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Für immer glücklich?

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
26.10.2018
12.01.2019
7
9.981
2
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02.11.2018 899
 
„Hi Liss, hi Christian“, begrüßte wir die beiden, als Dimitri und ich bei ihnen ankamen. Wir umarmten uns und setzten uns an den bereits gedeckten Tisch. Wie mein knurrender Bauch verriet hatte ich schon großen Hunger. Lissa hatte sich ziemlich ins Zeug gelegt und ein Drei-Gänge-Menü zaubern lassen. Es schmeckte großartig und wir hatten viel Spaß, denn wir konnten einfachmal wieder Freunde sein und nicht Königin, Schützling und Wächter. Wir quasselten sehr viel.
„Das müssten wir echt öfter machen. Schade nur, dass die Zeit immer so rar ist“, meinte Lissa mit einem betrübten Gesicht. Das blieb allerdings nicht lange so, denn Christian schaltete sich ein.
„Schatz, du ziehst uns ja alle runter und dabei hätten wir doch gute Nachrichten.“ Er sah Lissa an und nahm ihre Hand. Ein breites Grinsen schlich sich auf ihr Gesicht. Nun war ich neugierig.
„Gute Neuigkeiten? Raus mit der Sprache was wisst ihr was wir nicht wissen.“ Ich sah zu Dimitri, dieser zuckte auch nur ahnungslos mit den Schultern. Lissas Grinsen wurde breiter
„Als Königin muss ich die Academien besuchen und als die nächste ist St. Vladimir an der Reihe. Das heißt wir kehren mal wieder nach Hause zurück und das über Weihnachten. Ja ich weiß es sind noch zwei Monate bis dahin aber ich hab mich einfach so gefreut.“ Ich freute mich riesig. St. Vladimir war wirklich meine Heimat, da meine Mutter, Janine Hathaway, eine berühmte Wächterin war wollte sie dies nicht aufgeben und somit wurde ich von der Academy großgezogen. Dimitri machte allerdings ein nicht so begeistertes Gesicht.
„Dimitri? Alles ok?“
„Hm? Ja alles ok“, er sah mich an und lächelte schwach. Ich wusste, dass er mir etwas verheimlichte aber ich wollte jetzt nicht nachbohren.
„Aber das Beste kommt noch und da bin ich mir sicher, ihr werdet euch vor Freude nicht mehr einkriegen. Ich muss im Januar nach Russland an die Academy St. Basil für eine Feierlichkeit fliegen.“ Lissa machte eine theatralische Kunstpause und ich sah wie sich Dimitris Lauen hob. „Ihr werdet mich begleiten beziehungsweiße ich werde euch in Baja absetzen lassen und ihr macht euch ein paar schöne Tage bei Dimitris Familie.“ Auf Dimitris Gesicht breitete sich das breiteste Lächeln aus, dass ich je von ihm gesehen habe und seien Augen fingen bei dem Gedanken seine Familie wieder zu sehen an zu glitzern. Wir beendeten das ausgiebige Essen und Dimitri und ich machten uns wieder auf den Weg in unsere Wohnung. Dort angekommen schmissen wir uns in bequeme Klamotten und kuschelten uns auf unserem Sofa zusammen.
„Du wirktest wie versteinert als Lissa von St. Vladimir gesprochen hatte. Ich weiß, dass da noch mehr dahinter steckt als du sagen wolltest.“ Ich sah ihm tief in die Augen und sah Liebe, Verständnis und etwas, das wie Angst aussah. Ich streckte mich etwas nach oben und küsste Dimitri. Als wir uns wieder von einander lösten, sah er mich an und lächelte.
„Dir kann man echt nichts verheimlichen Rose.“ Er küsste mich auf die Stirn. „Ich habe an unsere erste Zeit an der Academy gedacht. Das ganze Gefühlschaos. Das Fernhalten müssen von dir und dass das was kurz vor dem Strigoiangriff passiert ist eigentlich noch nicht rechtens war. Aber jedes Mal wenn ich dich nur ansehe weiß ich, dass es alles Wert war. Ich liebe dich Roza.“ Er sah mir tief in die Augen und ich verlor mich darin. Ich liebte es sehr die eine für ihn zu sein. Ich richtete mich etwas auf um auf Augenhöhe mit Dimitri zu sein und küsste ihn. Immer und immer wieder küssten wir uns und sie wurden drängender. Ein Verlangen stieg in uns beiden auf. In seinen Augen stand pures Begehren. Ich fuhr meinem Geliebten durch die Haare und klammerte mich darin fest, als ich seine Hände unter meinem T-Shirt auf meinem Bauch spüren konnte. Ich stand auf und Dimitri tat es mir gleich. Wir küssten uns weiter und bald vielen die ersten Kleidungsstücke auf den Boden. Mein Shirt und BH und sein Pullover zierten den Teppichboden Seine Haut auf meiner zu spüren war das größte aller Gefühle. Ich liebte es wie zart und vorsichtig seine Finger über meine ganzen Körper glitten. Dimitri küsste mich weiter und plötzlich hob er mich hoch und trug mich in unser Schlafzimmer, bevor ich auf dem Bett landete hatte er mir die Hose ausgezogen und sich seiner ebenfalls entledigt. Er legte sich auf mich, ich krümmte mich ihm entgegen. Meine Hände in seinen Haaren versenkt küssten wir uns immer drängender, immer leidenschaftlicher und fordernder. Ein berauschendes Gefühl packte uns als wir uns endlich vereinigten. Oh ja ich liebte diesen Mann über alles.

Die nächsten Wochen waren sehr anstrengend, Dimitri und ich sahen uns kaum. Unsere Schichten ließen nur wenig Zeit für Zweisamkeit zu. Meistens stand ich erst spät auf, während er schon früh zu seiner Wächterschicht los war. Und abends kam ich erst spät nach Hause, da Lissa lange Sitzungen, Dinner Partys oder nur viel Schreibkram zu tun hatte. Ich genoss es dann allerdings Dimitri noch etwas beim Schlafen zuzusehen. Diese Friedlichkeit hatte er unter Tags nie, dann war er immer der stoische, wachsame Kriegsgott und nur selten mal vollkommen ruhig und gelassen. Meistens trafen wir uns nur für ein kurzes Mittagessen und schon gingen wir wieder unserer Wege.



So. Das ist jetzt mein zweites Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch und ich würde mich sehr über Reviews und eure Meinung freuen.

GLG eure Sunshine 117
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