Von der Zelle in den Ring

von DeamonBoy
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
05.11.2018
17.02.2019
10
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,,Alles okay?" ,,Ja. Danke der Nachfrage Mio." lächelt der kleine Engel zu dem Älteren hoch. ,,Ich habe nur noch etwas Muskelkater, von  gestern in den Beinen. Und ich hatte in mir gestern beim Training den Fuß um geknickt." lacht er schon fast über sich selbst. ,,Ist dein Knöchel ansonsten Okay?" mischt sich auch der Coach aller Anwesenden ein. ,,Ja. Bis zum Kampf ist alles wieder wie immer. Ich mache den schon fertig. Mach dir da mal keine Sorgen." ,,Das weiß ich. Schließlich kenne ich dich und deine Techniken und Kampfart schon seit ein
paar Jahren. Meine Sorgen drehen sich eher um deinen Knöchel. Du bist dünn und etwas empfindlicher als ich oder Rayn. Das du dir etwas brichts passiert schneller als bei uns." ,,Ich weiß.Keine Sorge Choach ich mache vorsichtig. Du weißt doch das ich sehr auf meinen Körper achte." ,,Ich weiß." mit einem Lächeln, wie immer eben, drückt der dem Sitzenden einen Becher mit Wasser mit Waldmeistergeschmack in die Hand.

Ein Monat später

Seit einer ganzen Zeit schon trainieren Maik und Rayn jetzt schon jeden 2. Tag zusammen. Immer wenn sie nicht im Studio sind erledigt Rayn einen Aushilfsjob  in einem Lager in welchem man eben viel Kraft braucht, die er ja besitzt. Der Braunhaarige ist mehr als nur zufrieden mit seinem Sohn und etwas Stolz kann er sich eben nicht verkneifen.
Manchmal muss er Rayn sogar zügeln da dieser sehr ergeizig ist und auch bereit ist seine Gesundheit zu gefährten oder seinen Körper zu ignorieren nur um schneller voran zu kommen. Hatte er einmal ein Ziel würde er eben dieses auch erreichen. Egal wie viel Arbeit oder Leid es auch bedeuten mag.
Auch heute ist wieder Training angesagt und Maik beendet gerade mal wieder das Spezial-Traning zur Kampfvorbereitung als der junge Mann in Lederjacke und Jogginhose den mit Kampfmatten bedeckten Raum betritt. ,,Hey Rayn!" wie immer lächelnd tritt der Mann mit den himmelblauen Augen auf den fast schwarz Äugigen zu und klopft ihm freundschaftlich auf die muskulöse Schulter.
Beim Training waren sie nicht mehr Vater und Sohn sondern Trainer und Kämpfer. ,,Hey Dad." bei diesen Worten funkeln seine etwas längeren Eckzähne kurz auf und er wirkt durch das leicht fahle Licht der lagsam untergehende Sonne wie ein Vampire. Noch mehr als so
schon manchmal. Ohne ein weiteres Wort verschwindet Maik hinter dem Regal, zieht sich um und tritt kurzerhand in den Flur zu einer Sitzgruppe mit den Worten,,Ich muss nur noch einmal kurz mit Mio telefonieren wegen Justine." und schon wirft er sich auf das braune Sofa und tippt auf seinem kleinen grauen Handy herum. ,,Wärme dich halt schonmal auf." hatte er noch gesagt. Also zieht er sich schnell um und wickelt sich die Bandagen um die Handgelenke.
Wie immer eine Rot und eine Schwarz. Mit den dünnen Handschuhen die man hauptsächlich beim UFC trägt beginnt er sich wie jedes mal an den Bocksäcken auf zu wärmen. Ohne das er es bemerkt betritt Luc den Raum da er etwas vergessen hatte. Als er den Sportler jedoch bemerkt schließt er leise die Tür und setzt sich in die Ecke an die Bocksäcke um nicht zu stören. Er wollte sich ein bisschen was von ihm abschauen.
Mit geschlossenen Augen und Kopfhörern in den Ohren beginnt er den Sandsack mit verschiedensten Schlägen zu bearbeiten. Mehrere Minuten hält er dies mit einer enormen Kraft aus, bevor einen Schritt zurück tritt und ein paar Site-Kicks an die linke Seite des schwarzen Kunstleders knallen lässt. Nur so kann man das auch sagen, da die Kicks die selbse enrome Stärke beinhalten wie die Schläge.

Jede seiner Bewegungen wurde von dem Engel in der Ecke genau gescannt. Sein Blick klebte regelrecht an dem Trainierenden. Da dieser eben wieder das Sporttop seines Vaters trägt durch welches man das Spiel seiner Muskeln gut beobachten konnte. Jeden hätte dies wohl fasziniert, da es einfach ein beeindruckender Anblick ist.
Der Anblick eines ehemaligen Strräflings der im Fitnessstudion einen Sandsack bearbeitet und sogar die Kämpfer in den Schatten stellt. Obwohl man bedenken muss das auch er mal sehr erfolgreich gekämpft hat und nun auch ein Comeback plant. Dieser Mann beeindruckte ihn einfach.
,,Fuck!" der Fluch des Anderen lässt ihn hoch fahren. Rayn scheint sich am Fuß verletzt zu haben denn er sitzt am Boden mit der Hand an seinem linken Fußknöchel, um welchen sich die Ketten das Dämons schlingt den er auf dem Unterschenkel tättowiert trägt. ,,Alles okay?" besorgt kniet der Dunkelblonde neben dem Weißhaarigen nieder und legt ihm eine Hand auf die rechte Schulter. ,,Ich bin weggerutsch und da ich mich nicht gedeht sondern sofort gekickt habe habe ich ihn mir stark verdreht glaube ich."  Trotz der offfensichtlichen Schmerzen wirkt seine Miene noch halbwegs entspannt und nicht all zu schmerzverzerrt.
Der Kerl war so wie es scheint hart im nehmen. So wie sein Dad. Das hat er eindeutig von ihm geerbt. ,,Darf ich?" Als der Dunkeläugige die eigenen Hände weg nimmt legt der Junge mit den engelsblauen Augen die Seinen vorsichtig an den verletzten Fußknöchel. ,,Man hast du kalte Haut." entfährt es ihm sofort worauf er kurz zurück zuckt. Jedoch gewöhnt er sich schnell daran und beginnt die angenehme Kühle zu genießen.
Es war einfach wie in einer gigantischen Sauna zu dieser Jahreszeit. Es war schließlich Sommeranfang und schon
gefühlt 30 Grad im Schatten. ,,Tut das weh?" er legt den Fuß erst leicht nach links und dann nach rechts, vorsichtig aus Angst dem Älteren doch weh zu tun. Dieser nickt zur Antwort nur.
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