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Nothing Stays The Same

von alegna70
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
OC (Own Character) Samu Haber
27.10.2018
05.05.2021
122
152.944
49
Alle Kapitel
695 Reviews
Dieses Kapitel
14 Reviews
 
 
27.10.2018 1.781
 
Ihr Lieben!

Willkommen zu

Nothing Stays The Same


Wie schon angekündigt ist das auch wieder eine  Samu / Slash Story. Warum wieder Slash? Weil ich es liebe dieses Genre zu schreiben, ich liebe die Homoerotik. Ich muss  aber leider auch sagen, dass es  immer noch nötig ist solche Geschichten zu schreiben! Noch immer gibt es viel zu viel Intoleranz was die Homosexualität angeht und das im 21. Jahrhundert …

Die Idee lag jetzt auch schon ein paar Jahre bei mir im PC und hat darauf gewartet, das Sam und Samu ihren Weg finden und glücklich miteinander werden. Die Idee ist mir gekommen bei dem gleichnamigen Song von Poest Of The Fall, meiner zweiten absoluten Lieblingsband. Der Song selber hat so eine Dramatik in sich, die ich aufgenommen habe für die Story, eine aussagekräftige Zeile am Ende des Epilogs war dann der Ausgangspunkt für die ganze Story.
Sie wird anders sein als Romeo, ich liebe Herausforderungen und dass ist definitiv eine, weil ich für mich einen neuen Weg gehe in der Herangehensweise. Ich hoffe, dass Euch diese Story genauso gefällt, ihr so dabei seid wie bei Romeo, was mich immer noch absolut sprachlos macht. Ich freue mich auf Euch, Eure Kommentare, freue mich über Favoriteneinträge und natürlich auch über Empfehlungen, wenn sie euch gefällt!

Zu allen Kapiteln poste ich ein Bild auf Insta,
Leider ist der Account, auf dem ich das gemacht habe, der Insta-Löschaktion von Sunrise Fan-Accounts zum Opfer gefallen und die Links funtionieren nicht mehr.
Inzwischen bin ich dabei die Seite zum 5. mal neu aufzubauen. Der Account heißt

geschichten__erzaehlerin

Die Jungs gehören sich selbst, ich habe mir nur ihre Charaktere geliehen.
Die Geschichte inklusive der selbstgeschriebenen Songtexte, die dementsprechend gekennzeichnet sind, sind mein geistiges Eigentum und ich untersage die Verwendung des Textes von Dritten. Ich gebe sie ganz bewusst zum downloaden frei, da ich selbst eine Sehschwäche habe und allen ermöglichen möchte, die sie lesen möchten, es auch zu können. Wenn ich mitbekommen sollte, dass die Story geklaut wird, wird es geahndet und ich muss das leider dann ändern, alle Rechte sind bei mir!

Zu dieser Geschichte gibt es eine Sidestory,  es haben sich einfach Charaktere verselbstständigt:D Auch dass ist eine Slashstory, im freien Bereich Erotik

Regenbogenglitzer und Gitarrenzauber
https://www.fanfiktion.de/s/5d9e6aea00043ca4395240e2/1/Regenbogenglitzer-und-Gitarrenzauber

Ganz liebe Grüße, Angela

Ich wünsche Euch viel Vergnügen! Wobei … Okay, einfach ist einfach anders ...



Prolog

Mai 2014

Schon als Samu an diesem Morgen aufwachte, fühlte sich sein Magen alles andere als gut an. Ihm war flau, als ob er getrunken hätte am Vorabend, aber das hatte er nicht!  Er hatte es geahnt, dass es ihm so ergehen würde und wohl weißlich die Finger vom Alkohol gelassen, obwohl ihm wirklich danach gewesen wäre, sich zu betrinken …
Der Tag würde seinem Leben eine feste Richtung vorgeben. Er wollte es so, setzte Verstand über sein Herz, sonst hätte er sich nicht darauf eingelassen, ja sogar die Initiative dafür ergriffen, obwohl er tief in seinem Innersten wusste, es war die falsche Entscheidung ….
Es war nicht so, als ob er sich kopflos in etwas Irres stürzen würde, ganz bestimmt nicht. Eigentlich fühlte er sich recht wohl zur Zeit, diese Entscheidung würde vieles erleichtern in seinen Augen, es war einfach besser seine wahren Gefühle in sich zu verschließen. Es war besser so, für die Karriere, für die Band, es würde Diskussionen mit der Plattenfirma vermeiden, davon war er absolut überzeugt …
Sein Blick fiel auf Mila, die noch friedlich neben ihm schlief. Automatisch schlich sich ein Lächeln trotz allem auf seine Lippen. Es konnte definitiv schlimmeres geben, als einer wunderschöne Frau, an einem perfekten Frühlingstag, zumindest ließen dieses die Sonnenstrahlen die in das Zimmer drangen darauf schließen, das Ja-Wort zu geben. Mila freute sich so auf die Hochzeit, die er ihr versprochen hatte, er konnte sie ihr einfach nicht verwehren. Sie waren seit drei Jahren ein Paar, sie hatte stets zu ihm und seinen Ideen gestanden, ihm den Rücken frei gehalten. Sie liebte ihn, das war nicht zu übersehen, las ihm jeden Wunsch von den Augen ab, sah einfach umwerfend aus und war zu dem die perfekte Geliebte. Nein, er konnte sich wirklich nicht beschweren, es fehlte ihm an nichts, der Sex mit ihr, war den Umständen entsprechend, fast perfekt, nur halt nicht erfüllend, aber man konnte schließlich nicht alles haben …
In dem Moment ging Samus Wecker, den er sich extra gestellt hatte. Mila hatte noch einen Termin bei ihrem Friseur, bevor sie zu ihren Eltern fahren würde, während der Sänger sich Zuhause auf die Hochzeit vorbereiten wollte. Auch seine Familie hatte ihn mehrfach gefragt, ob er nicht auch zu ihnen kommen wollte, aber er hatte es abgelehnt gehabt. Er brauchte diese paar Stunden alleine für sich, das Warum konnte und wollte er ihnen allerdings nicht erklären. Sie wussten vieles über ihn, aber nicht alles …
Es gab nur sehr wenige Menschen, die ihn wirklich kannten und das waren Raul, Sami, Riku und Osmo. Viel zu viel Zeit hatten sie in Nightliner, Hotels und  Backstagebereichen miteinander verbracht, als das man noch irgendwelche Geheimnisse voreinander haben könnten. Sie kannten sich alle in und auswendig! Riku hatte ihn mehrfach ins Gewissen geredet, die Hochzeit noch abzusagen, aber er hatte seinem Freund klar gemacht, dass sein Entschluss unwiderruflich feststand, er würde Mila heiraten! Sie hatte es einfach verdient! Riku hatte nur noch mit dem Kopf geschüttelt und auch Raul hatte ihm zu verstehen gegeben, dass er die Entscheidung zur Ehe mit Mila als falsch einstufte, gut für die Band hin oder her und Samu wusste, sie hatten recht …
Mila schlug die Augen auf und lächelte Samu direkt an: „Guten Morgen mein Schatz!“ Auch der Musiker lächelte seine Verlobte an: „Moi Mila! Bereit für den großen Tag?“
Sofort nickte sie, sah ihn lächelnd an: „Du auch?“
Kurz verhakten sich ihre Blicke, er war es nicht und trotzdem nickte er: „Ja, natürlich! Lass uns aufstehen und frühstücken!“
Leicht nickte sie: „Gute Idee, wenn ich denn etwas runter bekomme?“
Er lächelte leicht: „Ganz bestimmt! Du heiratest doch nur so einen finnischen Idioten, der Musik macht … Es wird ein langer Tag ...“
Sie beugte sich zu ihm rüber, lächelte: „Aber genau diesen finnischen Idioten liebe ich!“ Zart küsste sie ihn und Samu stellte nur mal wieder fest, es kribbelte nichts in ihm … Leicht streichelte er ihr über ihre Wange, brachte diese drei magischen Worte an diesem Morgen nicht über seine Lippen, obwohl er sie durchaus auf seine Art liebte und stand dann auf, um wie versprochen das Frühstück fertig zu machen. Liebevoll deckte er den Tisch, es fehlte an nichts, außer seinem eigenen Appetit … Er aß nur, damit auch Mila etwas aß, sie war einfach viel zu aufgeregt vor diesem Tag und ein wenig beneidete er sie dafür. Ein Kaffee hätte ihm gereicht, aber er kaute an einem Toast, der sich wie Kaugummi anfühlte.
Mila sah ihn an: „Auch aufgeregt? Das wird der schönste Tag meines Lebens, Samu!“
Er unterdrückte ein Seufzen und lächelte gequält: „Natürlich!“ Nur das seine Gründe andere waren …
Nach dem Frühstück duschte Mila schnell und anschließend verabschiedete sie sich mit einem Kuss von ihrem zukünftigen Ehemann. Samu atmete auf als er endlich alleine war. Am liebsten wäre er geflohen, aber das konnte er Mila wirklich nicht antun. Am Tage der Hochzeit stehen gelassen zu werden, dass war das schlimmste, was einem passieren konnte. Er kannte dieses Gefühl zu gut, auch wenn er wirklich die Gründe für Sannis Entscheidung damals verstehen konnte, er hatte sich ihr in der Nacht vorher offenbart …
Diesen Fehler hatte er dieses mal nicht gemacht, Mila kannte die andere Seite des Samu Haber nicht  ...
Samu duschte ausgiebig, hoffte dass das warme Wasser ihn die gewünschte Entspannung geben würde und es funktionierte sogar. Anschließend erledigte er noch schnell angefallenen E-Mails, beantwortete Anfragen für den Sommer und war zufrieden, sie waren gut ausgebucht. Irgendwann musste er sich doch wieder in die Realität einfinden und sich für den Tag fertig machen, seine Familie würde ihn abholen kommen, er hatte es ihnen einfach nicht verwehren können.
Samu hatte sich für ein klassisches Outfit entschieden; ein weißes Hemd, eine schwarze, leicht glänzende Weste, ein schwarzer Schlips und ein schwarzer Anzug. Es war fast schon, als ob er zu einer Beerdigung gehen würde, aber begrub er nicht auch sein wahres Ich? Diese Frage ignorierte er gekonnt, wie schon die ganzen letzten Wochen und als seine Familie ihn abholte, verschanzte er diese Gedanken in das hinterste Eckchen seines Gehirns, da sollten sie in Vergessenheit geraten …
Gemeinsam mit seiner Familie fuhr Samu zu Kirche, in der er noch auf Mila warten musste. In der Zeit begrüßte er die Gäste, es waren doch einige; Familie, Freunde und auch einige die er aus geschäftlichen Gründen eingeladen hatte. Seine Freunde zog Samu alle in seinen Arm, Halt suchend. Nochmal sah ihn Riku eindringlich an: „Bist du dir wirklich sicher, dass du das hier heute machen willst?“
Samu sah ihn an, nickte leicht und wusste, dass sein bester Freund ihn am liebsten an der Krawatte aus der Kirche ziehen wollte. Leise sagte er zu ihm: „Wehe es passiert hier so was, wie in drei Hochzeiten und ein Todesfall! Ich will es, verstanden?!“ Alle Vier nickte und wünschten ihm viel Glück, wohl wissend, dass er das nicht wirklich finden würde. Er ging nach vorne und nahm seinen Platz ein. Neben ihm stand sein jüngerer Bruder, der als Trauzeuge fungierte, Samu war auf Nummer sicher gegangen.
Die Musik setzte ein und Mila wurde am Arm ihres Vaters in die Kirche geführt. Sie sah einfach wunderschön aus in ihrem langen, rein weißen, schlichten Brautkleid. Ihre Haare waren hochgesteckt und sie trug einen hauchzarten Schleier, der ihr feines Gesicht umrahmte. Sie war, wie immer, dezent geschminkt und sah wunderschön aus. Es gab wirklich schlechteres als so eine Frau zu heiraten, zumal sie zusammen wirklich ein gut funktionierendes Team waren.
Sein Schwiegervater übergab Samu Mila mit einem Lächeln und die Trauung nahm ihren Lauf. Samu verfolgte die Zeremonie nicht wirklich, tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Er spürte die Blicke, die auf ihn lagen. Noch konnte er die Notbremse ziehen, so wie damals Sanni es gemacht hatte, weil sie erkannt hatte, dass er sie niemals ehrlich lieben könnte …
Samu sah auf die Frau, deren Hände nun in seinen lagen. Er sah in die liebevollen Augen von Mila und brachte es einfach nicht über sein Herz … Aus dem Nein, ich will nicht, wurde ein deutliches, klares Ja, ich will! Es war besser so, machte alles leichter, obwohl er sich soeben selber betrog und auch wohl auch den Mann, dem er bestimmt irgendwann mal über dem Weg laufen würde, den er aus tiefsten Herzen lieben würde …
Ab dem Augenblick hatten sie keine Zukunft mehr ...
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