Die Liebe gleicht dem Leben

GeschichteDrama, Romanze / P18
27.10.2018
15.03.2019
13
20038
2
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Kapitel 13: Verstörender Traum?



Takumi konnte einen immer wieder überraschen. Man setzte uns ab ohne das der Uchiha mit hereinkam und wenig später kamen auch Kaito und eine große Pizza bei uns an. Ohne auf etwas von uns zu warten beschloss er ein Film mit uns zu schauen und dabei zu essen. Das war eine wirkliche Geschwisterverbindung, die wir seid langen nicht gehabt hatten. Gemeinsam auf dem Sofa zu sitzen und etwas essen und zwischendurch über den Film zu diskutieren ließ uns alle einen Moment vergessen was so geschehen war.


>> Ich war spät dran, zu spät. Eilig lief ich aus dem Zimmer und rutschte fast auf den Teppich aus. Gerade so bekam ich die Kurve und rannte die Treppe hinunter. Die letzten Stufen versah ich und kniff die Augen zusammen um nicht zu sehen wie der Boden langsam näher kommen würde.
Als starke Arme meine Taille umfassten und sich zu sich zogen keuchte ich durch den Prall leise auf. Ein atemberaubender Duft lag in der Luft und ich legte meine Arme um den Hals meines Retters. Instinktiv suchten wir den Kontakt zu einander und ich blickte in die dunklen Augen von Itachi.
„Geht es dir gut?“
„Ja, du hast mich schließlich in deine Arme.“ hauchte ich und ein freches Grinsen schlich sich auf seine Lippen. Damit sah er teuflisch gut aus, fast schon verboten. Mit eine Drehung fand ich mich an der Wand gedrückt wieder. Sein Gesicht ganz nah an meinen ließ mich die Luft anhalten.
„Da muss ich auf mein Vögelchen ja gut aufpassen.“
Bevor ich reagieren konnte küsste er mich und ich erwiderte dies zu gern. Der überraschende Kuss wurde forderner und Itachi brachte mich mit den streicheln an meinen Seiten fast aus dem Konzept. Sanft kraulte ich seinen Nacken und zog ihn an seiner Krawatte noch näher an mich.
Er raubte mir den Verstand und die Luft. Seine Zunge bat um Einlass, welchen ich ihn gewährte. Ein Spiel begann, stupste sanft meine an und erkundete anschließend meine Mundhöhle. Dieser Mann machte mich verrückt. Luft holend lösten wir uns wenige cm. Wieder hatte er ein freches Grinsen im Gesicht.
„Ja halte mich.“ sagte ich und zog ihn wieder zu mir. <<



Mit einen Ruck wachte ich auf und blickte mit großen Augen an die Decke. Dieser Traum erschreckte mich zu tiefst bis in den Knochen. Das. War. Nicht. Wahr! Warum zum Teufel träumte ich von Itachi Uchiha?!
Es ähnelte schon fast was auf der Treppe vor ein paar Tagen geschehen ist außer das wir uns küssten und scharf aufeinander waren. Gottes Willen warum geschah mir das? Ich merkte die Röte in meinen Gesicht und ich verstand noch nicht einmal warum ich deswegen so reagierte. Ein Blick auf der Uhr zeigte mir das ich genügend Zeit noch hatte. Schlafen würde sich nicht mehr lohnen, deswegen machte ich mich langsam fertig.
Das anfangs kalte Wasser kühlte mich ein wenig ab und ich vergaß für die nächste halbe Stunde im Bad was ich geträumt hatte. Eingekleidet stand ich vor meinen großen Spiegel und strich über mein Rock. Ich war nie eitel gewesen, aber auch gehörte ich nicht zu den Frauen, die sagten sie finden sich hässlich. Mit mein Körper und allgemein mein Aussehen war ich wirklich zufrieden. Gefiel ich ihm so überhaupt?
Nachdenklich strich ich eine Strähne zurück an ihren Platz und hielt augenblicklich inne. Hatte ich wirklich nachgedacht ob ich ihm gefiel? Es konnte mir egal sein, schließlich wollte ich nichts von diesen Typen. Bestimmt stand er eh auf diese eitlen Tussis und war kein Kerl für eine langfristige Beziehung.
Grummelnd nahm ich meine Tasche und ging hinunter. Meine Laune war im Keller. In der Küche angekommen blieb ich stehen. Noch schlimmer kann es schon nicht mehr werden.  
„Guten Morgen.“ murmelte ich an unsere Gäste gerichtet. Wie vor paar Tagen an den morgen waren Takumis Kollegen dort und sie schienen ein Brunch zu veranstalten. Hatte ich wirklich nicht mit bekommen wie sie kamen?
„Morgen Michiru-chan, bitte setzte dich doch zu uns.“ bot Hisoka Nagarashi mir an.
„Ich danke ihnen, aber ich muss zur Uni und habe es wieder ein wenig eilig wie es scheint.“ Meine Armbanduhr zeigte mir, das Takeshi schon draußen warten würde.
Ein Blick aus dem Fenster bestätigte dies. Dieser schien ein anderen Eindruck zu machen wie sonst und faltete seine Hände vor dem Gesicht und schaute mich nervös an. Hatte er wieder mal ein Problem? Ich dachte mir dabei nichts und wendete mich ab. Sofort huschten meine Augen von sich selbst aus zu den Uchiha und blieben fast dort hängen.
Ah warum schaue ich ihn denn wieder an?! Mit schlechter Stimmung und mit ein Hauch Verlegenheit nahm ich mir nur eine Trinkflasche und verabschiedete mich von allen ehe ich gehen wollte. Aber zuvor schaute ich mir eine Sms auf mein Handy an. Hiermit war der Tag offiziell verdorben.


Erzähler Sicht:

Sie hatten gerade alles am Tisch beisammen für den morgendlichen Brunch, den sie manchmal abwechselnd bei jeden veranstalteten. Verwundert blickte Takumi als Michiru plötzlich hinausstürmte und die Tür knallend im Schloss fiel. Neugierig blickten die Anwesenden hinaus.
Der Blonde hatte den jungen Mann draußen schon öfters gesehen und wusste von seiner Schwester aus, das er einer ihrer besten Freunde war. Verlegen kratzte er sich am Hinterkopf und sein Lächeln schien gezwungen zu sein, fast als ob er ein wenig Angst hatte.
Beim genaueren hinsehen konnte man die Ursache dafür erkennen. Wütend schmiss die Blonde ihren Rucksack auf den Boden und war kurz am überlegen ob sie ihren Gegenüber umbringen soll. Ihr Blick war fast beängstigend, da bekam man fast eine Gänsehaut. Das das Fenster auf Kipp war und es ziemlich nah bei ihnen war konnten die Anwesenden alles hören.
„Du sagst mir das JETZT! Wofür schreibe ich mit dir überhaupt, wenn du mir nicht Bescheid gibst, das wir heute frei haben?!“
„Also weißt du...“
„Das war eine Rhetorische Frage!“ entgegnete sie laut und packte ihm am Kragen.
„Hey tut mir leid Michiru, ich habe das total vergessen wie du morgens so drauf bist, deswegen stand ich bis jetzt ganze Zeit hier als dir zu schreiben sonst hättest du mich erst Recht getötet. Ich schulde dir etwas, verzeih mir bitte.“
„Schön das du es weißt! Ich habe eh schon schlechte Laune seid ich wach geworden bin!“ Das sie so reagierte schien ihn aber nicht wütend oder so zu machen, das kannte er wohl von ihr schon. Jedenfalls kannte jemand diese Seiten von ihr und akzeptierte es.
„Das sie so temperamentvoll ist hattest du nie erwähnt.“ bemerkte Chiaki Takagi lachend an.
Während die anderen schmunzelten oder auch leise lachten lächelte der Blonde beschämt. Er war immer der Meinung gewesen, das man es miterleben musste um es nicht als negative Eigenschaft anzusehen. Schon früher hatte sie es. Gut konnte er sich erinnern wie sie böse schmollend vor ihm stand.
Heute hatte sich das auch auf ihre Stimme transferiert. So wie sie gerade schrie und ihn am Kragen hatte schien sie fast schon gefährlich als ob sie jeden Moment jemanden K.O. schlagen würde. Anfangs wie sie hinausstürmte und ihre Sachen zu Boden warf hätte er lachen können. Sie war ehrlich und offen und das war eine ihrer guten Eigenschaften. Seufzend betrat sie das Haus wieder als Takeshi verschwunden war und sie registrierte erst jetzt, das sie Zuschauer gehabt hatte. Leise murmelte sie etwas und wirkte peinlich berührt.
„Beruhige dich, komm her.“ Takumi hielt ihr versöhnlich eine Tasse Kaffee entgegen.
Dankend näherte sie sich ihm und nahm diese an. Ihr Bruder holte einen Stuhl noch und ein Teller mit Messer damit sie sich neben ihn setzten konnte. Zu ihrem Unglück saß sie den Uchiha direkt gegenüber. Seid dieser Nacht fühlte sie Unbehagen was ihn anging.
Jetzt wo Michiru mit den anderen an einen Tisch saß konnte sie sich nicht leisten sich irgendwie zu verraten. Mit den angefangenen Tag wusste sie nun wirklich nichts anzufangen. Sonst war sie mit ihrem Studium oder Arbeit beschäftigt. Ohne groß zu überlegen gab sie ihrer Chefin Kaori Bescheid, das sie nachher arbeiten kommen würde. Essen bei den Brunch tat sie eher nicht und nippte eher an ihren Getränk.
Zwischendurch fielen Fragen, wie sie schon kannte. Alter, Studium, Wunschberuf und Gespräche über allgemeine Sachen. Auch sprachen die Männer unter sich und da hörte die Blonde weniger zu.
„Wirklich alles in Ordnung? Du bist schon am ende der zweiten Tasse.“ Überrascht entdeckte sie, das es stimmte und lächelte leicht.
„Kaffee ist ein Wundermittel sollte euch nicht fremd sein. Aber alles okay bin nur etwas verstört.“ Sie lachte darüber und es schien kaum jemand dies wirklich ernst zu nehmen. Sie kannten Takumis Schwester seid einen Tag und konnten nicht urteilen. Als sie auf ihrer Uhr schaute stand die junge Frau auf und tat ihre Tasse in der Spülmaschine.
„Tut mir leid ich muss jetzt gehen, ich gehe noch arbeiten. Ich wünsche noch ein guten Tag.“ Höflich verbeugte sie sich und ging in ihr Zimmer. Arbeit war die beste Ablenkung und zudem brauchte sie dringend ein guten Rat.
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