»Psycho Game« (ʙᴇɴ ᴅʀᴏᴡɴᴇᴅ)

GeschichteRomanze, Horror / P16
BEN DROWNED Jeff the Killer / Jeffrey Woods OC (Own Character)
03.11.2018
26.10.2019
10
13769
12
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Dieses Kapitel
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Hey!
Es freut mich, euch das erste Mal begrüßen zu dürfen! Ich bin schon eine Weile auf Fanfiktion.de aktiv am Lesen, aber eine Geschichte veröffentlichen? Darüber hab ich bis jetzt noch nicht nach gedacht...aber jetzt hab ich mich doch dazu durch raffen können! :3
Hier ist das erste Kapitel meiner Story »Boring Life (BEN Drowned)«
Ich hoffe, es gefällt euch ♡

♡♡♡♡♡♡♡♡

Gelangweilt kaute ich auf meinen Gummibärchen rum, während ich auf den Tasten meines Controllers rum drückte. Neben mir fluchte mein Bruder wie wild und hämmerte auf seinen Controller ein, während er angespannt im Schneidersitz auf dem Boden saß, aber es brachte nichts, das Spiel gewann ich wie immer.

Matthew stöhnte frustriert und warf seinen Controller auf das Sofa, während ich meinen vor mich legte. »Wieso kann ich einfach nicht gegen dich gewinnen?« fragte er und sah mich leidend an. Ich schüttelte über diesen etwas erbärmlichen Anblick bloß meinen Kopf.

»Du bist viel zu sehr auf's gewinnen fixiert und achtest deswegen nicht auf alles. Gegen dich zu gewinnen ist ein Kinderspiel.« erwiderte ich und Matthew schnaubte, dann stand er auf und streckte sich.

»Ich muss mich jetzt fertig machen, hab noch ein Date.« meinte er und ich zog eine Augenbraue hoch. »Schon wieder? Bist du nicht gestern erst mit Sierra Griffin ausgegangen?« fragte ich und Matthew grinste. »Sie ist mir zu langweilig. Sogesehen könnte ich jede haben-« - »Außer Fiona« - »-außer Fiona. Mich wundert es immer noch, dass die Jungs bei dir nicht Schlange stehen, immerhin sehen wir gleich aus, dank des Zwillingsbonus.« erwiderte er und ich verdrehte meine Augen.

»Weil die Jungs sich auch trauen, die Zwillingsschwester von Matthew Cooper anzubaggern. Aber mach dir nichts draus, ich mag mein Leben wie es ist, Langweilig und so wie immer. Und jetzt hau ab du Casanova, bevor du noch zu spät kommst.« sagte ich und schob mich an meinem Bruder vorbei in mein Zimmer.

»Ich bring dir Chips mit!« rief er mir hinterher und ich schmunzelte, dann schloss ich meine Tür, ließ mich in meinen Schreibtischstuhl sinken und startete meinen Laptop. Etwas genervt tippte ich auf meinem Schreibtisch rum, während mein Laptop hochfuhr. Als es endlich so weit war, loggte ich mich sofort ein und fing an, mit jemandem zu chatten, der mich angeschrieben hatte.

[GAMER_BOY]: Hey :3.
[Freya]: Hey.
[GAMER_BOY]: Wg? :).
[Freya]: So lala, dir?
[GAMER_BOY]: Nah, es ging schonmal besser. Was ist los? :(.


Ich zischte genervt. Wenn der Typ nicht bald aufhören würde, mit diesen Smileys, würde es Tote geben. Oder einen neuen Laptop.

[Freya]: Mir ist nur ein wenig langweilig, wie immer eigentlich.
[GAMER_BOY]: Ouh, das ist natürlich kacke :(. Aber hey, ich kann dir deine Langeweile ja austreiben, wenn du verstehst was ich meine ;).


Na klasse, ich hatte einen notgeilen, alten Sack am Hals.

[Freya]: Definiere »austreiben«.
[GAMER_BOY]: Nun ja, ich könnte dir meine Adresse geben, oder du gibst mir deine und dann haben wir ein bisschen Spaß ;).


Mein rechtes Auge zuckte und ich unterdrückte einen Kotzreiz.

[Freya]: Klar, am besten gehen wir gleich noch in ein Love-Hotel, lassen es uns gut gehen und kleben aneinander wie Kaugummi unter'm Schuh.
[GAMER_BOY]: Du bist einverstanden???


Ich verdrehte meine Augen. Sarkasmus, mein Lieber, Sarkasmus.

[Freya]: Natürlich nicht. Ich hab das mit meiner Langenweile ziemlich unter Kontrolle, ich brauche deine halbherzigen und wiederlichen Angebote nicht, trotzdem danke. Such dir jemanden, der dumm genug ist, darauf einzugehen.

Ich schloss den Tab und seufzte. Ich hatte mit diesem Online-Chatting und der Zockerei eigentlich nur angefangen, um der Langenweile zu entkommen, aber anscheinend war das doch keine so gute Idee.

Ich fuhr meinen Laptop wieder runter und schmiss mich mit meinem Handy in mein Bett. Eine Weile schaute ich auf Youtube irgendeinen Scheiß, aber das wurde schnell langweilig und ich schaltete mein Handy wieder aus. Gelangweilt starrte ich an die Decke, dann stand ich auf, ging ins Wohnzimmer und startete meinen Nintendo 64.

Ich legte 'The Legends of Zelda: Majora's Mask' ein und wartete. Das Spiel hatte mir meine Mutter mit gebracht, als sie auf dem Flohmarkt war, damit ich mir meine Langeweile vertreiben konnte und bis jetzt hatte ich es noch nicht angerührt, weil mich der Titel ein wenig abgeschreckt hatte.

Als das Spiel geladen hatte, schaute ich auf. Es existierte bereits ein Spielkonto mit dem Namen »BEN«. Ich machte mir einen Neuen und nannte ihn »Link«. Eine Weile spielte ich gelangweilt, dann fingen diese Leute aus dem Spiel an, mich statt mit Link, mit BEN anzureden. Ich runzelte meine Stirn, spielte aber weiter.

Nach einer Weile fing das Spiel an zu spacken und genervt schaltete ich meinen Nintendo 64 aus und lief wieder hoch in mein Zimmer und setzte mich an meinen Laptop. Als er hochgefahren war, loggte ich mich ein und schaute mir irgendeinen Anime an.

Mein Handy blinkte auf und ich stand auf, um zu schauen, wer mir geschrieben hatte. Es war Fiona.

Fiona:
Hey Langweiler, Lust rüber zu kommen?


Freya:
Klar, hab eh nichts zu tun.


Ich ließ meinen Laptop an, zog mir Schuhe und eine Strickjacke über und verließ Das Haus. Ich zog die Haustüre hinter mir zu und lief im Schein der Laternen rüber zu Fiona, die direkt neben uns wohnte. Es war erst 17 Uhr und trotzdem schon dunkel. Eine Sache, die ich am Winter hasste.

Ich klingelte bei Fiona und kurz darauf öffnete sie mir die Tür. Sie zog mich direkt in ihr Zimmer und schloss die Tür. »Okay, was ist los?« fragte ich, denn es war untypisch für sie, mich sofort in ihr Zimmer zu ziehen. Außerdem sah sie sich die ganze Zeit nervös um.

»Ich hab mit BEN geschrieben.« sagte sie leise und ich zog verwirrt eine Augenbraue hoch. »Mit wem?« - »Mit BEN.« Ich sah Fiona komisch an. »Wer ist BEN?« Fiona sah mich ungläubig an und blinzelte. »Du weißt nicht wer BEN ist??« Ich schüttelte meinen Kopf.

»BEN Drowned! Hast du etwa noch nie von ihm gehört?« fragte Fiona weiter, noch immer ungläubig. »Ne, noch nie gehört, Sorry. Geht der auf unsere Schule?« Fiona keuchte entsetzt. »Freya! Du hast das Spiel 'The Legend of Zelda: Majora's Mask' und hast nicht mal eine Ahnung, wer BEN Drowned ist??« rief sie und ich seufzte genervt. »Sagst du's mir jetzt oder muss ich mir ewig lange dein Gemecker anhören?«

Fiona setzte sich im Schneidersitz auf ihr Bett und klopfte neben sich. »Es wird Zeit, dich in die Welt der Creepypasta einzuweihen - In meine Welt!« Ich setzte mich neben sie und ergab mich meinem Schicksal.

Eine Stunde lang erzählte sie mir von den Creepypasta, von Jeff the Killer (ihrem Favoriten), Eyeless Jack, Laughing Jack, Jane the Killer, Sally, Ticci Toby, Masky, Hoodie, Slenderman und vor allem von BEN Drowned.

Als sie fertig mit Erzählen war, rauchte mein Kopf schon beinahe von den ganzen Informationen. »Okay mal ganz langsam jetzt - BEN Drowned ist ertrunken, deswegen der Name, und sucht seine Opfer durch das Internet und dem Spiel, was ich habe, heim?« vergewisserte ich mich und Fiona nickte wie wild. »Und man kann mit ihm über eine App namens "Cleverbot" kommunizieren?« fragte ich weiter und Fiona nickte immer noch wie wild.

Ich lachte kurz auf. »Fiona, du hast eine echt blühende Fantasie!« meinte ich und Fiona verdrehte die Augen. »Es gibt sie wirklich! Wenn du mir nicht glaubst, kannst du ja gerne auf Cleverbot gehen und mit ihm schreiben!« schnaubte sie und ich grinste.

»Okay. Mach ich. Ich ruf dich an.« Dann stand ich auf und ließ eine überforderte Fiona zurück.
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