Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Invincible

GeschichteThriller, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Alexander Mahone Fernando Sucre Lincoln Borrows Michael Scofield OC (Own Character) Paul Kellermann
10.11.2018
24.11.2019
19
44.434
5
Alle Kapitel
21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.07.2019 2.036
 
Hallo zusammen!

Danke, dass ihr noch dabei seit und viel Spaß bei dem neuen Kapitel! ;)

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Als Ava erneut zu sich kam, war es bereits dunkel. Sie musste wohl für ein paar Stunden weggetreten sein. Langsam richtete sie sich auf und streckte sich. Dabei blickte sie auf die Gitterstäbe vor sich und atmete hörbar laut aus.

Sie wünschte sich so sehr, dass die letzten 24 Stunden nicht passiert waren, doch leider konnte sie daran nichts mehr ändern. Ihre Dummheit und Naivität hatten sie in diese Situation gebracht.

Das einzige was sie nun tun konnte um sich besser zu fühlen, war es ihre Klappe zu halten. Sie würden nichts aus ihr rausbekommen. Eher würde sie sterben. Allein dieser Gedanke gab ihr Kraft und sie ignorierte ihren Hunger und den Durst, der sie zu erdrücken schien.

Auf einmal ging die Tür auf und Felicia Lang betrat den Raum. „Guten Abend.“ Ava verdrehte ihre Augen. „Hast du es dir noch einmal überlegt? Willst du jetzt mit mir reden?“ „Wusste gar nicht, dass das FBI so schwer von Begriff ist.“ schnaubte die junge Frau. „Ich werde nichts sagen.“

„Wir sind nicht schwer von Begriff, sondern geduldig.“ korrigierte die Agentin. „Es wird eine Weile dauern, doch wir werden dich schon zum Guten bekehren.“ „Zum Guten bekehren?“ die ehemalige Polizistin kniff die Augen zusammen. „Sind wir hier beim Exorzismus?“

„Du kannst dich solange über mich oder uns lustig machen, wie du willst, aber das wird dir nichts bringen.“ erklärte Lang. „Wir werden dich schon knacken.“ Ava erhob sich und machte ein paar Schritte nach vorne. „Diese Jungs sind meine Familie, ich werde sie nicht verraten. Und das ist mein letztes Wort.“ „Das werden wir ja noch sehen.“ die Agentin entfernte sich und ließ sie allein.

Die junge Frau entspannte sich und fasste sich in ihr langes braunes Haar. Sie hoffte nur, dass es ihren Jungs in diesem Moment besser erging. Was sie wohl gerade machten? Vielleicht trafen sie sich schon mit Sara.

Ava hatte zwar gesagt, dass sie nicht mehr zurückkommen würde, doch nun sah das Ganze anders aus. Ihre Mom wäre bald hoffentlich in Sicherheit und daher gab es für sie keinen Grund mehr zu bleiben.

Ihr kam in den Sinn, dass sie so gerne zurück zu Lincoln und Michael gehen würde, doch das konnte sie nicht mehr. Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Es stimmte also. Man wollte immer nur das, was man nicht haben konnte.

Ava legte sich erneut aufs Bett und starrte an die Decke.

Sie hatte keine Ahnung, wie viel Zeit vergangen war, bis die Tür ein weiteres Mal aufging.

„Warten sie, ich glaube nicht ...“ sprach jemand. „Ich habe doch gesagt, ich habe meine Anweisungen.“ weil sie glaubte, die zweite Stimme zu kennen, vermutete sie durchzudrehen. Das konnte nicht sein! Die junge Frau erhob sich von dem Bett und machte ein paar Schritte nach vorne.

„Ich werde sie mitnehmen und ins Hauptquartier zu Agent Mahone bringen.“ Paul Kellermann betrat den Raum und als sich ihre Blicke trafen, fiel Ava ein riesiger Stein vom Herzen. Vor Erleichterung drohte sie in Ohnmacht zu fallen, doch sie versuchte sich zusammenzureißen, denn von ihrer Reaktion hing nun alles ab. Eine falsche Bewegung und sie wären geliefert.

„Mr. Mahone hat uns nichts davon gesagt, er wollte doch …“ widersprach der andere Polizist. „Bist du taub?“ fauchte Paul. „Lass sie raus oder ich ruf ihn an. Dann kannst du es selbst mit ihm klären.“ ihr ehemaliger Kollege schien unsicher, öffnete dann aber die Zelle.

„Was soll das? Ich gehe nirgendwo hin.“ regte sie sich gespielt auf. „Deine Meinung interessiert keinen, Schätzchen.“ grinste Paul und betrat die Zelle, wobei er nach ihren Händen griff. Die junge Frau wehrte sich nur leicht gegen ihn, als er ihr die Handschellen anlegte.

„Komm jetzt.“ Paul zerrte sie durch den Gang und Ava spürte Finns Blick auf ihr. Er wirkte schuldbewusst, wandte sich ab. Ihr war das so ziemlich egal. Auch, wenn er wirklich etwas für sie empfand und es ihm leidtat, interessierte es sie nicht. Er war bei ihr unten durch.

Paul führte Ava nach draußen, wo sie merkte, wie er ihre Handschellen öffnete. „Danke.“ flüsterte sie. „Haben sie dir was getan?“ wollte er im Gegenzug wissen. „Nur nichts zum Essen gegeben.“ „Okay.“

Auf dem Parkplatz stand ihr Wagen und es waren nur wenige Meter bis zu diesem, als plötzlich ein Alarm ertönte. „Hey!“ rief auf einmal jemand. „Haltet sie auf!“ verdammt, sie hatten es rausgekriegt. „Lauf!“ befahl Paul und zusammen sprinteten sie zu dem Auto.

Plötzlich wurde auf sie geschossen. Kurz darauf erhob sich Lincoln vom Rücksitz und stieg aus dem Wagen. Dabei warf er mehrere Granaten auf das Polizeirevier, die allesamt in die Luft flogen. So schafften es Ava und Paul in den Wagen und fuhren mit quietschenden Reifen davon.

„Alles in Ordnung?“ Lincoln, der sich auf den Beifahrersitz gesetzt hatte, drehte sich zu ihr. „Jetzt, ja.“ nickte sie und griff nach seinem Arm. Er legte seine Hand auf ihre, strich ihr sanft mit dem Daumen darüber.

Erst als sie sicher waren, dass sie nicht verfolgt wurden, drosselte Paul seine Geschwindigkeit und Ava atmete auf. „Ihr seid also meinetwegen zurückgekommen.“ stellte sie fest. „Aber, wie habt ihr … woher habt ihr gewusst wo ich bin oder was passiert ist?“

„Du hast dich nicht gemeldet und dann habe ich das Schlimmste befürchtet.“ meinte Lincoln. „Ich habe meine FBI-Kontakte spielen lassen und herausgefunden, dass du festgenommen wurdest.“ fügte Paul hinzu. „Wir sind los, sobald wir es erfahren haben.“ auf Avas Gesicht breitete sich ein Grinsen aus. „Habe ich da ein ‚wir‘ gehört?“ „Wir haben uns zusammengerissen.“ grinste Paul und Lincoln zwinkerte ihr zu.

„Wo ist Michael?“ interessierte es sie. „Er ist zurückgeblieben, weil er auf Sara warten wollte. Er wusste nicht genau, wann sie ankommen würde.“ es ging ihm also gut und ihr scheinbar auf. Schön.

Unterwegs hielt Paul an einer Raststätte an. „Ich besorge dir mal etwas zu essen.“ teilte er mit und stieg aus. „Warte mal.“ nun, wo sie endlich etwas Ruhe hatten, fiel Ava noch etwas ein und sie stürmte hinaus.

Als der ehemalige Agent sich zu ihr umwandte, legte sie ihre Arme um ihn. „Danke.“ flüsterte sie dabei. Möglicherweise war es falsch so zu reagieren und vielleicht hatte er es irgendwo nicht verdient, doch sie musste es tun, weil ihr einfach danach war. Und nachdem sie gemerkt hatte, wie wenig Zeit sie für so etwas hatten, musste sie die Chance nutzen. Etwas überrascht, erwiderte er nur zögerlich die Umarmung. „Kein Problem.“

Nach ihrer Aktion setzte sie sich zurück ins Auto. „Rührend.“ schnaubte Lincoln auf dem Beifahrersitz und brachte sie damit zum Lächeln. Er war eifersüchtig und das fühlte sich ziemlich gut an.

„Du weißt, wie das gemeint war.“ „Tue ich das?“ „Du weißt ganz genau, dass ich dich liebe und ihn einfach nur mag.“ erklärte sie. „Er mag ja ein Mistkerl sein, aber er versucht sich zu bessern und das sollte belohnt werden.“ „Aha.“

Daraufhin lehnte sich Ava nach vorne. „Komm her.“ bat sie dabei und als er sich zu ihr drehte, legte sie ihre Lippen auf seine. Sanft küsste sie ihn, strich ihm übers Gesicht. Es fühlte sich schön an, ihm endlich wieder so nahe zu sein.

Nachdem sie von ihm abließ, setzte sie sich wieder nach hinten. „Glaubst du mir jetzt?“ Lincoln schüttelte amüsiert den Kopf. „Möglich.“ sie schüttelte amüsiert den Kopf, als auch schon Paul mit dem Essen zurückkehrte und sie wieder losfuhren.

Es dauerte einige Stunden, bis sie am Ziel waren. Ein kleines, unscheinbares Motels.

Ava stieg erfreut aus und stürmte darauf zu. Dort traf sie Michael und als er sie erblickte, fiel sie auch ihm um den Hals. „Ich freue mich so dich zu sehen!“ gestand sie. „Schön, dass du wieder da bist.“ lachte er und klopfte ihr auf den Rücken.

„Geht’s dir gut?“ wollte er wissen und ließ von ihr ab. „Jetzt schon.“ „Wie geht es deiner Mutter?“ „Alles okay. Es war eine Falle des FBIs. Sie wollten mich, um an euch ranzukommen.“ erklärte sie. „Aber ich habe ihnen nichts erzählt.“ „Daran habe ich auch nicht gezweifelt.“ gab Michael zu und begann nach etwas zu suchen.


„Du bist bestimmt müde.“ er reichte ihr einen Schlüssel. „Deswegen kriegst du ein Zimmer für dich allein. Da hast du dann etwas Zeit für sich.“ „Super, danke.“ sie nickte und machte sich sogleich auf den Weg.

In ihrem Zimmer ging sie sogleich ins Bad. Dort streifte sie sich die Kleidung vom Körper und stieg unter die Dusche. Das tat unwahrscheinlich gut.

Nachdem sie fertig war, zog sie sich den Bademantel an und legte sich aufs Bett. Sie war so müde, dass sie auf der Stelle einschlafen konnte. Doch schon kurze Zeit später klopfte es an ihrer Tür.

„Ja?“ „Ich bin es.“ Lincoln trat ein und sofort war an Schlaf nicht mehr zu denken. „Ich hoffe, ich störe nicht.“ „Niemals.“ sie setzte sich auf, sodass er neben ihr Platz nahm. „Ich wollte nur sagen, dass ich froh bin, dass du wieder da bist.“ „Vor einiger Zeit warst du noch anderer Meinung.“ erinnerte sie sich und als sie sah, dass er sich anspannte, fuhr sie sogleich fort.

„Jetzt weiß ich aber endlich warum.“ er blickte sie überrascht an. „Als ich eingesperrt war, habe ich mit meiner Mom telefoniert. Ich wollte unbedingt, dass sie wegzieht, in Sicherheit ist. Dort wo sie niemanden finden kann.“ erklärte sie. „Es tut mir leid, dass ich so reagiert habe.“

Lincoln lächelte sie an, beugte sich nach vorne und küsste sie. Ava erwiderte den Kuss, vertiefte ihn sogleich, weil sie sich nicht zurückhalten konnte. Sie legte ihre Arme um seinen Hals, zog ihn zu sich.

Er kletterte zu ihr aufs Bett, wo er sich über sie beugte und sich zwischen ihre Beine drängte. Sie stöhnte in den Kuss hinein, renkte sich ihm entgegen, um ihn zu zeigen, dass sie es auch wollte.

Lincoln ließ von ihr ab, aber nur um ihren Hals zu liebkosen. Fast gleichzeitig spürte sie wie hart er wurde und ihre Atmung erschwerte sich. „Linc, bitte.“ flehte sie. „Ich will dich.“ er richtete sich auf und küsste sie noch einmal flüchtig auf den Mund, bevor er begann ihren Bademantel zu öffnen.

Als er ihr diesen abstreifte, betrachtete er ihren Körper. „Stimmt was nicht?“ wollte sie wissen. „Nein.“ er schüttelte den Kopf. „Du bist perfekt.“ lächelnd richtete sie sich auf, legte ihre Lippen auf seine. Dabei befreite sie ihn von seinem Hemd und machte sich auch an seiner Hose zu schaffen.

Daraufhin drängte er sie erneut nach hinten. Ihre Hände begangen den anderen jeweils zu erkunden. Er massierte ihre Brust, drückte ihren Po, während sie über seine Seiten und seinen Rücken strich. Es fühlte sich unglaublich an, ihn endlich so berühren zu dürfen.

Hiernach hielt er kurz inne, strich er ihr mit der Hand über die Wange, wobei er jeden Millimeter ihres Gesichtes betrachtete. „Ich wollte dich seit dem Tag, an dem ich dir das erste Mal das Frühstück gebracht hab.“ „Worauf wartest du dann noch?“ fragte sie atemlos.

Lincoln leckte sich über die Lippen, eher er sie küsste und langsam in sie eindrang. „Oh Gott.“ stöhnte sie auf und kniff die Augen zusammen. Der anfängliche Schmerz wandelte sich sogleich in Lust um und sie entspannte sich.

Vielmehr genoss sie es ihn endlich in sich zu spüren und als er auch noch anfing sich in ihr zu bewegen, verlor sie ganz den Verstand. Dabei stöhnte er laut an ihrem Ohr, krallte sich in der Bettdecke fest.

„Lincoln.“ hauchte sie und renkte sich ihm entgegen, kratzte ihm den Rücken auf. Das schien ihn anzuspornen und so beschleunigte er seine Bewegungen. Dabei merkte sie bereits, wie die Hitze in ihrem Becken aufstieg.

Es dauerte nicht lange, bis sie unter ihm erzitterte und auch Lincoln seinen Höhepunkt erreichte. Ihr ging es noch nie so gut, wie in diesem Augenblick.

Atemlos ließ Lincoln den Kopf auf ihre Schulter fallen, während sie ihm über den Rücken strich, ihn auf die Wange küsste. „Das war unglaublich.“ flüsterte sie. „Du machst Liebe, wie jemand der aus dem Gefängnis geflohen ist.“ scherzte sie und beide mussten lachen. Er hob den Kopf, küsste sie erneut.

„Jetzt schickst du mich aber nicht mehr weg?“ sie sah ihn eindringlich an. Er schüttelte den Kopf, eher er nach ihrer Hand griff und ihre Handinnenfläche küsste. „Nein, nie wieder.“
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast