Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

#8456w

von Saruna
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Gen
Elijah Kamski Hank Anderson OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
01.11.2018
23.11.2018
6
18.395
5
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.11.2018 2.747
 
Datum
13.08.2040
Uhrzeit
14:02 Uhr


Es war still im Haus. Der faule Bernhardiner lag gemütlich auf meinen Beinen und strahlte die Ruhe in Person aus, während ich ihn hinter den Ohren kraulte. Ich ließ den gestrigen Tag noch einmal auf dem Sofa Review passieren, indem ich auf meinen Speicher zugriff und versuchte gleichzeitig herauszufinden, was es mit der schwarzen Substanz auf sich hatte. Bevor ich die Probe analysieren konnte, kam Combs hinein, um mir ein Handtuch anzubieten, weshalb ich mein Vorhaben abbrechen musste. Letzten Endes war es nicht nötig gewesen, denn heute Morgen bekam ich eine Nachricht von CyberLife, das mir die Ergebnisse mitteilte. Ich wollte diese mit Hank teilen, aber vom Lieutenant fehlte jede Spur. Der Besuch des Chicken Feeds fiel aus und kaum waren wir gestern angekommen, verkroch sich der Ältere mit einer Flasche hochprozentigen Whiskey in seinem Schlafzimmer und kam nicht wieder heraus. Meinen Berechnungen zufolge hätte er eigentlich erst recht spät aufwachen müssen, aber er muss sich wohl hinausgeschlichen haben als ich mich noch im Ruhemodus befand. Meine LED rotierte schon seit einer Weile in einem hellen Gelb, welches sich in den Augen des zahmen Hundes widerspiegelte. Ich brachte es nicht über meine defekte Pumpe den Lieutenant vom Trinken abzuhalten, da mir schmerzlich bewusst war, dass ich der Grund für sein Verhalten war. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich sogar behaupten meine jetzige Lage erinnerte ihn zu stark an Coles Umstände. Allerdings ließ sich das nicht vergleichen: Ich bin eine Maschine und man kann meine defekten Biokomponenten einfach austauschen – die Organe und Körperteile eines Menschen nicht. Die gestrige Rückfahrt war von Schweigen geprägt und bestätigte meinen Verdacht.
Plötzlich vernahmen meine Audioprozessoren die Geräusche eines annähernden Fahrzeuges und ich erkannte es sofort wieder. Ich richtete mich auf und schob Sumo vorsichtig von mir herunter, um aufstehen zu können. Im selben Moment hörte ich wie eine Autotür geschlossen wurde und sich Schritte der Tür näherten, was auch Sumo nicht entging. Der alte Hund sprang vom Sofa herunter und lief schwanzwedelnd auf die Haustür zu, um sein Herrchen begrüßen zu können und ich tat es ihm nach, jedoch hielt ich in der Bewegung inne, da ich auf einmal eine Unsicherheit verspürte. Wollte Hank mich überhaupt sehen? Sollte ich vielleicht den Ruhemodus vortäuschen?
Ich hatte die Chance verpasst mich schlafend zu stellen, denn Hank öffnete bereits die Tür und begrüßte zuerst Sumo, der sich auf seine Hinterpfoten stellte und ihn freudig überfiel. Danach fiel der Blick des Hausbesitzers auf mich und ich versteifte mich merklich. Ein unsicheres Lächeln huschte über meine Lippen und ich war mir sicher, dass meine LED nun zwischen gelb und blau hin und hersprang.

„Warum stehst du da so rum? Los, leg dich hin!“, befahl Hank.

„Mir geht es gut und außerdem befand ich mich die längste Zeit im Ruhemodus.“, widersprach ich.

Hank seufzte und stellte die braune Papptüte, die ich erst jetzt zur Kenntnis nahm, auf die Küchentheke und ging auf mich zu. Er blieb kurz vor mir stehen und schubste mich leicht an meiner Schulter zurück auf das Sofa.

„Du weißt, was die Scheißkerle von CyberLife gesagt haben: Beweg dich so wenig wie möglich und belaste auf keinen Fall dein Herz!“, schimpfte er mich aus. Thiriumpumpe, korrigierte ich ihn in meinen Gedanken. Andererseits behielt er recht, als er dies sagte. Combs empfahl mir mich so wenig Belastung wie möglich auszusetzen, bis der neue Thiriumpumpenregulator fertig war. Ferner bestand er darauf täglich Systemchecks durchzuführen und mein Befinden auf Protokoll festzuhalten. Hank ging zurück zur Küchentheke und brachte alle Sachen zum Vorschein, die er eingekauft hatte. Es waren nur die nötigsten Lebensmittel und ein paar Flaschen Bier gewesen, die er sogleich in den Kühlschrank verstaute.

„Man ist das eine Affenhitze! Ich wusste sofort der Tag wird beschissen, wenn man schon so früh fast den Hitzetod stirbt.“, beschwerte sich Hank. Deshalb war er also so früh aufgestanden, aber es erklärte nicht warum er keinen Kater hatte. Er nahm sich eine Wasserflasche aus dem Kühlschrank und ließ sich mit etwas Abstand auf dem Sofa neben mir fallen.

„Mr. Combs hat mir die Ergebnisse der Probe zukommen lassen.“

Fast hätte sich Hank verschluckt, weil er gerade dabei war einen großen Schluck der kühlen Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Er blickte mir in die Augen und erwartete, dass ich zu Ende sprach.

„Bei der schwarzen Substanz handelt es sich um Thirium, welches mit dem Fremdkörper zu reagieren scheint. Mr. Combs vermutet, dass der Fremdkörper sich an dem Thiriumpumpenregulator selbst befindet und erst jetzt mit meinem Blut reagiert, da es sich dabei um eine langsame Reaktion handeln könnte. Damit können wir davon ausgehen, dass es eine Art Vergiftung herbeiruft.“

„Verfickte Scheiße...jetzt kriegen Androiden auch noch Blutvergiftungen...“,fluchte Hank und starrte fassungslos die Wand über dem Fernseher an.

„So lässt sich der Zustand auch bezeichnen. Mr. Combs bedauert, dass er wegen der geringen Zeit nicht die Möglichkeit hatte den Fremdkörper aufzuspüren und zu entfernen.“, fasste ich die Nachricht zusammen.

„Das kann er sich sonst wohin stecken, er hätte dich fast umgebracht!“

Hank hatte sich zwar gestern für sein Verhalten auf seine Art und Weise entschuldigt, aber das hieß nicht er könne dem Mechaniker nun vertrauen oder mögen. Es war seltsam Hank so sentimental zu erleben, aber irgendwie verspürte ich so etwas wie Erleichterung ihn wieder in alter Manier zu erleben.

„Hätte er den Regulator nicht kurzzeitig entfernt, wäre ich wohl tot. Dadurch konnte der größte Teil des vergifteten Thiriums abgelassen werden.“, verteidigte ich Combs. Es war die Wahrheit. Das Thirium hatte sich nämlich nicht wie man es erwarten würde in meiner Zirkulation aufgehalten, sondern im Bereich zwischen der Pumpe und meinem Brustkorb. Hätte das Thirium sich weiterhin in diesem engen Raum aufgehalten, wäre ich wortwörtlich geplatzt. Mein Scann konnte also nichts davon erfassen, da es sich nie im gescannten Bereich befand. Hank öffnete kurz seinen Mund, um etwas zu sagen, aber entschloss sich dagegen und setzte zum Trinken an. Heute herrschten hohe Temperaturen in Detroit – 33° Celsius – und der Lieutenant litt unter den Temperaturschwankungen wie jeder andere Mensch auch, aber dank meines eingebauten Kühlers machte mir die Hitze nicht viel aus. Androiden können nicht schwitzen, weshalb eine andere Art der Abkühlung in unsere Programme integriert wurde. Bei Temperaturen unter 0° Celsius frieren allerdings unsere Biokomponenten ein, wodurch ich die Sommermonate weitaus angenehmer empfand als den kalten Winter.

„Jeffrey hat dich für 'ne Woche von der Arbeit freigestellt. Bis dahin müsste das neue Herz fertig sein.“, fing Hank an, um die Stille zu unterbrechen. Ich war überrascht, dass Fowler mich freistellte und meine Gesichtszüge verrieten mich, denn Hank hängte noch an:

„Freu dich doch. Hast du erstmal deine Ruhe vor dem Scheiß.“

„Aber...was ist mit dir?“, ertappt schaute Hank zur Seite, jedoch war er auch erstaunt über das plötzliche Du.

„Ich hab mir auch frei genommen.“, kam es kleinlaut.

„Warum? Ich komme alleine zurecht. Ich weiß wo sich alles befindet und im Notfall erreiche ich dich auf dem Handy.“

„Nein, das kommt gar nicht in die Tüte. Was ist, wenn du auf einmal zusammenbrichst, bevor du mich erreichst. Keiner würde da sein, um dir zu helfen. Ich...“, Hank klang entrüstet und konnte den Satz nicht zu Ende bringen. Verärgert sah er zur Seite.

„Ich bleibe hier, klar? Du kannst mich nicht aus meinem eigenen Haus vertreiben.“, scherzte er, um seine Wut zu überspielen und ich musste mich geschlagen geben. Ich zahlte weder Miete noch war im Recht über seine Anwesenheit auf der Arbeit zu bestimmen.

„Was werden wir in der Zwischenzeit machen?“, wollte ich wissen und er fing an zu lachen.

„Na das, was wir immer machen. Die Seele baumeln lassen oder wie wir es zu meiner Zeit nannten: Chillen.“

Chillen?“, erkundigte ich mich. Ich suchte in meiner Datenbank nach der Definition des Wortes und wurde wenig später fündig: Ein Synonym für das Wort entspannen. Ich musste darüber lachen, da ich tatsächlich eines besseren belehrt worden bin und das von einem Mann vor meiner Zeit. Hank prustete los „Ganz genau.“, und stand vom Sofa auf. Mit neuer Motivation ging er zur braunen Papptüte und holte etwas heraus, das er bis zu diesem Moment dort verweilen ließ. In einer flüssigen Bewegung warf er den Gegenstand zu mir und ich fing es mit Leichtigkeit auf. Langsam öffnete ich meine Hand und der Gegenstand entpuppte sich als ein Kartenspiel mit der Aufschrift Mau Mau. Ich scannte die Verpackung und hatte auf einen Schlag alle Informationen, die ich zu dem Spiel benötigte. Der Lieutenant kam zurück und verschränkte belustigt seine Arme vor mir.

„Noch nie ein Kartenspiel gespielt? Dann wird es langsam Zeit.“


Datum
13.08.2040
Uhrzeit
20:29 Uhr


Es stellte sich heraus, dass Hank ein sehr schlechter Verlierer war und seinen Titel im DPD offensichtlich durch harte Arbeit und Hartnäckigkeit erlangte. Diese Hartnäckigkeit wurde beim Spiel unter eine Probe gestellt und irgendwann hörte ich auf die Flüche mitzuzählen. Nach einer Weile beschuldigte der Ältere mich des Schummelns und ich konnte nicht anders als darüber zu schmunzeln, da es sich hierbei zum größten Teil um ein Glücksspiel handelte. Danach half ich ihm bei der Zubereitung des Abendessens, auch wenn er dagegen war und sagte ich sei kein Haushaltsandroide, und später beim Abwasch. Wenn ich meiner Arbeit bei der Polizei nicht nachgehen kann, helfe ich eben anderweitig. Gerade liefen die Nachrichten im Fernseher und ich zeichnete die Informationen auf, um sie bei Bedarf aufrufen zu können. Es war immer gut aktuell zu sein. Mein Interface unterbrach die Aufzeichnung mit der Meldung:

Systemcheck erforderlich
Erstatte CyberLife Bericht

Seufzend korrigierte ich meine Sitzhaltung und gab dem Lieutenant Bescheid, damit er sich nicht wunderte, wenn ich kurz nicht reagiere. Ich leitete den Systemcheck ein und über mein Interface flimmerten mehrere Nachrichten blitzschnell hintereinander. Es schien alles bei bester Ordnung zu sein, doch eine Meldung erschien vor meinem Auge, die mir einen Befund mitteilte:

Abnormität in der Thiriumkonzentration
Thiriumkonzentration liegt bei 80%

Ich stockte. Lag es damit zusammen, dass wir das vergiftete Thirium gestern abgelassen haben?
Aber es war keine Menge, die den 20%-igen Verlust entsprachen. Höchstens 5%. Anscheinend saß ich zu lange regungslos da, denn Hank tippte mich an meiner Schulter an und erkundigte sich nach den Ergebnissen meines Checks. Zunächst war ich mir unklar, ob ich darüber schweigen sollte, aber es war besser, wenn Hank wusste, wie es in meinem Inneren aussah.

„Ich habe hohe Mengen an Thirium verloren, die nicht mit der Menge von gestern übereinstimmen.“, er sah sich auf dem Sofa um und seine Stirn legte sich in Falten.

„Bist du jetzt auch noch undicht?“

„Nein, ich habe keine Perforation entdeckt. Es muss eine andere Ursache haben.“

Unschlüssig, wie ich mit der neu gewonnenen Information umgehen sollte, entschied ich mich dazu, Combs Bericht zu erstatten. Er war es, der die Thiriumprope analysiert hatte, also sollte er das weitere Vorgehen bestimmen. Meine Datenbank half mir bei diesem sonderbaren Fall nicht weiter, da es sich bei mir um einen Einzelfall handelte. Obwohl ich keine richtigen Schmerzen spürte, fühlte ich dennoch einen Druck in mir. Auf einmal schob sich ein Gedanke in meinen Gedächtnispalast und ließ mich hochschrecken. Ich lief ins Badezimmer und hörte wie Hank verwundert rief was passiert sei, aber ich antwortete ihm nicht. Schnell streifte ich das T-Shirt über meinen Kopf, welches Hank mir letztes Jahr mit der Begründung, ich könne nicht immer dasselbe tragen, geschenkt hat, und ließ es auf den Fußboden fallen. Mein Blick war auf einen bestimmten Punkt im Spiegel über dem Waschbecken fixiert. Schritte ertönten und kamen auf mich zu. Mein Verdacht erhärtete sich und ich legte meine Hand auf den defekten Thiriumpumpenregulator, der wahrscheinlich noch zwei Wochen seine Funktion erfüllen würde, bevor er endgültig versagt.

„Hey, was machst du da? Du willst es doch nicht etwa herausreißen?!“, schnaubte Hank und ergriff mein Handgelenk.

„Ich befürchte ich kenne die Ursache und es wird dir nicht gefallen. Ich muss es aus meinem Körper herausbekommen.“, bevor er fragen konnte, übte ich mit meinem Zeige-und Mittelfinger Druck auf meinen Thiriumpumpenregulator aus und zog dann kräftig mit allen Fingern daran. Hank sog erschrocken die Luft ein, da er nicht darauf vorbereitet war. Nachdem er den Schock überwunden hatte, zerrte er an meiner Hand und schrie:

„Bist du wahnsinnig! Willst du dich umbringen?!“, aber ich ließ nicht locker und schaffte es die Pumpe zu entfernen. Ich hatte mich nicht verrechnet und die restlichen 15% des vermissten Thiriums spritzten aus dem Loch heraus. Leider hatte ich nicht mit der Geschwindigkeit der diesmal flüssigen Masse gerechnet und unterlag einem Schwindelanfall. Ich stütze mich mit beiden Händen am Waschbecken ab und ließ meinen Thiriumpumpenregulator dabei fallen, aber der Lieutenant fing sie gerade so noch in der Luft auf. Das schwarze Thirium traf nicht nur das Waschbecken, sondern auch Teile des Fußbodens und ließen das Bad wie ein Massaker erscheinen. Dabei war es nicht viel gewesen. Meine Hände zitterten und mein Körper sackte fast kraftlos über das Waschbecken zusammen, aber Hank wusste dies zu verhindern und stütze mich so gut es ging, indem er meinen Arm über seine Schulter legte und mich nach oben zog. Das herausfließende Thirium verfärbte sich allmählich blau, was ein gutes Zeichen war und ohne Vorwarnung stopfte der Grauhaarige die Pumpe regelrecht zurück und das Modul rastete ein. Es handelte sich nicht um viel Thirium und trotzdem fühlten sich meine Glieder schwer an, was nicht unbemerkt blieb. Im Spiegel erkannte ich, dass meine LED rot blinkte und sich ein Schleier der Erschöpfung über mein Gesicht legte.

„Was hast du dir dabei gedacht?! Du Idiot hast jetzt noch mehr Blut verloren als gestern!“, meldete sich Hank von meiner linken Seite aus. Er half mir aus dem Badezimmer und schleppte mich in sein Schlafzimmer, wo er mich auf sein Bett fallen ließ. Ich ließ es ohne Gegenwehr geschehen, da ich zu erschöpft war. Er flitzte aus seinem Schlafzimmer heraus und kam mit einem feuchten Handtuch zurück, welches er mir hinhielt. Dankend nahm ich es entgegen und begann das vergiftete Thirium von meiner echten Haut zu entfernen und nach und nach legte sich die synthetische Haut darüber.

„Wäre es noch länger in meinem Körper geblieben, hätte es vielleicht größere Ausmaße als gestern angenommen. Es scheint meine Biokomponenten Stück für Stück zu verstopfen, je länger es sich in meinem Körper befindet. Ich hatte Glück, dass es noch flüssig war, denn wäre es hart geworden, käme das einer Thrombose gleich.“, versuchte ich dem Lieutenant zu erklären.

„Wie willst du das verlorene Thirium ersetzen?“, fauchte er mich an. Er war fuchsteufelswild über meinen Alleingang.

„Zuerst begebe ich mich in den Ruhemodus und danach muss ich morgen neues Thirium im Geschäft besorgen.“

„Ich begleite dich, damit das klar ist! Sonst kommst du wieder auf dumme Ideen, du Schwachkopf.“, grummelte Hank und verhinderte, dass ich aufstehen konnte.

„Hiergeblieben Freundchen, du schläfst heute hier.“

„Aber Hank, ich muss mich nicht hinlegen, ich kann mich auch in die E-“

„Auf gar keinen Fall stehst du in der Ecke und starrst gruselig in die Gegend rum. Leg dich hin und geh in den Standby oder was auch immer das ist.“, unterbrach Hank mich und er duldete keine Widerworte. Ich gab mich geschlagen und rutschte auf die linke Seite seines Doppelbettes, um Platz zu schaffen. Dabei kam ich mit meinen Nacken an einen kalten Gegenstand, der sich anfühlte wie Glas. Ein Flaschenhals lugte unter dem Kopfkissen hervor und als ich ihn herauszog, zog ich eine Augenbraue nach oben.

„Gib das her!“, der Lieutenant errötete leicht und schnappte sich die Flasche und das schmutzige Handtuch aus meiner Hand. Obwohl es sinnlos war, versteckte er sie hinter seinem Rücken und ging einige Schritte zurück, bis er im Türrahmen stand und sich in Richtung Küche aufmachte. Perplex starrte ich auf die Stelle, wo der Lieutenant zuvor noch stand und musste ein freudiges Glucksen unterdrücken.

Er hat den Whiskey nicht getrunken.





Das Kapitel ist etwas kürzer als das erste ausgefallen, aber die Stelle eignete sich hervorragend für ein Ende. ^^
Ich bedanke mich für die Favorisierungen und vor allem für die, die eine Review hinterlassen haben. Das war sehr hilfreich gewesen. Ich habe versucht Hank mehr Hank zu sein, weil er im letzten Kapitel sehr emotional war und habe außerdem eine kleine Veränderung am ersten Kapitel vorgenommen, da ich in einer Review darauf aufmerksam gemacht worden bin. Keine Sorge, ich habe Kamski unser Polizeiduo siezen lassen, anstatt sie zu duzen, also keiner von euch muss sich das erste Kapitel noch einmal durchlesen. XD
Wie schon zuvor gesagt, freue ich mich über jedes Lob, jede Kritik und jede Menge Tipps.
Falls ihr Logikfehler gefunden habt, bitte melden! >.


Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast