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Lost

von awdur
GeschichteAllgemein / P12
Dr. Anja Licht Franz Hubert Johannes Staller
20.10.2018
14.01.2019
14
15.067
2
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20.10.2018 438
 
Da ich ziemlich neu auf dieser Plattform bin, würde ich mich sehr über (negatives und positives) Feedback freuen.
Ich beiße niemanden, keine Angst.
Und falls jemand Rechtschreibfehler entdeckt: Sorry! :')
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Staller betrat gerade den Pathologieraum. Alleine.
„Hi, Hansi. Du sag amal…wo is denn der Hubsi?“. Fragte sie etwas verwirrt.
„Getrennte Ermittlungen. Du weißt ja. Der Girwidz mit seinem Zeitdruck.“
„Und? Habts ihr a heiße Spur?“
Staller zuckte mit den Schultern. „Naja, ich hoffe der Hubsi findet was.“
„Okay ich fang dann mal an.“, sagte Anja und griff zu ihrem Bericht. „Weiblich, Mitte 30, Todesursache: Etliche Knochenbrüche, vor allem im Brustbereich. Allem Anschein nach totgeprügelt. Todeszeitpunkt: Gestern Abend um 23:00 plus minus a halbe Stund.“
„Der muss ja a ganz schöne Wut g´habt haben.“, stellte Staller offensichtlich fest.
Anja nickte zustimmend.  „Da hast du wohl Recht. Außerdem hat sie –
Staller Telefon läutete. „Entschuldige.“, sagte er mit einem breiten Grinsen und drehte sich etwas weg.“
„Ja, Hubsi? Was denn? Okay, mach ich, wo bist du denn? Hubsi..? Hallo? Alles in Ordnung? Haalllo? Bist no dran?“
Anja drehte sich um und hob fragend eine Augenbraue.
„Jetzt is er weg.“, ärgerte sich Staller. „Dabei hat er grad was g´funden.“
„Magst noch meinen Bericht zu Ende hören?“, fragte Anja.
„Naa, da muss was passiert sein. Du kommst mit, falls er verletzt ist.“
Mit forschen Schritten marschierte Staller zur Tür heraus. Anja schaute ihm perplex nach.
Im Auto, das Anja fuhr, rief Staller Sonja an, damit sie Huberts Handy ortet.
„Grubenweg 21“, ertönte es nach einer Weile in Stallers Handy.
„Danke, Sonja.“
Anja meldete sich jetzt wieder zu Wort. „Und ich hab jetzt meine Arbeit stehen und liegen lassen müssen, nur weil mein Exmann wahrscheinlich mal wieder aufm Handy die falsche Taste drückt hat.“
Sie schaute etwas genervt geradeaus.
„Da musst jetzt rechts abbiegen.“
„Ich we-heiß.“
Der Grubenweg 21 war ein Holzhaus, relativ abseits von Wolfratshausen. Staller zückte seine Pistole und stieß die Tür auf. Anja schaute etwas mitleidig auf die Holztür, die nun traurig aus den Angeln hing.
Nachdem sie das Haus, das beträchtlich klein war, durchkämmt hatten, nahm sich Staller voller Elan den Garten vor.
Anja seufzte. Offenbar dache Hansi, dass jemand Hubsi im Garten vergraben hatte. Ihre Erste Hilfe Tasche hatte sie im Auto stehen lassen, die würde sie sowieso nicht brauchen.
„Ha!“
Anja zuckte zusammen.
„Ich hab was g´funden.“
„I komm ja schon.“
Stolz hielt Staller Hubsi´s Handy hoch, das im Gras gelegen hatte.
„Schau, ich sag´s doch. Dem is was passiert. Vielleicht hat´n der Mörder von der jungen Frau entführt.“
Jetzt kam auch Anja etwas verwundert näher.
„Und wo is er jetzt, unser Hubsi?“
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