The Man Next Door

von AnaAmari
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Reaper Soldier:76
22.10.2018
17.01.2020
5
7637
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Kleine Einleitung zu meiner ersten Geschichte. Es wird ein reines AU sein. Die Lore von Overwatch spielt hier keine Rolle und wenn doch darauf Bezug genommen wird, ist es reiner Zufall. Real existierende Orte und real existierende Orte sind rein zufällig. Es ist ein Single Dad AU. Die Idee hatten wir während einer netten Runde im Halloween Brawl.
Mein Lieblingspairring Anahardt wird auch dabei sein

Die vier Hauptcharaktere sind Sombra, Soldier:76, Reaper und McCree. Ich werde die tatsächlichen Namen verwenden.
Jack ist in diesem AU der Adoptivvater von Jesse
Gabriel ist der Vater von Olivia und seine Frau starb, als Olivia noch ein Baby war

Die Geschichte beginnt in Indianapolis und mit dem Einzug der neuen Nachbarn, die aus Los Angeles hergezogen sind.

Noch eine Sache: Es wird auf Reaper76 Slash hinauslaufen. Warum? Weil ich es kann.

*~Indianapolis *~


Jack stand in der Küche und bereite das Essen zu. Er fragte sich, was sein Sohn an der Wohnungstüre trieb, während er den Pfannkuchen zubereite. „Jesse. Hast du nicht noch Hausaufgaben zu erledigen?“,fragte der blondhaarige. Der dreizehnjährige reagierte genervt. „Dad. Es ist Wochenende.“ Jesse ging von der Türe weg und setzte sich an den Küchentisch. „Also keine Hausaufgaben.“ Jack seufzte. Der Junge war manchmal sehr einfach, dann ein andermal wieder schwierig. Pubertäre Phase. Diese hatte dem braunhaarigen so manchen Ärger eingebracht. Erst neulich musste Jack ihn beim Rektor abholen, da er sich mit einem Jungen aus der Klasse geprügelt hatte. Wenigstens hatte Jesse wenig Ärger am Hals. Es war nicht seine Schuld gewesen. Der Junge hatte ihn provoziert, ihn beleidigt, da er adoptiert war. Jesse wusste es, seit er fünf war. Jack hatte es ihm rechtzeitig gesagt und er hatte es ganz gut aufgenommen. Jack hatte ihm aber bisher noch nicht die Wahrheit gesagt. Er hatte gelogen und behauptet, seine Eltern waren bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das war einfacher gewesen, als einem fünfjährigen beizubringen, dass seine Eltern Bekannte von Jack gewesen waren und ihn nicht wollten, da sie andere Pläne hatten. Eine Karriere im Showbusiness war ihnen wichtiger. Insgeheim hoffte Jack, dass sie irgendwo verunglückten, auch wenn er jemand war, der niemanden etwas schlechtes wünschte. „Ach im übrigen haben wir neue Nachbarn“, sagte Jesse während Jack die Pfannkuchen auf einem Teller stapelte. „Oh. Hast du deswegen an der Türe gestanden?“ Jesse seufzte. „Sag mir nicht, du hast das nicht mitbekommen. Die Oxtons sind doch ausgezogen. Sie ziehen doch wegen der Familie nach England zurück.“ Jack fuhr sich durch die Haare. „Nein. Habe ich nicht.“ Er stellte fest, dass er in der letzten Zeit sehr viel über Bürokram gehangen hatte. Sozialer Kontakt war da sehr kurz gekommen und die einzige Person, die er im Moment zu Gesicht bekam war Jesse. „Geh mal wieder raus. Unter Leute“, ermahnte ihn Jesse. Dieser kleine Teufel. Aber recht hatte er. Andere Menschen würden dem blondhaarigen auch mal wieder gut tun. Nicht, dass er noch so wie Jesses Eltern werden würde. Jack machte sich zurecht. „Was tust du?“,fragte Jesse. „Was schon. Ich gehe mal rüber und Hallo sagen.“ Beim Verlassen der Küche hörte er Jesse laut loslachen.

Olivia saß auf ihrem neuen Bett und schmollte. Sie wollte gar nicht hier sein. Warum in alles in der Welt musste ihr Vater diese neue Stelle als Führungskraft einer Sicherheitsfirma annehmen? Dafür konnte sie ihn zum Teufel jagen. Sie hatte ihre Freundinnen in Los Angeles gehabt. Über 2000 Meilen und über 30 Stunden Autofahrt. Von den Pausen mal abgesehen.Sie waren natürlich noch länger unterwegs. Hatten über Nacht in einem Motel geschlafen, ehe sie weiter gefahren waren. „Schmoll nicht so. Stell dir vor, du kriegst einen Gesichtskrampf und es bleibt so.“ „Du bist so ein.“ „So ein was?“ Ein zaghaftes Klopfen unterbrach die beiden und der Latino ging zur Türe. Der blondhaarige Mann an der Türe musste einer seiner Nachbarn sein. „Jack Morrison. Willkommen in der Nachbarschaft.“ Er reichte Gabriel die Hand. „Gabriel Reyes. Danke. Ich bin heute mit meiner Tochter hergezogen.“ Er deutete auf Olivia, die im Türrahmen stand und beleidigt wirkte. „Sei doch bitte so nett und stell dich vor, Olivia.“ Die sechsjährige wirkte genervt. Jack lachte. „Kinder. Sind sie nicht niedlich?“ „Ja. Meine kann aber ein richtiger Teufel sein.“ „Das musst du grade sagen. Du hast mich doch hierher geschleppt.“ Frustriert knallte das Mädchen die Türe zu. „Oh ähm. Wie gesagt. Ein richtiger Teufel. Es ist nie einfach mit ihr. Und ohne ihr Kindermädchen wird es wohl noch schwieriger. Wie gut, dass sie nach den Ferien in die Schule geht.“ Jack wollte grade etwas sagen, als Jesse ihm dazwischen kam und sich vorstellte. „Der hier ist garantiert noch schlimmer als ihre“, meinte Jack scherzend und brachte sein Gegenüber zum lachen. Jesse verschränkte die Arme. „Was soll das denn heißen?“ „Gib doch zu, dass du ein richtiger Satansbraten bist. Wen muss ich denn oft aus der Scheiße ziehen?“ Jack hatte gute Argumente. „Haha. Warum hast du mich überhaupt adoptiert?“ „Weil ich deine Eltern kannte. Immer noch besser als woanders,hm?“ Jesse seufzte und gab zu, dass sein 'Vater' recht hatte. „Ich bin wieder drüben.“ Jack war klar, dass der braunhaarige beleidigt war.

Gabriel nahm es mit Humor. „ Alleinerziehend?“,fragte er. „Ja. Jesse war noch zu klein, um sich an seine Eltern zu erinnern. Und Sie?Haben sie eine Frau?“ Gabriel schüttelte den Kopf. „Nein. Sie starb kurz nach Olivias Geburt. Es gab Probleme und...“ „Oh. Das tut mir leid“, sagte Jack. „Nein. Nein. Das ist schon in Ordnung. Ich bin darüber weg und froh, dass wir schon vorher ein Kindermädchen eingestellt hatten. Meine Frau wollte nach der Schonphase wieder arbeiten, aber. Tja daraus wurde ja leider nichts. Ich bin froh, dass ich die Führungsstelle bei Blackwatch Security angenommen habe und sehe es als Chance endgültig damit abzuschließen. Was machen Sie so beruflich?“ Jack grinste innerlich. „Ebenfalls Führungskraft. Bei Overwatch International.“ Gabriel wurde bleich. „Und dann wohnen Sie hier in einer Apartmentwohnung. Die Bezahlung reicht doch mehr als allemal für ein großes Haus mit Garten.“ „Ja schon. Aber ich bin froh, dass ich hier wohne.Ich komme gebürtig aus Bloomington und da kennt mich jeder. Und ich komme von einer Farm, wo man mit, ich gehe mal eben zum Nachbarn, den Hof fast eine Meile entfernt meint. Das ist furchtbar.“ Gabriel gluckste. „Darum also die Flucht in die Großstadt?“ Sein Gegenüber nickte. „Tja. Nun. Ich will Sie dann mal nicht länger stören. Sie haben sicher noch viel zu tun, Mister Reyes“, sagte Jack und wünschte einen schönen Tag. Er wandte sich grade zum gehen, als der frisch hergezogene ihn aufhielt. „Ich gebe übermorgen eine Party zum Einzug. Warum kommen Sie und Jesse nicht vorbei?“ Jack lächelte und bedankte sich für die Einladung. „Wir kommen gerne und bringen einen Farmersalat nach Familienrezept mit.“ „Alles klar. Ich freue mich schon drauf. Dann also bis dann.“ „Ja bis dann“, entgegnete Jack. Er lächelte. Kaum hatte Jesse ihn dazu ermutigt, war er auch schon quasi wieder unter Leuten.
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