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Chien, immer zu spät

von Akame14
OneshotAllgemein / P12 / Gen
Aida Riko Akashi Seijūro Aomine Daiki Kagami Taiga Kuroko Tetsuya OC (Own Character)
06.11.2018
06.11.2018
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Irgendwo im Zug vor Neu-Delhi; Indien
Sicht von Unbekannt

Bäume und Felder zogen an meinem Zugfenster vorbei. Das Klingeln meines Handys holte mich aus meinen Gedanken, die zum Spiel letzter Woche gewandert waren. „Hallo?“ Fest klang eine Stimme aus dem Lautsprecher: „Ich bräuchte mal deine Hilfe… unter Umständen könnte ich Mist gebaut haben und hätte dich gerne im Team. Jemand anderen kann ich sonst nicht fragen, die sind alle zu alt. Noch dabei wären die Generation der Wunder und ein paar gute Spieler der besten Oberschulmannschaften. Also was sagst du, bist du dabei?“ Ein Lächeln huschte über mein Gesicht, wärend ich sprach: „Ich bin schon auf dem Weg. Es dauert allerdings, da ich aus Europa komme und du weißt ja, ich habe Flugangst. Ich bin grade in Indien, vielleicht schaffe ich es erst zur zweiten Hälfte des Spieles zu kommen. Würdest du dich dann bitte um die Formalitäten kümmern, dass ich auch wirklich mitspielen darf… Du weißt schon wegen…“ „Wollen sie was zu trinken?“, höflich wurde ich von einem Kellner unterbrochen. „Nein danke.“ Mit einer knappen Verbeugung ging er und lies mich wieder alleine. „Natürlich, es ist schon alles geklärt und Jabberwock hat auch nichts einzuwenden. Ich freue mich dass du kommst. Ich werde dein Trikot mitnehmen und in Spint 14 legen, so wie immer.“ „Ok bis dann, sollte ich doch früher da sein, dann melde ich mich bei dir oder Riko. Ich muss gleich umsteigen also man hört sich.“, nach diesen Abschiedsworten legte ich sofort auf um mir meine Tasche zu nehmen, aufzustehen und in den Gang zu treten. Quietschend blieb der Zug stehen, um seine Passagiere aussteigen zu lassen. Ein Windstoß zerrte an meinen weißen Haaren und von allen Seiten wurde ich neugierig beäugt. Weiße Haare und fast weiße Augen sind halt auffällig, genauso meine Körpergröße von 1,87m. Meine gebräunte Haut wiederum verwirrte so manch einen. Zielstrebig schritt ich auf ein benachbartes Gleis um in den dort wartenden Zug einzusteigen. Dort suchte ich mir eine freie Kabine um meine Tasche abzustellen. Mein Ticket legte ich gut sichtbar auf den kleinen Abstelltisch neben der Liegefläche und legte mich auf genau diese. Nachdenkend schlief ich ein und bemerkte den Kontrolleur schon nicht mehr.

1Tag später:
Sporthalle in Tokyo; Japan
Sicht von Kagetora Aida

„Wer hätte gedacht, das wir je wieder als Team zusammen spielen würden“, nach diesen Worten von Akashi-kun begrüßten sich alle von der Generation der Wunder. „Dann haben sich schon alle begrüßt, ja?“, fragte ich in die Runde. „Moment sind es nur wir? Was ist mit den anderen Zwei?“, fragte Kise-kun verwirrt. „Ah… natürlich habe ich sie auch herbestellt, genauso wie noch jemanden. Riko freust du dich schon, es ist eine Weile her, das ihr euch gesehen habt.“ „Du meinst Chien?“ „Ja.“, antwortete ich meiner Tochter. Die Jungs tauschten nur verwirrte Blicke und auch die nun angekommenen sahen auch nicht anders aus. „Wir kennen Chien schon seit Jahren, benutzt aber bitte nicht diesen Spitznamen, das mag…“ „Tetsu!“, laut aufschreiend stürzte sich Satsuki-san auf Kuroko-kun. „Nun ja. Beginnen wir mit dem Training.“
Eine Nachricht drängte meine Gedanken an unseren Zuspätkommer zurück. Jabberwock macht Ärger. Na toll und ich darf für diese Rotzbengel bezahlen… Kurz schaute ich den Jungs noch beim Spielen zu, bis ich das Training beendete. „Ich bin noch kurz unterwegs.“, gab ich meiner Tochter Bescheid, wärend ich meine Jacketjacke nahm und zur Tür der Sporthalle ging. „Wo willst du hin?“, fragte sie mich verwirrt. „Roppongi. Scheinbar macht Jabberwock dort ein wenig Ärger.“, erklärte ich. „In Roppongi? Jabberwock?“ „Aber warum musst du dahin Kagetora-san?“, die Frage kam von Hyuuga-kun. „Um sie zum Bleiben zu bewegen, habe ich zugesagt, für ihre Kosten aufzukommen. Und das aus eigener Tasche…“ bei diesem Gedanken wurde mir schlecht. Ich ging aus der Tür. Leise hörte ich noch die Stimmen von Kise-kun und Kagami-kun.




1 Tag später, zum Mitte des 3. Viertels, des Spieles gegen Jabberwock
Sporthalle Tokyo, Japan
Sicht Unbekannt

Meine Tasche packte ich noch in den Spint, dann machte ich mich schnell auf den Weg in die Halle rein. An meinem Trikot zupfend betrat ich diese auch. Kurz stoppte ich um Kagetora-san ausfindig zu machen. Als ich ihn gefunden hatte, ging ich schnell zu ihm hin. „Hättest du dir nich eine andere Farbe raussuchen können... Du weißt ich kann diese Farbe nicht ausstehen!“ Laut Polternd flog er vor Schreck zu Boden und auch die anderen auf der Bank zuckten zusammen. Mit schmerzender Miene rieb sich Kagetora-san das Steißbein. Freundlich hielt ich ihm meine Hand als Stütze hin, die er auch dankend annahm. „Schön dass du auch mal da bist! Deinen Spitznamen hast du dir reglich verdient Chien, wobei Ghost ja noch besser passt. Du bist schlimmer als Kuroko, nur das du das kontrollieren kannst.“ Riko lief schnell zu den Schiedsrichtern am Rand und forderte ein Timeout. Skeptisch wurde ich angesehen. „Leute das ist Chien, sie spielt bei uns im Team mit.“ Seufzend schüttelte ich meinen Kopf: „Mein Name ist Hella Shiratori, freut mich. Bitte nutzt meinen Vornamen, ich bin es von Europa mittlerweile so gewöhnt.“ „Sie wird auch Ghost genannt, ihr wird auch nachgesagt fliegen zu können… was auch fast schon irgendwie stimmt…“ grinsend, über diese Aussage von Riko, ging ich zu Jabberwock. „Nash Gold Jr.“ Verachtende Blicke wurden mir zugeworfen, diese beachtete ich allerdings nicht sondern Schritt weiter auf den Blonden zu. „Um zumindest höflich zu wirken, bedanke ich mich dass ihr gestattet, dass ich mitspielen darf. Um aber das zu sein was ich bin: Ihr habt einen Fehler damit begangen. Ich bin nicht umsonst die einzige weibliche Spielerin in den Jungenmannschaften.“ „Ach und vor einem kleinen Äffchen sollen wir Angst haben?“, fragte Jason Silver spöttisch. „Ja! Das solltet ihr, denn auch Äffchen haben Krallen und wissen sich gegen die größeren zu Wehren! Oh… und ich bin lieber ein Äffchen, als Abschaum!“ mit überheblichem Grinsen ging ich zurück zu Riko und dem Team. „Ok Kuroko, du bleibst draußen, Hella du geht’s rein. Zeig ihnen, das der Name Ghost nicht umsonst so gefürchtet ist.“

Sicht Nash

„Nash, wer ist das Mädchen?“ „Hella Shiratori, sie wird auch gerne als Ghost bezeichnet. Sie ist eine große Ausnahme, da sie in den Jungenmannschaften spielen darf. Unterschätzt sie nicht, viel wird sie aber nicht ändern. Es sind halt nur Äffchen.“ Ihre Überheblichkeit regte mich auf, als ob sie irgendwas ändern würde. Pah das ich nicht lache. Sie ist genau wie die anderen, nur ein kleines Äffchen. Zeitverschwendung. Das Signal für das weitergehen des Spieles ertönte. Dieses Mal blieb der Kleine von gestern Abend auf der Bank, dafür kam sie rein. Ich hatte schon einiges über den berühmten Ghost gehört, doch dass „er“ so aussieht wusste ich nicht. Denn auch wenn die weißen Haaren und Augen zu dem Bild passen würden, so passte die Hautfarbe so gar nicht dazu. Die Moccabraune Haut wirkte ehr gegenteilig zu ihrem Titel. Auch ihre Ausstrahlung war ehr kräftig, eigentlich nicht zu Übersehen. Mit einem gezielten Pass bekam ich den Ball zugespielt, nach kurzem dribbeln punktete ich. Immer wieder, bis sie weg war. Irritiert blieb ich stehen, suchte das Spielfeld nach ihr ab. Doch ich fand sie nicht. Plötzlich war der Ball nicht mehr in meinem Besitz. „Steal!“ „Los Hella-san!“, hörte ich von der Seite die Stimmen der Äffchen. Das laute Dröhnen des Bazzers, ging durch das Stadion. Entgeistert sahen mich Silver und die Anderen an, wärend mein Blick auf der weißhaarigen lag. Diese baumelte noch kurz am Korb und lies sich dann fallen. Etwas in die Knie gehend kam sie auf dem Boden der Halle auf und ihre gut trainierten Muskeln spielten unter ihrer Moccabraunen Haut. Provozierend langsam stellte sie sich, in ihrer vollen Größe auf und schritt ebenso langsam auf mich zu. Kurz vor mir blieb sie Stehen und sprach: „Ich bin nicht wie der kleine mit den blauen Haaren. Ich kann es kontrollieren, so werdet ihr nie wissen, wann ich zuschlagen werde oder nicht.“ Spöttisch grinste mich die Weißhaarige an und ging zu ihren Teamkameraden. „Toller Dunk Hellacchi.“ „Ja nicht schlecht, du sahst echt so aus, als ob du fliegst.“ „Gut gemacht.“ „Mhm, obwohl du so klein bist.“ „Hey, kann ich was dafür dass du so groß bist? Ich bin im Übrigen nämlich nicht grade klein… Immerhin bin ich so groß wie Blondie 1 und 2…“, vorwurfsvoll schaute sie den Riesen in ihrer Mannschaft an und deutete mit ihren Daumen auf mich und den anderen aus ihrem Team. „Hey Nash, alles ok bei dir? Dir hat ein Mädchen den Ball geklaut!“, spottete Jason. Wütend ballte ich meine Hände zu Fäusten. Das würde sie zurückbekommen.

Sicht Hella

Aus dem Augenwinkel konnte ich Silvers und Nash reden sehen, es war wohl eine Provokation von Silver an Blondie, denn dieser ballte seine Hände zu Fäusten. Triumphierend schmunzelte ich. „Was ist los Hellacchi?“, fragend sah Akashi-kun, wie ich mittlerweile wusste, an. „Ich wusste ja, das man im Street Ball provozieren können muss, das sich provozieren zu lassen dazugehört, wusste ich nicht.“ Ein kichern konnte ich dann doch nicht unterdrücken und verwirrt wurde ich von allen angesehen. Dann nahm ich Bewegungen war und lies Akashi-kun stehen und stellte mich Nash in den Weg, dieser Grinste aber nur abwertend. Er wollte also ein one-one. Ich erwiederte sein Grinsen. Dann sah ich in seine Augen, das waren sie also, seine berühmten Augen, über die ich in Deutschland und Frankreich so viel gehört hatte. Ich schloss meine Augen und atmete tief ein und wieder aus. Mein Grinsen wurde noch breiter, was ihn zu verwirren schien. Mit einem Mal hatte nicht mehr er den Ball, sondern Aomine-kun stürmte mit diesem vor und dunkte den Ball sauber ein. Entsetzt starrte mich mein gegenüber an. Ich stellte mich aufrecht hin und sah ihn herausfordernd an: „ Ich sagte es dir doch, erstens ich kann es kontrollieren. So wie ich aus deinem Sichtfenster verschwinden kann, so kann ich auch so sehr herausstechen, dass du niemand anderen mehr wahrnimmst. Und zweitens: Ihr werdet nie wissen wann ich zuschlagen werde.“ „Danke Hella-chan!“ „ Freut mich, dass ich helfen konnte. Nur tue mir doch bitte den Gefallen und nehme das –chan von meinem Namen.“, süßlich lächelte ich ihn an. „Ach magst du das nicht, Hella-chan?“, kam es herausfordernd von ihm. „Nein, nicht wirklich, Aomine-chan. Dieses Spiel, können Zwei spielen“, unschuldig grinste ich den Blauhaarigen an. Dieser verzog nur das Gesicht: „Ok, ok, Hella.“
Schmunzelnd ging ich wieder zu meiner Position etwas weiter hinten. Ein Schatten verdeckte mich und ich musste hochschauen, was bei meiner Größe von 1,87m, nicht so oft der Fall war. Silver grinste mich nur abwertend und dreckig an. „Na Püppchen, ganz alleine hier?“ „Jetzt wo Nash bei mir versagt hat, schickt er also sein Hündchen? Erbärmlich… ich hatte mehr erwartet.“, provozierte ich den ebenfalls weißhaarigen vor mir.

Sicht Aomine

Etwas verwundert sah ich mich auf dem Feld um. Silver stand weder bei mir, noch bei Bakagami, Akashi oder Murasakibara. Folglich musste er bei Hella sein. Ich drehte mich leicht in ihre Richtung, meine Vermutung bestätigte sich. Silvers stand genau vor dem kleinen Teufel. Ich wollte schon zu ihr, um ihr zu helfen, doch ich wurde von der Nummer 7 aufgehalten. Ich sah die Mundbewegungen von Hella und  wie das Gesicht von Silver sich verzerrte. Dann bekam Silver den Ball. Er kam an ihr vorbei, da sie keine Anstalten machte sich zu bewegen. „Mist!“, fluchte ich und mein Gegenüber grinste mich an. „Selbst wenn sie gut ist, keiner kann Silver aufhalten.“ Ein klares aber lautes Lachen dröhnte durch die Halle. Jeder drehte sich verwirrt zu der Quelle. Die weißhaarige hielt sich den Bauch und lachte mit Tränen in den Augen. „Man der war gut, Silver. Fast hätte ich dir das abgekauft. Ich nehme deine Herausforderung an.“, hinterhältig grinste sie. Mit einem Mal musste ich auch grinsen. Gespielt hatte ich zwar weder mit ihr, noch gegen sie, auch hatte ich sie noch nie spielen sehen, doch ein Gefühl sagte mir, das ich Silver ihr überlassen könne. „Sie ist nicht gut, sie ist der Teufel. Selbst euer Silver kommt nich gegen sie an!“, grinste ich die Nummer Sieben heimtückisch an. Wehe du lässt mich jetzt als Lügner dastehen, Hella!





Sicht Hella

Grinsend drehte ich auf meinen Fersen um, legte einen kurzen Sprint hin und sprang. Zur gleichen Zeit war mein Kontrahent dabei den Ball in den Korb zu dunken. Mit einer kräftigen Armbewegung schlug ich ihm den Ball aus der Hand. Krachend schlug dieser an das Brett und prallte wieder zu mir zurück. Lächelnd nahm ich ihn entgegen, schlug einen Haken um 180° und dribbelte den Ball vor mir her. Das orangene Leder schickte ich zu Akashi, der schnell vorpreschte. Suchend sahen sich die roten Augen um, als zwei Spieler von Jabberwock ihn deckten. Ein leiser Pfiff verließ meine Lippen und Akashi passte mir den Ball zu. Nun stand mir nur noch Silver im Weg. „Na, wer ist wohl besser. Um es Fair zu machen werde ich den Ball auch dunken!“, prophezeite ich ihm grinsend. Wohlwissend, dass es ihn Aufregen würde. Ich änderte meinen Rhythmus und zog den Ball länger zu mir. Kampfeswille blitzte in seinen Augen auf und ich hörte Nash noch leise murmeln: „Silver pass auf.“ Blitzschnell wechselte ich meinen Rhythmus wieder zu meinen schnellen und festen Schlägen und rauschte an dem weißhaarigen vorbei. An der Freiwurf Linie sprang ich kräftig ab. Hart schlug das Metall des Korbes gegen meine Hand, doch mein Ziel hatte ich erreicht. Das orangene Leder schlug auf dem Hallenboden direkt unter dem Korb auf. Langsam ließ ich mich vom Metallramen, des Korbes abgleiten und landete geschmeidig auf meinen, in den schwarzen Turnschuhen steckenden Füßen. In der Halle blieb es erst einmal still. Keiner traute sich auch nur einen Mucks von sich zu geben, doch dann brach Jubel auf den Zuschauerplätzen aus und auch von der Mannschaft drangen die Jubelrufe zu mir durch. Ich hatte jedoch nur Augen für Silver und Nash, ihre Reaktionen. Und diese fielen genauso verschieden aus, wie sie an sich schon waren. Wärend Silver mich still und ungläubig anstarrt, ballte Nash seine Hände zu Fäusten. Auch der Rest von Jabberwock war erst einmal still. Kein dummer Spruch, keine wahnwitzigen Verhöhnungen, nichts. Dazu saß der Schock, das Silver von einem Mädchen übertrumpft wurde einfach zu tief. Überlegen grinsend sah ich zu meinem Gegner. Seine Augen sprühten voller Mordlust und Kampfeswille. Gut, dann hatte ich meinen Gegner für heute Abend gefunden.
Von beiden Seiten wurden fast schon abwechselnd immer wieder die Punkte gemacht. Wenn Jabberwock punktete, zog Vorpal Sword nach. Wenn Vorpal Sword punktete, machte auch Jabberwock Punkte. Niemand schenkte dem Gegner einen Punkt. Das Signal für ein Time Out ließ mich aus meiner Konzentration hoch kommen. Keuchend setzte ich mich auf die Bank: „Danke, das du mich angerufen hast, ich wäre zwar so oder so da gewesen, um mindesten zuschauen zu können, aber zu spielen ist einfach geil! Ich musste mich schon länger nicht mehr so ins Zeug legen…“ Schmunzeln über meine Worte sah er mich an. „Dem entnehme ich, dass wenn ich dich aus dem Spiel nehme, ich besser sofort zur Flucht begeben sollte… Stimmt’s?“ Fies Grinsend nickte ich und er fing an aus vollem Halse zu lachen. „Ok, ihr spielt weiter wie bisher, punktet weiter, aber überanstrengt euch nicht. Verstanden?“ „Mhmm.“ „Ja.“ „Von mir aus..“ „Ja!“ „Klar, also kann ich ja weitermachen, wie bisher auch.“ Ein stechender Schmerz zog durch meinen Hinterkopf, als Riko mir ihr Klemmbrett über den Kopf zog. „Man, hör zu! Du sollst dich nicht noch weiter verausgaben!“ „Mensch Riko, wer sagt denn, dass ich mich dabei verausgabe? Nur weil ich etwas schwerer Atme, oder was? Ich glaube du brauchst eine Brille! Mir geht es gut, ich bin in Hochform. Ich spiele Tagtäglich so viel und in etwa auch diese Klasse. Das kratz nicht mal an meiner Grenze! Das Spiel ist einfach GEIL!“ Mein Grinsen zog sich über mein Gesicht und das Adrenalin schoss durch meinen Körper.  Das Signal zum Weiterspielen lies mich noch einmal tief einatmen und schwunghaft aufstehen. Mit etwas wippenden Schritten zum Auflockern ging ich euphorisch zurück aufs Feld. Zu mir gesellte sich die Nummer 6, leicht verwirrt über diesen Umstand hob ich eine Augenbraue und sah mich nach Silver um. Dieser hatte sich zu Murasakibara gestellt und wirkte nicht grade begeistert.  Erstaunlicherweise konnte die Nummer 6 recht gut mit mir mithalten und vereitelte einige meiner Versuche zu dunken. Ich ärgerte mich grade, weil mir die Nummer 6 im Weg stand und hörte einen Schrei. Murasakibara lag den rechten Arm haltend auf dem Boden. Aufgebracht kamen Riko, Kagetora und das pink haarige Mädchen, Satsuki war glaube ich ihr Name, zu diesem. Rufe aus meinem Team wurden laut, das Silver das beabsichtigt gemacht hätte. Doch der zuckte nur mit den Schultern. Nach einer kleinen Diskussion zwischen Kagetora, Murasakibara und Kuroko, trat der kleine blau haarige Spieler nun zu uns aufs Feld. Zwei Geister, zwei Asse und ein Genie, standen nun auf unserer Seite.
Durch Kuroko kamen die Pässe auch direkt an den Korb und sein Wurf war wirklich mal was anderes. Dann stand es 83-87, Nash stand Akashi gegenüber, an mir hing die Nummer 6 noch immer, wie eine Klette. Als sich die Aura des Blonden schlagartig veränderte. „Vorsicht!“, mein Ruf kam zu spät. Nash veränderte sein Spiel schlagartig und der neue Punktestand war nun 83-89. Nach weiteren Punkten durch Nash und bei uns von Kagami und mir, stand es nun 87-91. Viel Zeit hatten wir eindeutig nicht mehr. Ein 3 Punkte Wurf von Akashi führte zu einem 1 Punkte Unterschied. Ein Punkt und es wäre ein Gleichstand. Zwei Punkte und wir hätten gewonnen. Drei Punkte, wären noch besser.
Jabberwock, wollte uns das scheinbar jedoch nicht durchgehen lassen. Sie passten sich den Ball nur noch zu. Doch sie unterschätzen Kuroko, dieser konnte einen Pass abfangen und rannte vor. Kagami und Aomine direkt auf den Fersen. Zusammen schafften sie es sich gegen Nash durch zusetzten und noch zu dunken. Endstand: 92-91. Vorpal Sword gewinnt. Jeder, bis auf Jabberwock freute sich. Ich ging zu Nash. „Na, jetzt hast du auch mal verloren. Nicht wahr Ash? Bis zum nächsten Mal, zur Entscheidung, wer von uns der bessere ist.“, leicht lächelnd hielt ich ihm die Hand entgegen. Starr und entgeistert sah er mich an. „Also wirklich, du bist es Hell. Hätte nicht gedacht noch Mal gegen dich zu spielen. Ich konnte nie gewinnen, nie gegen dich, oder? Hella Gold.“ Daraufhin ergriff er meine Hand und lies sich von  mir hochziehen. Ein leichtes Lächeln noch auf den Lippen machte ich kehrt und verschwand in den Kabinen. Na denn auf Wiedersehen Bruder. Mal schauen wie du dich bis zum nächsten Mal weiterentwickeln wirst.

Am Bahnhof, Tokio
„Kagetora hat Recht, ich sollte echt an meinem zu spät kommen etwas machen. Ich komme immer wieder zu spät.“
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