Various! Exo X Reader

GeschichteHumor, Romanze / P12
Byun Baekhyun Chen / Kim Jongdae Kim Jong-in Lay / Zhang Yixing Park Chanyeol Suho / Kim Jummyeon
09.11.2018
09.10.2019
28
47.060
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09.11.2018 755
 
Nachdenklich siehst du auf den Tisch vor dir und gehst die einzelnen Dinge durch, die du dir bereit gelegt hast.
Stift, Block und Maßband, damit du sobald dein Besuch kam, loslegen könntest, ohne erst dann die Sachen zu suchen.
Du hattest durch deine Freundin die Möglichkeit bekommen hier zu arbeiten, als Schneiderin. Und da deine letzte Chefin den Chef hier kannte, hatte sie dich als zuverlässige Helferin empfohlen. Du hattest eine Chance bekommen hier dein Können unter Beweis zu stellen.
Dafür würde man dir jemanden schicken, für den du ein Outfit entwerfen und schneidern musstest und dass innerhalb von zwei Wochen, was doch ziemlich knapp war. Du hattest keinerlei Vorgaben wie es auszusehen hat, es sollte nur gut zu deinem 'Model' passen.

Als es anklopft, siehst du überrascht auf, ehe du „Herein“ rufst und dich probierst nicht vor Aufregung zu verrückt zu machen.
Die Tür öffnet sich und jemand tritt ein, der dich erschrocken blinzeln lässt.
Kim Junmyeon. Besser bekannt als Suho, der Leader von Exo.

Du brauchst einen Moment, ehe du lächelst und dich höflich verbeugst.
„Oh, hallo.“

Er erwidert das Lächeln, aber in seinen Augen siehst du Wiedererkennung aufblitzen, was dich verwirrt. Verwechselte er dich mit jemandem?
„Hallo auch. Ich wurde her geschickt, weil du jemandem zum einkleiden brauchst. Ich bin Kim Junmyeon, freut mich dich kennen zu lernen.“

Du lächelst und stellst dich ebenfalls vor, während du nach dem Maßband greifst.
„Freut mich auch, Mr. Kim. Ich hoffe es macht nichts, das ich direkt mit der Arbeit anfangen möchte?“

Während du auf ihn zu gehst, schüttelt den Gegenüber den Kopf.
„Nein, natürlich nicht. Und bitte, Suho oder Junmyeon sind mir angenehmer.“

Du nickst erneut, aber beginnst dann ruhig und zügig damit, Suho zu vermessen. Dabei bist du dir sehr wohl bewusst, dass er dir genau dabei zu sieht. Liegt womöglich daran, dass er auch kaum was anderes hat, wo er hinsehen kann. Du bist gerade dabei dir die Länge seiner Arme gewissenhaft an einer Skizze zu notieren, als er die Stille durchbricht.
„Hast du schon eine Idee, was du tun willst?“

Nachdenklich siehst du auf, versuchend nicht zu sehr auf die Maße zu starren, denn die von ihm waren alles andere als schlecht.
„Ein paar grobe Vorstellungen, noch Nichts festes. Ich wusste ja nicht, wen ich erwarte, nicht mal ob männlich oder weiblich… Und nicht jeder kann alles gleich gut tragen. Aber.. hast du spezielle Wünsche?“

Während Suho den Kopf schüttelt, kannst du nicht anders als fasziniert davon zu sein, dass es aussieht wie bei einem Modell für Haarshampoo. Lernte man sowas auch in der Agentur?
„Nein, ich bin offen für alles. Es ist immer spannend zu sehen, was sich die Stylisten ausdenken.“

„Dann hast du nichts gegen einen rosa Einhornschlafanzug?“
Du antwortest ganz trocken, aber als du die Panik in Junmyeons Augen siehst, kannst du nicht anders als schallend loszulachen.
Es dauert eine kurze Weile, ehe du dich beruhigt hast.
„Ah, Verzeihung, das war gemein zu sagen. Ich konnte nur nicht widerstehen. Keine Sorge, ich werde etwas angemesseneres entwerfen.“

„Einen Moment lang hast du mich wirklich erschrocken.“
Sich die Haare zurück streichend, kann Suho nicht anders, als fasziniert zu dir zu sehen. Es war selten das jemand so offen mit ihm scherzte obwohl er ihn kaum kannte. Und noch seltener war es, dass es ihn so glücklich machte, jemanden zum Lachen gebracht zu haben.

Du kicherst noch immer, als du dein Maßband zusammen wickelst.
„Dann ist ja gut, dass ich also Rosa und Einhörner von der Liste der Möglichkeiten streiche. Aber ich denke, ich habe es fürs erste. Wie kontaktiere ich dich, wenn ich die ersten Stücke fertig habe und dich zum anprobieren brauche?“

Einen Moment zögert Junmyeon, ehe er sich nachdenklich umsieht, ehe sein Blick wieder bei dir landet.
„Ist das hier jetzt auf Dauer dein Zimmer? Dann kann ich auch einfach ab und an vorbei kommen, solange es dich nicht stört.“

Du siehst einen Moment verwirrt aus, aber Suho würdest du im Leben nicht widersprechen, wenn er dir angeboten hatte von selbst zu dir zu kommen.
„Ja, das hier ist fürs erste mein Arbeitszimmer… Ich bin ab jetzt täglich hier, also… Ich denke das sollte klappen.“

„Gut, dann komme ich bald wieder vorbei.“ Mit den Worten winkt dir Suho, ehe er nach einem letzten Lächeln aus dem Raum geht.
Du schließt langsam die Tür hinter ihm, ehe du deiner ganzen Anspannung herum hüpfend los wirst, ehe du dich mit einem breiten Grinsen auf deinen Stuhl fallen lässt.

Das war definitiv ein sehr erfolgreicher erster Arbeitstag gewesen.
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