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Für immer glücklich?

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
26.10.2018
12.01.2019
7
9.981
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26.10.2018 1.137
 
Es sind jetzt 1,5 Jahre vergangen, seit meine beste Freundin Vasilissa Dragomir die Königin der Moroi wurde und ich somit ihre Wächterin. Unser Leben seither war nicht sehr aufregend, es hat sich eine Routine eingeschlichen, welche uns allen gut gefiel. Lissa hat als Königin alle Hände voll zu tun. Sie war noch sehr jung aber regierte die Moroiwelt als hätte sie in ihrem Leben nie etwas anderes getan und ich als ihre Freundin und Wächterin stehe ihr mit Rat und Tat zur Seite.
Ihre Liebe zu Christian Ozera ist unumstößlich und wächst mit jedem Tag, den die beiden zusammen verbringen, obwohl der Rat Christian immer noch nicht akzeptiert hatte und die Beziehung somit nicht gern gesehen war, bilden die beiden eine Einheit und waren nur selten ohne den anderen unterwegs.
Ich selbst bin auch glücklich vergeben. Immer noch an denselben russischen Kriegsgott, in den ich mich in meiner Schulzeit so verliebt hatte. Dimitri Belikov. Uns wurde ein kleines Apartment im Palast, ganz in der Nähe von Lissa und Christian zugewiesen. Es hatte ein geräumiges Wohnzimmer mit einer riesigen Couch, eine kleine Küche mit Essbereich und ein großes Schlafzimmer mit Himmelbett. Mein persönliches Highlight war das Badezimmer mit Eckbadewanne, welche genügend Platz für zwei Personen hatte. Und ja wir hatten es schon mehrfach ausprobiert.

Nun in diesem Moment stand ich im Ratssaal mit vielen anderen Wächtern an der Wand aufgereiht und versuchte nicht einzuschlafen während Lissa ihrer Pflicht als Königin nachging und über die Reformen und Wünsche, welche sie anstrebte, mit dem Rat besprach. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte die Versammlung ein Ende und ich ging mit Lissa zurück in ihr Büro. Sie setzte sich seufzend hinter ihren Schreibtisch und fing an die Berge von Formularen zu bearbeiten. Ich war derweilen in Gedanken versunken und dachte an Dimitri, wie sehr ich ihn doch liebte und mir so sehr eine gemeinsame Zukunft wünschte. Auf der anderen Seite hatte ich ein schlechtes Gewissen, da ich mir Vorwürfe machte Dimitri keine Kinder schenken zu können. Dhampire konnten miteinander keine Kinder zeugen, dieser Gedanke machte mich immer wieder nachdenklich und traurig. Aber ich liebte Dimitri über alles und er mich.
Es war spät geworden merkte ich als ich auf die Uhr an der Wand sah und mich auf Lissas gemütliches Sofa fallen ließ. Nach einer weiteren halben Stunde sah ich durch das Fenster hinter Lissa, dass die Sonne bereits begann aufzugehen, so meinte ich zu ihr:
„Liss möchtest du für heute nicht Schluss machen? Die Sonne geht bereits auf und ich merke doch genau wie müde schon bist.“
„Wirklich?“ Sie drehte sich um und sah ebenfalls aus dem Fenster. „Ich habe gar nicht bemerkt, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Das tut mir jetzt echt Leid Rose. Ich habe dich von deinem verdienten Feierabend mit Dimitri abgehalten.“ Sie sah mich entschuldigend an und kam zu mir auf das Sofa.
„Das ist doch kein Problem. Ich bin deine Wächterin und gehe dahin wo du bist. Das wusste ich von Anfang an.“ Ich nahm meine beste Freundin in die Arme und wir lachten beide.
„Morgen ist euer freier Tag.“ Lissa sah mich mit einem verräterischen Glitzern in den Augen an. In diesen Momenten vermisste ich unser Band etwas, denn ich mochte es noch nie, wenn sie Geheimnisse vor mir hatte.
„Ihr kommt morgen zum Mittagessen vorbei. Ich lass etwas Leckeres kochen und ich erwarte keine Widerworte. Und jetzt lass uns zu unseren Liebsten gehen.“ Ich nickte nur und wir standen auf.
Kurze Zeit später verabschiedeten wir uns von einander und ich ging in mein Apartment. Ich fand Dimitri auf dem Sofa sitzend und in eines seiner Westernromane vertieft vor. Er legte das Buch zur Seite als er mich sah, stand auf, kam auf mich zu und nahm mich fest in seine starken Arme.
„Da bist du ja endlich Roza. Ich habe dich vermisst“, nuschelte er in meine Haare.
„Ich habe dich auch vermisst Genosse.“ Dimitri löste sich etwas von mir und sah mir tief in die Augen, ich verlor mich sofort in den braunen Abgründen, dann küsste er mich lange und voller Leidenschaft. Wir machten uns bettfertig und kuschelten uns tief aneinander in die Decken und schliefen sehr schnell ein.

Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und fand mich immer noch in den Armen von Dimitri vor. Er sah so friedlich aus, dass ich nicht anders konnte als ihn einfach anzustarren. Ich genoss es so sehr morgens neben dem Mann aufzuwachen, den ich liebte.
„Guten Morgen Roza“, erklang seine sexy basstönende Stimme. Meine Antwort bestand aus einem langen Kuss. Wir standen auf und gingen ins Bad um uns für den Tag fertig zu machen, was nicht leicht war, da Dimitri mich ständig festhielt und kitzelte. Ja es wissen nicht viele aber ich war ziemlich kitzelig und er nutzte das gerne zu seinen Gunsten. Irgendwann hatten wir es dann doch mal geschafft uns fertig zu machen. Wir beschlossen den Tag mit einem ausgedehnten Spaziergang zu beginnen und gingen zu dem großen Park, welcher direkt vor dem Palast angelegt worden war. Wir genossen die letzten schwachen Sonnenstrahlen an einem der letzten goldenen Herbsttage und gingen Hand in Hand auf den kleinen Teich zu. Wir hatten schon Ende Oktober und bald würde der erste Schnee kommen.
„Weist du woran ich gerade denken musste?“
„Nein Rose aber du wirst es mir gleich sagen wie ich vermute.“ Ich musste lächeln.
„Vor zwei Jahren hast du Lissa und mich an die Academy zurückgeholt. Hätten sie dich damals nicht extra aus Russland geholt wären wir uns wahrscheinlich nie begegnet.“ Bei dem Gedanken, dass ich Dimitri vielleicht nie kennengelernt hätte wurde mir flau im Magen.
„Stimmt. Das war der schönste Tag in meinem Leben. Ich habe meine Roza gefunden und bin sehr froh, dass du mit Lissa nicht mehr abgehauen bist.“ Er blieb stehen, drehte sich zu mir um und küsste mich. Ich schloss die Augen und pure Liebe, Verlangen und Hoffnung spüren. Meine ganze Haut kribbelte. Als wir uns aus dem Kuss lösten legte er seine Stirn an meine und hielt mich fest umschlungen.
„Es war allerdings auch eine sehr schwere Zeit. Ich wollte dich mit jeder Faser meines Körpers. Durfte es aber nicht. Ich hätte es nicht mal denken dürfen aber meine Gedanken und Träume kreisten so oft um dich, dass ich schon Angst hatte den Rest vergessen zu haben. Einer Rose Hathaway kann man halt nur sehr schwer wiederstehen. Ich zumindest.“ Ich spürte wie der lächelte und mich erneut küsste. Ich fühlte mich wie auf Wolken als wir weitergingen. Den Vormittag verbrachten wir mit spazieren gehen und reden, bis es Zeit wurde zu Lissa und Christian zu gehen.



Hi. Ich hoffe euch hat das erste Kapitel gefallen und ihr seit gespannt auf mehr.
Lasst mir gerne Reviews da und ich freue mich auf Tipps und Tricks meinen Schreibstil weiterhin zu verbessern.

Liebe Grüße eure sunshine 117
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