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Filmriss

SammlungAllgemein / P6
02.11.2018
09.08.2020
11
25.867
41
Alle Kapitel
152 Reviews
Dieses Kapitel
17 Reviews
 
 
02.11.2018 2.989
 
.

Die gesamte Geschichte ist und bleibt ungebetat
und daher in österreichischer Schriftsprache.

Disclaimer: Ich schreibe als Hobby und verdiene mit dieser Kolumne kein Geld.




Filmriss

Rezensionen über Kinofilme





"Für mich muss ein Film nicht unbedingt ein Happy End haben. Er muss nur ein Ende haben, das man versteht." (© Kevin Costner)
So ist das für mich auch im realen Leben!




Inhaltsverzeichnis:


1)   Inhaltsangabe
       mit ein paar Kurzbesprechungen seit 2010

2)   Bohemian Rhapsody
       Queen-Biopic 2018
       We Will Rock You! - Hat der Film das geschafft?

3)   The Great Pretender
       Queen-Doku 2012 (anlässlich des Kinofilms wieder im TV)
       Der Mann hinter den Posen... Image ist alles!

4)   Fantastische Tierwesen
       Teil 1 - 2016: ...und wo sie zu finden sind
       Teil 2 - 2018: Grindelwalds Verbrechen
       Familienfilm aus dem Potter-Universum ohne Harry Potter

5)   Die beste aller Welten
       österreichischer Kinofilm (2017) nach einer wahren Kindheit
       Eine Kindheit mit einer heroinabhängigen Mutter. Eine Hölle zwischen Heroin und Opium?
       Nein! Eine Kindheit voll Liebe, die stark gemacht hat für das restliche Leben.

6)   Rocketman
       Biopic und Musical 2019 über Elton John
       Zum Abheben niederschmetternd - Groß und nicht artig

7)   Verstehen Sie die Béliers?
      Ja, wenn ich mit dem Herzen höre.
       Ein Mädchen aus taubstummer Familie findet ihre Stimme.

8)   Once upon a time in Hollywood
       Love, Peace, Gewalt  à la Quentin Tarantino
   
9)   Cats
       Katzen brauchen Musik und ein kleines Stück vom Glück
       Musical-Verfilmung

10)  Odette Toulemonde
        Französ. Literaturverfilmung über einen depressiven Autor und seinen Fan
        über Klischees... und voller Klischees... gegen Klischees

11)  Kater
        Eine Gay-Romance
        Über den blinden Fleck in uns Menschen
        Was kann Liebe aushalten?
       
12)  ?



Auch wenn ich diese Kolumne als Kino-Entscheidungshilfe denke, kann es auch ein TV-Tipp
oder eine DVD-Kaufentscheidung sein oder die Motivation, den Film in der Videothek oder bei Streaming-Diensten zu suchen.

Vergesst dabei nicht: Kritik ist auch nicht alles.
Manche Filme werden schlecht kritisiert, und das aus objektiven Grünen zu Recht, z.B. manche Actionkracher, und trotzdem erlebt man dann einen vergnüglichen Abend und kommt gut gelaunt aus dem Kino.
Streng genommen ist es ja bei den meisten Filmen so, dass ein Kinoabend nett ist, aber es gibt wenige Filme, die man unbedingt gesehen haben muss.

Ich war in meinen jungen Jahren, bevor ich noch Mutter wurde, in einem studentischen Debattier- und Cineastenklub.
Dort haben wir künstlerische Cineastenfilme gesehen mit mehr Aussage als Inhalt, und danach wurde darüber diskutiert. Ich hab diesen intellektuellen Austausch und Befruchtung mit anderen Meinungen dann lange Zeit vermisst, und ich denke, dass meine Freude am Reviewen aus dieser Zeit stammt.



NACHWORT:


Irgendwie entstehen die meisten meiner Prosa-Werke aus einer Mail. Gestern haben wir einen neu ins Kino gekommenen Film gesehen, und ich hab eine Rezension einem FF-Freund hier privat gemailt auf seinen Wunsch als Entscheidungskriterium, und bin danach auf die Idee gekommen, diese neue Kolumne aufzumachen, weil vielleicht auch andere Leser an neuen Filmen interessiert sein könnten.

Ihr findet obige detaillierte Rezensionen ab Kapitel 2!

Ich will ein Inhaltsverzeichnis als 1. Kapitel, und das darf nicht alleine stehen nach FF-Regeln.
Daher poste ich hier ein paar von im Kino - erst seit 2010, um im Rahmen zu bleiben -  gesehenen Filmen,
deren Kurzbeschreibung ich schon früher für mein privates Filmtagebuch geschrieben habe.


Das sind jetzt untenstehend keine Rezensionen, wie ich sie in allen weiteren Kapiteln sorgfältig und detailliert schreiben werde,

und sagt auch nichts über meine Lieblingsfilme oder allgemeinen Filmgeschmack aus.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~


Natürlich die Harry-Potter-Reihe

die sehr persönliche Erinnerungen weckt. Harry hat in Hogwarts genau gleich mit unserem jüngsten Sohn im Gymnasium begonnen. Daniel Radcliffe ist auch im echten Leben genauso alt wie er.  Die beiden sind also im Kino und im Leben miteinander "gealtert", das ist irgendwie für mich sehr besonders.
Der letzte Teil war düster, schmutzig, gewaltvoll und doch ein sehr süßes Ende.
Die Bücher sind besser.

Tron

Die Trümmer flogen uns 2011 in 3D um den Kopf, aber ich mochte die damals so innovative 1980er-Jahre-Version lieber.

The King's Speech

Mit Geoffrey Rush, Colin Firth als King George VI. and Helena Bonham Carter als Queen Mum.
"When God couldn’t save The King, The Queen turned to someone who could."
Firth spielte herausragend und ich verehre Bonham Carter, Tim Burtons Lebensabschnittspartnerin, in all ihren Rollen.
Ein Film über eine Sprachbehinderung, aber nicht deprimierend. "Bertie", wie sein Therapeut den König von England nennt, bekommt sehr viel Verständnis entgegengebracht. Es ist ein britischer Film, wie ich sie so sehr mag, und hat eine Menge britischen Humor.
Man soll nicht über gehandicappte Leute lachen, aber in diesem Film darf man das... liebevoll.

Die Iden des März

Ryan Gosling, ein idealistischer Mitarbeiter des US Präsidentschaftskandidaten George Clooney, bekommt 2011 einen Crashkurs in schmutziger Politik mit Philip Seymour Hoffman.
Ehrgeiz verführt, Macht korrumpiert.
Welche Entscheidungen trifft man auf dem Weg zur Macht? Mit welchen Entscheidungen kann man leben?
Ein Politthriller über Loyalität, enttäuschten Idealismus und Verrat. Und über Moral natürlich.

J.Edgar

Clint Eastwood’s biographischer Film zeigt 2012 das öffentliche und private Leben eines der umstrittensten, mächtigsten und rätselhaftesten Männer seiner Zeit – J. Edgar Hoover, der Gründer und langjährige Direktor des FBI, gespielt von Leonardo diCaprio. Im Film spielen auch die seit langem andauernden Spekulationen um Hoovers sexuelle Orientierung eine wichtige Rolle.

Lockout  

So richtig was für die "niederen Instinkte": Sinnfreies Hau-drauf,
und als härteste Aufgabe ist für den edlen Retter das Gequatsche der zu rettenden Frau zu ertragen.
Happy End und Tod der Bösen garantiert.

Django Unchained

Obwohl diCaprio-Filme "Pflichtprogramm" sind für uns, hat ihn Christoph Waltz 2013 oscar-verdient an die Wand gespielt.

Les Miserables

Wir lieben Musicals!
Selten so geweint am Ende. Nicht weil kitschig sondern weil so traurig. Nicht nur ich, rundherum die Frauen... Unbedingt Taschentücher mitnehmen!

Der große Gatsby

war enttäuschend. Effektüberfrachtet. Sowohl im Buch von F.S.Fitzgerald als auch im Film von 1974 mit Robert Redford und Mia Farrow kam das Zeitgeistige mehr heraus.
Und auch die Botschaft des Films, dass es Opportunisten gibt, die die tiefen Gefühle anderer nicht wertschätzen, quasi über Leichen gehen, und am Ende nur Müll hinterlassen, den andere aufräumen dürfen, kam im Remake nicht so klar rüber.
Aber Leonardo diCaprio spielte toll wie immer.

The Lone Ranger

Ein richtiger Gute-Laune-Film, eine sinnfreie Parodie. Und super Soundtrack.
Einfach nur zum sich Wegkichern. Erhebt keinen wie immer gearteten Anspruch.

Liberace

Eine Biographie eines weltbekannten Las-Vegas-Pianisten als Cineasten-Tipp 2013: Matt Damon und ein nuancenreicher, grandioser Michael Douglas unter der Regie von Soderbergh und mit mitreissendem Soundtrack.
Ich bin immer noch sprachlos, weil so viele Zwischentöne und Untertöne jenseits der eigentlichen Filmhandlung, so viel Wertschätzung für seine Protagonisten vom Regisseur spürbar, ein Film, über den ich noch lange nachdenken werde, und den ich inzwischen ein 2.x mit gleicher Begeisterung im TV gesehen habe.
Liberace war bis in die späten 1980er berühmt. Meine Generation kannte den noch.
Aber es geht da um viel mehr als nur eine schwule Biographie. Was Leute für Geld alles machen und welchen Preis sie zahlen, um Liebe, um Image, um innere Einsamkeit, um Beziehungen zur Mutter, ums Älterwerdenkönnen oder eben nicht, und vieles mehr.
Es ist ein Cineastenfilm, bei den man mehr auf die Untertöne achten sollte als auf das Vordergründige.

The Wolf of Wallstreet

Leonardo diCaprio spielt sich 2013 in diesem Martin Scorsese-Film wieder mal die Seele aus dem Leib. Gegen ihn war Michael Douglas als Gecko in Oliver Stones Wallstreet ein Anfänger.
Das Schlimme dran ist, dass es eine Biographie ist und es diesen Jordan Belfort (geb.1962) wirklich gibt. Und dass so viele Menschen alle Ersparnisse verloren haben durch ihn.

Pompei

Sandalenfilm trifft 2014 Katastrophenfilm.
Vulkanausbruch in 3D: rebellische Gladiatoren, böse Römer, eine holde Maid. Alles unter der Asche des Vesuvs.

300 - Rise of an Empire

War sogar besser als der erste 300-Teil. In beide hat mich mein Mann geschleppt.
Als real-verfilmte Graphic Novel kann man es nur gut kritisieren, aber natürlich war es arg brutal. Aber in Imax-3D halt auch sehr stylish. Ist trotzdem echte und historisch verbürgte Schlacht. Als historisch korrekten Film darf man das trotzdem nicht bewerten.
1. Teil "300": Die Spartaner haben mit 300 Mann unter König Leonidas das riesige Heer vom Perserkönig Xerxes bei den Thermopylen aufgehalten, starben aber allesamt. Und auch nur, weil sie verraten wurden. 2006. Der Fiilm ist bekannt dafür, dass man allen Schauspielern ein Six-Pack auf die nackten Oberköroper geschminkt hat.
2014 dann der 2. Teil "300": Die Griechen unter Themistokles besiegten die persische Flotte und ihre Anführerin Artemisia auf See.
Gut gefallen hat mir mehr die Botschaft dahinter:
Die Spartaner kämpften und opferten sich, weil im Kampf zu fallen ein ehrenvoller Tod war.
Die Griechen kämpften für die gerade neu entstandene Demokratie um als freie Männer zu LEBEN.
Ihnen wurde gesagt, wenn sie im Kampf den Sinn nicht mehr sehen, dann sollten sie zu dem Mann an ihrer Seite schauen, der wäre ihr Sinn, weiterzumachen.
Und die Perser schickten ein Massenaufgebot zwangsverpflichteter Männer unterworfener Völker in die Schlacht.

The Walk

Wenn ich einen Film 2015 empfehlen kann, dann diesen. In Imax-3D.
Ein Hochseil gespannt zwischen den TwinTowers vom World Trade Center. Eine wahre Geschichte über einen Mann, der da ungesichert drüber ging. Visuell ein Wahnsinn und super spannend.
Ich musste mich 1 Sitz (weil neben mir frei war) weiter setzen, weil ich ständig meinem Mann auf die Pelle gerückt bin und ihn erschreckt habe, so fix und fertig war ich beim Zuschauen.

Mission Impossible - Roque Nation

Eine halbe Stunde des Films spielt in Wien. Tom Cruise aka Agent Ethan Hunt soll 2015 ein Attentat auf unseren Bundeskanzler in der Wiener Staatsoper verhindern. dort wurde auch unter allgemeinem Publikumsinteresse tagelang gedreht.
Spannender Actionkracher mit einem Augenzwinkern.

The Man from U.N.C.L.E.

Hippes Remake 2015 der Kultserie aus den 1960ern.
Ein amerik. und russ. Spion gehen gemeinsam auf Jagd nach einem Bösewicht in Ostberlin des Kalten Krieges. Eine Art Bond-Verschnitt zu Filmmusik mit Soul und Lounge-Jazz.

James Bond, Spectre

Ein großer Teil wurde in Sölden im österr. Tirol auf 3.050 m Höhe gedreht (Link!). Auf dem Gletscher waren auch wir im Sommerurlaub 2017 (Spatzennest Kap. 59).
Es ist der 24. Film aus der James-Bond-Filmreihe und der 4. Film mit Daniel Craig in der Titelrolle. Der Film knüpft an den Vorgängerfilm "Skyfall" (2012) an und führt gleichzeitig die Handlung von "Casino Royale" (2006) und "Ein Quantum Trost" (2008) fort.

Tribute of Panem-Reihe

Mich berührt die Philosophie dahinter sehr. Wie sich doch Politik und Geschichte immer wiederholen, sogar fiktiv, ist erschreckend. Aktueller denn je!
Der Krieg hinterlässt auch Spuren bei den vermeintlichen Gewinnern. Ein Plädoyer, das heute in der Realität kaum Gehör findet – zumindest nicht bei den Verantwortlichen.
Am Ende der fiktiven HungerGames-Reihe bleibt, dass unsere heutige Realität offenbar auch nichts anderes ist als eine Dystopie.
Ich mag Filme, über die man zwischen den Zeilen (oder Bildern) nachdenken soll. Für die jungen Kinobesucher ist es leider einfach Popcorn-Kino.

Star Wars

VII ist 2015 nun der 1. Teil der 3. Staffel. Die Chronologie ist ja: 4-6 + 1-3 + 7-9. Definitiv besser als die letzten 3 mittleren Teile im Kinoverlauf (also das Prequel)! Er schließt sehr schön an den Charme der ursprünglichen Trilogie aus den 1970ern an. Trotzdem sind die Abstände zu groß, um inhaltlich wirklich am Laufenden zu bleiben. Aber wenn schon, dann jetzt in 3D anschauen.
Diesmal spielte ja die Ursprungsbesetzung Harrison Ford als Han Solo, Leia und Luke Skywalker wieder mit. Ford ist mit 73 für einen Actionheld ein alter Mann. Aber immer noch fesch für sein Alter, und ich mag sein verschmitztes G'schau. Obwohl seine Rolle nicht körperlich anstrengend war, hat man es an den Bewegungen gesehen, wenn er sich geduckt hat usw. Er hat sich bei den Dreharbeiten den Knöchel gebrochen und gleich nach den Dreharbeiten das Bein lt. Interview, und seine Schulter wäre schon länger lädiert, also ist nichts mehr mit Peitschen wie als Indiana Jones. Kämpfen haben sie hier schon die jüngere Riege lassen. Leia ist immer noch eine attraktive Frau jenseits der 60, in Würde gealtert.
So nah am Original aus den 1970ern und 80ern waren die letzten 3 Folgen nicht wie diese. Ein freudiges Wiedersehen mit Chewbacca und den beiden Robotern.
StarTrek mag ich aber lieber als StarWars.
Natürlich dann auch VIII angeschaut und
2019 den letzten Teil IX (Kurzbeschreibung siehe 1. Absatz in Kapitel 9).

The Revenant

Ein Leonardo DiCaprio-Film ist immer ein Muss für uns, wir halten ihn für den oder einen der besten aktuellen Schauspieler. Hier spielt er in einem sogenannten Survival-Western einen Pelzjäger/Trapper, der nach einem Kampf mit einem Grizzly zum Sterben von seinen Kameraden zurückgelassen wird und sich schwerverletzt 320 km durch die tiefwinterlichen, verschneiten Rocky Mountains und durch Indianerland ins nächste Fort schleppt, getrieben von der Rache, den Mörder seines Sohnes zu stellen.
Der DiCaprio-Film, der mir bis jetzt am wenigsten gefallen hat. Mir gefiel die Regieführung nicht. Der Film hat mich emotional nicht berührt, obwohl DiCaprio so leiden musste.
In einem Interview sagte DiCaprio dann über seinen Gegenspieler Tom Hardy, der real einer seiner besten Freunde ist, dass der ihn niemals zum Sterben zurückgelassen hätte. Vielleicht ist es das, was ich als unecht gespürt habe.

Tim Burtons "Insel der besonderen Kinder"

Fantastisch, zauberhaft wie alle seine Filme.
Musste ich 2017 unbedingt sehen in 3D. Ich liebe die Filme von Tim Burton: Edward m.d.Scherenhänden, Charlie u.d.Schokoladenfabrik, Sleepy Hollow, Beetlejuice, Corpse Bride, Nightmare before Christmas, Sweeney Todd, usw.
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, und Jacob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht, und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real - und sie sind ihm gefolgt.

The Greatest Showman

2018 wieder ein Musical. Schöne Musik, richtiger Gute-Laune-Film.
Nur statt Hugh Jackman hätte man einen Schauspieler finden können, der eine bessere Singstimme hat (trotz Soundbearbeitung).
Mir gefiel auch Inhalt und vor allem die Aussage, dass Behinderte und "Freaks" im Zirkus menschlicher sind als die meisten da "draußen".
Beschwingt und positiv, opulent in der Optik.
Inhaltlich wurde kritisiert, dass sie ein Märchen aus der Biographie gemacht haben, und das stimmt. Aber sind Musicals nicht immer Märchen?
Der echte Barnum hat für seinen Egotrip (Karriere, Überschuldung) die Familie geopfert, das Haus wurde ihnen von der Bank genommen, die Kinder hat er vernachlässigt, war dauernd fort, das wurde auch gezeigt, nur dass Jackman dann anders als in der Realität zur Familie zurückgekehrt ist. Ach ja, und die Geliebte hatte er nur real, im Film hat er sie zurückgewiesen. Dass es Fotos in der Zeitung gibt, die seiner Frau zu Augen gekommen sind, war natürlich nur, weil die Geliebte ihn gegen seinen Willen geküsst hat, er ist natürlich im Film familientauglich treu geblieben. Was soll's.
Wie gesagt, ein tolles Musical. Und seien wir ehrlich: Ich hätte diesmal keinen realistischen Schluss sehen wollen. (Und ja, in der nächsten Filmkritik kritisiere ich genau das.)

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~


Die nächsten Kapitel werden jeweils aktuelle Kinofilme betreffen,
und da wir sehr selten ins Kino gehen, werden hier wohl sehr unregelmäßig eher selten neue Filmbesprechungen kommen.
Wir gehen meistens gleich, wenn ein Film neu ins Kino kommt, den wir sehen wollen,
also kann man diese Kolumne durchaus als aktuelle Kino-Empfehlungen dann nützen.

Ich muss gestehen, wir schauen heute noch sehr gerne künstlerische Cineastenfilme, die aber meistens gar nicht mehr im Kino. Auf der großen Leinwand sind es eben die Actionkracher, die Eindruck hinterlassen. Die stillen und feinen Filme warten dann auch gerne noch eine Weile, bis wir sie daheim anschauen können.




Zur Alterskennzeichnung bei Filmen:
"Frei ab 12 Jahren heißt, der Held kriegt das Mädchen.
Frei ab 16 heißt, der Bösewicht kriegt das Mädchen.
Frei ab 18 heißt, jeder Darsteller kriegt das Mädchen." (© Michael Douglas)





Die Kolumne „Filmriss“ wurde geschrieben ab November 2018

Kapitel 1 - „Kurzbesprechung und Inhaltsangabe“ - wurde gemeinsam mit Kapitel 2 gepostet am 2. November 2018

© Net Sparrow



Die 1. richtige Rezension folgt gleich im Anschluss als Kapitel 2:

"Queen - Bohemian Rhapsody"

We Will Rock You! - Hat der neue Film das geschafft?




Ich bedanke und freue mich, wenn jemand reviewt,
und ich danke Euch für Eure Favo-Einträge zwecks Kapitel-Alert
und für Sternchen.
Über Feedback auch von Spät- oder Quereinsteigern werde ich mich auch später sehr freuen, da jedes Kapitel ja in sich abgeschlossen ist.


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