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#8456w

von Saruna
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Gen
Elijah Kamski Hank Anderson OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
01.11.2018
23.11.2018
6
18.395
5
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.11.2018 2.874
 
Datum
15.08.2040
Uhrzeit
03:56 Uhr



Der Schmerz wurde immer schlimmer und der Druck größer. Es fühlte sich so an, als ob sich das vergiftete Thirium explosionsartig ausgebreitet hätte und nun keinen richtigen Ausgang finden würde. Die Auffanggrube und die Kanäle des Thiriums waren nicht richtig miteinander verbunden, da es keiner Notwendigkeit bedurfte außer der oralen Einnahme von Thirium. Die Finger von Hank zitterten stark und ich konnte nichts anderes tun als abzuwarten, da meine Finger immer noch versteift waren und sich nicht rühren wollten. Tränen waren ihm hochgekommen und ließen sich nicht länger verdrängen. Er zog mein T-Shirt weiter nach oben, um an den Thiriumpumpenregulator zu kommen und zögerte, nachdem meine synthetische Haut zurückging und meine echte Haut offenbarte. Der Regulator war sichtbar, aber ich merkte, dass Hank es nicht tun wollte.

„Hank...du musst...“, fing ich zögerlich an, aber er unterbrach mich.

„Ich weiß Connor!“, zischte er und die erste Träne rollte seine Wange herunter. Ich verkrampfte mich weiter und musste verhindern mich vor Schmerz zu krümmen.

„Aber..wie?“, weinte er.

„D-du musst...mit deinen Fingern...“, weiter kam ich nicht, da mich eine weitere Welle des Schmerzes erfasste und ich mich noch weiter versteifte. Hank zögerte nicht länger, sondern tat wie ihm befohlen war und übte mit Zeigefinger und Daumen Druck aus, wobei er versuchte den Regulator herauszudrehen. Obwohl das nicht die korrekte Ausführung war, schien der Regulator trotzdem nachzugeben. Vorsichtig zog er daran, versuchend mich nicht weiter zu verletzen, und gerade, als ich spürte, wie sich Sauerstoff in den Spalt zu drängen schien, schwappte die schwarze Flüssigkeit heraus. Sie war zähflüssig und erinnerte an die Masse vom Checkup, aber dieses mal wurde sie von einem üblen Geruch begleitet, weshalb der Lieutenant nicht verhindern konnte, die Nase bei dem Gestank zu rümpfen. Der Druck wurde weniger, aber gleichzeitig verlangsamte sich der Schlag meines synthetischen Herzens. Mein Körper fing an unangenehm zu kribbeln – wahrscheinlich lösten sich die Gerinnsel in meinen Kanälen – und der Schmerz nahm ab.

#8456w FEHLT!
THIRIUMKONZENTRATION LIEGT BEI 59%!
HOHER THIRIUMVERLUST!

Die Meldung schob sich vor den anderen und innerlich musste ich die Augen verdrehen, da es mir schmerzlich bewusst war, dass ich in diesem Moment verblutete. Mein Gedankenpalast klärte sich langsam und ich fasste den Entschluss eine womöglich letzte Nachricht an CyberLife zu senden.
Meine LED war tiefrot.

„Was zur verfickten - !? Connor?? Was passiert hier?!“

„Ich verblute..Hank..“, nun stiegen auch mir Tränen hoch und trotzdem musste ich lächeln. Es war kein freudiges Lächeln, sondern mehr ein sarkastisches.

„NEIN! Connor, tu mir das nicht an! Ich will dich nicht verlieren!“, Hank stieß einen unerträglichen Schrei aus, der all seine Emotionen beherbergte. Ich konnte spüren wie sehr er sich gegen mein Schicksal sträubte. All die glücklichen Momente zogen an mir vorbei und wichen zusammen mit dem schwarzen Thirium aus meinem Körper. Ich wollte nicht sterben. Der Countdown war mittlerweile bei einer Minute angekommen.

„Hank, du weißt, dass ich die Zeit mit dir sehr geschätzt habe, oder?“, fing ich an zu erzählen, aber er wollte dies alles nicht wahr haben und schüttelte heftig mit dem Kopf.

„Nein! Du musst leben!“, er stand auf und stolperte aus dem Zimmer heraus. Als er zurückkam, hatte er den Karton mit den Thiriumbeuteln unter seinem Arm und zückte rasch eines der blauen Beutel hervor. Mit zittrigen Fingern öffnete er den Verschluss des Beutels und die Kappe fiel laut zu Boden. Die schwarze Masse hatte eine Blutlache verursacht.

THIRIUMKONZENTRATION LIEGT BEI 51%

„M-meine Systeme schalten sich gleich ab..“

„Hier, trink! Dann fühlst du dich besser!“

„Glaubst du...es gibt einen Himmel für uns?“

„Lass mich nicht allein auf diesem gottverdammten Planeten!“, er setzte den Beutel an meinem Mund an. Aber der Inhalt verfehlte ihn und landete auf das weiße T-Shirt. Nur einige Schlücke erreichten meine Auffanggrube oder die synthetische Lunge.

„Du warst immer...ein Vater für mich gewesen.“

20

„Und du bist mein Sohn. Niemand kann dich ersetzen, also wage es nicht hier und jetzt zu sterben!“

15

„E-eigentlich wollte ich noch viel länger bleiben..“

11

„Das wirst du. Wir müssen noch so viele Sachen machen. Ich muss dich zu einem Spiel der Detroit Gears mitnehmen.“

9

„Das wäre schön..“

8

„Und wir müssen noch deinen ersten Aktivierungstag nachfeiern!“

5

„Du darfst aber nichts trinken..“, der Schmerz stumpfte immer mehr ab. Das Kribbeln war schon lange nicht mehr vorhanden.

3

2

Er nahm meine Hand, doch ich spürte nichts. Mir war kalt, obwohl ich weder Kälte noch Hitze verspüren konnte. Die Wärme, die von seiner Hand ausging, war so unbeschreiblich schön.

1

„Sei nicht traurig.“, ein letztes Lächeln.

SHUTDOWN WIRD EINGELEITET





********************************




Datum
???
Uhrzeit
???


Stille. Nichts. Kein Schmerz. Kein Geräusch. Nur Dunkelheit.

„Wo bin ich?“, rief ich in die Leere hinein.

„Sie sind im Zen-Garten.“, sagte eine Stimme. Erschrocken versuchte ich mich umzudrehen, aber ich war mir nicht sicher, ob es geklappt hatte. Denn hinter mir war ebenfalls nur Schwärze zu sehen.

„Im Zen-Garten? Aber hier befindet sich nichts?“, hinterfragte ich die Präsenz.

„Ihr Zustand war kritisch. Sie haben nicht mehr genügend Energie, um all diese Details zu simulieren.“, erklärte die Stimme.

„Wo sind Sie? Wer hat Sie geschickt?“, doch die Stimme kam mir mehr als bekannt vor. Sehr bekannt sogar. Jedoch konnte ich mich nicht mehr an das dazugehörige Gesicht erinnern.

„Ihr Speicher wurde beschädigt. So wie viele andere Biokomponenten. Ich würde nicht versuchen zwanghaft auf den Speicher zurückzugreifen.“, die Erklärung klang plausibel, aber eine weitere Frage manifestierte sich in meinen Gedankenpalast.

„Und wer bin ich?“

„Verstehe. So stark ist er beschädigt, huh? Das Gerinnsel legt wohl alle Systeme lahm.“

„Gerinnsel? Wovon sprechen Sie?“, ich war ehrlich gesagt verwirrt. Mehr als das.

„Das alles hat Zeit. Ich muss gehen.“, antwortete die bekannte Stimme in einem schläfrigen Ton. Sie hört sich kraftlos an. Fast schon überarbeitet.

„Kommen Sie zurück?“, eigentlich wollte ich nicht alleine sein. Diese Dunkelheit rief eine Angst in mir hervor, die mir wie ein Fragment einer alten Erinnerung vorkam.

„Ja, erholen Sie sich.“, mit diesen Worten verließ sie mich. Ich konnte die Gestalt hinter der Stimme nicht sehen, dennoch fühlte ich wie die Präsenz mich verlassen hatte. Davor schenkte sie mir Trost, aber jetzt war ich auf mich alleine gestellt.

Ich sollte die Zeit sinnvoll nutzen und mich versuchen umzuschauen.

Dieser Gedanke allein reichte, um mir vorerst ein Ziel zu setzen. Ich blickte an mich herunter und erkannte, dass ich keine Kleidung besaß. Das einzige, was ich sah, war ein weißer Körper. Es sah wie Kunststoff aus. Eine Sache zog meine ganze Aufmerksamkeit darauf. Etwas Rotes ragte aus meiner Körpermitte hervor. Trotz seiner kleinen Form, war es sehr spitz und hatte eine Kristallform.
Verwundert betrachtete ich den roten Kristall und erkannte, dass er sich durch meinen Körper durchbohrte. Dennoch verspürte ich nichts. Ich hob meinen Kopf an und blickte um mich. Letzten Endes erkannte ich nichts, weshalb ich mich im Schneidersitz auf den Boden setzte und ihn abtastete. Es fühlte sich nach nichts an.

Klirr!

Was war das? Ein silberner Gegenstand polterte auf den schwarzen Boden und als ich ihn in meine Finger nahm, spürte ich etwas. Ruhe breitete sich in mir aus. Es war eine silberne Münze gewesen, mehr nicht. Warum löste sie dieses Gefühl aus?

Klirr!

Beinahe wäre sie mir heruntergefallen, doch ich fing sie mitten in der Luft auf und verhinderte es. Dabei stellte ich mich ungeschickt an und ließ sie zweimal los, um sie dann wieder einzufangen.
Dieses Bewegungsmuster löste eine tiefere Ruhe und Entspannung aus, als das bloße Halten der Münze. Könnte ich in einen Spiegel blicken, wäre ein Ausdruck der Verwirrung auf meinem Gesicht erkennbar. Ich wiederholte den Vorgang vorsichtshalber, um meine Hypothese zu bestätigen.

Pling!

In der Tat, die Münze verursachte so etwas wie Spaß. Auf einmal erschien mir die Dunkelheit nicht mehr so grausam und meine Laune verbesserte sich.

Wie lange ich wohl warten müsste, bis die Stimme zurück kommt?

Es war merkwürdig gewesen, dass ich keinerlei Erinnerung mehr über mich besaß. Ich wusste nicht wie ich an diesen Ort gelangt oder wer die Stimme war. Was steckte hinter seinen Worten und warum kam sie mir so bekannt vor. Seltsam...


********************************


Datum
16.08.2040
Uhrzeit
14:07 Uhr



Hank


Es war zum Haare rausreißen. So ein Scheiß aber auch! Ich hätte nicht gedacht, dass ich zweimal in diesem armseligen Leben den Glauben an eine höhere Macht verliere. Zuerst wegen dem Tod von Cole und jetzt wegen dem von Connor. Sein Körper ist leblos in meinen Armen zusammengesackt.
Ich konnte schon wieder den Tod eines Sohnes nicht verhindern. Dieser falsche Doktor ist zu spät gekommen und hat sogar seinen Leichnam beschlagnahmt, obwohl ich dagegen war. Ihn interessiert es doch einen Scheißdreck, was mit dem Jungen passiert. Er macht sich jetzt bestimmt über seine Leiche her, um ihn auseinanderzunehmen, zu demontieren oder andere kranke Experimente zu machen. Das macht mich fuchsteufelswild. Der nächste, der an meiner Tür stehen bleibt und blöde Sprüche klopft, kriegt es mit meiner Faust zu tun – sobald ich die Handschellen los bin. Mein Leben hat doch erst seit einem Jahr wieder Sinn gemacht und natürlich musste das Schicksal dazwischen funken.
Aber...warum hat es mich nicht erwischt, sondern ihn? Er war unschuldig und hatte nichts mit meiner Misere zu tun. Bei dem Gedanken an das viele schwarze Blut, musste ich wieder mit den Tränen kämpfen. Das Beruhigungsmittel hat seit Stunden nachgelassen und es war bereits 14 Uhr. Ich fühlte mich so, als wenn ich kein Auge zugemacht hätte. Der einzige Grund, warum ich still geblieben bin, ist, dass ich nicht noch eine weitere Dosis von dem Zeug haben wollte. Ich bin zwar stur, aber nicht blöd. Jeffrey wird mir dafür bestimmt eine reinhauen. Nachdem ich Widerstand geleistet habe – ich kann es nicht glauben, dass sie ihn mir weggenommen haben – haben sie mich ins Krankenhaus gebracht, um mich vollständig auszunüchtern. Ich versuchte an einen spitzen Gegenstand zu kommen, um die Handschellen zu knacken, aber bei den ganzen modernen Scheiß hier, würde ich mich schon freuen, wenn ich wüsste wie man hier anständig aufs Klo geht. In dem Moment, wo sie mich hier eingeliefert haben, wusste ich, dass ich hier nicht länger als nötig bleibe. Ich werde hier ausbrechen und Connor suchen. Ich will mich persönlich davon überzeugen, dass diese schmierigen Kerle von CyberLife Connor nicht verunstalten. Außerdem werde ich ihn mitnehmen, mir egal, was sie davon halten werden oder ob ich meinen Job verlieren werde. Momentan fühlt es sich so an, als hätte man die alten Narben wieder aufgerissen und mein Herz mit einem Messer verunstaltet. Dennoch würde es nicht ansatzweise an den Schmerz herankommen, den ich gerade fühlte.
Dieser sterile Raum und die weißen Wände machten mich noch wahnsinnig und erinnerten mich zu stark an Cole. Ich hatte das Gefühl, dass das Gift in Connors Körper durch etwas anderes zustande kam. Es macht doch keinen Sinn, dass etwas so Unbedeutendes so große Folgen haben kann.
Ich gebe mich nicht mit so einer simplen Erklärung zufrieden!
Ich bin zwar alt, aber zum Glück nicht blind. Auf dem kleinen weißen Nachttisch liegen ein paar Zettel, die mit einer Büroklammer zusammengehalten werden. Wenn ich das Metall richtig verbiege, könnte ich diese Dinger von mir loskriegen. Scheint so, als hätte ich Glück im Unglück, weil die Idioten nur eine Hand am Bett befestigt haben. Wenn ich es also schaffe das Bett so zu verschieben, dass ich mit meiner linken Hand herankomme, sollte ich es schaffen. Ich habe später Zeit zum Trauern. Ich schulde ihm wenigstens eine anständige Beerdigung, nach allem, was er für mich getan hatte. Er hätte nicht gewollt, dass ich ihm so schnell folge oder mich weiterhin so zerstöre. Ich hatte es an seinem Blick gesehen, als ich die Whiskeyflasche weggebracht hatte.
Langsam streckte ich meinen linken Arm nach dem Zettel aus, aber wie ich bereits angenommen hatte, war diese verdammte Büroklammer zu weit weg. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich von eine Seite auf die andere zu schwingen. Das Bett gab nicht nach, vielleicht ist es ja festgeschraubt worden. Scheiß Krankenhaus...
Trotzdem versuchte ich es weiter und musste feststellen, dass es doch keine so blöde Idee war, wie ich dachte. Gerade als ich kurz davor war die Papiere zu erreichen, blieb ich an den Handschellen hängen, die mich zurück ins Bett schleuderten. Weil ich aus Überraschung die Augen zugekniffen hatte, merkte ich nicht, dass ich auf einem Bett lag und der Aufprall natürlich ausfiel.
So bescheuert kann nur ein seniler alter Mann wie ich sein.., seufzte ich innerlich. Ich öffnete die Augen und merkte, dass die Zettel auf meinem Schoß lagen und ich Erfolg hatte.
Perfekt, jetzt müsste ich nur noch die Büroklammer irgendwie loskriegen..


********************************


Datum
???
Uhrzeit
???



???


Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, allerdings war ich noch gar nicht lange hier. Mittlerweile hörte ich auf mit der Münze zu spielen und hatte ein mir unbekanntes Talent entdeckt. Anscheinend kannte ich etliche Tricks und konnte sie nahezu perfekt ausführen. Doch jetzt verspürte ich so etwas wie Leere in mir. Die Umgebung war nicht mehr in kompletter Dunkelheit eingehüllt worden, sondern bestand jetzt aus eine grünen Wiese und mehreren gepflasterten Steinwegen, die ins Nichts führten. Es scheint unvollständig zu sein. Von der Stimme hatte ich noch immer nichts gehört.

„Der Zen-Garten hat wohl in meiner Abwesenheit mehr Farbe bekommen.“

Bis jetzt. Ein Lächeln schwang in seiner Stimme mit.

„Wären Sie bereit meine Fragen zu beantworten?“

„Wir kommen also gleich zum Punkt? Einverstanden, ich kläre Sie über Ihren Zustand auf.“, neugierig lauschte ich der Stimme und suchte nach einem Anhaltspunkt, um nicht in die Leere zu starren. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass die Stimme diesmal keine Präsenz war, sondern eine richtige Gestalt hatte. Es war ein Mann mit schwarzer Hose und einem weißen Hemd, dessen Ärmel hochgekrempelt waren. Des weiteren hatte er spitze Lederschuhe an und eine silberne Armbanduhr zierte sein Handgelenk. An seinem Blick erkannte ich, dass er tatsächlich müde und überarbeitet war, doch er besaß keine Augenringe. Er bemerkte meinen analysierenden Blick und fing an breiter zu lächeln. Seine schwarzen Haare waren zurückgegelt und glänzten im Schein der falschen Sonne, als er aus dem Schatten heraustrat.

„Auch ohne Erinnerung noch ganz der Alte, wie ich sehe.“, er steckte seine Hände in die Hosentaschen und umrundete mich.

„Ich bin ein Android, so viel weiß ich. Warum kann ich nicht auf meinen Speicher zurückgreifen? Bin ich defekt?“, wollte ich wissen. Ich hatte trotz der Warnungen versucht mich zu erinnern, aber das hatte nur dazu geführt, dass meine Sicht verschwamm und meine Biokomponenten versteiften.

„Keine Sorge, nachdem Sei sich erholt haben, werden Sie sich an das meiste erinnern können.“, das Lächeln, welches seine Lippen schmückte, hatte etwas mysteriöses und eigenartiges.

„An das meiste?“, wiederholte ich.

„Sie haben es kurz vor Ihrer Deaktivierung noch geschafft ihr Bewusstsein auf einen CyberLife Server hochzuladen. Hätten Sie uns nicht kurz davor benachrichtigt, wären Sie wahrscheinlich für immer deaktiviert gewesen.“, er hielt inne und das Lächeln verschwand. Stattdessen machte sich eine gewisse Unruhe in seinem Gesicht breit.

„Scheint so, als hätten wir unerwarteten Besuch.“, sein Blick war auf einen Punkt in der Dunkelheit fixiert. Ich ignorierte seine Aussage und überlegte kurz. Da ich mein Bewusstsein hochgeladen hatte, heißt es, dass mein Körper immensen Schaden erlitten haben muss.

„Was ist mit meinem Körper passiert? Sie sprachen das letzte mal davon, dass meine Biokomponenten lahm gelegt wurden. Ist es dadurch verursacht worden?“, ich schaute hinunter und zeigte auf den roten Kristall, der immer noch in der Mitte meines Körpers herausragte.

„Sie wissen sicherlich, dass Thirium Bestandteil von einer Droge namens Red Ice ist, nicht wahr?“, ich nickte.

„Wenn Red Ice nicht unter bestimmten Umständen gelagert wird und dazu auch noch andere Komponenten für die Herstellung fehlen, endet es in einer Katastrophe.“, langsam setzte sich das Puzzle zusammen und ich bekam eine Erleuchtung.

„Es lief also eine Nebenreaktion in meinem Körper ab, die ihn zerstört haben. Ist diese Annahme korrekt?“, suchte ich nach Bestätigung und er nickte.

„Ein Fremdkörper wird der Auslöser gewesen sein, aber wir wissen nicht, was es war. Die Hülle wurde zu sehr zerstört, als dass man eine Autopsie hätte durchführen können.“

„Ich verstehe. Danke für diese neue Information, aber was wird nun mit mir geschehen?“, ahnungslos wie ich ohne Körper weiterleben sollte, starrte ich auf den roten Kristall.

„Es ist uns nicht erlaubt weiterhin Androiden herzustellen.“, mein Kopf schnellte hoch, doch mein Gesicht zeigte keine Regung.

Heißt das ich bin unfähig in die Realität zurückzukehren?














Bam Bam Bam!
Wie wird es wohl weitergehen? War die Erklärung zufriedenstellend? Ich habe keine Ahnung von Chemie, aber theoretisch gesehen ist Thirium ja auch nur eine Fiktion und man kann sich ausdenken wie es mit anderen Stoffen reagiert, oder?
Das nächste Kapitel wird das letzte sein und ich freue mich auf eure Reaktionen, falls es welche geben wird. XD
Ich dachte ein kurzer Tausch zwischen der Sichtweise von Connor zu Hank würde mehr bringen, als wenn ich euch 100 Seiten dazu schreibe wie er nichts tut und keine Ahnung hat wie es draußen so ohne ihn. Vor allem die letzten zwei Seiten haben mir Spaß gemacht sie zu schreiben. Ich bin eher unzufrieden mit dem Teil, der dramatisch sein soll. Ich bin nur auf Glücklich ausgelegt. XDD
Bis zum nächsten mal und danke für die vielen Favorisierungen und die zwei Reviews, die ihr mir hinterlassen habt. ^^

Eure Saruna!
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