Possibilities

GeschichteDrama, Romanze / P18
Jennifer Keller John Sheppard Rodney McKay Ronon Dex Teyla Emmagan Todd (Wraith)
23.10.2018
14.08.2019
33
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Wichtige Anmerkung: Ich werde mehrere Epiloge Hochladen. Der erste beginnt mit Force, kurz nachdem Rodney ihn, Starlight und Nightsky zurück in ihre Zeit geschickt hatte.

Danach werde ich ein Epilog zu RononxNightflower, GuidexJennifer und EmberxAyesha Hochladen.
Dieses Epilog werde ich allerdings erst morgen oder übermorgen Hochladen. Es ist noch nicht ganz Fertig.


_____________________________________________

Force spürte einen leichten Schmerz in der Brust, als sein Gerät ihn und seine beiden Gefährten zurück in die Zukunft katapultierte. In diesen wenigen Sekunden gingen ihm Millionen Dinge durch den Kopf. Er hatte seinen Vater nicht mehr antreffen können und er wusste, dass wenn alles schieflief, er sein Bruder… Sie beide sich einfach auflösen würde. Starlight hatte eine gute Chance überlebt zu haben. Ihre Eltern dürften an sich nicht irgendwie Involviert gewesen sein, also wäre sie ganz normal zur passenden Zeit gezeugt worden. Er hatte zugegeben Angst. Vor dem Sprung hatte er das Gefühl fast Ohnmächtig zu werden. Starlight hatte es ihm angesehen und beinahe hätte er nur sie zurück geschickt… Aber. Er musste dem ganzen Trauen. Er musste sich selbst und seinem Vater vertrauen. Force Herz raste als er einen festen Boden unter seinen Füßen spürte und seine Lungen sich mit Luft füllten. Er spürte wie sein Bruder sich fest an ihn klammerte und er gab für sich zu, dass sich das so gut noch nie angefühlt hatte. „Bruder", sagte Force leise und blickte zu ihm runter. „Mach deine Augen auf."
„Nein! Ich habe Angst!"
„Wir sind zu Hause", sagte Force und blickte neben sich. Als er Starlight erblickte verschwamm seine Sicht plötzlich und heftige Kopfschmerzen suchten ihn heim. Sofort ging er auf sein Knie und ließ seinen Bruder runter. „Force! Starlight kniete sich zu ihm und legte eine Hand auf sein Rücken, als auch sie Kopfschmerzen bekam und zusammenzuckte. „Etwas passiert!" sagte Force panisch und hörte dann auch seinen Bruder Quietschen. Wenn er selbst den Schmerz kaum aushielt, was war dann mit ihm? Plötzlich, so schnell wie das Stechen gekommen war, so schnell war es auch wieder weg. Tief Luftholend sah Force zu Starlight, ehe er seinen Bruder in den Arm nahm und tröstete. „Das hat weh getan!"
„Mir auch. Jetzt ist aber alles… Gut." Erinnerungen durchfluteten ihn. Erinnerungen an seine neue Kindheit. An eine schönere Kindheit. An seinen Vater… Vater… Er hatte… Er hatte wirklich… Dieses Gefühl welches ihn sonst bei dem Gedanken an seinen Vater ergriff, verließ ihn und etwas Wärmeres nahm Platz. Natürlich hatte er Ronon immer respektiert aber seine Kindheit hatte er nicht vergessen können- Jetzt war aber alles anders. Jetzt war sein Vater da gewesen. Er war da gewesen! Wo war er jetzt?
„Oh…" Starlight rieb sich ihre Schläfe und stand langsam auf. „Ich will… Mum… Meine Mum lebt!" auch sie hatte neue Erinnerungen erhalten und war sich damit verdammt sicher. Ihre Mutter war da! Starlight setzte sich im nächsten Moment wieder und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Es war passiert. Force hatte es tatsächlich geschafft und dafür würde sie ihn eines Tages sehr Belohnen. Sobald sie Königin eines Hives war, wäre er ihr Consort und Master of science Physical. Er hatte beide Positionen verdient und sie konnte nur hoffen, dass er keine andere Königin wählen würde. Mit seiner Intelligenz, seinem Aussehen da würde jede ihn haben wollen. Als sie spürte wie er seine Arme um sie legte, tat sie es ebenso und vergrub ihr Gesicht in seinem Nacken. Er roch gut. Sie genoss seine Nähe. „Danke. Ich danke dir so sehr", flüsterte sie und blieb so am Boden sitzen während er vor ihr kniete und sie einfach festhielt. Sie hörte Nightsky neben ihnen schluchzen, aber ansonsten ging es ihm wieder gut. „Ich werde dir alles geben, wonach du dich sehnst."
„Das hast du schon. Ich habe dein Vertrauen junge Königin." Force löste sich und sah Starlight sehr lange in die Augen. Natürlich begehrte er sie. Es war in ihm. Dieser Drang einer Königin dienen zu wollen. Starlight sah in seine Augen und er hatte das Gefühl pures Licht sehen zu können. Jetzt konnte er sich endlich auf das konzentrieren, was vor ihm lag. In diesem Fall, vor ihm saß. Eine Zukunft auf einem Hive in hoher Position bei seiner Königin. „Ich will mehr Zeit mit dir verbringen", sagte Force plötzlich. „Ich will deine Seite nicht mehr verlassen müssen."
Starlight blinzelte einmal und musste dann lächeln, ehe sie seine Hände ergriff und diese sanft drückte. „Das wünsche ich mir auch."
„Dann gehe ich hin wo du bist. Egal wo das ist." Er neigte seinen Kopf, weshalb Starlight aufstand und ihm ihre Hand reichte. „Willst du Force, den Platz an meiner Seite einnehmen?" Überrascht über die Förmlichkeit spannte er sich etwas an und wagte es zu ihr aufzuschauen. „Jetzt als Pallax und später als mein Consort und Master of science Physical?" ihm blieb fast der Mund offenstehen. Machte sie das gerade wirklich? Sein Herz schlug wie verrückt in seiner Brust. „Und als zukünftiger Vater meiner Töchter und Söhne?" er bekam beinahe einen Herzinfarkt. War, dass alles gerade Wirklichkeit? Er war nicht in einen Schockzustand verfallen und bildete sich das alles ein? Force griff sofort nach ihrer Hand und drückte diese, ehe er sich erhob und Verliebt in ihre Augen sah. „Ihr ehrt mich?"
„Ja", sagte Starlight und legte ihre andere Hand an seine Wange. „Du hast mich beschützt und meine Mutter zurückgebracht. Niemand sonst kann mir das geben, was du mir geben kannst. Und du siehst gut aus." Bei ihm stimmte für sie alles.
Force suchte etwas in ihrem Blick und trat noch einen Schritt näher zu ihr. Natürlich standen sie beide sich nahe. Aber mehr als Umarmungen oder Händchenhalten war nicht drin gewesen. Zumal sie noch sehr jung war und er selbst ebenso. Aber jetzt war sie gar nicht mehr so Jung. Sie strahlte eine stärke aus, wie es nur eine Königin konnte und er war ohne hin schon lange in ihrem Bann. Deshalb wagte er es noch etwas näher zu kommen. Ihre Hand lag nach wie vor auf seine Wange und gaben ihm so mehr Mut, ehe er sich runter beugte und ihre Lippen sanft küsste. Er wusste das er der erste war, der ihr einen Kuss schenkte. Und er würde seinen Platz an ihre Seite bis zum äußersten verteidigen. Seufzend ließ er den Kuss andauern und legte langsam beide Arme um sie. Er hatte selbst bisher keine Frau geküsst. Er hatte für diese Dinge einfach keine Zeit gehabt. Natürlich war er neugierig aber… Er hatte sie gewollt. Und nun war sie bereit für ihn. „Uuw!" hörten beide Nightsky sagen, weshalb Starlight lachen musste und damit den Kuss löste. „Warte ab irgendwann wirst du dies auch wollen."
„Auf keinen Fall!" protestierte der Junge sofort und verzog sein Gesicht. Force sah von Nightsky noch einmal zu seiner Königin und küsste sie direkt noch einmal und dieses Mal mit etwas mehr Nachdruck. Sofort erwiderte sie seinen Kuss und auch wenn er gerne weitermachen wollte, sollten sie nun aus ihrem Versteck kommen. Force löste den Kuss und lehnte seine Stirn an ihre. „Komm. Gehen wir rauf."
Als Force gute fünf Minuten später in das Haus trat. Sah er bereits seinen Vater im Wohnbereich stehen. Er hatte Unterlagen in der Hand und las sich diese durch. „Papa!" rief Nightsky sofort und sprang seinen Vater regelrecht an. Überrascht ließ Ronon die Papiere fast fallen und legte diese an die Seite damit er seinen Jüngsten auf den Arm nehmen konnte. „Nightsky was hast du denn?"
„Papa…" sie waren zu dem Zeitpunkt zurückgekehrt, als sie verschwunden waren. Demnach hatten die Erwachsenen nicht mitbekommen, dass sie fort waren. Ronon hielt den Jungen einfach fest an sich gedrückt und sah dann Force und Starlight an. Der Blick mit welchem Force ihn ansah… „Danke", sagte Force Atemlos. „Du hast mir geglaubt."
„Geglaubt? Wovon… Warte." Ronon trat näher zu seinem Älteren und musterte ihn genauer. „Wir sind jetzt zurückgekommen", sagte Force. „Für dich sind es viele Jahre gewesen."
Ronons Herz schlug schneller. Natürlich hatte er gewusst, dass Force irgendwann hier auftauchen würde, aber damals hatten sie alle nicht gewusst ob es Funktioniert hatte oder ob Force, Nightsky und Starlight Tod wären. Aber jetzt… „Du bist zurück von damals."
„Ja das bin ich Vater."
„Okay." Ronon nickte und trat noch dichter zu seinem Sohn, damit er seine Stirn an die des Kindes lehnen konnte. „Ich dachte wir würden euch verlieren", sagte er hart und schloss seine Augen. „Mach nie wieder etwas so Gefährliches. In Ordnung?" bat Ronon ihn und löste sich dann von seinem Sohn. „Nie wieder!"
„Verzeiht", sagte Starlight nun und holte tief Luft. „Meine Eltern sind sie…?"
„Wir geben ihnen Bescheid und dann holen sie dich ab. Es geht beiden gut."
„Wo ist Mutter?"
„In ihrem Zimmer sie ruht sich aus." Force nickte und sah kurz Starlight an. „Ich sehe kurz nach ihr." Damit drehte er sich Richtung Flur um und stieg die Treppen zum Zimmer seiner Mutter empor. Als er die Türe öffnete und sie in ihrem Bett liegen sah musterte er sie ganz genau. Sie war immer noch Schwanger, also hatte sich das auch nicht geändert. „Force?" Night Flower öffnete ihre Augen und sah ihren Jungen an, ehe sie ihm andeutete näher zu kommen. /Ich habe dich vermisst/ sagte Force und setzte sich an ihr Bett. /Geht es dir gut? /
/Uns geht es gut/ Night legte eine Hand auf seine und lächelte. / Was ist mit dir, ist alles okay? /
Force spürte einen leichten Schmerz in der Brust, als sein Gerät ihn und seine beiden Gefährten zurück in die Zukunft katapultierte. In diesen wenigen Sekunden gingen ihm Millionen Dinge durch den Kopf. Er hatte seinen Vater nicht mehr antreffen können und er wusste, dass wenn alles schieflief, er sein Bruder… Sie beide sich einfach auflösen würde. Starlight hatte eine gute Chance überlebt zu haben. Ihre Eltern dürften an sich nicht irgendwie Involviert gewesen sein, also wäre sie ganz normal zur passenden Zeit gezeugt worden. Er hatte zugegeben Angst. Vor dem Sprung hatte er das Gefühl fast Ohnmächtig zu werden. Starlight hatte es ihm angesehen und beinahe hätte er nur sie zurück geschickt… Aber. Er musste dem ganzen Trauen. Er musste sich selbst und seinem Vater vertrauen. Force Herz raste als er einen festen Boden unter seinen Füßen spürte und seine Lungen sich mit Luft füllten. Er spürte wie sein Bruder sich fest an ihn klammerte und er gab für sich zu, dass sich das so gut noch nie angefühlt hatte. „Bruder", sagte Force leise und blickte zu ihm runter. „Mach deine Augen auf."
„Nein! Ich habe Angst!"
„Wir sind zu Hause", sagte Force und blickte neben sich. Als er Starlight erblickte verschwamm seine Sicht plötzlich und heftige Kopfschmerzen suchten ihn heim. Sofort ging er auf sein Knie und ließ seinen Bruder runter. „Force! Starlight kniete sich zu ihm und legte eine Hand auf sein Rücken, als auch sie Kopfschmerzen bekam und zusammenzuckte. „Etwas passiert!" sagte Force panisch und hörte dann auch seinen Bruder Quietschen. Wenn er selbst den Schmerz kaum aushielt, was war dann mit ihm? Plötzlich, so schnell wie das Stechen gekommen war, so schnell war es auch wieder weg. Tief Luftholend sah Force zu Starlight, ehe er seinen Bruder in den Arm nahm und tröstete. „Das hat weh getan!"
„Mir auch. Jetzt ist aber alles… Gut." Erinnerungen durchfluteten ihn. Erinnerungen an seine neue Kindheit. An eine schönere Kindheit. An seinen Vater… Vater… Er hatte… Er hatte wirklich… Dieses Gefühl welches ihn sonst bei dem Gedanken an seinen Vater ergriff, verließ ihn und etwas Wärmeres nahm Platz. Natürlich hatte er Ronon immer respektiert aber seine Kindheit hatte er nicht vergessen können- Jetzt war aber alles anders. Jetzt war sein Vater da gewesen. Er war da gewesen! Wo war er jetzt?
„Oh…" Starlight rieb sich ihre Schläfe und stand langsam auf. „Ich will… Mum… Meine Mum lebt!" auch sie hatte neue Erinnerungen erhalten und war sich damit verdammt sicher. Ihre Mutter war da! Starlight setzte sich im nächsten Moment wieder und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Es war passiert. Force hatte es tatsächlich geschafft und dafür würde sie ihn eines Tages sehr Belohnen. Sobald sie Königin eines Hives war, wäre er ihr Consort und Master of science Physical. Er hatte beide Positionen verdient und sie konnte nur hoffen, dass er keine andere Königin wählen würde. Mit seiner Intelligenz, seinem Aussehen da würde jede ihn haben wollen. Als sie spürte wie er seine Arme um sie legte, tat sie es ebenso und vergrub ihr Gesicht in seinem Nacken. Er roch gut. Sie genoss seine Nähe. „Danke. Ich danke dir so sehr", flüsterte sie und blieb so am Boden sitzen während er vor ihr kniete und sie einfach festhielt. Sie hörte Nightsky neben ihnen schluchzen, aber ansonsten ging es ihm wieder gut. „Ich werde dir alles geben, wonach du dich sehnst."
„Das hast du schon. Ich habe dein Vertrauen junge Königin." Force löste sich und sah Starlight sehr lange in die Augen. Natürlich begehrte er sie. Es war in ihm. Dieser Drang einer Königin dienen zu wollen. Starlight sah in seine Augen und er hatte das Gefühl pures Licht sehen zu können. Jetzt konnte er sich endlich auf das konzentrieren, was vor ihm lag. In diesem Fall, vor ihm saß. Eine Zukunft auf einem Hive in hoher Position bei seiner Königin. „Ich will mehr Zeit mit dir verbringen", sagte Force plötzlich. „Ich will deine Seite nicht mehr verlassen müssen."
Starlight blinzelte einmal und musste dann lächeln, ehe sie seine Hände ergriff und diese sanft drückte. „Das wünsche ich mir auch."
„Dann gehe ich hin wo du bist. Egal wo das ist." Er neigte seinen Kopf, weshalb Starlight aufstand und ihm ihre Hand reichte. „Willst du Force, den Platz an meiner Seite einnehmen?" Überrascht über die Förmlichkeit spannte er sich etwas an und wagte es zu ihr aufzuschauen. „Jetzt als Pallax und später als mein Consort und Master of science Physical?" ihm blieb fast der Mund offenstehen. Machte sie das gerade wirklich? Sein Herz schlug wie verrückt in seiner Brust. „Und als zukünftiger Vater meiner Töchter und Söhne?" er bekam beinahe einen Herzinfarkt. War, dass alles gerade Wirklichkeit? Er war nicht in einen Schockzustand verfallen und bildete sich das alles ein? Force griff sofort nach ihrer Hand und drückte diese, ehe er sich erhob und Verliebt in ihre Augen sah. „Ihr ehrt mich?"
„Ja", sagte Starlight und legte ihre andere Hand an seine Wange. „Du hast mich beschützt und meine Mutter zurückgebracht. Niemand sonst kann mir das geben, was du mir geben kannst. Und du siehst gut aus." Bei ihm stimmte für sie alles.
Force suchte etwas in ihrem Blick und trat noch einen Schritt näher zu ihr. Natürlich standen sie beide sich nahe. Aber mehr als Umarmungen oder Händchenhalten war nicht drin gewesen. Zumal sie noch sehr jung war und er selbst ebenso. Aber jetzt war sie gar nicht mehr so Jung. Sie strahlte eine stärke aus, wie es nur eine Königin konnte und er war ohne hin schon lange in ihrem Bann. Deshalb wagte er es noch etwas näher zu kommen. Ihre Hand lag nach wie vor auf seine Wange und gaben ihm so mehr Mut, ehe er sich runter beugte und ihre Lippen sanft küsste. Er wusste das er der erste war, der ihr einen Kuss schenkte. Und er würde seinen Platz an ihre Seite bis zum äußersten verteidigen. Seufzend ließ er den Kuss andauern und legte langsam beide Arme um sie. Er hatte selbst bisher keine Frau geküsst. Er hatte für diese Dinge einfach keine Zeit gehabt. Natürlich war er neugierig aber… Er hatte sie gewollt. Und nun war sie bereit für ihn. „Uuw!" hörten beide Nightsky sagen, weshalb Starlight lachen musste und damit den Kuss löste. „Warte ab irgendwann wirst du dies auch wollen."
„Auf keinen Fall!" protestierte der Junge sofort und verzog sein Gesicht. Force sah von Nightsky noch einmal zu seiner Königin und küsste sie direkt noch einmal und dieses Mal mit etwas mehr Nachdruck. Sofort erwiderte sie seinen Kuss und auch wenn er gerne weitermachen wollte, sollten sie nun aus ihrem Versteck kommen. Force löste den Kuss und lehnte seine Stirn an ihre. „Komm. Gehen wir rauf."
Als Force gute fünf Minuten später in das Haus trat. Sah er bereits seinen Vater im Wohnbereich stehen. Er hatte Unterlagen in der Hand und las sich diese durch. „Papa!" rief Nightsky sofort und sprang seinen Vater regelrecht an. Überrascht ließ Ronon die Papiere fast fallen und legte diese an die Seite damit er seinen Jüngsten auf den Arm nehmen konnte. „Nightsky was hast du denn?"
„Papa…" sie waren zu dem Zeitpunkt zurückgekehrt, als sie verschwunden waren. Demnach hatten die Erwachsenen nicht mitbekommen, dass sie fort waren. Ronon hielt den Jungen einfach fest an sich gedrückt und sah dann Force und Starlight an. Der Blick mit welchem Force ihn ansah… „Danke", sagte Force Atemlos. „Du hast mir geglaubt."
„Geglaubt? Wovon… Warte." Ronon trat näher zu seinem Älteren und musterte ihn genauer. „Wir sind jetzt zurückgekommen", sagte Force. „Für dich sind es viele Jahre gewesen."
Ronons Herz schlug schneller. Natürlich hatte er gewusst, dass Force irgendwann hier auftauchen würde, aber damals hatten sie alle nicht gewusst ob es Funktioniert hatte oder ob Force, Nightsky und Starlight Tod wären. Aber jetzt… „Du bist zurück von damals."
„Ja das bin ich Vater."
„Okay." Ronon nickte und trat noch dichter zu seinem Sohn, damit er seine Stirn an die des Kindes lehnen konnte. „Ich dachte wir würden euch verlieren", sagte er hart und schloss seine Augen. „Mach nie wieder etwas so Gefährliches. In Ordnung?" bat Ronon ihn und löste sich dann von seinem Sohn. „Nie wieder!"
„Verzeiht", sagte Starlight nun und holte tief Luft. „Meine Eltern sind sie…?"
„Wir geben ihnen Bescheid und dann holen sie dich ab. Es geht beiden gut."
„Wo ist Mutter?"
„In ihrem Zimmer sie ruht sich aus." Force nickte und sah kurz Starlight an. „Ich sehe kurz nach ihr." Damit drehte er sich Richtung Flur um und stieg die Treppen zum Zimmer seiner Mutter empor. Als er die Türe öffnete und sie in ihrem Bett liegen sah musterte er sie ganz genau. Sie war immer noch Schwanger, also hatte sich das auch nicht geändert. „Force?" Night Flower öffnete ihre Augen und sah ihren Jungen an, ehe sie ihm andeutete näher zu kommen./ /Ich habe dich vermisst// sagte Force und setzte sich an ihr Bett. //Geht es dir gut? //
//Uns geht es gut/ Night legte eine Hand auf seine und lächelte. // Was ist mit dir, ist alles okay? //
Force sagte dazu nichts. Er beugte sich nur runter und küsste dann ihre Wange. „Ich bin in Starlight Verliebt", etwas musste er ihr ja sagen und das war die Wahrheit. „Ich weiß." Night setzte sich langsam hin und legte ihre Hände an ihren Bauch. „Sie hat mich eben zu ihrem Pallax erwählt mit dem Versprechen, mich eines Tages als Consort zu nehmen… Und mich zu ehren." Sie würde ihm eine Tochter schenken. Night Flower sah ihrem Sohn in die Augen und neigte leicht ihren Kopf. „Sie hat eine gute Wahl getroffen."
„Ich will sie begleiten, wenn ihre Eltern sie holen kommen", erklärte er ihr. „Vater weiß es noch nicht."
Er wollte mit ihr gehen? Night Flower seufzte fast als sie das hörte, allerdings war ihr Sohn in einem Alter, in welchem er sich langsam dazu entschied welchen Weg er gehen würde. Und wenn es das war was er wollte… Sie sah ihren Sohn lange und Aufmerksam an. Etwas war geschehen. Er war vollkommen aufgewühlt und das konnte nicht alleine daran liegen, dass ihm klar wurde, was er für Starlight empfand. „Mum?“
„Ja. Ich… Rede mit deinem Vater. Er wird es verstehen.“
„Er will nicht das ich auf einem Hive bin“, zumindest nicht auf die Dauer. Aber genau das war sein Ziel. Er liebte seine Heimat. Sateda war sein zu Hause aber… Dieses Gefühl  mit einem Hive verbunden zu sein war unglaublich. „Darum…“
„Force.“ Night Flower erhob sich aus dem Bett und stand mit ihrem Sohn auf. „Dein Vater ist nur sehr besorgt um dich. Er wird dich gehen lassen. Lass mich mit ihm reden. Aber… Was beschäftigt dich noch? Ich sehe das dich etwas sehr aufgewühlt hat.“ Ihre Kinder bedeuteten ihr alles. Sie waren alles für sie und dank Ronon konnte sie die Drei auch bei sich behalten. Er beschützte sie nach wie vor.
„Hm… Hatte Vater… Hatte er eine Andere? Neben dir?“
Verwundert musterte Night Flower ihren Sohn und schüttelte dann ihren Kopf. „Es gab nur mich. Ich habe nie eine andere Frau an seiner Seite gesehen. Wobei sich viele für ihn interessiert haben“. erzählte Night Flower. „Aber er sah nur mich an. Wie kommst du auf so etwas?“
„Ich weiß nicht. Es ist nur… Ich kenne seine Vergangenheit. Ich weiß das er uns Wraiths verabscheut hat und… Du bist eine Wraiths. Das verstehe ich nicht.“ Deshalb hatte Force auch fest daran geglaubt, dass er sich einfach auflösen würde. Einfach so. „Wie hat er sich dann in dich verlieben können?“
Night Flower sah ihren Sohn lange an und während er das sagte, bemerkte sie wie Ronon an die Türe trat und ihm zu hörte. Am Ende kam ihr Krieger in das Zimmer und legte Force eine Hand auf die Schulter. „Ich wollte sie beschützen“, sagte Ronon ernst. „Ich wollte sie beschützen und als mir jemand einen Ratschlag gab, da fing ich an sie genauer anzusehen. Und da verliebte ich mich. Und wenige Zeit danach, haben wir dich bekommen.“ Er drückte seine Schulter und trat dann zu seiner Frau, damit er ihre Wange küssen konnte. „Ich liebe ihre Seele.“
Force musterte seine Eltern und senkte dann lächelnd den Blick. Ja. Er wusste von welchem Gefühl sein Vater da sprach. Er hatte das gleiche, wenn er Starlight sah. Seine Königin.

Starlight hatte es kaum im Haus ausgehalten. Nachdem Ronon ihre Eltern benachrichtigt hatte, war sie selbst bei Nightsky geblieben. Als dieser dann auf dem Sofa eingeschlafen war und Force zurückkam erhob sie sich direkt. „Sie sind bald da“, sagte sie ihm und spürte wie er ihre Hände ergriff. „Sie hatten keine Ahnung oder?“
„Nicht viele waren eingeweiht. Deine Eltern gehörten nicht mit dazu. Es wird für sie vollkommen Normal sein.“
„Dann schweigen wir ab nun?“
„Wir schweigen“, sagte Force zustimmend und blickte ihr lange in die Augen. „Es wird alles gut werden. Jetzt sind die Dinge so wie sie sein sollten.“
„Ich kann es kaum ertragen. Wann werden sie hier sein?“ ihr Blick glitt zum Fenster, aber sie wurde schnell abgelenkt als sie spürte wie er dichter zu ihr trat und eine Hand an ihre Wange legte. Er wagte es einfach mal. Als Starlight ihm wieder in die Augen sah beugte er sich runter und küsste ihre Lippen. Er wäre der erste von vielen. Er wusste dass Starlight viele Verehrer hatte, aber er wäre der erste überhaupt. „Bleib ganz ruhig, meine Königin“, flüsterte er gegen ihre Lippen und intensiveierte den Kuss noch einmal. Sie seufzte gegen seine Lippen und er bekam erst im nächsten Moment mit, wie eng umschlungen sie beide waren. Ein knurren drang aus seiner Kehle und er wusste das seine Erregung ihn gleich umbringen könnte, so sehr wollte er sie. Aber alles mit bedacht und Zeit. Nicht hier. Nicht im Haus seiner Eltern. Das Hive bot weit aus mehr Privatsphäre. Seine Hand fuhr noch einmal über ihren Hintern und kniff sie dort fest, während sie ihm fast in die Lippe biss.  
Starlight wollte jetzt mehr von ihm. Seine Berührungen beruhigten sie unheimlich und sie wusste, dass sie ihn spüren wollte. Aber nicht hier. Sie löste den Kuss schwer Atmend und lehnte ihre Stirn an seine. Er war ebenso am Luft holen, weshalb sie lächeln musste. „Wenn wir im Hive sind…“
„Ja?“ fragte er sofort nach und war versucht wieder ihre Lippen zu küssen.
„Wenn wir oben sind dann… Dann wirst du dich Baden und dich in mein Bett legen.“
„Wie ihr wünscht“, er küsste sie nun doch wesentlich fordernder als zuvor.

„Er wird mitgehen Ronon.“ Night Flower legte ihre Hand auf seine Brust, ehe sie diese sanft streichelte. „Er war sehr beunruhigt. Er sagte du würdest es nicht erlauben“ Ronon holte tief Luft und schüttelte seinen Kopf. „Er gehört hier her in diese Stadt. Nicht auf ein Hive“, das Leben auf einem Hive… Es erinnerte ihn viel zu sehr an das, was es mal gewesen war. Inzwischen war so viel anders, aber… Er ertrug den Gedanken nicht das sein Sohn wirklich so sehr nach den Wraiths schlug. „Ronon.“ Night legte ihre Hand nun an seine Wange und lächelte schwach. „Starlight will ihn als ihren Partner an ihrer Seite haben. Das ist ein unheimlich Wichtiger Schritt für ihn. Er will auf einem Hive leben. Er ist eben viel zu sehr Wraiths. Er braucht den Mentalen Kontakt zu den anderen. Natürlich ist er Intelligent und begehrenswert. Jede Königin würde ihn haben wollen. Aber… Starlight und er sind so gesehen zusammen aufgewachsen. Sie lieben sich Ronon. Lass sie beide zusammen bleiben.“
Ronon sah Night lange an. Er wusste ja wie sehr die beiden aneinander hingen, aber Force war sein Sohn und noch immer ein Teenager. Wer wusste auf welche verrückten Ideen er als nächster kam? Zeitreise hat er ja bereits abgehakt. „Mein Krieger… Du hast mich vor dem schlimmsten bewahrt was einem passieren konnte. Ich weiß dass du ihn liebst. Ich weiß dass du ihn auch beschützen willst. Aber lass ihn ziehen. Er braucht es.“
Ronon sah Night Flower in die Augen und dachte an die letzten 110 Jahre. Er hatte mehr Zeit an der Seite eines Wraiths verbracht, wie mit Menschen und ja es hatte ihn geändert. Es hatte seine Sichtweise über Wraiths geändert. Nun kannte er einige, auch wenn es für ihn nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Aber dadurch dass seine Frau eine Wraiths war, kam er nicht darum herum. Gerade zu der Anfangs Zeit hatte er Wochen mit ihr auf dem Hive ihrer Mutter verbracht und auch wenn Ronon es nicht so offen zugab, er hatte dort auch Freunde gefunden. Freunde die er heute noch auf Sateda antraf. Hin und wieder. „Er ist noch ein Kind Night Flower. Er kann mit ihr mitgehen für eine Weile. Aber er muss zurückkommen.“ Als Night etwas seufzte, blieb er dennoch hart. „Ich will ihn einfach bei mir wissen.“
„Ich kann das verstehen“, sagte Night ernst und legte ihre beiden Hände auf ihren Bauch. „Aber Force ist nicht mehr ein Junge. Er muss seinen Platz finden und er will in ein Hive. Ich rede mit ihm und dann reden wir mit Ayesha und Ember. Für ein paar Wochen ist es in Ordnung.“
„Spätestens in einem Monat ist er hier für die Geburt“, lächelte sie. Ronon legte seine Hand nun ebenso auf ihren Bauch und musste lächeln. „Wie geht es euch beiden?“
„Gut. Er tritt viel und will raus. Aber er soll sich ruhig Zeit nehmen.“ Sie schwieg einen Moment. „Und ich fühle mich nur so müde. Wo ist Nightsky?“
„Er schläft und du solltest auch noch schlafen. Aber die Versammlung?“
„Ich werde später alleine hingehen. Du bleibst und ruhst dich aus.“
„Ich komme mit. Aber bis dahin ruhe ich mich aus“, entschied sie und war nicht überrascht als er sie plötzlich küsste.

Ronon kam eine gute halbe Stunde später danach runter und fand seinen Sohn zusammen mit Starlight mitten im Zimmer stehen, während beide sich küssten. Er räusperte sich einmal und selbst das störte beide nicht. Ganz im Gegenteil. Force zog seine Freundin noch dichter zu sich und da war wurde Ronon klar, das er schon längst mit ihm genauer über… Gewisse Dinge hätte reden sollen. So wie es aber aussah wussten beide genau was zu tun war. „Force, Starlight.“ Erst da lösten die Teenager sich, blickten aber nicht zu ihm. Starlight legte ihre Hand auf Force Wange und nickte ihm zu, als erlaubte sie es, dass er sich umdrehen durfte. Ronon schluckte leicht. Er wusste das Night Flower recht hatte. Force kam viel zu sehr nach den Wraiths und hier war abermals ein Beweis. Er war seiner auserwählten Königin verfallen. „Vater. Geht es Mutter gut?“
„Sie ruht sich aus. Lass uns reden.“
„Soll ich bei Nightsky warten?“ fragte Starlight sofort und wollte los, aber Ronon hielt sie auf. „Ich rede am besten mit euch beiden. Hört zu… Night hat mir gesagt, was du willst“, er blickte seinen Sohn an. „Und ich kann dich verstehen. Aber… Du bist Jung und du hast mehr zu lernen als das was auf einem Hive passiert. Du bist auch ein Mann aus Sateda. Und hier gibt es ebenso viel zu tun.“
Starlight sah leicht zu Force hoch und sie sah, dass er gleich würde diskutieren wollen. Deshalb ging sie einen leichten Schritt vor. „Und er wird auch immer ein Teil dieser neuen Welt sein. Aber… Wir wollen Zeit zusammen verbringen. Ich muss und will zeigen, dass er der erste ist.“
Ronon blickte die junge Königin lange an und sah schließlich zu seinem Sohn. „Ich bin einverstanden wenn du für ein paar Wochen gehst. Aber noch wirst du nicht dort bleiben. Nicht auf die Dauer. Du bist Jung und solltest mehr sehen als das.“
„In die anderen Welten lässt du mich auch nicht“, sagte Force wiederum und gab sich damit nicht zufrieden. „Ich bin kein kleiner Junge den du beschützen musst.“
„Doch!“ Ronon kam näher und legte seine Hand auf seinen Hinterkopf, ehe er seine Stirn an die seines Sohnes lehnte. „Du hast dich in unbeschreibliche Gefahren gebracht! Und nicht nur dich, Starlight und Nightsky ebenso! Wenn ihre Eltern das hören…“
Force drückte seinen Vater von sich und schüttelte seinen Kopf. „Ich habe etwas getan!“, sagte Force. „Und ich werde mit Starlight gehen auf das Hive. So wie ich es immer wollte. Darüber werde ich nicht diskutieren Vater. Ich habe mir das verdient.“
Starlight sah Force genau an und sie wusste dass er nicht Aufgeben würde. Er würde das genauso machen wie er es gesagt hatte. Aber sie konnte Ronon verstehen. Deshalb griff sie die Hand ihres Auserwählten und drückte diese. „Wir bleiben auf dem Hive… Aber sobald sein Bruder auf die Welt kommt sind wir wieder hier.“
„Wird sie ab nun an immer für dich sprechen?“ fragte Ronon nach einem Moment.
„Sie ist meine Königin“, sagte Force. „Ich lebe nicht wie Menschen leben. Das Mutter einzig dich hat, ist nur weil sie etwas so schreckliches durchlebt hat. Wir alle sehen uns am Ende nach einem Hive. Auch sie. Aber sie bleibt weil sie ein Leben als Königin nicht führen kann und du es auf einem Hive nicht ertragen kannst. Dabei sehnt sie sich danach. Nach ihren Leuten. Nach der Verbundenheit die sie mit dir nicht teilen kann. Ich könnte es nicht ertragen ohne dem zu sein. Ohne Starlight und den anderen zu sein. Sie gibt für dich all das auf und du willst das ich für dich auch all das Aufgebe?“ Force holte tief Luft und bereute schon im nächsten Atemzug vieler seiner Worte. Er öffnete den Mund wieder, aber da hob Ronon seine Hand. „Ich verstehe. Wenn du auf das Hive willst, dann geh dort hin.“ Ronon machte sofort kehrt und musste erst einmal frische Luft holen. So hatte er sich das nicht vorgestellt aber es war auch nicht einfach. Natürlich waren die Worte seines Sohnes verletzend aber… Er war sein Sohn. Er sah den gleichen Dickkopf in ihm, wie er selbst einer war. Als er im Garten stand fuhr er sich mit einer Hand über das Gesicht. In diesem Heim ist sein Sohn aufgewachsen. Sie hatten hier im Garten unzählige Abende zusammen verbracht. Unzählige schöne Abende. Nur er und Force. Trotz allem. Sie hatten sich irgendwo entfremdet und die Erkenntnis tat weh. Sie beide waren einfach zu unterschiedlich und doch so gleich. „Vater?“ Ronon war überrascht als er Force Stimme hörte und drehte sich ohne große Mimik um. Er sah in den Augen des Jungen, dass er große Reue empfand und nicht wusste wie er sich entschuldigen sollte. „Ich hab viel gesagt und es war nicht durchdacht. Verzeih mir.“
„Du hast dich klar geäußert. Und dich entschieden.“
„Ich… Ich Liebe sie“, sagte Force plötzlich. „Und jetzt wo alles so ist wie es sein sollte, kann ich mich endlich auf das konzentrieren, was ich selbst fühle. Starlight ist… Sie war es schon immer Vater. Du hast für meine Mutter alles getan. Du hast dich selbst überwunden und sie lieben gelernt. Ich habe Starlight. Ich will sie. Lass mich auch alles für sie besser machen. So wie du alles besser gemacht hast.“
Ronon seufzte als er das hörte und kam auf Force zu, damit er eine Hand auf seine Schulter legen konnte. „Du willst das wirklich.“
„Ja. Ich will genau das.“
„Ich dachte wir beide wären zu verschieden“, gab Ronon zu. „Aber du bist mir ähnlicher als mir lieb ist.“
„Vater?“
„Ja, Force?“ Ronon löste seine Hand und sah seinen Sohn nervöser werden. „Woher hast du gewusst, das Mutter die richtige ist?“
„Nun mein Sohn aus der Zukunft kam und hat es mir gesagt also war es nicht so wirklich schwer.“ Force sah ihn lange und seufzend an. „Vater…“
„Schon gut. Setzten wir uns.“ Ronon setzte sich auf den Baumstamm in seinem Garten und wartete bis Force neben ihm saß. „Ich wusste es nicht wirklich, selbst mit deinen Infos war das alles sehr schwierig für mich. Deine Mutter aber verstand zu der Zeit nichts von diesen Dingen und… Ich wusste es dann eines Tages plötzlich. Sie sah mich an und lächelte. Es war das erste Mal nach Monaten, dass sie wieder auf einem Planeten, meinem Planeten war. Und inmitten des ganzen Aufbaus, drehte sie sich um und lächelte mich an. Sie war wohl die erste Wraiths, der ich wirklich vertrauen konnte ohne sorgen haben zu müssen, das sie mich nur benutzen würde. Woher sollte sie das kennen? Woher sollte sie wissen was es bedeutete heimtückisch jemandem eine Falle zu stellen? Sie hatte nichts als diese kalte Wand gespürt und dann stand sie einfach da und lächelte.“ Ronon sah seinen Sohn an und musterte ihn. „Liebst du Starlight für die Person die sie ist, oder für das was sie dir bieten kann? Ansehen? Ehre? Macht?“
Force öffnete seinen Mund und schloss diesen direkt wieder. Er musste wirklich über die Fragen seines Vaters nachdenken. Mochte er Starlight für das was sie war, oder… Er wollte das. Er wollte Ansehen, Ehre und Macht. Den Respekt der sich nur ein Vollblütiger Wraiths… Starlight verschaffte ihm das. Aber was verschaffte sie ihm noch? Was sah er in sie. Stand die Welt still, so wie bei Vater als er seine Mutter sah? Er fühlte sich in ihrer Nähe erregt und wollte sie spüren… Er… Aber… Force zweifelte plötzlich an dieser Sache. In ihm haben Instinkte gerufen, die er selbst kaum einschätzen konnte. Waren es nur… „Ich will nicht sagen, das ihr beiden nicht wirklich etwas füreinander empfindet aber du und sie… Ihr seit in einem Alter, wo das sehr interessant wird. Ihr könnt euch ja zusammen treffen aber… Übereil keine Entscheidungen. Du weist nicht ob sie dein Schicksal ist, oder nicht eine vollkommen Normale Menschenfrau, die vielleicht noch nicht geboren ist. Lasst euch beide einfach Zeit.“
Force sah zu Boden und blickte dann seinen Vater an. „Danke Vater.“

„Was ist denn los?“ Ayesha war überrascht als Starlight sie so fest umarmte, kaum das sie das Haus betreten hatte. Ember ragte hinter ihr auf und trug seinen schwarzen Ledermantel. Er spürte die Unruhe seiner Tochter und legte ihre eine Hand auf die Schulter. // Ist etwas geschehen? //
//So vieles Vater // Starlight löste sich von ihrer Mutter und umarmte kurz darauf ihren Vater. //Es tut mir Leid das ich dir Gegenüber so ausfallen war //
//Wann bist du ausfallend gewesen? // Ember konnte sich da an nichts derartiges Erinnern. //Einander Mal erkläre ich es dir // Starlight lächelte warm und sah dann ihre beiden Elternteile an. „Mum? Du siehst Wunderschön aus. Ich hab schon fast vergessen, wie sehr deine Augen strahlen können.“
„Was ist passiert?“ fragte Ayesha amüsiert und legte ihre Hand an die Wange ihrer Tochter. „Kleines du bist ja so aufgeregt.“
„Ich habe allen Grund dazu.“ Starlight sah ihren Vater an und drehte sich dann um. Force stand ihr gegenüber und sah sie aufmerksam an. Genau das wollte sie. Seine Aufmerksamkeit. „Ich habe euch viel zu erzählen. Aber eines kann ich euch jetzt schon sagen. Force ist mein…“
„Bester Freund“, sagte Force plötzlich schneller als sie und verschränkte beide Hände hinter seinem Rücken, dabei blickte er ihr tief in die Augen. „Und sie ist meine beste Freundin. Sie Nightsky und ich haben einige spannende Tage gehabt.“
„Ach so?“ Ayesha musste lächeln und sah ihre Tochter an. Ihr Gesicht zeigte plötzlich kein breites lächeln mehr. Es wirkte verunsichert. „Aber dann wollte sie zurück zu euch.“
„Darum die eile? Ach Kleine.“ Ayesha sah aber, dass plötzlich etwas nicht stimmte. Starlights Augen wurden kühler und Ember sah sie nun ebenso ernst an. „Ich denke wir brechen auf“, meinte er daher, als habe seine Tochter zu ihm gesprochen.
„Du wolltest doch mit?“ fragte Ronon plötzlich und sah seinen Jungen an. „Ja das wollte ich auch aber…“ Force sah von Starlight nicht weg. „Ich denke hier werde ich erst einmal mehr gebraucht.“
„Bis zur Geburt kannst du gehen“, sagte Ronon wiederum und blickte zu Starlight die sich nach langem schweigen umdrehte und das Zimmer verließ. Ember folgte ihr sofort und nur Ayesha blieb seufzend zurück. „Hast du dich je daran gewöhnt?“ fragte sie Ronon skeptisch. „Irgendetwas ist passiert und ich habe keine Ahnung was es ist.“
„Ja… Das Gefühl kenne ich.“
„Sag Night liebe Grüße. Wir sehen uns.“ Ronon wartete bis Ayesha draußen war, ehe er seinen Sohn anblickte. „Du hättest mitgehen können.“
„Das hätte ich, aber dann wäre ich verloren gewesen“, sagte Force und schüttelte seinen Kopf. „Ich muss Abstand zwischen uns bringen damit ich weiß, was sie wirklich für mich ist.“
„Hast du ihr das auch erklärt?“
„Nein wieso?“
„Ah… Force.“ Ronon seufzte leicht und schüttelte seinen Kopf. „Schon gut du bekommst das schon hin. Das musst du alleine schaffen.“

Es vergingen einige Tage bis hin zu Wochen. Starlight lag auf ihrem Bett und genoss die sanften Berührungen ihrer Mutter. Wie schon als sie Klein war, fuhr ihre Mutter ihr durch das lange Haar. „Du liebst ihn.“
„Hör auf Mum…“ Starlight schloss ihre Augen und wollte das nicht hören. „Was ist passiert Liebling? Was ist zwischen euch beiden passiert, nachdem ihr die Welt gerettet habt?“
Starlight holte zitternd Luft und öffnete ihre Augen wieder. „Du kannst nicht ewig darüber Schweigen und bald gehen wir runter um Night Flower zu besuchen. Sie hat Heute einen Sohn geboren.“
„Das Baby ist da?“
„Ja. Willst du mitkommen? Ich denke… Du solltest dir was Schönes anziehen und glücklicher sein als nie zuvor.“
„Was?“
„Ja. Wenn ein Junge einem das Herz bricht, ist es das Beste ihm zu zeigen das man auch ohne ihn kann.“
„Hast du das mit Vater gemacht?“
„Nein. Dein Vater war nicht so Dumm mich laufen zu lassen. Aber… Ich weiß dass es nicht schadet sich gut zu fühlen. Komm. Suchen wir ein schönes Kleid für dich.“ Ayesha zog ihre Tochter auf die Beine. „Wie wäre es mit einem weißen Kleid? Oder doch Leder?“
„Ich gehe als die Königin die ich bin“, sagte Starlight und öffnete ihren Schrank. „Ich gehe als die, die ich bin.“
„Dann…“ Ayesha sah in den Schrank und fuhr mit ihrer Hand über die verschiedenen Stoffe. „Das ist von Alabaster“, murmelte Ayesha. Es war ein langes schwarzes Kleid und sehr Figurbetont. „Trag das.“
„Hm…“ Starlight musste lächeln und zog sich ohne Scham aus, ehe sie sich das schwarze enge Kleid griff und es überzog. Es war zwar etwas Overdressed, aber sie war schließlich keine normal Sterbliche. Sie war eine Königin. Immer und zu jeder Zeit. Das Kleid war an einer Seite aufgeschnitten und würde bei jedem Schritt ihr Bein zeigen. Zunächst richtete sie ihr weißes Haar und sah dann ihre Mutter an. „Du bist so Erwachsen geworden…“ Ayesha trat auf ihre Tochter zu und legte ihre Hände auf ihre Schultern. „Und so Sexy.“
„Mum…“ Starlight besah sich ihre menschliche Mutter und beugte sich dann zu ihr vor, damit sie ihre Stirn an ihre lehnen konnte. „Dich trifft es ziemlich oder?“ fragte Ayesha leise und schloss ihre Augen. „Force ist Jung und…“
„Schon gut. Ich muss Erwachsen werden. Er will es ja auch.“ Starlight löste sich. „Vater wartet bestimmt schon auf uns. Ich ziehe mir meine Schuhe an und dann komme ich.“
„Bestimmt.“ Ayesha sah ihre Kleine an, ehe sie das Zimmer verließ und auf dem Gang bereits Ember traf. „Ich wollte eben nach euch sehen.“
„Sie ist vollkommen niedergeschmettert. Aber sie wird gleich kommen.“
Ember seufzte als er das hörte und blickte in Richtung des Zimmers seiner Tochter. „Starlight will sicher mitkommen?“
„Oh glaub mir sie will mitkommen und ich denke, sie sollte noch einen Begleiter mitnehmen.“
„Ein Begleiter?“ Ember war nicht überrascht als Ayesha seine Hand nahm. „Ember… So wie ich das sehe ist Force total in sie verknallt aber er weiß nicht was er wirklich fühlen soll. Oder ob er Starlight wirklich will. Night hat es mir erzählt.“ Ayesha schritt mit Ember bereits etwas vor. „Also brauch er nur einen Denkanstoß.“
„Ich könnte ihr Pride mit schicken. Er ist in sie verliebt“, sagte Ember. „Und es würde ihm gefallen.“
„Pride? Der alte Blade aus Farseers Garde?“
„Alt? Er ist 800. Er hat Erfahrung und ist Jung. Er wäre gut zu ihr.“ Ember nickte sich selbst zu. Ja. Er würde den Blade rufen. „Er wird sie ablenken.“
„Sie ablenken?“ Ayesha seufzte leicht. „Sie ist viel zu Verliebt in Force und der kleine Idiot hat ihr Herz gebrochen.“
„Dann sollte ein anderer es Flicken. Wieso sollte ich den Cleverman an meine Tochter lassen?“ sagte Ember. „Ich traue Pride. Er hat Lebenserfahrung und kann Starlight in dieser Welt unterstützen. Ich habe nichts gegen Force, aber er ist viel zu Jung. Und das er so Dumm war ihr Angebot auszuschlagen“, Ember zischte am Ende leicht und knurrte. „Unsere Tochter hat jemanden verdient der ganz für sie da ist.“
Ayesha musterte Ember genau und eingehend. „Wenn ich auf meinen Vater gehört hätte, wären wir beide nie zusammen gekommen. Starlight muss diese Entscheidungen treffen und sie liebt Force.“
„Er war Dumm sie gehen zu lassen“, sagte Ember. „Und er ist so Stümperhaft wie sein Vater.“
„Force ist nicht Dumm.“ Starlight Stimme ließ ihn zu ihr umdrehen und im ersten Moment musste er schlucken. Da stand sie. Seine fast Erwachsene Tochter. Das schwarze Kleid betonte ihre Wundervolle Sinnliche Figur. Ihre Brüste waren in diesem Kleid gewaltig und ihr Haar lag ihr über die freien Schultern. Ihre Augen… „Vater…“
„Du bist Wunderschön.“
„Force ist nicht Dumm. Er hat ein recht darauf zu entscheiden was er mit seinem Leben machen will. Ich konzentriere mich auf das Sein, was ich bin.“
„Ja…“ Ayesha sah von Ember zu ihrer Tochter. „Pride wird uns begleiten“, erzählte sie plötzlich. „Er hatte auf eine Chance gehofft dich sprechen zu können und ich dachte mir…“
„Mum…“ Starlight schüttelte ihren Kopf. „Pride?“
„Ja. Du kennst ihn sicherlich.“
„Ja…“ Ja sie kannte ihn. Sie wusste das er sie vergötterte so wie viele andere Wraiths auch. Ihr Blick blieb an ihrer Mutter hängen. Vielleicht sollte sie aufhören sich verrückt zu machen? Vielleicht sollte sie einfach los lassen und leben. Force tat es schließlich auch und eine Ablenkung war alles was sie wollte. „Ich werde nachkommen“, beschloss Starlight schließlich und sah ihren Vater ernst an. „Und schickt Pride direkt zu mir aufs Zimmer.“
„Wie ihr wünscht.“ Ember neigte seinen Kopf und deutete Ayesha an mit ihm mitzukommen. Als er dann mit seiner Frau in das kleine Transportschiff saß, hörte er sie seufzten. „Du willst das sie ihn wählt oder?“
„Ich will ihm nur helfen. Ich habe ihm mein Leben geschuldet“, er sah leicht zu Ayesha und musterte sie. „Pride fühlt für Starlight etwas, was ich auch für dich empfunden habe. Ich kann das spüren.“ Ayesha sah Ember für einen Moment in die Augen und musste lächeln. „Vielleicht hast du ja Recht.“
„Ich weiß dass ich Recht habe. Unsere Tochter wird eine Königin. Niemand sagte dass sie Force nicht auch haben kann. Sie wird ein Zenana aufbauen. Se wird anders Leben als wir beide.“
Ayesha hatte sich bereits an diese Art des Lebens gewöhnen. Sie wusste und verstand warum eine Königin so handelte aber… „Starlight will etwas sein, was sie nicht ist. Nicht im Herzen. Früher oder später wird ihr das bewusst. Ember. Sie liebt es auf Sateda. Wie viel Zeit verbringt sie dort? Mehr Zeit als hier.“
„Das muss nichts heißen“, wiedersprach Ember. „Viele Junge Wraiths begeben sich auf Planeten und vor allem Sateda. Aber letztlich kehren sie alle zurück. Pride ist der richtige Weg für sie. Force ist es auch, nur nicht zu dieser Zeit.“

Pride war ein Wraiths der in verschiedenen Schlachten gedient hatte. Zu Letzt hatte er Königin Death unter Farseer gedient und letztlich haben sie sich der anderen Allianz angeschlossen. Er hatte ihre Gunst gehabt, aber… Es hatte so viele Rivalen gegeben. Death war unheimlich schön gewesen, aber Starlight. Starlight war Lust. Sinnlichkeit und Stärke. Er bekam eine Gänsehaut alleine bei dem Gedanken an sie. Genauso ging es vielen anderen. Seit einigen Tagen befand er sich auf Embers Geheiß hier her begeben und nun wurde er zur Königin selbst befohlen. Sie hatte gesagt er sollte zu ihr kommen. Pride hatte sich seine besten Kleider angezogen und sich seine Haare so schnell wie möglich zurechtgemacht. Während er sich mit großen Schritten dem Zimmer seiner Angebeteten nährte, schlug ihm sein Herz bis zum Hals. Was könnte sie wollen? Bisher hatte sie ihn steht’s auf Distanz gehalten und jede Avance und belächelt. Aber… Kopfschüttelnd stoppte er vor ihren Türen und griff in seine Manteltasche. Er hatte ein kleines Geschenk für sie und er hoffte dass es ihr gefallen würde. // Komm rein // als ihre Mentale Note ihn traf bekam er eine Gänsehaut. Also betrat er das Zimmer seiner Königin und starrte sie regelrecht an. Starlight stand vor ihrem Fenster, mit dem Rücken zu ihm. Er konnte ihre nackten Schultern sehen und ihr Rücken. Das Kleid war… „Du solltest Atmen Pride.“
„Verzeiht mir“, sagte er sofort und senkte seinen Blick. „Aber eure Anwesenheit berauscht mich.“
„Du bist fast 1000 Jahre alt, findest du es nicht etwas Übertrieben so etwas zu sagen?“
„Meine Königin“, sagte Pride stolz und richtete sich wieder auf. „Ich sage nur die Wahrheit. Ihr seit Wunderschön.“
„Hm…“ Starlight drehte sich zu ihm um und musterte den Blade vor sich. Er war Groß und sah gut aus. Er war ein Kämpfer durch und durch. Sicherlich waren seine Muskeln durchtrainiert. Der erste den sie geküsst hatte war Force gewesen. Aber er wollte das mit ihr nicht. Er hatte es ihr nicht einmal direkt gesagt, geschweige den hat er sich gemeldet. Sie war immer diejenige gewesen die zu ihm gegangen war. Wann war er ihr nachgegangen? Er war nicht in die Vergangenheit um ihre Mutter zu retten. Er war gegangen um seine Welt besser zumachen. Ihre Mutter war nur ein Zufall. Er hatte es nicht für sie getan. Starlight konzentrierte sich auf den älteren Blade vor sich. Sie hatte immer geglaubt eine Zukunft mit Force zu haben. Aber… Vielleicht hatte sie sich ja geirrt. So wie er sich in sie geirrt hatte. „Ich habe ein Geschenk für euch. Es ist ein Armband.“ Pride holte das glänzende Armband heraus und kam langsam näher. Starlight hob ihre Hand hin, damit er ihr das Armband anlegen konnte. „Es sieht sehr schön aus.“ Sie hob ihre Hand und betrachtete die Kleinen Anhänger daran. „Gefällt es euch?“
„Ja.“ Starlight legte diese Hand an seine Wange und betrachtete ihn lange.
Pride hob seine Hand und legte diese auf ihre. Er wusste das Starlight sehr Jung war und in gewissen Dingen keine Erfahrung hatte… Aber…
„Ich habe zwar keine Erfahrung, aber ich bin auch nicht schüchtern.“
„Verzeiht ich wollte euch nicht…“
„Deine Gedanken geben dich immer schnell Preis, sobald du in meiner Nähe bist.“
„Ich kann vor euch kein Geheimnis haben… Und das möchte ich auch nicht.“
„Du willst mein Blade sein.“ Starlight fuhr mit ihrer Hand runter und legte diese auf seine Schulter. „Ich liebe euch Starlight“, sagte Pride gepresst und spürte in sich ein gewaltiges verlangen wachsen… Konnte es sein… Das er hier war um… Ihr zu dienen?
„Was liebt mein Blade, an mir?“
„Ich liebe eure sanfte Art. Ihr seid eine Kämpferin aber eigentlich, seit ihr warm wie die Sonne. Ihr habt Güte und Liebe in euch. Ihr werdet eine Königin, wie sie so bisher noch nicht gegeben hat. Ihr gebt Hoffnung und ihr seid das schönste das ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Seit dem Tag als ich euch durch die Gänge dieses Schiffes habe laufen sehen, wusste ich wie Besonders ihr seid. Und ich will nur euch dienen. Mein Leben gehört euch.“
Er wollte so dringend mit ihr schlafen, dass er solche Dinge sagte? Als Königin stand es ihr zu ihn zu wählen oder irgendjemand anderen. Aber… Es war auch so unheimlich anstrengend. Sie musste stark sein. Sie musste Autorität ausstrahlen. Sie wollte Force. Während sie Pride in die Augen sah, wusste sie, dass sie Force wollte aber er… Er wollte sie nicht. Im Nachhinein hatte sie von ihrer Mutter gehört dass Force zwar mit ihr hatte gehen wollen, aber als er dann ein langes Gespräch mit seinem Vater hatte, war ihm klar geworden was er wirklich wollte und das war nun mal nicht sie. Sie wollte jetzt nicht wieder daran denken. „Mein Vater möchte dass du mich nach Sateda begleitest.“
„Das werde ich auch tun“, sagte Pride ernst und legte nun beide Hände an das Gesicht seiner Königin. „Starlight…“ die junge Wraiths blinzelte einmal und sah den Blade nun doch leicht verwirrt an. „Ich liebe dich.“
Starlight atmete zitternd die Luft aus. Das Leben ging weiter. Hier stand ein Mann der sie liebte und er die beschützen wollte. „Beweise dich mir.“
„Ich werde euch beweisen, dass ich euer würdig bin. Aber… Das werde ich wenn die Zeit es erlaubt. Bis dahin schwöre ich der erste Blade in euren Reihen zu sein und irgendwann der letzte.“
Wer sagte ihr, dass er nicht auch gehen würde sobald er sie küssen täte? So wie Force? Vielleicht küsste sie nicht richtig. Was wenn Force sie abgelehnt hatte, weil sie ihm nicht genügte? „Fehlt etwas an mir?“ fragte Starlight leise und wurde sehr nachdenklich. Pride suchte etwas in ihrem Blick und schüttelte seinen Kopf. „Lasst eure Gedanken nicht abschweifen und nein. An euch fehlt nichts. Ihr seid Jung. Jung aber so wunderschön. Euer Körper bringt mich an den Rand des Wahnsinnes. Versteht ihr das?“
„Ja.“ Starlight wusste, das er ihr nahe sein wollte. Ihr erster sein wollte und vielleicht sollte sie es einfach geschehen lassen. Es spielte keine Rolle wer ihr erster war. Irgendwann wäre das vergessen. Vater war Mutters erster und letzter. Ihre Mutter hatte gewartet. Aber… Sie verspürte natürlich auch das Bedürfnis nach Lust und Zärtlichkeit. Warum sollte sie sich davor entfremden? „Du weist das ich keine vollwertige Königin bin. Ich habe das Blut meiner Mutter in mir.“
„Ich weiß…“ flüsterte Pride und trat mit einem Schritt dichter zu ihr. Sie konnte nun seinen Atem auf ihre Wange fühlen. „Darum werde ich eure Gefühle nicht verletzten. Niemals.“ Starlight blieb still, als er sich runter beugte und ihre Lippen küsste. Sie schloss ihre Augen und versuchte sich darauf zu konzentrieren und irgendwie… Es fühlte sich nicht schlecht an. Sie hatte Gedachte wegen Force Schuldgefühle haben zu können aber… Sie wollte jetzt einfach nur Leben.
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