Für immer und ewig

von Carrow
OneshotRomanze / P16
05.11.2018
05.11.2018
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Viele Jahre waren vergangen. Sie kannten sich besser als jeder Andere. Weder Yato noch Hiyori hatten diese Verbindung am Anfang gewollt, und doch war sie zustande gekommen. Yato war schon nach wenigen Monaten bewusst, dass seine Gefühle über klassische Freundschaft hinausgingen. Doch er hatte sich geschworen, nie etwas mit einem Menschen anzufangen. Mit einer Minderjährigen schon mal garnicht. Insgeheim hatte er es Yukine nicht mal übel genommen, als er während des Reinigungsrituals zugegeben hatte, dass er auf die Kleine stand. Das lag vermutlich am Alter, da spielten die Hormone nun mal verrückt.

Im Laufe de Jahre lernten sie einander zu lesen wie kaum ein Anderer. Selbst Yukine verstand die Blickgespräche zwischen ihnen nur bedingt. Die Art und Weise wie Yukine mit Hiyori umging, deutete seit seiner Reinigung auf ein rein freundschaftliches Interesse hin. Und dies genügte dem Gott vollkommen. Ihm war bewusst, mit welchen Problemen er das Leben der Schülerin verkompliziert hatte. Doch sein eigener Wunsch, von jemanden ehrlich geliebt und als Gott verehrt zu werden war stärker. Daher ließ er zu, dass sie sich immer mehr in sein Leben drängte.

Sie für seine geheimen Missionen zu verlassen war das Schwerste, was er in den letzten 50 Jahren getan hatte. Auch Yukine war ihm sehr ans Herz gewachsen, doch der war mit seinem Training bei Kazuma gut beschäftigt. Also gab es hier für ihn nicht viel zu tun. Daher hatte er sich mal wieder mit der Drecksarbeit für seinen Vater beschäftigt. Die Morde, die er begann, waren für ihn ohne jede Bedeutung. Er führte die Aufträge stur aus, ohne ein Wort mehr als nötig zu verlieren. Sein Shinki ging ihm auf die Nerven, was er ihr auch immer wieder mal sagte. Leider war er noch immer auf sie angewiesen. Die Seele von Yukine war zu rein, um solche Aufgaben zu erledigen. Er wollte die junge Seele nicht mehr als nötig mit solchen Aufträgen belästigen. Daher hatte er diese Jobs im Laufe der Jahrhunderte immer mit einer Norah erledigt.

Doch nach seiner Rückkehr war ihm bewusst geworden, dass er im Herzen doch ein Glücksgott sein wollte. Daher hatte er sich von Norah und seinem Vater losgesagt, um mit Yukine einen komplett anderen Weg einzuschlagen. Einen Weg des Friedens, der den Menschen half. Ein Weg, der unschuldige Menschen wie Hiyori und ihre Freundinnen glücklich machte. So wie es Ibukis Traum gewesen war. Eine Welt ohne Ayakashi erschien ihm ein mehr als lohnenswertes Ziel und mit einem so mächtigen Shinki wie Yukine erschien ihm alles möglich. Nie hätte er sich erträumen lassen, dass eine so winzige Seele wie er zu einem derartig starken Gotteswerkzeug heranreifen würde. Immerhin hatten sie Hiyori erneut retten können, nachdem sie sich für ihn erneut in Gefahr gebracht hatte.

Der Gedanke daran, dass er Hiyori bei seinem Ausflug ins Totenreich fast endgültig verloren hatte, brach ihm beinahe das Herz. Als sie ihm aus dem Totenreich mit seinem wahren Namen gerufen hatte, glaubte er erst, sich verhört zu haben. Doch es war kein Traum, Hiyori hatte ihm tatsächlich das Leben gerettet. Wenn die Gruppe in jenem Moment nicht in einer derartig prekären Lage gewesen wäre, hätte er ihr bei seiner Rückkehr direkt einen Kuss auf die Wange gegeben. So dauerte es einige Wochen, bis sie sich noch näher kamen. Doch als Hiyori ihm bei auf einen ihrer Spaziergänge einen Kuss gab, war es ihm geschehen. Sie gingen direkt zum Händchenhalten über. Für Yukine und die befreundeten Göttern und Shinkis war dies keine große Überraschung. Es sprach sie auch schnell unter den anderen Götter rum, traf jedoch auf wenig Gegenliebe. Es war ein offenes Geheimnis, welche Probleme eine solche Beziehung mit sich führte. Allerdings war Yato bekanntermaßen ein Sturkopf und hielt an der Beziehung fest, egal was man ihm sagte.

In den nächsten Wochen traf sich Hiyori wieder täglich mit ihm. Doch die Nähe von Kofke, Daikoku und Yukine wurde ihm irgendwann zu viel. Also beschloss er, an den Wochenenden die Nächte bei Hiyori zu verbringen. Im ersten Moment wollte sie ihm für diese Idee eine Kopfnuss verpassen und empört wegrennen. Allerdings wollten ihr Herz und ihr Körper doch etwas Anderes. Sie wollte herausfinden, wie es war, vollkommen ungestört zu sein. Wollte endlich mal "richtig" mit ihm knuddeln... Und vielleicht auch irgendwann seinen nicht unattraktiven Körper näher erkunden. Als sie das erste Mal davon geträumt hatte, mit Yato etwas mehr als nur Küsse auszutauschen war sie empört über sich selbst. Andererseits... Sie war nun mal eine 18-jährige Oberschülerin, da waren solche Vorstellungen völlig normal. Und was hatte sie schon zu verlieren?

Am ersten Abend schlich er sich wie abgesprochen gegen neun Uhr abends in ihr Zimmer. Hiyori hörte, wie er durch das offene Fenster sprang, legte daraufhin ihre Hausaufgaben beiseite und streckte sich ausgiebig. Mit Yato in der Nähe konnte sie sich sowieso nicht mehr konzentrieren. Bevor sie sich zu ihm umdrehen konnte, stand er auch schon hinter Hiyori. Er begann, sanft ihre angespannten Schultern zu massieren. Mit einem Kuss auf dem Hinterkopf begrüßte er seine Freundin.

"Moin, moin, ich habe hier einen Auftrag zu erfüllen."

Hiyori war von der sanften Massage überrascht. Yato war wirklich gut darin. "Nix mit Auftrag, du besuchst mich doch hier nur zum Vergnügen. Aber... ist es hier nicht zu gefährlich für dich?"

Yato konnte sie beruhigen: "Nicht wirklich. Ich hab ein paar Vorkehrungen getroffen, damit hier nicht jeder Wurm-Ayakashi durchkommt. Und Yukine hab ich auf Kurzwahl, der ist im Notfall auch blitzschnell hier."

Eine unangenehme Stille breitete sich nun im Raum aus. Hiyori fragte Yato: "Und was willst du nun machen?"

Er antwortete mit einer Gegenfrage: "Wonach ist dir kleine Prinzessin?"

Hiyori war unentschlossen "Ach, ich weiß nicht... "

Bevor ihr Zögern größere Ausmaße annehmen konnte, küsste er seine Freundin einfach und lenkte sie so von ihren Gedanken ab. Hiyoris Körper sprach aus, was sie selbst nicht konnte. Schon so ein kleiner Kuss und ein bisschen Körperkontakt erregte seine Freundin offensichtlich sehr. Doch da gab es ein Problem... Als sie ihm ihre Brüste regelrecht ins Gesicht drückte und es sich auf seinem Schoß bequem machte, ließ er sich nach hinten fallen und griff wahllos zu seinem Handy. Dort fing er an, Tetris zu spielen. Hiyori verstand die Welt nicht mehr. Er war doch hier, damit sie als Paar ein wenig mehr Privatsphäre hatten. Und kaum, dass es etwas interessant wurde, zockte er am Handy? Als sie ihn darauf ansprach, wimmelte er sie mit einem kurzen "wir wollen doch nichts überstürzen" ab. Letztendlich verbrachten sie den Abend mit dem Schauen von Animes. Zur Schlafenszeit klaute sich Yato eine kurze Hose und ein T-Shirt von Hiyoris Bruder und sie schliefen eng aneinander gekuschelt.

Solche Szenen wiederholten sich in den nächsten Wochen regelmäßig. Hiyori wollte offensichtlich nackte Tatsachen sehen, doch er boykottierte immer wieder gezielt die Stimmung. Nach zwei Monaten und zwölf misslungenen Verführungsversuchen hatte die junge Frau endgültig die Nase voll. An einem sonnigen Nachmittag begab sie sich zu Kofke, die ihr mittteilte, dass Yato und Yukine bei einem Auftrag waren. Etwas unsicher fragte Hiyori die Göttin, warum Männer immer wieder den Beischlaf mieden. Klar, der Gedanke mit Yato zu schlafen fühlte sich schon etwas komisch an... Aber ihr Körper wollte ihn. Kofke hörte ihrer Freundin genau zu und beschloss, dieses Geheimnis zu lüften: "Hiyori, es ist so... Wenn eine Menschenfrau Sex mit einem Gott hat, dann wird sie unweigerlich ein Kind erwarten. Kein Mittel aus der Menschenwelt kann das verhindern. Die Zauber der Götter funktionieren bei dieser Sache auch nicht. Das Kind wird dann logischerweise ein Halbgott, der seine Mutter bei der Geburt unweigerlich tötet. Vermutlich will Yato dich vor diesem Schicksal bewahren. Er will dich so lange als Mensch behalten, wie er nur kann."

Hiyori schnaufte. Sie hatte sich schon länger mit dem Gedanken angefreundet, vermutlich eher aus ihrem irdischen Leben auszuscheiden als üblich. Aber war es der Sex mit Yato wirklich wert? War er es wert? Was war mit ihrer Familie? Ihren besten Freundinnen? Konnten sie ohne sie leben? Zu ihrem Erstaunen sagte ihr Unterbewusstsein "Ja, er ist all das wert." Doch da blieb noch die Frage, wie es mit dem Kind weitergehen sollte:

"Und was wäre, wenn ich ein Kind von Yato gebäre und er mich sofort zu seinem Shinki macht? Dann wäre ich doch auch ein Geist und wir könnten gemeinsam mit Yukine das Kind großziehen. Es wird wohl kaum seinen leiblichen Vater vergessen, wodurch wir drei weiterhin existieren müssten. Durch seine hässlichen Aufträge, die er mit Norah durchgeführt hat, sollte er ebenfalls als Unheilsgott in der Erinnerung vieler Menschen bleiben. Soweit ich weiß, muss er nun diese Aufträge nicht mehr durchführen, wodurch wir drei mit ganz normalen Jobs das Kind versorgen könnten.."

Kofke nickte zur Bestätigung: "Du scheinst schon länger nicht mehr am Leben zu hängen... Lass das besser Tenjin nicht wissen. Er will eigentlich, dass dich Yato aus dieser ganzen Sache raushält. Doch dafür ist es ja offensichtlich mehr als zu spät. Ich will nicht über dich urteilen, doch ich denke, dass es das Beste für dich ist, wenn du noch eine Weile ein Mensch bleibst. Ob Monate, Jahre oder Jahrzehnte ist dir überlassen. Yato wird immer in deinem Leben sein und auf dich warten, bis du dich bereit dazu fühlst, ein Teil des Jenseits zu werden"

Als Hiyori den Gott und sein blondes Shinki in der Entfernung sah, umarmte sie ihre Freundin zum Abschied und ging ihnen entgegen. Die Schülerin schmiss sich Yato regelrecht in die Arme, während  Yukine ging einfach unbeirrt weiterging. Er wollte nicht das fünfte Rad am Wagen sein, also beschloss er, sich erstmal seinen Hausaufgaben zu widmen. Yato hingegeben prahlte erstmal ein wenig von dem gut gelungenen Auftrag und der Belohnung. Danach verzog er sich mit Hiyori in einen nahe gelegenen Park, wo sie sich zusammen auf eine Bank setzten. Sie unterhielten sich über Nichtigkeiten, während die Sonne langsam unterging. Hiyori kuschelte sich an ihren Freund und sammelte ihren gesamten Mut, bevor sie Yato sagte, was genau mit ihr los war:

"Hör zu, Yato... Ich weis jetzt, warum du mir körperlich nicht näher kommen willst. Kofke hat mir von der Halbgottsache erzählt. Vermutlich traust du dich nicht, mehr Hautkontakt zuzulassen, weil du dir deiner eigenen Selbstbeherrschung nicht sicher bist. Doch ich will diese Beherrschung garnicht. Ich kann damit leben, nächstes Jahr zu sterben. Der Tod schreckt mich nicht, heißt er doch nur, dass ich dir ein Stück näher bin. Ich warte seit Jahren jeden Tag darauf, dass die Schule endlich vorbei ist und ich hier bei dir sein kann. Die Welt das draußen mag Vielen gefallen. Doch mein Platz ist hier, an deiner Seite."

Yato sah sie verwundert an."Bist du dir da wirklich sicher? Ich meine, als Mensch hast du doch noch garnichts erlebt..."

Hiyori hatte von derartigen Argumentationen genug. "Das was ich mit dir erlebt habe, reicht mir vollkommen. Von mir aus könnte es ewig so weitergehen. Das Menschenreich ist nicht weniger gefährlich als das Totenreich. Wir müssen ja nicht hier und jetzt übereinander herfallen... Doch ich möchte dir noch näher kommen. Ich bin kein Kind mehr. Ich ahne, was auf mich zukommt. Und ich fühle mich bereit dafür."

Bevor sie auch nur ansatzweise reagieren konnte, lag sie auf dem Rücken und er saß auf ihr. Demonstrativ setze er sich auf ihr Becken und flüsterte ihr ins Ohr "Ich gebe dir jetzt noch zwei Wochen, damit du dir das nochmal ganz genau überlegen kannst. Wenn du dann immernoch DAS von mir willst, lass ich mich VIELLEICHT drauf ein." Danach gab er ihr einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging nachdenklich von Dannen.

Während ihrer "Bedenkzeit" drehten sich Hiyoris Gedanken immer mehr im Kreis. Der Gedanke zu sterben war für sie nicht soo extrem tragisch. Sie liebte ihre Eltern und ihre Freundinnen, doch sie wollte für ihr Studium sowieso ihr Leben komplett neu anfangen. Warum sollte sie sich nicht einfach verabschieden? In wenigen Wochen waren die Aufnahmeprüfungen für die Universität. Bis man die Schwangerschaft sehen würde, war sie definitiv schon aus ihrer Stadt verschwunden. Fernab von all den neugierigen Blicken von Familie und Freunden konnte sie alles für ihr Ableben vorbereiten. Hiyori sprach auch mit Kofke über diesen Plan. Die Göttin wusste, dass ein solcher Plan durchaus realistisch war. Allerdings durfte es nicht zu weit weg sein, damit Yato zur Geburt bei ihr sein konnte. Daraufhin verworf Hiyori diese Option und dachte sich eine andere, näher gelegene Lösung aus. Ein Leben als Aushilfe in einer Buchhandlung am anderen Ende der Großstadt schien ihr auch durchaus möglich. Alle Menschen, die sie kannte hatten ausschließlich in den östlichen Bezirken zu tun, weshalb sie in den westlichen Randbezirken relativ ungestört leben könnte.

Als Yato am übernächsten Freitagabend durch das Fenster in ihr Zimmer schlich, wartete sie bereits im Wohnzimmer auf ihn. Offensichtlich hatte sie das Haus für sich allein, den ihre Zimmertür stand offen. Die junge Frau trug ein dunklen, knielangen Rock samt passender Bluse und hatte sein Lieblingsessen zubereitet. Der Gott brauchte nicht lange, um zu begreifen warum sie für ihn so einen Aufstand veranstaltete. Das Paar erzählte ein wenig von seinem Tag, bevor sie es sich auf dem Sofa bequem machten. Im Hintergrund lief die irgendeine Glamrockband. Sie wusste allerdings, dass Yato das "Greatest Hits" Album von Bon Jovi insgeheim sehr mochte. Das Paar unterhielt sich weiter über Nichtigkeiten, bis Hiyori sich überwand und ihren Freund offensiv küsste. Die junge Frau setzte ihren kurvigen Körper geschickt ein, um ihn von seinen Zweifeln abzubringen. Mal drückte sie ihm ihre Brüste ins Gesicht, mal strich sie mit dem Finger seinen Oberkörper entlang, kraulte sein Haar, küsste seinen Hals entlang...

Als sie ihm das Halstuch abnahm, wurde ihm endgültig bewusst, was sie vorhatte. Doch er brauchte eine Bestätigung. Bevor sie sich komplett dem Rausch der Hormone hingaben, löste er den Kuss und fragte seine Freundin:

"Und du bist absolut sicher, dass du das hier willst. Mit allen Konsequenzen? Du weist, was auf dich zukommt. Wenn du lieber ein normales Leben führen willst, schick mich jetzt fort. Wenn du mich weiterhin in deinem Leben willst, bleibe ich hier und mach mit dir, was du willst"

Hiyori antwortete; "Ich habe mich für dich entschieden. Mit allem, was dazu gehört. Ich werde nach der Schule ein Leben am anderen Ende der Stadt beginnen, allein. Dort können wir dann alles für meinen Übergang ins Totenreich vorbereiten. Ich werde dein sein, bis in alle Ewigkeit."

Yato hatte insgeheim auf diese Antwort gehofft. Jetzt musste er sich nicht mehr zurückhalten. Seine Freundin begann mit einem sanften Kuss, den er recht schnell intensivierte. Bevor weitere Kleidungsstücke ihren Weg auf den Fußboden finden konnten, trug er seine Freundin wie eine Prinzessin ins Bett. Er legte sie kurz ab, war aber im nächsten Moment bereits über ihr. Ihre Hände wanderten seinen Oberkörper hinauf und hinab, bevor sie den Reißverschluss seiner Jacke öffnete. Darunter trug er ein weites T-Shirt. Hiyori fasste unter den dünnen Stoff und strich über seine strammen Bauchmuskeln. Yato tat ihr den Gefallen, richtete sich kurz auf, entledigte sich seiner Oberbekleidung und warf sie irgendwo in den Raum. Danach widmete er sich ihrem Oberkörper. Er küsste den weiten Ausschnitt und fing an, die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen. Doch das war mit einer Hand schwierig. Also schob Hiyori seine Hand sanft beiseite erledigte das selbst. Der Anblick ihres makellosen Oberkörpers raubte ihm endgültig den Verstand. Er fing an, ihren straffen Bauch zu massieren. Ihre Reaktion entfachte seine Lust in ihm nur umso deutlicher. Seine Lippen folgten seinen Händen. Nichts von ihrer wunderschönen Haut sollte unverwöhnt bleiben. Schließlich schob er ihren BH beiseite und sie gaben sich vollständig dem Liebesakt hin. Von den ganzen Eindrücken überrannt spürte Hiyori keinen Schmerz, als er ihr die Jungfräulichkeit nahm. Ihr Stöhnen wurde immer lauter, und alles an ihr schrie nach Erlösung. Ein Gefallen, den Yato ihr nur allzu gerne tat. Er spürte, wie er sich in ihr ergoß und sah bei seinem Orgasmus vor seinem inneren Auge Sterne, die auf dem nackten Körper seiner Freundin herumtanzten.  

Als sie wieder zu Atem kamen, entzog sich der Gott ihrem Körper und legte sich auf die Seite. Sie kuschelte sich mit dem Rücken an seinen verschwitzten Körper, woraufhin er seinen Arm auf ihren Bauch legte. Eine Decke brauchte sie nicht, sein Körper spendete ihr mehr als genug Wärme. Hiyori war noch immer überwältigt von den Eindrücken ihres ersten Beischlafes, während Yato mit sich selbst rang. War er zu grob gewesen? Hatte sich Hiyori auch wohl gefühlt? Zweifel drohten, von ihm Besitz zu ergreifen. Seine Freundin schien seine Unsicherheit zu spüren. Sie drehte sich um, presste ihren Körper an seinen und sagte mit zarter Stimme

"Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können. Ich freue mich auf unsere gemeinsamen Jahre, egal wie viele es auch sein mögen."

Yato konnte das nur bestätigen. Er hatte sich schon lange für sie entschieden. Und endlich waren auch zwischen ihm und ihr klare Verhältnisse geschaffen. Die nächsten Jahre würden steinig werden, aber es gab für sie als Paar einen Platz in der Welt. Sie würden ihn schon finden. Er küsste seine Hiyori noch einige Male, bevor sie sich eine bequemere Position mit möglichst viel Körperkontakt suchte. Gedankenverloren kraulte er seiner Freundin das zerzauste Haar und inhalierte ihren Duft regelrecht. Diese Mischung aus Schweiß, ihrem Shampoo und ihrem Parfüm machte ihn wie gewohnt schläfrig. Als er ihre gleichmäßige Atmung und ihre geschlossenen Augen bemerkte, schien es für ihn auch an der Zeit zu schlafen.
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