte ein paar Schritte auf sie zu. „Wenn du leben willst, sagst du mir sofort, was du weißt. Wo sie sind, was sie vorhaben.“

Ava betrachtete ihn einen Augenblick lang. „Warum machst du das? Warum lässt du uns nicht einfach in Ruhe? Du weißt doch bestimmt auch, dass er unschuldig ist.“ er schüttelte den Kopf. „Das glaubst du doch nicht wirklich. Er ist ein Mörder und er gehört sich ausgeschaltet.“ „Du meinst doch eigentlich weggesperrt oder?“ hackte sie nach. Er verdrehte die Augen. „Du weißt so gut wie ich, dass ich nicht hier bin, um ihn zu fangen. Ich habe den Auftrag bekommen, euch alle aus dem Weg zu räumen.“

„Und du hast dich nie gefragt, warum das so ist? Du hast nie etwas bezweifelt?“ erkundigte sie sich. „Nein. Das ist mein Job. Außerdem tue ich das, was für dieses Land am besten ist.“ diese Ausrede hatte sie schon einmal gehört. Sie hatte das Gefühl, dass die Leute von der Company einer Gehirnwäsche unterzogen wurden.

„Das dachte Paul Kellermann auch.“ bei dem Satz begann er zu schmunzeln. „Aber er hat noch rechtzeitig die Kurve gekriegt, er hat verstanden, dass es falsch war. Er ist jetzt ein guter Kerl.“ „Er ist ein Verräter. Er hat seinen Arbeitgeber und sein Land verraten.“ „So siehst du das also.“ „So ist es.“ entgegnete er.

„Und jetzt sagst du mir wo sie sind oder ich verpasse dir eine Kugel in den Kopf.“ er streckte seine Waffe raus. Das machte Ava so wütend, dass sie aufstand und sich ihm entgegenstellte. „Dann mach doch, mir ist es egal. Deshalb werden die beiden dich noch mehr hassen und dich bis ans Ende der Welt jagen. Du wirst aus der Sache nicht lebend rauskommen.“

„Da bringst du mich doch tatsächlich auf eine Idee.“ überlegte er. „Wenn ich dich töte, kommen sie zu mir.“ Ava erschrak. „Zuerst habe ich gedacht, dass ich dich lebend brauche, aber das stimmt nicht. Ich knalle dich ab und bekomme dafür die beiden Brüder noch dazu. Perfekt.“

Ihr Herz begann zu klopfen, doch sie straffte sich dennoch. Sie würde nicht als Feigling sterben. Er hob die Waffe und plötzlich ein Schuss.

Ava schloss instinktiv die Augen, wartete auf einen Schmerz, auf das Blut aus ihrem Körper, doch nichts Derartiges geschah. Erschrocken öffnete sie die Augen und sah, dass Mahone an der Schulter getroffen wurde und in die Knie fiel.

Sie reagierte sofort und nahm ihm seine und ihre Waffe wieder ab. Dabei sah sie, dass Sara von hinten mit einer Waffe auf sie zukam. Sie sah sie erschrocken an. „Sara!“ die junge Frau ging auf sie zu. „Alles okay?“ wollte sie wissen und Ava nickte. „Du Miststück, an dich habe ich nicht gedacht.“ sagte der Agent atemlos, während er sich an der Schulter festhielt.

Wütend ging Ava auf ihn zu und trat ihm in die Schulter, sodass er mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden fiel. „Ich frage dich noch einmal: Willst du deine Entscheidung nicht noch einmal überdenken? Wir können das Ganze hier und jetzt beenden. Du kannst noch aussteigen.“ er begann zu lachen. „Nein, das werde ich nicht.“

Ava kämpfte mit sich als sie die Sicherung ihrer Waffe löste. „Ich will dich nicht umbringen, aber ich werde es tun.“ Mahone begann zu lachen. „Du hast doch nicht den Mut, um das zu tun. Du warst mal eine Polizistin, du musst das Richtige tun. Haut ab, solange ich noch verletzt bin.“ er glaubte offensichtlich nicht, dass sie es tun könnte und auch sie selbst zweifelte daran.

Das letzte Mal war es eine völlig andere Situation: Sie hatte aus Notwehr gehandelt, sie musste Lincoln retten und nun? Nun lag ein verletzter FBI-Agent vor ihr. Das wäre richtiger Mord.

Sie hob ihre Waffe und schoss ihm in sein Bein. Er schrie auf. „Wenn du wieder auf den Beinen bist, denk daran, dass ich dich nicht umgebracht hab. Im Gegensatz zu dir, habe ich nämlich ein Gewissen und auch wenn du den Tod verdient hast, wirst du dennoch leben.“ wütend funkelte er sie an. „Aber nur, damit du noch miterlebst, was wir erreichen.“

Ava durchsuchte ihn nach einem Handy und nahm dieses an sich, eher sie und Sara aus dem Hotelzimmer stürmten.

„Wie bist du rausgekommen?“ interessierte es die ehemalige Polizistin, während sie das Auto fuhr. „Kellermann.“ antwortete sie. „Zuerst hat er anscheinend versucht das Ganze auf rechtlicher Basis zu klären, doch als die Polizisten nicht mit sich reden ließen, hat er die Kaution für mich bezahlt. Er hat gesagt, dass sich das Ganze ja eh bald klären würde.“ Sara drehte sich zu Ava.

„Er wusste anscheinend Bescheid.“ vermutlich war sie schon darauf gekommen, von wem er es wusste. „Hast du ihn auf dem Friedhof getroffen?“ „Ja. Wir haben geredet und dann wurdest du verhaftet. Tut mir leid, dass ich nicht aufgepasst hab.“ „Schon gut, das wäre früher oder später sowieso passiert.“ Ava atmete erleichtert auf. Sie war ihr also nicht böse.

„Meinst du, dass der Plan funktioniert hat?“ interessierte es Sara. Die junge Frau zuckte mit den Schultern. „Ich hoffe es. Wenn nicht, haben wir immer noch Plan B.“

Zusammen fuhren zum vereinbarten Treffpunkt. Das war der Hafen, von dem aus sie, falls etwas schiefging, nach Panama flüchten würden.

Sie parkten und trafen sich mit Lincoln in einem kleinen Aufenthaltsraum. Dort reichte er ihnen etwas zu Trinken und sie setzten sich hin. Michael war noch nicht da.

„Wie kommst du hierher?“ wollte er von Sara wissen. Du glaubst es nicht: „Kellermann hat mich rausgeholt.“ „Woher wusste er, dass du verhaftet wurdest?“ Sara blickte zu Ava.

„Hast du ihn angerufen?“ Lincolns Tonfall wurde schroffer. „Nein, wir haben uns auf dem Friedhof getroffen. Er hat es beobachtet.“ „Und das hast du mir verschwiegen?“ „Weil ich wusste, wie du reagieren wirst.“ sie spielte auf seine vorherigen Reaktionen an. „Ja, aber …“ „Schon okay, jetzt ist alles wieder gut.“

„Alles in Ordnung bei euch?“ fragte er, nachdem er die beiden genauer angeschaut hatte. „Nicht wirklich.“ hauchte Sara. „Mahone hat uns gefunden.“ „Was ist passiert?“ „Keine Ahnung, wie er es wieder gemacht hat, aber er hat uns im Hotel aufgespürt. Er wollte wissen, wo ihr seid, doch ich habe nichts gesagt. Dann hat er versucht mich zu erschießen, doch Sara hat mich gerettet.“ erklärte Ava. „Gut.“ er atmete erleichtert auf.

„Und jetzt? Ist er tot?“ „Nein.“ die junge Frau schüttelte den Kopf. „Ich konnte es nicht tun, aber ich habe ihm ins Bein geschossen, also wird es wohl etwas dauern, bis er die Verfolgung wiederaufnimmt.“ Lincoln nickte.

Auf einmal ging die Tür auf und Michael lief hinein. „Michael, Gott sei Dank!“ entfuhr es Sara, die ihn sofort in eine innige Umarmung zog. Ava amtete erleichtert auf. Er hatte es tatsächlich geschafft.

„Wie war’s?“ erkundigte sich der ältere Bruder. „Das werden wir gleichsehen.“ Michael suchte nach etwas und fand schließlich eine Fernbedienung, mit der er den Fernseher anmachte. Er schaltete zu der Pressekonferenz der Präsidentin live aus einem Hotel.

„Guten Tag, Ladies und Gentlemen. Es freut mich, dass ihr hier so zahlreich erschienen seid.“ die Kamera zeigte auf die anwesenden Leute und darunter entdeckte Ava auch den kleinen Asiaten, den Lincoln mal zusammengeschlagen hatte.

„Ich habe heute einiges zu berichten, doch fange gleich mit der wichtigsten Mitteilung an.“ Avas Herz begann zu klopfen und sie griff nach Lincolns Hand. „Wie ihr sicher wisst, sind Lincoln Burrows, sein Bruder, Michael Scofield und deren Partnerin, Ava Pierce immer noch auf der Flucht.“

„Wie bedenken sie, sie zu fangen?“ „Wollen sie eine höhere Belohnung ansetzen?“ „Würde es ausreichen, wenn man sie tot auffindet?“ sprachen die Reporter durcheinander. „Bitte.“ sie stellte sie mit einer Handbewegung ruhig. „Ich will nichts dergleichen tun.“ wieder ging ein wildes Geflüster durch den Raum.

„Aufgrund neu eingegangener Informationen, habe ich mir die Fälle dieser drei Menschen noch einmal persönlich durchgelesen und mich durch die Akten gearbeitet. Schließlich geht es hier um den Mord an meinem geliebten Bruder.“ „Da untertreibt sie aber.“ meinte Lincoln schnippisch.

„Des Weiteren habe ich mit mehreren vertrauenswürdigen Informanten gesprochen, einige meiner besten Leute auf den Fall angesetzt und es stellte sich heraus, dass alle Beweise in dem Fall gefälscht wurden. Lincoln Burrows ist nicht der Mörder meines Bruders.“ sofort begannen die Leute wild durcheinander zu reden, zu schreien, manche versuchten sich nach vorne zu drängen.

„Bitte, das ist noch nicht alles.“ sprach Reynolds und nach wenigen Sekunden wurde es still. „Ich, als Präsidentin der Vereinigten Staaten, Schwester des ermordeten Terrence Steadman, werde das Ganze nun richtigstellen.“

Ava drückte stärker Lincolns Hand, ihr Herz drohte aus ihrer Brust zu springen. Sie sollte es endlich sagen.

„Von dieser Tatsache haben auch Michael Scofield, Ava Pierce und Dr. Sara Tancradi gewusst. Leider hat damals keiner auf sie gehört und so haben sie über alle Gefahren hinweg gesehen und sich zusammengeschlossen, um dieses Komplott aufzudecken. Das sollte, trotz der Fehltritte, die sie sich währenddessen geleistet haben, belohnt werden.“ alle hielten gespannt die Luft an.

„Kraft meines Amtes begnadige ich also Lincoln Burrows, Michael Scofied, Dr. Sara Tancredi und Ava Pierce. Dies werde ich nachher selbstverständlich auch unterschreiben.“

Sara legte sich erschrocken eine Hand auf den Mund. Michael lehnte sich mit geschlossenen Augen nach hinten und Ava stieß einen kurzen Freudenschrei aus, während Lincoln hörbar laut ausatmete. „Wir haben es geschafft!“

Sara und Michael lagen sich erleichtert in den Armen, während Ava begann zu weinen. Lincoln nahm sie in den Arm, drückte sie an sich.

Doch dann sah man im Fernseher, dass der Asiate auf die Präsidentin zustürmte. Sie sah erschrocken zu ihm, als dieser plötzlich angeschossen wurde und zu Boden fiel. Der Raum wurde von einem Schrei erfüllt, die Kamera begann hin und her zu schwenken. Anschließend zeigte diese auf den in der Menge stehenden Paul, der scheinbar Caroline zuzwinkerte. Dabei lief schon die Security auf ihn zu und nahm ihn fest.

Ava stellte fest, dass er nun doch auf seinem richtigen Weg blieb, allerdings mit etwas verkehrten Methoden. „Der Mistkerl hat es doch tatsächlich geschafft.“ sagte Sara anerkennend.

„Ich fasse es nicht!“ Lincoln stand auf, begann auf und ab zu gehen. „Wir haben es geschafft! Wir sind frei!“ Ava nickte ihm lächelnd zu, wusch sich die Freudentränen aus dem Gesicht. Danach lief er auf sie zu und wirbelte sie in der Luft! Sie klammerte sich an ihn, schlang ihre Beine um ihn. Dieser Moment war unglaublich schön und so hörte sie auch Michael und Sara endlich lachen.

Als Lincoln sie auf dem Boden abstellte, nahm er ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie. „Ohne dich, hätte es nicht geklappt.“ stellte er dabei fest. Sie lächelte ihn an, strich über seine Wangen. „Ich liebe dich.“

Ava brauchte einen Moment, um diese Worte zu verarbeiten. „Ich liebe dich.“ wiederholte er lächelnd und sie begann nur noch mehr zu weinen. „Ich liebe dich doch auch!“ wieder hob er sie hoch und begann sie herumzuwirbeln. Es war zu schön, um wahr zu sein.



Wenig später trafen sie sich mit Avas Mutter, die nun endlich ruhig weiterleben konnte. Dabei erfuhren alle, dass der sichere Ort, an dem sie sich aufhielt, Portugal war. Natürlich zog sie nach der Pressekonferenz der Präsidentin wieder nach Hause.

Sie hörten auch, dass Sucre es mit seiner Freundin nach Mexico geschafft hatte. Dort lebten sie glücklich, bekamen sogar noch zwei weitere Kinder.

Franklin hatte sich ebenfalls bei Michael gemeldet. Er entschuldigte sich für das Geld, aber er hatte es für die Behandlung seiner Tochter gebraucht. Zur Wiedergutmachung überwies er an Michael und Lincoln jeweils eine Million Dollar. Sucre bekam nur 500.000 $ ab, wie sich später rausstelle, doch das hatte ihm auch gereicht.

T-Bag wurde nicht gefasst, aber man hatte auch nichts von ihm gehört. Die ehemalige Polizistin hoffte nur, dass er sich endlich zusammengerissen hatte.

Lincoln und Ava kauften sich ein Haus am Strand von Miami. Kurz danach heirateten sie und sie wurde schwanger. Sie bekamen eine Tochter, Katherine Burrows. LJ lebte ebenfalls bei ihnen, bis auch er ein nettes Mädchen traf und auszog. Michael und Sara wurden Eltern von einem Jungen, Michael Junior.

Endlich war alles so, wie es sein musste.
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