One Moment in Time

OneshotRomanze / P18
Abbey Bartlet Jed Bartlet Leo McGarry
04.11.2018
04.11.2018
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So, und hier kommt der OS, auf den einige von euch schon lange gewartet haben ... ich habe Jed und Abbey lange genug nicht zum "Schluss" kommen lassen :D Ich hoffe euch gefällt der OS!

glg Mina
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„Ich bin gleich soweit!“

„Hmm, gut, gut“, murmelte Josiah Bartlet geistesabwesend während er in einem der vielen Bücher vertieft war, die in ihrer Wohnung zu Hauff zu finden waren.

In den ersten Jahren ihrer Ehe hatte in es beinahe in den Wahnsinn getrieben, dass seine sonst so pünktliche Ehefrau, eine gefühlte Ewigkeit im Bad brauchte. Und das daraus resultierende Ergebnis: sie waren so gut wie immer zu spät. Nun, besser spät als nie, sagte Jed sich dann an einem dieser Abende in der Vergangenheit und seit dem lag jedes Mal ein Buch, ein Bericht oder ein Kreuzworträtsel bereit, damit er die Zeit totschlagen konnte. Außerdem lohnte es sich jedes Mal so lange auf seine Frau zu warten. Jedes einzelne Mal sah sie umwerfend aus. Was machte es da schon, ob sie pünktlich waren? Ab und an machte er sich einen Spaß daraus, Abbey mit seinem neu gewonnen Wissen zu langweilen. Das sagte sie zumindest aber er wusste definitiv, dass sie ihm zuhörte und sich einige der Fakten merkte. Und wenn sie es auch nur tat um ihn hinterher damit zu ärgern.

Langsam blätterte Jed die nächste Seite um und vertiefte sich augenblicklich in den nächsten Absatz. Interessant, das sollte ich mir merken. Er hob den Blick und sah sich suchend nach einem Stift um. Abbey würde eh noch einige Zeit brauchen. Er schob Berichte und Akten zur Seite, die sich mittlerweile zu einem kleinen Haufen auf dem Beistelltisch angesammelt hatten. Aha! Eifrig fing Jed an sich mit dem Kugelschreiber Notizen zu machen und bestimmte Passagen und Sätze anzustreichen.

„Jed“, riss ihn die Stimme seiner Frau aus seinem eifrigen Tun. „Hast du meine Schuhe gesehen?“

Jed legte den Kopf leicht schief. Die Lesebrille saß tief auf seiner Nase. „Welche Schuhe?“

Ein Seufzen folgte seiner Frage und wenige Sekunden später stand Abigail Bartlet in der Tür. In der Hand hielt sie eine Zahnbürste. „Meine Pumps, Jed. Schwarz mit roter Sohle. Hast du sie gesehen?“, fragte sie leicht gereizt.

Manchmal war es schlichtweg zu einfach sie zu ärgern, dachte Jed sich während er Abbey ein unschuldiges Lächeln schenkte. „Komm her, Abbey.“

Abbey runzelte die Stirn. „Jed, für irgendwelche Spielchen haben wir jetzt keine Zeit mehr.“

Jed ignorierte ihre Aussage. Er legte Buch und Kugelschreiber beiseite ehe er eine Hand in ihre Richtung streckte. Er wackelte mit den Fingern. „Ich hasse es, der Überbringer schlechter Nachrichten zu sein, mein Honigbienchen, aber zu spät sind wir schon seid 10 Minuten. Also schwing deinen Hintern hier rüber, Abbey.“

Einige Momente blickten die beiden Bartlets sich in die Augen bis Abigail letzten Endes ergeben aufseufzte. Der Stoff des weinroten Kleides strich beinahe lautlos über den Teppichboden als sie auf ihren Mann zuging. „Du kannst ganz schön herrisch sein, weißt du das?“, meinte Abbey mit einem verspielten Lächeln und ergriff Jeds Hand. Sie verschränkte ihre Finger miteinander.

„Oh ja, ich habe schließlich von der Besten gelernt“, erwidert er breit Lächelnd und zog sie weiter an sich heran bis Abbey nichts anderes übrig blieb als sich auf seinen Schoss zu setzten.

Lachend machte Abbey es sich auf seinem Schoss bequem. Das war nicht gerade ein leichtes Unterfangen mit dem Kleid aber sie und Jed hatten bereits jahrelange Übung darin. „Jetzt hast du mich da, wo du mich haben wolltest“, stellte sie das offensichtliche trocken fest.

„Jap.“ Jed zog das P in die Länge wobei er mit den Fingerspitzen über den weichen Stoff ihres Kleides strich. „Das war mein Hauptanliegen, da ich mich von dir vernachlässigt gefühlt habe“, informierte er sie mit gewichtiger Miene.

Das Lächeln auf Abbeys Lippen verriet ihre wahren Gefühle wenngleich sie die Augen verdrehte. Wortlos beugte sie sich nach vorn und strich mit den Lippen über seine. Träge vertiefte sie den Kuss wobei sie mit den Händen über seinen Oberkörper streichelte. Mehrere Minuten vergingen in genüsslicher Stille, die nur ab und an durch leises Stoffrascheln und ersticktem Stöhnen unterbrochen wurde. Schließlich war es Jed der sich nach hinten lehnte, da ihm die Brille von der Nase zu rutschen drohte.

„Hmm, Doktor Bartlet, Sie sehen heute wieder besonders attraktiv aus, zum anbeißen“, wisperte Abbey leise während sie ihre Nase gegen seine rieb.

„Das Kompliment kann ich nur erwidern, Doktor Bartlet.“ Jed strich sanft mit den Fingerspitzen über ihre Wange und dann weiter hinab über den Hals bis zu ihrem Schlüsselbein. „Weißt du, da wir so wie so schon zu spät kommen ...“ Er wanderte mit seinen Fingern nach hinten und strich ihren Rücken hinab. Dabei nahm er ihre Lippen in einen erneuten Kuss gefangen. Geschickt machte er sich an dem Kleid zu schaffen.

„Jed“, murmelte Abbey atemlos gegen seine Lippen. Sie wusste ganz genau, was ihr Mann vorhatte. „Der Empfang ...“

Jed, der sich inzwischen einen Weg unter den Stoff gebahnt hatte, schnaufte leise. „Vergiss den Empfang … wir machen uns hier eine schöne Zeit.“ Er lächelte triumphierend als Abbey ihre Beine etwas weiter spreizte. Mit den Fingerspitzen strich er über ihre Stoffbedeckte Mitte.

Ein heißer Stich der Erregung durchzuckte ihren Unterleib. Alles andere verschwand augenblicklich aus ihren Gedanken und es war ihr egal ob sie erwartet wurden oder noch später kamen. Himmel, es hätte auch der Papst sein können, der auf sie wartete. Sie würde dieses Zimmer erst verlassen wenn sie einen Orgasmus gehabt hatte. Voller Eifer machte die Brünette sich an der Hose ihres Mannes zu schaffen.

Dabei tauschten die First Lady und der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika schlampige Küsse miteinander aus.

„Jed“, schnaufte Abbey drängend und zerrte sein Hemd aus der Hose.

Jed zerrte seinerseits am störenden Stoff des Kleides während er voller Genuss an ihrer Unterlippe saugte und knabberte. Alles Blut schien sich in seinem Schoss gesammelt zu haben und schon die kleinste Berührung durch Abbeys Finger ließ sein Glied noch härter werden. Mit seiner Frau auf dem Schoss rutschte Jed auf dem Sessel ein wenig hin und her und murrte leise. All seine Bemühungen kamen zum erliegen als Abbey, mit einem leisen, niedlichen Geräusch des Triumphs, sein Glied umfasste und ihre Hand langsam auf und ab bewegte. Zittrig atmete Jed ein und geräuschvoll wieder aus. „Abbey“, murmelte er leise.

Zärtlich strich Abigail mit den Lippen über seine Wange ehe sie ihm die Lesebrille abnahm, die mittlerweile bedrohlich schief auf seiner Nase gesessen hatte. Ohne den Blick von ihrem Mann abzuwenden, legte sie die Brille zur Seite auf den Beistelltisch. Ihr Atem kam etwas schneller und der Stoff spannte sich bei jedem Atemzug über ihre Brust.

Auch an Jed ging die Erregung nicht spurlos vorbei. Seine Wangen waren gerötet und seine Pupillen waren stark geweitet. Nur noch ein kleiner Ring himmelblau war zu sehen. Geschickt schob Jed den störenden Stoff beiseite und rieb mit zwei Fingern über ihre feuchte Mitte.

Vor verzücken wimmerte Abbey laut auf und drückte sich seinen Fingern entgegen. Nach all den gemeinsamen Jahren wusste Jed nur zu gut wo und wie er sie berühren musste.

„Sag mir, wenn du soweit bist“, murmelte Jed mit rauer Stimme und nahm den Daumen hinzu. Federleicht strich er kreisend über ihre Klitoris und labte sich an ihrem leisen wimmern und stöhnen.

Sie liebte es, dass Jed ihr die Kontrolle überließ. Schon bevor sie sich überhaupt richtig kannten, war er ihr gegenüber immer zuvorkommend und respektvoll gewesen. Das hatte sich in all den Jahren nicht geändert und im Schlafzimmer … dort hatte es ihr schon so einige unendlich lange Stunden des Glücks und der Euphorie beschert. Keuchend öffnete Abbey die obersten Knöpfe seines Hemdes ehe sie anfing über die freigelegte Haut zu lecken. Hmm.

„Bereust du es schon mir die Führung überlassen zu haben?“, neckte Abbey ihren Mann mit einem verspielten Lächeln wobei sie sich fester gegen seine erfahrende Finger drückte. Gott, sie liebte es wie er sie berührte.

Jed lachte auf und schüttelte den Kopf. „Oh, keineswegs, meine Kleine, keineswegs“, erwiderte er atemlos.

Abbey küsste ihn voller Verlangen und hielt dabei ihre Hand still, die sein Glied umfasste. Sie richtete sich weiter auf.

Es dauerte nur wenige Sekunden bis Jed begriff, dass seine Frau so weit war. Voller Tatendrang umfasste er ihre Hüften und hielt sie so sicher fest. Schokoladenbraun und himmelblau. Die beiden sahen sich tief in die Augen als Abbey sich auf sein Glied sinken ließ. Kurzweilige Erlösung und gesteigerte Erregung ließ das Präsidentenpaar laut aufstöhnen. Sein hartes Glied drang tief in ihre feuchte Mitte ein und dehnte sie ach so köstlich. Leise wimmernd umklammerte sie seine Arme wobei sie sich an seinen Oberkörper schmiegte. Das Gesicht presste sie gegen seinen Hals und knabberte träge an seiner Haut.

Jed wiederum fuhr mit einer Hand durch ihr kastanienbraunes Haar. Mit der anderen Hand wanderte er von ihrer Hüfte weiter nach hinten und umfasste ihren Po fest. „Bereit?“, fragte er mit vor Erregung rauer Stimme. Ihm war heiß. Es fühlte sich an als wenn jemand die Heizung voll aufgedreht hätte. Kleine Schweißperlen rannen über sein Gesicht.

Er spürte wie Abbey nickte und er stöhnte vor Erleichterung laut auf. Kaum das er anfing seine Hüften zu bewegen, biss Abbey ihm in den Hals. „Fuck“, entfuhr es Jed erregt und seine Hüften zuckten schneller nach oben.

„Gott Jed, du fühlst dich so gut in mir an“, murmelte Abbey außer Atem wobei sie sich auf seinen Schultern abstützte um ihren Bewegungen mehr Kraft zu verleihen.

Jed brummte nur zustimmend und konzentrierte sich einzig und allein auf ihre warme, feuchte Mitte. Wie er dieses Gefühl liebte. Eins mit ihr zu sein. Sich voll und ganz in der Lust zu verlieren.

Nach einigen Momenten hob Abbey den Kopf und sah Jed mit glasigen Augen an. Mit offenem Mund schnappte sie keuchend nach Luft. Ihre Fingernägel gruben sich in seine Schultern als Jed, wie auf ein stummes Zeichen hin, seine Hand von ihrem Rücken nahm und fest über ihre Klitoris rieb.

„Oh Gott, oh Jed, ja, Jed … ja, ja, ja!“ Abbey zog ihr Tempo an und bewegte sich hektisch auf ihm.

Jed konnte sich nicht an ihr satt sehen. Abbey kam einer griechischen Göttin gleich. Ihr langes Haar war leicht zerzaust. Ihre Wangen gerötet. Völlig ungezwungen ritt sie ihn und er hatte Mühe, nicht augenblicklich zu kommen. Bei dem Anblick, der sich ihm bot, war das kein leichtes Unterfangen. Doch er hielt tapfer durch.

Sekunden und Minuten schienen sich in winzig kleine Ewigkeiten der Lust auszudehnen. Jed und Abbey sahen sich die gesamte Zeit über tief in die Augen während sie laut stöhnten und wimmerten.

„Jed, fuck, jetzt.“ Abbey presste sich fest an ihn sodass nicht einmal mehr ein Blatt Papier zwischen sie beide passte.

Heftig keuchend schlang Jed die Arme um seine Frau. Sie tauschten schlampige Küsse miteinander aus während ihre Bewegungen schneller und drängender wurden. So lange ihnen möglich war, zogen sie ihre Höhepunkte in die Länge. Schließlich sackt Abbey völlig außer Atem gegen Jed, der selbst laut keuchend nach Luft schnappte. Lange Zeit waren dies die einzigen Geräusche im spärlich beleuchteten Wohnzimmer. Bis Abbey leise lachte.

Jed, der mit einer ihrer Haarsträhnen spielte, legte den Kopf leicht schief. „Was ist?“, fragte er leise während sein Herzschlaf sich langsam wieder normalisierte.

„Wir lassen in diesem Moment hunderte Leute warten.“ Kichernd hob die Brünette den Kopf. Liebevoll strich sie ihm das zerzauste Haar aus der Stirn.

Jed schenkte ihr ein überaus charmantes Lächeln. Seine blauen Augen funkelten. „Ich würde selbst den Papst für dich warten lassen, mein Honigbienchen. Die können sich auch ohne uns vergnügen.“

Federleicht strich Abbey mit ihren Lippen über seine. „Was meinst du wie lange wir noch haben bis Leo uns suchen kommt?“, fragte sie verschmitzt lächelnd während sie mit Jeds Hilfe aufstand. Einen kurzen Augenblick schloss sie die Augen als sein Glied aus ihr glitt und öffnete den Mund zu einem lautlosen Stöhnen. „Gott“, wisperte sie schließlich leise.

„Hmm, du siehst umwerfend aus“, kommentierte Jed ihr zerzaustes Haar, ihre geschwollenen Lippen und das schlecht sitzende Kleid.

Abbey zog eine Augenbraue nach oben ehe sie ins Bad ging. „Ich sehe aus als hätte ich gerade Sex gehabt“, erwiderte sie unbeeindruckt

„Eben … du seihst aus als wenn du einen guten Ritt genossen hast.“ Mit Schwung stand Jed auf und gesellte sich zu ihr. „Und ich sehe aus als wenn ich seid neusten Lippenstift tragen würde“, fügte er hinzu als er sich im Spiegel betrachtete.

Lachend und scherzend versuchten die Bartlets das zu retten, was noch zu retten war. In Windeseile richteten sie ihre Kleidung und Haare und mit einem kleinen Lächeln sah Jed dabei zu wie Abbey ein letztes Mal mit dem Lippenstift über ihre Lippen fuhr.

Galant öffnete Jed seiner Frau die Tür und die beiden traten hinaus auf den hell erleuchteten Flur. Und kaum das Abbey seine Hand ergriffen und ihre Finger ineinander verschlungen hatte, kam Leo McGarry ihnen entgegen. „Mister Präsident“, hauchte er erleichtert aus ehe er die Frau seines besten Freundes mit einem Lächeln und einem Nicken begrüßte.

„Leo.“ Jed drückte Abbeys Hand. „Wie läuft es?“

Leo verfiel in Gleichschritt mit dem Präsidentenpaar. „Gut, gut, alle wundern sich nur, wo der Gastgeber ist.“ Neugierig sah er die Bartlets an.

Jed machte mit der freien Hand eine wegwerfende Handbewegung.

„Sie wissen doch wie Männer sind, Leo, sie brauchen immer ewig im Bad“, meinte Abbey breit lächelnd und mit kraus gezogener Nase. Sie zwinkerte ihrem amüsiert dreinblickenden Mann zu während ein verwirrter Leo ihnen folgte. Mit einigen Schritten Abstand folgten zwei Agents, die wissen dreinblickten. Leise waren der Präsident und die First Lady noch nie gewesen.
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