Fell In Love With An Angel

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Mark Foster Michael Patrick "Paddy" Kelly Michi Beck OC (Own Character) Smudo Yvonne Catterfeld
27.10.2018
14.12.2019
9
10374
9
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Dieses Kapitel
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Hey
Dies ist eine neue "The Voice of Germany" FF von mir und wie immer hat sie wieder etwas mit Fantasy zu tun. Da ich ein Fan von Michael Patrick Kelly bin, ist er dieses mal die Hauptperson. ;)
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen des ersten Kapitels und freue mich über eure Reviews. ^^

Beste Grüße
Alphawolf7



Achtung! Gewalt in diesem Kapitel vorhanden!

Viel Spaß! ^^










-Kapitel 1-

Er spürte erneut die Kälte um sich herum. Diese eisige Kälte, welche seine Fühler nach ihm ausstreckte, wie ein Insekt. Die schweren Eisenketten, die ihm in sein Fleisch schnitten. Sein schwarzes Hemd war vollkommen zerrissen. Die linke Seite seiner Wange war aufgeschlitzt, genauso sein Bauch. Tiefe, lange Wunden zogen sich darüber und rotes Blut quoll heraus. Ein dunkler blauer Fleck war auf seinem Rücken zu sehen, sowie viele kleine Narben. Als die schwere Eisentür aufging, zuckte er innerlich zusammen. Blinzelnd schaute er nach vorn, als Licht in die dunkle Zelle fiel.
„Du bist wieder aufgewacht, Michael Patrick Kelly“, hörte er die männliche Stimme höhnend.
Im nächsten Moment spürte er einen heftigen Schlag gegen seine rechte Seite. Er hörte, wie eine Rippe brach. Patrick unterdrückte einen Schmerzensschrei und spuckte Blut.
„Was ist denn los? Tut das etwa weh?“, fragte der Mann lachend, „Na los! Zeig sie mir! Wo sind sie! Er hat gesagt, dass du welche hast, also wo sind sie?!“
Michael Patrick  atmete schwer ein, bevor er antwortete.
„Ich weiß nicht… wovon du redest…“
„Oh doch, du weißt es ganz genau“, meinte sein Gegenüber. Er packte ihn an seinen Haaren und riss seinen Kopf nach oben, sodass er ihn ansehen musste, „Tu nicht so dumm! Glaubst du wirklich ich wäre so doof?!“
„Wobei du es gerade erwähnst…“, meinte Patrick grinsend, doch da bekam er einen Schlag in sein Gesicht.
Frisches Blut floss aus seiner Nase, seine Lippe platzte auf. Der Mann ließ seinen Kopf wieder los, sodass er zurück auf seine Brust fiel. Michael atmete schwer ein und wieder aus. Er schloss seine Augen, dachte sein Feind würde nun wieder gehen, doch im nächsten Moment spürte er, wie die Peitsche auf seinen Rücken traf. Er schrie vor Schmerz auf. Sein Rücken war übersät von roten und blutigen Striemen der Peitsche. Die Peitsche, die voller frischem und getrocknetem Blut glänzte im Licht.
„Wenn du es mir zeigen würdest, dann müsste ich dir keine Schmerzen mehr zufügen“, versprach ihm der Mann, doch Michael wusste es besser. „Na los, zeig sie mir, damit ich sie dir entfernen kann, du Miss-“
In diesem Moment kam ein Komplize in die Zelle und hielt ein Handy in der Hand.
„Boss, der Chef ist dran.“
Einen kurzen Augenblick lang zögerte er, doch dann nahm er das Handy in die Hand und entfernte sich ein paar Schritte von Patrick.
„Ja?“
„Wie weit seit ihr?“
„Er will sie mir nicht zeigen, ich versuche-“
„Ich will sie haben! Hast du verstanden! Wenn du sie mir nicht in zwei Stunden bringen kannst, dann werde ich mich wohl nach einem neuen Mann umsehen müssen.“, schnitt ihm der Chef das Wort ab.
„Jawohl, ich werde sie Ihnen in zwei Stunden bringen.“
Damit legte der Chef auf und der Mann gab seinem Komplizen das Handy zurück. Er drehte sich zu seinem Gefangenem um, und erstarrte. Patrick sah ihn an, doch hatte er nicht seine ursprüngliche Augenfarbe, sondern leuchtend goldene. Mit einem Ruck rissen die Eisenketten auseinander.
„Was zum…“, der Mann taumelte zurück.
„Nun wirst du bekommen, was du verdienst!“, sagte der Sänger mit kalter Stimme.
Mit langsamen Schritten kam er auf seinen Peiniger zu. Dieser drehte sich um und rannte davon.
„Du kannst mir nicht entkommen…“
„Tötet ihn!“, schrie der Mann panisch.
Seine Komplizen zogen ihre Gewehre und begannen zu schießen. Doch dies machte ihm nicht viel aus, denn sie trafen ihn nicht. Er ballte seine beiden Hände zu Fäusten und als er sie wieder ausstreckte erschienen aus dunklem Rauch zwei schwarze gebogene Klingen. Ohne zu zögern begann Paddy seine Feinde blitzschnell zu töten. Das Blut spritzte, röchelnd fielen sie tot zu Boden. Nach wenigen Sekunden war der Boden mit Blut durchtränkt. Für einen Moment blieb er stehen, schloss seine Augen, lauschte. Patrick konnte die Schritte seines Peinigers hören, wie er die Treppen hoch rannte und er hektisch ein und aus atmete. Er öffnete wieder seine Augen und folgte ihm.

Der Mann riss die Tür auf und lief auf das Flachdach. Die Lichter der Stadt leuchteten so hell wie die Sterne am Nachthimmel. Panisch sah er sich nach einem Versteck um, doch konnte er keines entdecken. Schnell drehte er sich wieder um und erstarrte. Vor ihm stand Patrick.
„Ich sagte doch, dass du mir nicht entkommen kannst.“

Er schlug dem Mann mit seiner Faust mitten auf die Brust, sodass dieser ein paar Meter weiter auf dem Boden aufschlug. Stöhnend rappelte er sich wieder auf, drehte sich zu Patrick um und hielt eine Pistole vor sich.
„Du kannst mich damit nicht töten“, antwortete der Sänger selbstbewusst und kam langsam Näher.
Sein Feind betätigte den Abzug und die Kugeln schossen auf ihn zu. Doch keiner der Kugeln traf Patrick, denn riesige schwarze Flügel, wie die eines Adlers, schützten seinen Körper. Als das Magazin leer war, starrte der Mann mit geweiteten Augen ängstlich zu seinem Gegenüber. Die schwarzen Flügel hingen gelassen wieder hinter Patrick. Sein schwarzes zerrissenes Hemd war verschwunden, nun konnte er seinen nackten Oberkörper sehen, welcher von den Wunden und dem Blut übersät war. In seiner rechten Hand erschien eine schwarze gebogene Klinge. Bevor der Mann irgendetwas tun konnte, stand Patrick auf einmal vor ihm. Seine linke Hand umschloss seine Kehle und hob ihn hoch. Taumelnd hing er ein paar Zentimeter in der Luft, während er mit aller Kraft versuchte die Hand um seine Kehle weg zu bekommen.

„Wer ist dein Chef? Wer ist derjenige, der meine Flügel will?“, fragte Patrick mit kalter Stimme.
Der Mann antwortete nicht, sondern versuchte seinen Hals von der Hand zu befreien. Patrick zog seine Hand zu, wodurch sein Feind kaum noch Luft zum Atmen hatte.
„Wer ist er?!“
„I-Ich weiß… es… nicht“, bekam der Mann unter großer Mühe heraus, „Ich schwör’s.“

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, schnitt Patrick ihm die Kehle durch und ließ ihn zu Boden fallen. Röchelnd lag sein Feind auf dem Flachdach des verlassnen Hauses. Eine große Blutlache machte sich unter ihm breit. Patrick sah an seinem Körper herunter. Dort, wo die Wunden waren, erschien helles Licht und als dieses Licht verschwunden war, waren es auch die Wunden. Patrick stieß sich vom Dach des Hauses ab und flog davon.
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