Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Will You Be There

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Michael Jackson OC (Own Character)
05.11.2018
18.12.2019
18
21.424
4
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
05.11.2018 931
 
1964

Es geschah von Anfang an in einer kleinen Stadt namens Gary in Indiana. Die Kinder besuchten die Grundschule, die Mittelschule und das Gymnasium, dann gingen einige zum College, doch für andere war die harte Realität nicht weit entfernt. Mein Name ist Kate Johnson, schüchtern und kenntnisreich, aber offen gegenüber jedem, der es wagte, mit mir zu sprechen. Wir waren eigentlich eine glückliche Familie, bis meine Mutter entschied, dass dieses Leben nicht das war, was sie wollte. Mein Vater kam nach Hause und fand mich weinend vor, während der Ehering meiner Mutter zwischen meinen damals noch so kleinen Fingern tanzte. Dann packte mein Vater alles, was er hatte und wir zogen in ein kleines Haus in der Jackson Street. Dort traf mein Vater zum ersten Mal auf Joseph Jackson und seine Frau Katherine. Damals konnte mein Vater jedoch häufig zusehen wie ich als kleines Mädchen um den Hof der beiden Häuser lief und Michael hinterher rannte.

"Mike! Bitte renn doch nicht so schnell!", rief ich ihm zu.

"Dann musst du mich zuerst erwischen!", schrie er mit einem Kichern auf seinen Lippen zu mir, als er anfing, im Kreis herumzulaufen. Wir lachten gemeinsam und doch setzte ich mich irgendwann in das weiche Gras, bis Michael neben mir plumpste, während wir uns zurücklehnten. Er lächelte mich an, während er meine Mütze von meinem Kopf nahm, um sich diese selbst auf den Kopf zu setzen. Ich kicherte bei dem Anblick:

"Du siehst komisch aus.", kommentierte ich und lächelte, und Michael stieß ein leichtes Lachen aus, bevor er mit den Schultern zuckte.

"Kate, warum trägst du immer Klamotten die nicht zusammenpassen?", fragte er und diesmal war ich es, die mit den Schultern zuckte.

"Ich weiß nicht.", hauchte ich: "Ich bin wohl irgendwie anders als die meisten Menschen."

"Du bist nicht anders, Kate.", sagte Michael und in meinem Gesicht erschien ein Lächeln.

"Doch das bin ich.", gab ich zu und sah zu, wie Mike's lächelndes Gesicht ein wenig nachließ.

"Hast du immer so viel Spaß, Kate?", fragte mich Michael und ich nickte, als sich die Tür zum Jackson-Haus öffnete.

"MichaeI, Kate, kommt bitte in's Haus.", sagte Rebbie und brachte einen Hauch von Irritation hervor.
Der Tag verging so schnell wie in einem Augenblick und schon fand ich mich in unserem eigenen Haus wieder und starrte aus dem Fenster zu Michael's Zimmer hinüber. Doch dann sah ich die Figuren schnell vorbeiziehen, die erste, von der ich wusste, dass sie Michael war, und die nächste war Joseph. Sofort wusste ich was los war...

"Bitte lieber Gott, hilf Michael das er nicht erwischt wird.", hauchte ich in Richtung Himmel und hoffte das Mike entkommen konnte.

"Schätzchen, früher oder später wirst du noch vor diesem Fenster einschlafen.", sagte mein Vater welcher gerade das Zimmer betreten hatte. Ich stieß einen leises Schluchzen aus und setzte mich dann neben ihm auf das Sofa.

"Vati?"

"Ja?", fragte er, während ich mich an ihn schmiegte.

"Wie kommt es, dass Michael seinen Vater eigentlich nur Joseph nennt?", fragte ich und ließ meinen Vater ebenfalls seufzen.

"Das ist genau das, was Joe möchte.", antwortete er und ich sah mit großen Augen zu ihm auf.

"Willst du, dass ich dich bei deinem Namen nenne, oder ist Papa okay?", fragte ich.

"Nein Schätzchen. Wir bleiben bei Papa.", erklärte er mir und lächelte, als er mich in den Arm nahm.

"Vati?"

"Ja?", antwortete er erneut als ich mich wieder bewegte, um ihm in die Augen zu sehen.

"Warum spielen die Mädchen in der Schule nicht so gern mit mir?", fragte ich: "Ich bin doch aber nett, oder?"

"Du bist sehr nett mein Liebling. Glaub mir.", antwortete er und legte eine Hand auf meinen Kopf: "Sie wissen einfach nicht, was sie mit dir spielen sollen."

"Aber das eine Mädchen sagte, dass sie nicht mit mir spielen, weil ich immer mit Michael spiele.", antwortete ich traurig.

"Das ist Quatsch meine Kleine.", lachte mein Vater und sah auf mich herab. "Glaubst du denn, du spielst zu viel mit Michael?"

"Nein!", rief ich: "Er ist doch mein bester Freund.", antwortete ich und lachte laut auf, bevor erneut eine wesentlich ernstere Frage aus meinem Mund kam.

"Warum tut Joseph Michael eigentlich immer weh? ", fragte ich und sah ihn an: "Warum hat er Marlon, Jackie, Tito und Jermaine auch weh getan? Sie machen doch gar nichts Schlechtes."

"Ich weiß nicht, Schätzchen...", sagte mein Vater, atmete tief ein und ich nickte langsam.

"Du wirst mir aber nie weh tun oder Papa?", fragte ich und mein Vater schaue mir leicht geschockt in die Augen.

"Nein, meine Kleine. Ich würde es niemals zulassen, dass dir jemand weh tut.", antwortete er und brachte mich damit zum Lächeln.

"Ich kenne diesen Satz!", antwortete ich plötzlich und mein Vater lächelte während er sich zurücklehnte, um mich anzusehen.

"Und woher, meine Kleine?"

"Weil Mike so etwas nicht zulassen würde.", versicherte ich und kuschelte mich wieder zu ihm: "Mike würde mich beschützen."

Mein Vater lächelte und platzierte einen Kuss auf meinen Kopf: "Meinst du Michael?", fragte mein Vater und ich nickte lächelnd.

"Ja Papa...", antwortete ich: "Michael beschützt und kümmert sich um mich."
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast