Hermine eine Slytherin. Niemals! Oder, doch?

von Donnanaya
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley Viktor Krum
02.11.2018
16.05.2019
48
29512
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Donnanaya betritt den Raum, zückt den Zauberstab, und ein Mikrofon fliegt ihr in die ausgestreckte Hand. Chrm.Chrm. Sie klopft prüfend auf das Mikro. Test!Test!1,2,3 ...Gut, also ich möchte Sie hier herzlich willkommen heißen. Diesen Vortrag heute möchte ich dafür nutzen,Ihnen, ja Ihnen da draußen vor den Bildschirmen, zu danken. Ich bin Ihnen für Ihre Zusammenarbeit  sehr verbunden und dankbar. 2018 ist vergangen, ein erfolgreiches Jahr, muss man sagen. Viele spannende Kapitel sind entstanden und nun ist es an der Zeit Auskunft über den Stand der Dinge zu geben. Momentan hat diese Geschichte 18 Empfehlungen. 50 Reviews. Und 100 Favoriteneinträge. Jedem einzelnen ein großes DANKE.
Möge 2019 genauso erfolgreich und produktiv werden.   Eine Verbeugung wird angedeutet. Umständlich kramt Donnanaya ein Schild aus ihrer Umhängetasche.
Darauf steht: "Jetzt klatschen!"
Abwartend hält sie sich eine Hand ans Ohr um besser zu hören.
Donnanaya seufzt.  
Ich glaube, das üben wir noch einmal.




Blaise Sicht:

Gähnend stolperte ich die Treppe hinunter.
Gestern war es wohl doch ein bisschen spät für mich geworden. Aber so wie ich Hermine kannte, war sie bereits lange auf und putzmunter.
Falsch geraten, wie sich später herausstellen sollte.
Schlaftrunken bahnte ich mir meinen Weg um die Möbelstücke.
Gestern hatte ich meine Schulsachen hier am Tisch liegen gelassen. Gähnend bückte ich mich danach, drehte mich weg und wollte Richtung Große Halle verschwinden, als ich inne hielt. Ich drehte mich wieder Richtung Sessel.
Ha, da hatte ich wirklich etwas gesehen. Aus den Augenwinkeln war es mir vorgekommen, als ob ich etwas Braunes erspäht hatte und bei genauerem Hinsehen entpuppte es sich als Haare.
Braune, ziemlich buschige und jetzt auch noch zerzauste Haare. Schmunzelnd betrachtete ich die Hexe im Sessel.
Hatte sie mir nicht versprochen, nicht hier unten einzuschlafen.
Grinsend schlich ich näher.
Bemüht, leichte Panik in meinen Tonfall zu bekommen, rief ich laut nahe dem Ohr der Slytherin:
"Hermine! Hier steckst du also. Ich habe dich überall gesucht. Du bist nicht zu Zaubertränke aufgetaucht und Verwandlung hast du auch verpasst. McGonagall ist stinksauer!!!"
"Aaahhh...Waa...", gehetzt wachte Hermine aus ihrem Schlummer und sprang hektisch aus dem bequemen Sessel. Misstrauisch sah sie mich an.
"Du nimmst mich auf den Arm. Du grinst."
Trotzdem noch ein wenig verunsichert drehte sich die Hexe, nach der Wanduhr suchend, im Kreis.
07:15 Uhr.
Ich fragte mich sowieso wie sie so lange hatte schlafen können, da bereits sehr viele Schüler den Raum bevölkerten. Gerade wollte sich Hermine in Bewegung setzen da stöhnte sie auf.
"Auuu! Bei Merlin, mein Rücken. Mein armer, armer Rücken!"
Sie verzog das Gesicht.
Ich konnte nicht verhindern, dass sich ein Grinsen auf mein Gesicht schlich.
"Hab ich es dir nicht gesagt? Selbst schuld!", lachte ich.
Schmollend blickte die Slytherin mir ins Gesicht: "Hey, das ist mein Satz. Ich habe sozusagen ein Patent darauf, weißt du wie oft ich das schon zu Harry und Ron gesagt habe?"
"Ich möchte es gar nicht wissen. Die Armen! Die haben es sicher nicht leicht mit dir!", ich zwinkerte Hermine zu.
Nun lachte auch die Hexe.
"Da würden sie dir wahrscheinlich
Recht geben. Wenn ich es mir so überlege, würdet ihr euch sicher gut verstehen!"
Ungläubig sah ich mein Gegenüber an. Erschrocken murmelte ich:
"Bei Merlin! Ich, ein Freund von Harry Potter, dem Jungen der Überlebte? Nie im Leben!"
Hermine zuckte nur die Achseln, aber es kam mir vor als würden ihre immer fröhlichen Augen eine Spur trauriger blicken.
"SCHADE!!!...Ahh, mein Rücken....Nein wirklich, schade."
In Gedanken versunken und mit gerunzelter Stirn sah ich ihr nach, als sie auf den Treppen verschwand, um sich für die Schule umzuziehen.
"BLAISE. Hey, Blaise!", jemand rüttelte mich an der Schulter. Draco.
"Was ist denn mit dir? Du siehst aus als würdest du vor einem Rätsel stehen und nicht auf die Lösung kommen!", ließ mein bester Freund verlauten.
Ich strich mir durch die schwarzen Haare: "Ja, genau. Ein Rätsel auf zwei Beinen."
"Und mit buschigen Haaren.", fügte ich noch in Gedanken hinzu.

Viel Spaß mit dem Kapitel;)
Eure Donnanaya
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