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Tote Mädchen lügen nicht --- *Tödlicher Strudel.*

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P18
Alex Standall Bryce Walker Justin Foley OC (Own Character) Tony Padilla Zach Dempsey
19.10.2018
02.11.2018
21
65.122
7
Alle Kapitel
9 Reviews
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19.10.2018 769
 
Niemand darf sagen: Die Serie\das Buch\ sei harmlos, witzig oder gar schlecht! Im Gegenteil ...
Sie gibt es und ich antworte.
Nu aber: Viel Spaß beim Lesen. =) =) =)
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Prolog ...

Mittwoch, 13. Juni 2018 ...

Müde und erschöpft komme ich am frühen Abend nach Hause. Alles ist ruhig als ich die Haustür aufschließe und es betrete. Gerade als ich die Tür schließen möchte, miaut es leise und unsere Katze huscht an mir vorbei und setzt sich auf eine der Treppenstufen, die hinauf in den ersten Stock des kleinen Hauses führt.
*Miau.* Sie schaut mich aus ihren braunen Knopfaugen an. Ich stelle meinen Schulrucksack in eine Ecke und streife meine Schuhe ab. Dann setze ich mich auf die unterste Stufe und die Katze tapst zu mir, reibt ihren Kopf an meinem Bein und schnurrt laut. Ich streichele sie ausgiebig und nehme sie dann auf den Arm und trage sie nach oben in mein Zimmer. Dort angekommen springt sie von meinem Arm aufs Bett und dreht sich ein paar Mal um sich selbst, ehe sie sich hinlegt. Dann verfolgt sie mit den Augen aufmerksam alles, was ich so mache.

Ich ziehe meine Schulkleidung aus, und eine Jogginghose und ein T-Shirt an, kämme mir die langen, schwarzen Haare und öffne ein Fenster. Von draußen erklingt leise Jazzmusik zu mir herauf. Denn hier in New Orleans, spielen ständig irgendwelche Straßenmusiker die verschiedensten Stücke.

Als meine Familie und ich, das heißt: Mein Vater, meine Mutter, mein Bruder, meine Katze und ich, vor drei Monaten hierher zogen, war es mehr als gewöhnungsbedürftig, schon am frühen morgen von dieser Musik begrüßt zu werden. Heute sehe ich dies als äußerst praktisch an, denn sie spare ich mir einen Wecker der mich aufweckt. Ich habe Musik dazu ... Angenehme Musik.

*Miau.* reißt mich Kiara, meine Katze aus meinen Tagträumen. *Hast du Hunger?* Sie streckte sich, sprang vom Bett und flitzte die Treppe hinunter. Ich folgte ihr langsam nach unten in die Küche. Dort füllte ich ihr ihren Napf mit Nassfutter, den anderen mit Trockenfutter und spülte den Wassernapf aus, um diesen dann neu zu füllen.
Zufrieden schlabberte sie etwas Wasser, ehe sie genüsslich am Trockenfutter knabberte.

Ich hörte wie die Haustür aufgeschlossen wurde und neue Stimmen im Flur erklangen.
Der Geruch von Pizza drang in meine Nase und mein Magen begann zu knurren.
Plötzlich merkte ich, wie hungrig ich war. Die Tür zur Küche wurde geöffnet und mein Vater kam, mit vier Kartons Pizza herein. Er stellte die Kartons auf der Anrichte ab und umarmte mich dann. Ich roch sein Aftershave und diesen vertrauten, 'Arbeitsgeruch'. Als ich noch ein kleines Kind gewesen war, hatte ich ihn oft im Büro besuchen dürfen. Dort hatte ich dann mehrere Stunden verbracht, da meine Mutter viel unterwegs war.
Mit den Pferden versteht sich. Meine Mutter war an ein der Ost und Westküste bekannter Jockey und ich kannte es gar nicht anders, das sie sehr viel reisen musste. Immer dorthin, wo eben Arbeit auf sie wartete.
Mein älterer Bruder und ich wuchsen so auf. Mama war selten zu Hause.

Klar ich, als ihre Tochter konnte mich nicht beschweren. Ich durfte schon aufs Pferd, ehe ich meine ersten Schritte machte. Ich bekam gratis Reitunterricht von einer der besten Reiterinnen des Landes.
Zu meinem 10. Geburtstag bekam ich ein eigenes Pferd. Eines der Fohlen, bei dessen Geburt ich sogar dabei war.
Und morgen? Morgen durfte ich das erste Mal auf der örtlichen Rennbahn mit im offiziellen Renntraining mitreiten. Mit meinem Pferd, einer hübschen Fuchsstute namens Stardust (Sternenstaub).
Ein Privileg, wie meine Eltern immer wieder betonten. Ich war erst 13 Jahre jung, wie mein Vater gern betonte.

Ich jedoch freute mich und grinste, bei dem Gedanken an morgen, nach der Schule. Ab 12:30 Uhr.

Den ganzen Abend, quetschte ich meine Mutter aus. Ich nervte meinen Vater und meinen Bruder, dass sie auch ja an der Rennbahn auf mich warten sollen. Sie mussten einfach mit da sein und mir zuschauen.

Den restlichen Abend verbrachte ich erst mit meiner Familie vor dem Fernseher. Erst sahen wir zusammen die abendlichen Nachrichten an, dann noch eine neue Folge einer Familienserie.

Ich mochte dieses Abendritual sehr. Es gab uns als Familie etwas ganz besonderes.
Gegen 23 Uhr kippte ich müde in mein Bett. Während ich im dunkeln da lag und der leisen Musik draußen lauschte, dachte ich an morgen und die Vorfreude ließ mich bald ins Land der Träume driften.
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So. Das erste ruhige Kapitel. Wieder mit Pferden, einfach weil es *meins* ist und ich es so, einfach besser, flüssiger schreiben kann, da ich etwas habe, worauf ich mich freuen kann. Bis bald, passt auf euch auf!
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