Der Kazekage und die Sailor Kriegerin

GeschichteRomanze, Fantasy / P16 Slash
06.11.2018
03.09.2019
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Prolog: Sunagakure 10 Jahre zuvor

„Hallo Gaara, wollen wir zusammen spielen?“ Fragte das kleine Mädchen. Sie hatte halblange, schwarze Haare und große, runde Augen von violetter Farbe. Sie trog ein Weißes Shirt und ein dunkelrosa Kleid. Der Junge den sie angesprochen hatte war blass und rothaarig, seine türkisfarbenen Augen waren von schwarzen Ringen umrandet. Er trug einen hellgrünen Poncho über seinem grauen Shirt und eine dunkelblaue Jeans. Das Mädchen reichte dem jungen namens Gaara die Hand und er ergriff sie lächelnd.
„Hotaru“, sagte er und zog sie an sich heran. Gaara umarmte sie.
„Yashamaru ich geh mit Hotaru draußen spielen“ sagte Gaara.
„Viel Spaß ihr beiden,“ antwortete Gaaras Onkel mit einem freundlichen lächeln, „aber kommt nicht zu spät zurück!“
Hotaru nahm Gaaras Hand und ging mit ihm nach draussen. Es war viel zu warm in der Wüste, aber das war beiden egal. Hotaru und Gaara waren momentan beide fünf Jahre alt und es waren nur noch  zehn Tage bis zu Gaaras sechstem Geburtstag. Hotaru hatte bereits etwas schönes für ihn gebastelt. Zwei selbst geflochtene Armbänder mit jeweils einem halben Herzen daran auf denen wenn man das Herz zusammen fügt die Worte „Eternal Love“ zu lesen waren. Sie wollte sie ihm schon vorher geben. Sie wollte mit Gaara zu einem Ort wo sie allein sein konnten. Dabei trafen sie auf eine Gruppe Kinder in ihrem Alter.
„Seht ihr die beiden sind schon wieder gemeinsam unterwegs, die Hexe mit den unheimlichen Heilkräften und das rothaarige Sandmonster“ sagte ein Junge.
„Das passt ja, Monster gehört zu Monster“ lachte ein sehr hochnäsiges Mädchen.
„Hör nicht auf die, wir sind beide Menschen genau wie sie und irgendwann werde ich mit meinen Heilkräften die legendäre Kunoichi Tsunade übertreffen und du wirst bestimmt mal Kazekage da bin ich mir sicher“ sagte Hotaru lächelnd. Gaara lies Hotarus Hand los. Sie sah Gaara verwirrt an. Sein Blick war plötzlich Eiskalt.
„Ich werde sie alle töten, dann sind wir sie für immer los“ Gaara grinste böse und griff die Kinder mit Hilfe des Sandes an. Er griff sie alle gleichzeitig an.
„Nicht, bitte Gaara! Hass nützt niemandem etwas“ antwortete Hotaru und ging auf Gaara zu und umarmte ihn liebevoll. Gaara stieß sie weg.
„Dann fange ich eben mit dir an Hotaru“ sagte Gaara wütend. Der Sand umschloss ihren Arm.
„WÜSTENSARG“ rief er und der Sand zerquetschte die Hand des Mädchens. Hotaru schrie vor Schmerz und ihr Blut spritzte.
„Was für ein Monster, sie ist die einzige Freundin die er hat und er greift sie einfach so an“ sagte eines der anderen Mädchen und wich zurück.
„Haut endlich ab, sonst tut er euch noch weh“ sagte Hotaru. Die Gruppe Kinder rannte weg.
„JA LAUFT WEG, SONST WERDET IHR ALLE STERBEN!“ Rief Gaara lachend.
„Gaara, warum tust du das?“ fragte Hotaru. Ihre großen runden Augen sahen nicht verängstigt, wütend oder Angsterfüllt aus, sondern es lag etwas verzeihendes und mitfühlendes. Gaara sah hinein und beruhigte sich wieder. Hotaru lächelte.
„Ich verzeihe dir“ sagte sie und schloss lächelnd die Augen. Ein Fehler wie sich herausstellte. Sand der sich durch Hotarus Blut bereits rot gefärbt hatte, schloss sich um Hotarus Hals.
„WÜSTEN-“ begann Gaara doch er wurde sofort von Yashamaru unterbrochen.
„Lass sie los Gaara!“ Befahl Yashamaru. Gaara tat was er verlangte.
„Tut mir leid Yashamaru“ sagte Gaara.
„Entschuldige dich nicht bei mir sondern bei Hotaru“ antwortete er streng.
„Tut mir leid Hotaru“ sagte Gaara trotzig.
„Hotaru ich bring dich zu deinem Vater in das Labor, Ja?“ Fragte Yashamaru. Er lächelte Hotaru an. Hotaru ging an Yashamaru vorbei und umarmte Gaara.
„Ich verzeihe dir, du bist mein bester Freund und ich weiß das du es nicht so meinst“ sagte sie freundlich lächelnd. Gaara stieß sie weg.
„Solange ich mit dir befreundet bin, werden mich die anderen niemals mögen“ flüsterte Gaara ihr zu.
„Wir sind keine Freunde mehr, also verschwinde“ sagte Gaara und rannte nach Hause.
„Gaara“ hauchte Hotaru.
„Gaara meint dass nicht so“ sagte Yashamaru.
„Ich weiß, er ist eigentlich ein ganz lieber Junge, nur das Wesen in seinem Inneren kann er nicht kontrollieren“ antwortete Hotaru.
„Du bist sehr klug für dein Alter“ sagte Yashamaru lächelnd.
Yashamaru betrachtete Hotarus Arm.
„Deine Heilfähigkeiten sind beachtlich, dein Arm ist schon wieder vollkommen in Ordnung“ sagte Yashamaru. Hotaru errötete. Sie nahm Yashamarus Hand und ging mit ihm nach Hause zum Labor ihres Vaters. Bei dieser Gelegenheit platzierte Yashamaru unbemerkt überall im Labor Briefbomben.

Gaara konnte es nicht fassen was Yashamaru ihm erzählte. Nachdem er das Labor verlassen hatte war es Explodiert.
„Ich glaube nicht Hotaru die Explosion überlebt hat“ log Yashamaru.
„Nein“ hauchte Gaara. Seine Augen füllten sich mit Tränen.
„Du wirst sie nie wieder sehen“ sagte Yashamaru. Gaara rannte weg. Er rannte zu den Trümmern.
„HOTARU“ schrie Gaara. Niemand antwortete. Gaara lief weinend durch die Trümmer und rief ihren Namen. Er fand die Überreste einer Briefbombe.
„Jemand hat das Labor mit Absicht zerstört“ dachte Gaara. Die Wut darüber das jemand seine Hotaru getötet hatte ließ ihn die Kontrolle über Shukaku verlieren. Shukaku der Bijuu Geist, der in Gaara kurz nach seine Geburt verschlossen wurde. Ein riesiges Sandfarbenes Wesen mit schwarz-gelben Augen und lilafarbenem Muster.

Rasa, Gaaras Vater, sah den Jungen aus der Ferne wüten.
„Jetzt hat Gaara, gar keine Freunde mehr“ sagte Rasa und lächelte sadistisch.
„Ich weiß echt nicht was Karura an dir gefunden hat!“ antwortete Yashamaru der neben ihm stand. In seinem Blick war purer Hass für seinen Schwager.
„Jetzt muss der Junge Shukaku nur noch unter seine Kontrolle bringen“ sagte Rasa.
„Liebst du deinen Sohn überhaupt?“ Fragte Yashamaru.
„Ja ich liebe Kankuru und Temari auch. Meine beiden Kinder sind mir wichtiger als alles andere, darum habe ich Gaara dir anvertraut, meine Kinder sollen nicht von Shukaku umgebracht werden wenn Gaara die Kontrolle verliert“ antwortete Rasa.
„Ich meinte aber Gaara“ sagte Yashamaru.
„Gaara ist eine Waffe, mehr nicht. Ein kleiner Bastard mit einer scheußlichen Haarfarbe! Außerdem ist er der Mörder meiner Frau, du glaubst doch nicht ernsthaft ich würde diese Kreatur dafür lieben“ sagte Rasa.
„Ich verlasse die Anbu, ich will nicht für jemanden wie dich arbeiten Rasa“ sagte Yashamaru wütend.
„Wenn du das tust erfahren alle im Dorf das du das Labor in die Luft gesprengt hast“ sagte Rasa.
„Aber nur weil du es mir Befohlen hast.“
„Ich werde aber sagen das es dein eigener Plan war, weil du Gaara für dich allein haben wolltest. Wem werden die Leute wohl glauben? Einem desertierten Anbu oder dem Kazekage?“ Rasa lachte.
„Gut wie du willst“ erwiderte Yashamaru.
„Gaara ist nichts weiter als ein Experiment, gelingt es ist er eine mächtige Waffe, aber versagt er ist er eine Leiche“ sagte Rasa.
„Du verdammtes Monster!“ Rief Yashamaru.
„Du bist nicht besser als ich, immerhin befolgst du jeden meiner Befehle, auch dass du das Labor auf meinen Befehl hin gesprengt hast macht dich mitschuldig!“
„Warum sollte ich ihn anlügen, Hotaru lebt doch noch?“
„Dieses nervige Gör ist so gut wie tot. Sie wird künstlich am Leben erhalten und falls sie Überleben sollte, was sehr unwahrscheinlich ist, wird Gaara sie nie wieder sehen. Sie ist mir schon lange ein Dorn im Auge, ihre unerschütterliche Freundschaft zu Gaara. Selbst Temari und Kankuro die in der Schule das Gerücht verbreiten sollten, dass Hotaru eine Hexe ist haben versagt. Gaara fühlt sich viel zu sehr von ihr angezogen! Wenn sie sich ineinander verliebt hätten wäre das Projekt Jinchuuriki gescheitert. Ich musste sie also beseitigen.“
„Das Mädchen heißt Hotaru Tomoe“ sagte Yashamaru wütend. Die Ignoranz seines Schwagers verärgerte ihn. Er hasste ihn. Rasa war derjenige der Schuld an Karuras Tod war. Er wollte ein Kind das er zu einem Jinchuuriki machen konnte, da es bei Temari und Kankuro nicht funktionierte musste er ein drittes zeugen. Ein kleiner rothaariger Junge mit wunderschönen Augen. Kurz nach seiner Geburt wurde er seiner Mutter die ihn über alles liebte entrissen. Außer Yasamaru gaben alle Gaara die Schuld an Karuras Tod. Yashamaru liebte Gaara als wäre er sein eigener Sohn.
„Der Professor wird bald mit seiner Tochter nach Tokio zurück kehren. Sie haben dort angeblich bessere Behandlungsmethoden für ihre Wunden“ sagte Rasa.
„Ich frage mich ob sie jetzt noch eine Kunoichi werden kann“ sagte Yashamaru.
„Nicht mit diesen Verletzungen!“ Lachte Rasa.
Dann ging er auf Shukaku zu und stoppte dessen Zerstörungswut mithilfe eines goldfarbenen Sandes.

Hotaru überlebte und wuchs in Tokio auf. Gaara dagegen erlebte kurz darauf den schlimmsten Gebutstag seines Lebens. Doch irgendwann sollten sich die beiden wiedersehen. Ein Schicksal dem beide nicht entkommen sollten.
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