What Lies Between Good and Evil

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 Slash
04.11.2018
28.07.2019
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Gespräch



Hey Leute :D
Es tut mir mal wieder leid, dass es sich wieder so lange rausgezogen hat. Aber da das nächste Kapitel auch schon so gut wie fertig ist, dürfte es nicht allzu lange auf sich warten lassen. Hoffe ich zumindest. Ich bedanke mich herzlich für die neue Empfehlung und den neuen Favoriteneintrag! Hat mich sehr gefreut <3 mir ist aufgefallen, dass ich jetzt schon sechs Monate hier dran sitze. Schon krass, wie viel Zeit das alles braucht. Es wird wohl noch ne Weile dauern, bis ich auch den zweiten und eventuell auch den dritten Teil durch hab.
Soo, jetzt viel Spaß mit dem Kapitel, mit dem ich (mal wieder) nicht wirklich ganz zufrieden bin, aber Ich hoffe, es gefällt wenigstens euch ;) über Reviews freue ich mich wie immer sehr!


„Jetzt stell dich nicht so an! Es geht mir gut, siehst du?“, konterte Musa.
Riven sah nicht im mindesten überzeugt aus. „Du wärst fast gestorben und keine 24 Stunden später willst du zurück in die Höhle des Löwen? Das ist purer Selbstmord!“
Musa hielt seinem Blick stand. „Ich bin eine Schutzfee. Das ist es, was eine Schutzfee zu tun hat! Außerdem werde ich ganz bestimmt nicht tatenlos hier rumsitzen, während die anderen nach Shalens gehen! Ich bin diejenige die mit Darcy gesprochen hat, ich werde auf jeden Fall mitkommen!“
„Und was ist, wenn ihr wieder auf Shadow trefft? Diesmal wird er kein Mitleid haben! Du bist doch noch nicht mal stark genug, dich zu verwandeln. Was ist, wenn er dich tötet? Riven klang, als würde er das durchaus für möglich halten.
Tja, jeder hatte seine eigene Art, auszudrücken, dass er besorgt war, aber darauf ging Musa nicht ein.
„Dann ist es eben so! Aber besser ich geh da jetzt hin und kämpfe bis zum geht nicht mehr, als hier zu sitzen und zu denken, ich lebe noch, aber dafür mach ich nichts! Außerdem ist es nicht sicher, dass wir ihm begegnen. Wann fängst du endlich an mir zu vertrauen? Ich bin schon ewig eine Enchantixfee, sogar mit weiß nicht wie vielen Spezialtransformationen darüber! Ich kann auf mich aufpassen und ich werde gehen, egal was du sagst!“
Damit drehte sich die Musikfee um, verschränkte die Arme und würdigte ihren Freund nicht mehr eines Blickes.
Die anderen Winx und die Spezialisten standen etwas unbeholfen daneben und wussten wohl nicht genau, was sie machen oder sagen sollten. Bisher hatten sie sich aus den Streits von Musa und Riven, die in den letzten Monaten übrigens wieder heftiger geworden waren, herausgehalten.
Und vor allem jetzt, wo beide auf 180 waren, war es keine gute Idee, sich einzumischen, da beide das ein oder andere mal dann auch einfach auf denjenigen losgingen.
In Musa hatte sich in den letzten Stunden so ein großer Hass auf Shadow aufgestaut, dass sie fast dauerhaft unter Spannung stand und jeden anfauchte, der etwas machte, was ihr nicht passte. Ihre Freundinnen mit eingeschlossen, was im übrigen vor allem Icy das ein oder andere mal amüsant fand.
„Aaalso“, meinte Layla gedehnt. „Wollen wir dann vielleicht langsam mal los?“
Musa nickte und ohne Riven zu beachten ging sie voraus ins Raumschiff.
Layla fiel Nabu ein letztes Mal um den Hals, bevor sie Musa folgte. Helia, der mit Sky zusammen die Winx begleiten würde, nahm Flora bei der Hand und zusammen gingen sie ebenfalls hinein.
Sky war schon drinnen und bereitete das Schiff vor. Tecna verabschiedete sich von Timmy und folgte ihren Freunden. Stella und Brandon lagen sich noch gefühlte 5 Stunden in den Armen, bis auch Stella sich schließlich schweren Herzens verabschiedete. Roxy zog Bloom kurzerhand mit in das Schiff und ignorierte ihre Fragen. Jetzt musste sie erstmal jemand vorgestellt werden.
Als alle im Schiff waren und es langsam abhob, meinte Flora, Helia sollte kurz das Schiff allein übernehmenden zog Sky kurzerhand in den hinteren Teil des Schiffes. Helia, der schon Bescheid wusste, grinste nur und schickte Sky weg. Der Spezialist war ehrlich verwirrt.
„Okay“, begann Tecna. „Wir müssen dir ein paar Dinge erklären. Es ist ein wenig kompliziert, aber das Wichtigste ist...“
„Das Wichtigste ist, dass du jetzt keine langen Reden hältst“, unterbrach Layla sie. „Die Sache ist die, wir haben es geschafft, Bloom zurückzuholen. ABER“, setzte sie hinzu, bevor Sky auch nur Zeit hatte, Luft zu holen. „Aber sie hat dummerweise ihr Gedächtnis verloren. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob das eine Nebenwirkung ist oder ob wir was falsch gemacht haben. Fakt ist, sie kann sich an nichts erinnern. Uns vertraut sie mittlerweile, aber sie kann sich weder an dich, noch an jemand anderen von den Spezialisten erinnern.“
Sky sagte ein paar Sekunden gar nichts. Dann lächelte er. „Danke, dass ihr das versucht habt“, er sah sich um“, wo ist sie?“
Grinsend zog Roxy Bloom aus einem Seitengang, in die sie sich zurückgezogen hatte, was zuerst niemand bemerkt hatte. Schüchtern hob die Drachenfee die Hand. „Äh...hi.“
Skys Augen wurden groß. Es war wohl was ganz anderes, wenn man gesagt bekam, dass jemand wieder am Leben war, als wenn man es dann auch sah.
Selbst Musa rang sich ein Lächeln ab und konnte Riven für ein paar Momente vergessen.
„Hi“, meint Sky, wohl auch nicht ganz wissend, was er sagen sollte. „Ich bin Sky. Schön, dass du wieder da bist.“
Blom lächelte verlegen. „Ich wünschte, ich könnte mich an dich erinnern. An euch alle. Ich hoffe, ich mach keine Probleme.“
Sofort wurde von den meisten abgewinkt und versichert, dass das überhaupt nicht der Fall war. Das leicht auffällige Räuspern von Musa überhörten sie, was vielleicht auch besser war. Aber die anderen hatten Bloom ja auch nicht in einer Phase erlebt, in der sie nicht wie jetzt ein wenig unbeholfen da stand, sondern ohne Punkt und Komma redete. Und das auf Dauer.
Doch was Musa sofort aufgefallen war, war die Tatsache, dass die Liebe zu Sky wohl mit ihren Erinnerungen verschwunden war. Da war immer ein Funkeln in ihren blauen Augen gewesen, wenn sie bei Sky gewesen war. Das war jetzt verschwunden und Musa wusste, dass Bloom nur so zögerlich war, weil sie eben auch schüchtern war, aber das würde sie weder Sky noch jemand anders sagen. Das wollte sie dem Spezialist nicht antun. Schließlich wusste sie selber, wie sehr Liebe wehtun konnte. Sie erinnerte sich nur zu gut daran, wie es sich angefühlt hatte, als Riven sich in Darcy verliebt hatte. Und sie selber hatte schon so oft mit Riven gestritten und sich ein paar mal fast getrennt. Das war auch nicht ohne gewesen.
Aber eben auch wegen der Sache, die eben vor dem Abflug vorgefallen war, fragte sie sich, ob Riven sie wirklich ganz ernst nahm. Klar, er machte sich sorgen, aber Musa wurde das nagende Gefühl nicht los, dass sie nicht wirklich zusammenpassten.
Während Musa in Gedanken gewesen war, hatten sich die Winx und Sky unterhalten und die Stimmung lockerte sich ein wenig. Die Spannung viel ab und für eine kurze Zeit konnten die Winx ihre bevorstehende Mission vergessen.
Die Winx erzählten von den neuesten Geschehnissen und ließen es sich nicht nehmen, bei jeder Erzählung ein wenig mehr zu übertreiben. Niemand nahm es mehr wirklich ernst und sie lachten alle einfach nur noch, während die Winx ihre Erzählungen immer weiter ausdehnten.
Die gute Laune hielt an, bis das Schiff sich dem Planeten Shalens näherte. Als es schließlich landete, hatten sich alle wieder so weit beruhigt, um sich wieder auf ihre Mission zu konzentrieren.
„Okay, hört zu. Wir sind nur hier um zu reden. Also, wenn wir Shadow begegnen, ist das nochmal was anderes, aber solang er nicht da ist, keine Magie, wenn es nicht nötig ist verstanden?!“, stellte Flora klar, als sie aus dem Schiff stiegen. Alle nickten.
„Sieh an, ihr seid wieder da. Das ging ja schnell. Ich dachte ihr lasst euch mehr Zeit.“
Alle fuhren augenblicklich herum. Hinter ihnen schwebten Stormy und Darcy und fixierten die Winx und die Spezialisten misstrauisch.
„Na, das erspart uns die Suche“, murmelte Layla mehr zu sich selbst.

Leichtfüßig landeten die Hexen vor ihnen. Bloom musste zugeben, dass sie beeindruckt und auch ein wenig eingeschüchtert war. Die eine strahlte pure Energie aus, ihre Augen funkelten wild und ihre ebenso wilden Locken fielen ihr um die Schultern. Die andere schien die Ruhe selbst zu sein und ihre dunkle Aura machte Bloom nervös. Ihre Augen glühten hinterlistig und ließen niemand ahnen, was sie dachte.
Bloom konnte kaum glauben, dass eine der beiden wirklich Icys Schwester war, denn beide sahen ihr in keiner Weise ähnlich.
„Wir sind nicht hier, um zu kämpfen Darcy“, meinte Musa, ihre Stimme lies alle daran erinnern, dass sie bereits mit dieser Darcy gesprochen hatte.
Das Gesicht der ersten verdunkelte sich. „Ich weiß warum ihr hier seid.“
Aha, dann ist das wohl Darcy.
Musa rührte keine Miene, während die anderen bereits unruhig wurden.
„Ich hätte ja vielleicht schon früher mit euch gesprochen. Vielleicht. Aber jemand bestimmtes hat es mir verboten“, ihr durchdringender Blick glitt über die Winx, bis er an Roxy hängen blieb.
„Nicht war, Roxy?“
Die Tierfee sah mehr als verwirrt aus. Offenbar hatte sie keine Ahnung, wovon Darcy sprach. Das Mädchen hinter Darcy verkniff sich das Lachen. „Es ist unglaublich, dass ihr wirklich die Retter der magischen Dimension seid und trotzdem auf die einfachsten Tricks reinfallt. Das mit Icy als Katze war ja schon mehr als einfach, aber das hier. Bitte, sagt nicht, ihr habt es nicht gemerkt.“
Jetzt grinsten beide, während die Winx, wie auch die Spezialisten verwirrte Blicke tauschten und vor allem Roxy schien überhaupt nichts mehr zu verstehen. Bloom, die sowieso keine Ahnung hatte, wovon die Rede war, hielt sich lieber im Hintergrund.
Darcy rollte genervt mit den Augen. „Himmel, ihr seid so langweilig“, auffordernd blickte sie noch einmal in Richtung Roxy. „Wem hast du denn an dem Tag, als ihr hier wart verboten, euch noch mal in die Quere zu kommen?!“
Roxy starrte sie kurz an, schien zu überlegen, bis sich auf ihrem Gesicht plötzlich Erkenntnis und Verwirrung zugleich zeigte. „Das warst DU!?!“
Sofort zog sie alle Blicke auf sich. „Aber... aber warum? Ich meine...“
Darcy lächelte hinterhältig. „Man wird sich ja mal 'nen kleinen Spaß erlauben dürfen. Außerdem ist es ja gut zu wissen, dass du immer noch auf so einfache Tricks reinfällst, Roxy.“
Roxy verschränkte die Arme und wollte schon zu einer Erwiderung ansetzen, da hielt Flora sie zurück. „Dafür sind wir nicht hier“, zischte sie und an Darcy gewandt, „ Wenn du so großartig über alles Bescheid weißt, kannst du uns ja auch direkt eine Antwort auf unsere Frage geben.“
„Ich hab nie behauptet, dass ich mich schon entschieden habe. Wisst ihr, es ist nicht ganz ohne, wenn ich euch neue Glitzerflügel geben soll“, sie sah zu Stormy. „Es könnte... etwas ein wenig durcheinander bringen, was gerade so schön Form annimmt.“
Stormy grinste. „Da hat sie recht. Das ist keine Sache, die wir von heute auf morgen entscheiden können. Sorry, aber euer ganzer Stress mit Shadow geht uns nichts an. Wir sind nicht sein Problem und darum nicht sein Angriffsziel.“
Roxy sah aus, als würde gleich explodieren vor Wut, was Stormy sich bei ihr sogar vorstellen konnte, jetzt, wo sie die Drachenflamme besaß.
„Mag sein, aber eure Schwester ist sehr wohl sein Ziel und ganz egal, wie egal wir euch sind, bei ihr braucht ihr uns nichts vormachen. Und je länger ihr das hinauszögert, desto mehr gerät sie in Gefahr. Nicht vor uns, sondern vor Shadow, Darcy, du brauchst nicht versuchen, mich anzulügen, ich hab selbst gesehen, was du für eine Wut auf ihn gestaut hast. Willst du ihn nicht auch endlich los werden? Himmel, wir spielen hier alle seine Marionetten und er macht was er will. Und sagt jetzt nicht, dass würde euch nichts ausmachen. Hier geht es um mehr, als einfach nur neue Kräfte! Es geht um unsere wie auch um eure Zukunft und Shadow ist dabei, sie zu zerstören. Wollt ihr das etwa? Und ich dachte, ihr hasst es, wenn man euch Befehle erteilt. Aber wie es aussieht, habt ihr ja auch keinen anderen Weg aus dieser Situation, also würde ich vorschlagen, wir vergessen das alles für einen Augenblick und konzentrieren und auf das wirklich wichtige! Natürlich könnt ihr das dann immer noch ablehnen, aber bedenkt, was dann aus all dem wird!“ Musas Augen hatten zu glühen angefangen, während sie geredet hatte.
Jetzt herrschte absolute Stille.
Musas Worte schienen in der Ferne nur langsam zu verklingen. Stormy schaute ihre Schwester misstrauisch an. Hatte sie etwa mit der Musikfee gesprochen? Sie hatte nur erzählt, dass sie wusste, dass etwas mit Icy passiert war und beim zweiten Mal hatte sie nur erzählt, dass die Winx sie auf Shalens gesucht hatten, weil sie neue Kleidchen bräuchten. Von Musa hatte sie nie etwas gesagt. Aber andererseits war Darcy dafür bekannt, Leuten Dinge vorzuenthalten.
Die Illusionshexe kniff die Augen zusammen. „Wenn wir euch neue Kräfte geben, sind wir euch gegenüber im Nachteil. Glaubst du ernsthaft, dass riskieren wir? Du weißt worauf es hinausläuft. So wie es immer ist.“
Stormy konnte deutlich die Bitterkeit in der Stimme ihrer Schwester hören. Das war es immer, was sie am meisten gestört hatte, dass die Winx jedes Mal noch eine Verwandlungsstufe höher kamen und so die Trix fast immer übertrafen. Jetzt hatte sie die Chance, dass zu verhindern, denn die Fehde zwischen den Winx und den Trix war noch lange nicht vorbei. Aber wenn sie es nicht machte, würde Shadow sonst was machen und Stormy und Darcy wussten beide schon gut genug, dass er nicht zögerte, zu töten. Meistens jedenfalls. Es würde alles kaputtmachen. Sie dachte an Kuro und an ihren Vorschlag. Sie waren so nah am Ziel...
Aber schlussendlich musste Darcy sich entscheiden und Stormy wusste, wie sehr sie es hasste, bei ihren Entscheidungen beeinflusst zu werden, darum sagte sie nichts.
„Wir wissen nicht, wie es danach weitergehen wird, aber solang wir das nicht beenden, haben wir noch keinen Grund darüber nachzudenken“, schaltete sich jetzt Flora ein.
Darcy wiegte ihren Kopf hin und her und schien zu überlegen. „Ich werde das nicht jetzt und hier entscheiden“, meinte sie schließlich. „Ihr beeinflusst mich zu sehr!“
Tja, wie gesagt, hasste sie es, egal von wem.
„Ich werde es euch wissen lassen, wenn ich mich entschieden hab“, sie sah die Winx fest an. „Ich sage jetzt weder ja noch nein!“
Damit war für Darcy das Gespräch beendet.
Allerdings hatten die Winx andere Pläne. „Ach, da war ja noch was. Wenn ihr ja immer alles so schön wisst, ratet mal, wen wir noch mit dabei haben.“

Musa musste sich wirklich schwer zusammenreißen, um nicht laut loszulachen, als sie die Gesichter der Trix sah. Glucksend hielt sie sich eine Hand vor den Mund.
Aber wie sollten sie schon reagieren, wenn die, die sie so lange für tot gehalten hatten plötzlich und ohne jede Erklärung putzmunter wieder vor einem stand? Neben Musa prustete Roxy, welche sich wohl nicht mehr halten konnte, los. Es sah aber auch zu komisch aus.
Darcy sah aus, als würden ihr gleich die Augen ausfallen. Ihr Mund war leicht offen, als wolle sie etwas dazu sagen, aber es kam nichts. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten verlor ihr Gesicht jegliche Farbe und Härte. Würde sie noch schweben, wäre sie wahrscheinlich vom Himmel gefallen. Es war einfach unbeschreiblich.
Stormy sah nicht minder fassungslos aus. Obwohl fassungslos noch fast untertrieben war. Ihr waren alle Gesichtszüge entglitten und ihre Augen waren groß wie Monde.
Das Layla auf ihrer anderen Seite nun auch anfing zu kichern, machte es Musa nicht leichter, sich zu beherrschen.
„T...Tecna“, gluckste Roxy zwischen ihrem Gekichere. „Dein Handy! Schnell!“
Das gab dann auch Musa den Rest und sie prustete los. Diesen Moment würde sie nie vergessen. Ob nun mit Bild oder ohne.

„Ich schwöre, dass werden die ihr Leben nicht vergessen!“
Bereits wieder auf dem Rückweg nach Alfea und immer noch kichernd hatten sich die Winx im hinteren Teil des Schiffes auf ein altes Sofa fallen lassen.
Roxy nickte zustimmend auf Laylas Kommentar. „Wie die geschaut haben, denen sind fast die Augen ausgefallen!“. Sie versuchte entrüstet zu schauen, was ihr aber nicht so recht gelang, weil sie immer noch lachen musste, während sie sich an Tecna wandte. „Wo war dein Handy, wenn du es brauchst?“
Daraufhin mussten wieder alle lachen. Selbst Tecna und Flora konnten sich nicht beherrschen. Musa biss schließlich in ihren Pulli, da leider keine Kissen da waren, um endlich aufzuhören.
„Namlfhmh mihmun umihegm!“, die Musikfee erntete verständnislose Blicke.
Sie grinste, lies den Stoff ihres Pullis los und sagte noch mal deutlich. „Na hoffen wir mal, dass es gut ausgeht.“
„Ahh“, meinte Flora verstehend.
„Erinner mich bloß nicht daran“, murrte Layla, womit sie alle daran erinnerte.
Die Stimmung senkte sich wieder von verrückt und übermütig, zu gut. Sie sprachen noch ein bisschen über den Aufbau von Alfea, schwenkten aber immer mehr vom Thema ab, da niemand dem anderen mehr wirklich zuhörte und als sie die Schule erreichten, war das Gesprächsthema von Roxy, Stella und Tecna die Fruity-Music Bar und Layla, Musa und Flora unterhielten sich über die beste Haltung von Katzen. Da sie alle durcheinander saßen, redeten sie alle gleichzeitig und über die Köpfe der anderen hinweg, kamen sich gegenseitig in die Quere, oder verloren das Gleichgewicht, wenn sie sich rüber beugten. Oder aber sie fragten beziehungsweise schrien zehn mal nach, weil niemand den anderen mehr verstand. Das hatte weitere Lachanfälle zur Folge und als sie schließlich gelandet waren, lagen alle irgendwie auf einem nicht identifizierbaren Haufen und lachten sich halb tot. Wenn einer aufhörte, wurde sie von den anderen sofort wieder angesteckt und als sie endlich aufhörten, um sich aufzurappeln, dauerte es noch eine ganze Viertelstunde, bis alle auf den Füßen standen, weil sie sich erst entheddern mussten. Das führte zu weiterem Umstürzen, Lachanfällen und sie mussten es von neuem versuchen.

Sky stand nur daneben und hatte sein ich wünschte,ich wär tot Blick aufgesetzt. Helia neben ihm grinste einfach nur und Bloom auf seiner anderen Seite, welche sich während der Fahrt mit ihm Unterhalten hatte, schüttelte nur den Kopf, grinste aber auch.
„Nimm dein Fuß da weg!“
„Das ist nicht mein Fuß, du Depp!“
„Dich mein ich doch ni.. au doch du!“
„Hey!“
„Was?“
„Ich?“
„Nein!
„Wer ist das?“
„Ich.. geh da.. au du Spinne!“
Kurz bekamen alle Winx einen Lachkrampf, während Sky sein Gesicht immer weiter in seinen goldblonden Haaren versinken lies.
„Ich mein... ah!“
„Ah? Au!“
Nein.. ich mein, du spinnst!“
„Wer? Ich?“
„Jetzt geh da doch weg!“
„Hallo, ich bin hier drüben!“
„Ja, wer jetzt?“
„Wer was?“
„Du stehst auf meinem Fuß!“
„Ups, sorry, dachte es wär Roxy...“
„Gelächter...“
Wieder mussten alle lachen.
„Hey, zieh mir mein.. Ah!“
„Ja, mach ich doch!“
„Nein, eben nicht!“
„Hä?“
„Was.. hey, du stehst auf meiner Hand.“
„Wer?“
„Du solltest es nicht machen!“
„Ach so...“
„Hä?“
„Jetzt geh da runter, dann komm ich auch hoch!“
„Dann komm ich aber nicht hoch!“
„Ja, is mir egal...“
„Au, verdammt ich hab das Sofabein nicht gesehen...“
Wieder mussten alle lachen.
„Liegst du etwa unterm Sofa?“
„Ich steh hier!“
„Hä, wie jetzt..“
„Ich hab mit Musa gesprochen.“
„Hä, warum?“
„Äh sorry, mit Flo..“
„Komm, ich helf dir hoch.“
„Pass auf, da bin ich eben schon runtergerutscht!“
„Das war, weil ich dir ausersehen das Bein weggezogen hab.“
„Oh...“
„Du bist so schlau ey.“
„Kannst du deine Hand da bitte wegnehmen.. oh schei..“
Jetzt komm halt hoch!“
„Au, du hast mir an den Haaren gezogen!“
„Sorry, dachte, es wären Stellas!“
„Und bei mir ist das okay, oder was?“, fragte Stella gespielt beleidigt.
Wieder mussten alle lachen.
„Verdammt“, murmelte Musa. „Meine Kleidung ist voller Staub!“
Mittlerweile standen alle.
Layla prustete los, als sie es sah.
„Also warst du unterm Sofa?“, fragte Roxy.
„Ne, das war ich...“, meinte Flora. „Aber ich war nicht unterm Sofa. Ich hab nur das Bein nicht gesehen.“
Tecna verschränkte gespielt beleidigt die Arme. „Und es mir deshalb weggezogen?“
„Hä?“, machte Flora verwirrt, kurz, bevor sie wieder lachen musste. „Das Sofabein, du Depp.“ Immer noch lachend verließen die Winx das Raumschiff.
„Ich hab mich schon gefragt, wie ich dir das Sofabein wegziehen kann“, meinte Flora lachend. Musa brach bei der Vorstellung daran fast zusammen vor lachen.
„Wir sind so blöd! Wir haben hier unsere Zeit verschwendet, mit...“, fing Tecna an.
„Ja mit was eigentlich?“, fragte Layla.
„Mit Aufstehen!“
Wieder prusteten alle los.
„Halt..haltet jetzt alle die Klappe! Ich kann nicht mehr! Ich brauch Luft“, keuchte Flora.
„Boa, ich stell mich gleich erst mal unter die Dusche!“, murmelte Musa und strich sich eine dunkelblaue Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Um den Staub loszuwerden?“, scherzte Stella, worauf Layla und Roxy wieder lachen mussten.
„Soll ich dir die Dusche vorbestellen?“, fragte Layla und wedelte ein bisschen mit ihren Händen in der Luft herum.
„Wage es nicht, Lay! Du wirst mich nicht hier draußen nass...“
Kurz darauf war Musa auf der Flucht, Roxy und Flora auf dem Boden, vor lachen, Tecna irgendwo zwischen Tor und Wald und wusste nicht ganz, ob sie jetzt Layla hinterer rennen oder auf Roxy und Flora warten sollte. Beides würde dauern. Stella hatte sich rücklings ins Gras geschmissen und stöhnte, während sie sich Lachtränen aus den Augen wischte. Kurz darauf beschwerte sie sich, warum sie sich jetzt wieder hingelegt hatte, wo sie doch so lange gebraucht hatte, aufzustehen.

„Ich hasse dich!“, murmelte Musa zum x-ten mal in Richtung Layla.
Die Wasserfee saß auf einem Bett im Krankenzimmer, da ihr Zimmer nach wie vor zerstört war und sah sehr zufrieden mit sich aus.
Immer noch murrend strich Musa sich durch ihre nassen Haare und während sie etwas davon faselte, wie bescheuert ihre Haare aussahen, versuchten Roxy und Stella Bloom zu erklären, was genau los gewesen war. Allerdings stellte sich das als schwierig heraus, da sie immer wieder lachen mussten und irgendwann übernahm Flora das ganze. Tecna war es nun, die unter der Dusche verschwunden war.
Icy hatte bis zu dem Moment, an dem die Winx wie ein Wasserfall aus Worten und Gelächter ins Zimmer geplatzt waren, geschlafen, was sich jetzt aber als unmöglich rausstellte.
Sie hatte sich halb unter die Decke verkrochen und konnte nur den Kopf schütteln. Irgendwann zog Bloom sich zu ihr zurück, als ihr selbst Flora zu viel wurde. Oder besser gesagt, Flora mit der Ergänzung von Stella und Roxy.
Da Bloom an diesem Tag eindeutig die Stillste von ihnen allen war, machte es Icy nicht mal groß was aus. Erst so gegen drei Uhr nachmittags fanden die Winx wieder ihre Ruhe und zogen sich nacheinander in ihre provisorischen Betten zurück. Mit einem Gedanken: Diesen Tag würden sie nicht so schnell vergessen!

****
Joa, ich weiß, ist jetzt nicht so viel passiert, aber ich schätze mal, dass nächste Kapitel wird ein Hauch... interessanter? Und keine Sorge, von Shadow werden wir auch bald wieder hören ;) geht ja nicht, dass er so lange nicht auftaucht. Und für alle, die darauf warten, dass Darcy und Icy sich endlich ausquatschen, sorry, aber you have to wait!
LG
Nightspark
PS: falls sich jemand wundert (was vermutlich eh nicht der Fall ist), dass das Kapitel mitten in der Waoche kommt, statt wie sonst am Wochenende. Ich hatte Lust, was an meinem Geburtstag hochzuladen ^-^
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