Der Weg aus der Dunkelheit

von eromanga
GeschichteAllgemein / P12
Dr. Kelly "Kel" Brackett Dr. Mike Morton
29.10.2018
22.11.2018
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Kel Brackett, der Chef der Notaufnahme des Rampart-Krankenhauses in Los Angeles, saß in seinem dunklen Wohnzimmer und starrte auf den Laptop. Er hatte dort eine E-Mail, die dort unmöglich sein konnte. Sie war von Dixie. Seiner Dixie. Seiner geliebten Frau, die er vor genau einem Jahr an den Krebs verloren hatte. Er hatte die E-Mail heute erst erhalten, aber niemand hatte Zugriff auf ihren E-Mail-Account. Mit zitternden Fingern öffnete er diese. Die Nachricht war sehr knapp gehalten:

Lieber Kel,

bitte sieh dir das Video an. Ich weiß, dass es nicht einfach für dich ist, aber sieh es dir an.

Ich liebe dich,

deine Dixie

Kel atmete tief durch und schloss die Augen. Dann öffnete er das Video. Er sah sie, Dixie. Sie war bei der Aufnahme schon sehr blass und schmal. Er starrte auf den Bildschirm, konnte es nicht glauben, als er ihre Stimmte hörte. „Hallo mein Schatz, ich hoffe, es geht dir gut. Ich habe dich wirklich nicht gerne allein gelassen, aber ich konnte nicht mehr. Der Krebs war einfach zu stark Meine größte Angst war aber niemals der Tod, sondern dich zurück zu lassen. Sei mir bitte nicht böse deswegen. Ich habe dir jetzt ein Jahr zum trauern gegeben, aber das ist jetzt vorbei. Daher habe ich ein paar Aufgaben für dich, die du in ein oder zwei Jahren erledigt haben solltest und bitte glaube mir, dann kannst du auch wieder lachen und Freude am Leben finden.
Kel, bitte erfülle diese Aufgaben, egal wie schwer oder unlogisch sie dir erscheinen werden.
Die erste Aufgabe, die du erfüllen musst, lautet wie folgt. Bring bitte meine Kleidung zum Obdachlosenheim in der fünften Straße. Du darfst mein Hochzeitskleid behalten, ich weiß, dass es dir viel bedeutet, aber alles andere bringst du bitte zu dem Heim. Mr. Kowak wird dich dort erwarten. Und erzähl mir jetzt nicht, dass du meine Sachen längst weggeschmissen hast. Dafür kenne ich dich zu gut.

Sie zwinkerte ihm durch den Bildschirm zu. Kurz darauf war das Video zu Ende. Kel starrte fassungslos darauf, während ihm die Tränen über das Gesicht liefen. Das muss ein Albtraum sein, dachte er sich dabei.
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