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Ein Licht ganz am Ende des Tunnels 2

GeschichteHumor, Familie / P6 / Gen
Dinah Greaseball OC (Own Character) Pearl Rusty
28.10.2018
28.10.2018
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Ein Licht ganz am Ende des Tunnels 2

Kapitel 1 Die Gefahr kehrt zurück

Seit Tammys Entführung und ihrer Rettung durch den Starlight Express, ihrem Papa und den anderen aus dem Tal, sind nun schon zwei Jahre vergangen. Zwei Jahre in denen viel passiert ist.

Rusty musste ein paar mal wegen Tommy zur Schule kommen, weil Tommy in der Schule Mist gebaut hatte.

Tammy hatte noch immer Angst vor dem Kindergarten.

Rusty und Pearl haben geheiratet, klar das bei den weiblichen Personenzügen die Tränen der Freude liefen.

Greaseball und Red Caboose waren noch immer unter sich und ärgerten die kleinen. Bei ihrer Vernehmung gaben beide glaubwürdig an, das sie nichts mit der Entführung von Tammy zu tun hatten. Caboose sagte auch aus, dass er die Warnung, die er Rusty mitteilte, nicht böse meinte, sondern nur ein guter Rat gewesen sei. Und auch Tammys Entführer wurde bis heute nicht geschnappt.

Pearl war Schwanger, doch Rusty wusste noch nichts davon. Die einzigen die schon davon wussten, waren: Wrench, Papa und Belle. Wobei Papa diese freudige Nachricht vom Starlight Express erfuhr. Pearl selber wusste es auch erst seit einer Woche, dass sie Schwanger ist und bis jetzt wusste sie noch nicht, wie sie es Rusty erklären sollte. Rusty spielte mit Tammy gerade im Garten, als Pearl auf ihn zukam und zu ihm sagte: „Rusty Schatz? Hast du jetzt mal kurz Zeit? Ich müsste da etwas mit dir unter vier Augen besprechen!“ Rusty sah Pearl fragend an, doch bevor er fragen konnte, was denn los sei, meinte Pearl nur: „Wir müssen mal wieder einkaufen fahren.“ „Und das wolltest du mir unter vier Augen sagen?“ fragte Rusty verdutzt. „Na ja, ich wollte mal wieder mit dir alleine einkaufen fahren“, meinte sie. „Und wer passt in der zwischenzeit auf Tammy auf?“ wollte Rusty wissen. „Papa und Belle sind gleich hier!“ sagte Pearl so ganz nebenbei. Zehn Minuten später waren Papa und Belle bei Rusty, Pearl und Tammy. Belle klingelte an der Tür. „Mami, Papi? Darf ich die Tür öffnen? Bitteeeeeee!“ flehte Tammy. Sie sah ihre Eltern mit großen Augen an und beide nickten zustimmend. Tammy rannte zur Tür und Rusty folgte ihr, um im Falle eines Falles schnell eingreifen zu können, falls etwas passieren sollte. Nachdem Tammy die Tür geöffnet hatte, sprang sie freudig in die Arme von Papa McCoy. Nachdem Papa ihr einen Kuss gegeben hatte und sie wieder auf den Boden abstellte, nahm auch Belle die kleine in den Arm. „Maaaamiiii! Oma und Opa sind daaaaa!“ rief sie durch das ganze Haus. Rusty grinste, als Tammy dies sagte oder viel mehr schrie. Nachdem Tammy zu ihrer Mama gerannt war, um es ihr noch einmal zu sagen, nahm auch Rusty seine Eltern in den Arm und begrüßte die beiden. „Warum sind Oma und Opa eigentlich da?“ fragte Tammy ihre Mama. Pearl setzte sich zu ihr auf die Gartenbank und fing dann an, es ihr zu erklären: „Tammy, pass mal auf. Dein Papa und ich, wollen mal wieder alleine einkaufen. Weißt du, du kommst ja jetzt bald zur Schule und da müssen wir noch einiges für deine Schultüte kaufen. Und damit dass eine Überraschung bleibt, fahren wir ohne dich. Aber du brauchst dir keine Sorgen zu machen, Oma und Opa passen solange auf dich auf.“

Rusty, Pearl, Papa und Belle brauchten eine Stunde um Tammy davon zu überzeugen, dass Rusty und Pearl ohne sie zum einkaufen fahren. Tammy musste Pearl versprechen, dass sie schön brav zu Hause bleibt und nicht anfängt zu weinen. Im Gegenzug versprach Pearl ihr, dass sie ihr etwas schönes aus der Stadt mitbringt. Damit gab Tammy sich zufrieden und blieb bei Papa und Belle.

30 Minuten später waren Rusty und Pearl in der Stadt angekommen. Pearl kuppelte sich von ihrer Dampflok ab und dann schlenderten beide Hand in Hand durch die City. „Pearl, was wollen wir denn nun in die Schultüte von Tammy tun?“ wollte Rusty wissen. „Auf jedenfall etwas Süßes, ein oder zwei Bücher, Buntstifte und was zum spielen!“ sagte Pearl. „Ich würde auch sagen, dass wir noch ein Kuscheltier mit rein packen.“ sagte Pearl zwar leise aber immerhin noch so laut das Rusty dies hörte. „Stimmt. Aber wo willst du das Sofftier kaufen?“ fragte die Dampflok. „Hier im Einkaufszentrum hat ein neuer Spielzeugladen aufgemacht, dort könnten wir das Stofftier und auch noch etwas zum Spielen besorgen.“ schlug Pearl vor. Rusty war damit einverstanden und sofort machten sich beide auf den Weg dort hin.

Tammy spielte in der zwischenzeit mit Papa draußen im Garten, während Belle in der Küche war und einen kleinen Snack für zwischendurch zubereitete. Keiner der beiden Anwesenden im Garten bemerkten, dass sie beobachtet wurden. Als Belle mit dem Snack fertig war, ging sie raus zu Papa und Tammy, stellte das Obst auf den Gartentisch und rief beide an den Tisch. Durch das Rufen verschwand die Misteriöse Person wieder. Noch war die Zeit nicht reif, um es erneut zu versuchen, also hieß es erst einmal Abwarten und später einen erneuten Versuch wagen.

Rusty und Pearl kamen an dem Laden an, den Pearl meinte. Rusty machte allerdings den Fehler und achtete nicht darauf was das für ein Laden war. Nachdem beide im Laden waren, schleifte Pearl Rausty mit in Richtung Babysachen. Unaufällig schaute sich Pearl einen Strampler an und meinte dann so ganz nebenbei zu ihrer Dampflok: „Rusty Schatz! Schau mal, ist der Strampler nicht süß?“ „Ja, ist er Schatz! Aber da passt Tammy nicht mehr rein! Also häng ihn bitte wieder zurück, okay?“ „Ist gut, Rusty.“ sagte Pearl und tat so, als ob sie den Strampler wieder zurück hängte. Als Rusty schon weiter gegangen war, packte Pearl den Strampler ein und ging hinter ihm her. Nach ein paar Schritten blieb sie wieder stehen und nahm einen Babypullover hin. „Rusty, schau mal! Auf diesem kleinen Pullover sind lauter Sterne drauf.“ „Der ist wirklich niedlich Pearl, aber wir haben keinen in unserem Bekanntenkreis, der ein Baby erwartet.“ Pearl wusste, das Rusty es noch immer nicht kapiert hatte, was sie damit andeuten wollte, also musste sie sich eine andere Idee einfallen lassen, wie sie es ihm sagen konnte. Sie packte noch ein paar Babysachen ein und dann ging sie zu Rusty, der die Spielzeug- und Kuscheltierabteilung gefunden hatte. Sie schauten sich die Kuscheltiere an und nach 20 Minuten hatten sie zwei Kuscheltiere gefunden, die Tammy gefallen würden. Ein Kuscheltier – so hatten sie es beschlossen – bekam Tammy heute, sobald sie wieder zu Hause waren und das andere bekam sie erst zu ihrer Einschulung.

Endlich nach drei Stunden hatten Pearl und Rusty alles was in die Schultüte sollte und was Tammy als Geschenke zur Einschulung bekommen sollte zusammen gesucht. Nun gingen beide zur Kasse. Pearl meinte: „Rusty, Schatz? Könntest du bitte mal zuhause anrufen und fragen, wie es den Kindern geht? Tommy müsste jetzt auch schon zuhause sein?“ „Mach ich Pearl.“ sagte die junge Dampflok und ging hinaus um zu telefonieren. In der zwischenzeit bezahlte Pearl alles und nahm die vier Tüten entgegen. Als sie aus dem Laden kam, legte Rusty gerade auf und packte sein Handy wieder beiseite. Pearl kam zu ihm gerollt und gab Rusty einen Kuss, damit er wusste, das sie auch endlich da war. „Schatz, jetzt wo wir alles haben, was Tammy zur Einschulung bekommen soll, schlage ich vor das wir bei Espresso noch einen Kaffee trinken gehen.“

Gesagt, getan! Nach noch nicht einmal 20 Minuten waren sie am Café Bella Rosa angekommen. Espresso sah die beiden und auch, dass sie mit Tüten voll beladen waren. So rollte er zur Tür und öffnete diese für seine zwei Freunde. „Danke, Espresso.“ sagte Rusty als er durch die Tür rollte. Rusty und Pearl setzten sich an einen Tisch am Fenster und Espresso nahm ihre Bestellungen auf.

Da Espresso Momentan nicht viel zu tun hatte, setzte er sich zu Rusty und Pearl und unterhielt sich mit den beiden. Zehn Minuten später kamen Ashley, Buffy und Dinah auch ins Café. Die drei Mädels sahen ihre Freunde und stürmten freudig auf Espresso, Rusty und Pearl zu. Die Mädchen umarmten sich so voller Energie, das alle vier Mädels umfielen. Nachdem sie sich begrüßt hatten, setzten sie sich hin und redeten über belangloses Zeug. Die sechs Freunde saßen schon seit einer Stunde im Café, als Greaseball plötzlich reinkam, doch weder Dinah noch einer der anderen bekamen dies mit. Die Mädchen unterhielten sich gerade über Tommy und Tammy, als Dinah plötzlich ihren Freunden eine freudige Nachricht erzählte. „PEARL, stell dir mal vor, ich bin im gleichen Monat Schwanger wie du!“ sagte Dinah mit einer Stimme, die vor Freude nur so quietschte. Rusty verschluckte sich am Kaffee und sah perplex zwischen Dinah und Pearl hin und her. Auch Greaseball hörte dies und kam sofort auf Dinah zugerast. „DU BIST WAAAAS?“ rief Greaseball nur und sah seine Freundin erstaunt an. Pearl schlug nur die Hände über ihrem Kopf zusammen, sah ihre Freundin mit einem lächelndem Blick an und sagte so freundlich wie es ihr in diesem Moment nur möglich war zu ihrer besten Freundin: „Danke, Dinah, das du das Geheimnis jetzt schon verraten hast.“

Nachdem Greaseball sich dazu gesetzt hatte und Rusty endlch wieder wusste, was er sagen sollte, schaute Rusty Pearl nur an und küsste sie mt einer Leidenschaft die ausdrückte: Ich freue mich schon auf das Baby! Greaseball fragte Dinah nur: „Wie kann das denn passieren?“ Dinah sah ihren Freund mit einem Wie-kann-das-wohl-passieren-Blick an und sagte: „Na wie wohl? Du und ich wir beide...“ Nach diesem Satz von Dinah, fingen alle an zu lachen, nur Greaseball sah immernoch wie ein kleiner Junge aus, den man noch nicht aufgeklärt hatte. Greaseball überlegte, wie und wann das passiert war, als Rusty lachend sagte: „Grease, hör lieber auf darüber nachzudenken, sonst überhitzt noch dein Gehirn.“ Greaseball sah Rusty nur mit einem Pass-auf-was-du-sagst-Blick an.

Nach zwei Stunden verabschiedeten sich alle von einander. Ashley blieb bei Espresso im Laden und half ihm noch ein wenig. Rusty nahm Buffy mit, da ihr Haus auf dem Weg lag. Nachdem Buffy sich von Pearl und Rusty verabschiedet hatte, ging sie zu ihrer Haustür und schloss auf. Rusty und Pearl warteten, bis Buffy im Haus war und die Tür geschlossen hatte, ehe die beiden nach Hause fuhren.

Da Ruhrgold heute eine längere Strecke zu fahren hatte, würde er erst am späten Abend wieder zu Hause sein. Buffy ging in den Garten, um das Buch „Honig im Getriebe“ zu lesen. Plötzlich hörte sie ein Geräusch im Gebüsch doch als Buffy hinschaute, war nichts zu sehen. Sie dachte, das es wohl ein Vogel war und las ihr Buch weiter. Was sie jedoch nicht wusste war, das die Gefahr für Tammy vor zwei Jahren noch nicht vorbei war, denn man hatte ihren Entführer damals nicht geschnappt. Buffy las ihr Buch weiter und vergaß dabei die Zeit. Erst als es dunkel wurde, sah sie auf und erschrak, als sie eine Gestalt im dunkeln stehen sah. Die Gestalt schüttelte nur den Kopf und meinte lachend: „Also, so zum fürchten bin ich nun auch wieder nicht!“ Ruhrgold kam auf sie zu, umarmte und küsste sie. Jetzt musste auch Buffy lachen, weil sie sich erschreckt hatte. Ihr Freund hatte recht, zum fürchten war er nun wirklich nicht. Buffy sagte: „Entschuldigung mein Schatz, dass ich die Zeit vergessen habe. Ich mache gleich Abendbrot für uns.“ Sie rollte in die Küche als Ruhrgold hinter ihr herkam und sagte: „Ich habe eine bessere Idee! Wir bestellen uns heute Abend einfach mal was vom Griecehen!“ Buffy war damit einverstanden und Ruhrgold rief beim Griechen an. Nachdem er die Bestellung aufgegeben hat, meinte er zu seiner Freundin: „Das Essen ist in 45 Minuten da, ich husche schnell unter die Dusche.“ „Ist gut, Goldie. Wenn das Essen schneller als du bist, dann nehme ich es an.“ Be dem Satz „Wenn das Essen schneller ist, als du“ musste Ruhrgold schmunzeln, denn er wusste, wie seine Freundin es meinte, da sie wusste, das er immer schneller fertig war, als das Essen da war.

Doch diesmal täuschte Ruhrgold sich, denn diesesmal war das Essen schneller, als er mit dem duschen fertig war. Nachdem er im Bad fertig war, ging er ins Schlafzimmer und zog sich bequemere Klamotten an. Als Ruhrgold in die Küche kam, schmunzelte diesmal Buffy, als sie lachend sagte: „So Goldie, wer war jetzt schneller? Du oder der Lieferdienst?“ Er sah sie an und musste dann ebenfalls lachen. „Okay! Diesmal war der Lieferdienst schneller als ich,“ gab Ruhrgold zu. Er freute sich schon auf morgen, da er morgen keine Tour hatte. Das hieß, er hatte morgen frei und konnte daher etwas länger schlafen.

Wird die Gefahr Tammy wieder einholen?
Zur Info:
Das Buch „Honig im Getriebe“ basiert auf den Film „Honig im Kopf“!
 
 
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